Das Stille Lied

von Bhakti Hardy-Ostarek

Wie herrlich klingt die Stille in meinem Geiste,
leise sie herrscht, unendlich, in allumfassendem Schweigen.
Von Ihr sich mächt’ge Wogen der Güte
in weißen Strahlen weit ausdehnen.
Aller Geigen Bögen sich in Ihrem Willkommen regen,
empor neigen, beginnen sanft über die Saiten zu gleiten,
federleicht schwingend … sich erheben,
unter Führung das anleitende Werk begleiten.
Bereit in einem heiligen Zweck vereint,
feierlich eröffnen den stillen Reigen,
die Geigen nun heiter erklingen.
In einstimmigem Duett, Stille und Vergebung heilend fließen,
hinein in des Geistes Tiefe sich ergießen,
von Liebe durchflutet, wäscht rein, wo Zwietracht blieb,
geschieht in mir … steigt auf … vertraute Melodie,
anschwillt zärtlich mir ihr Heimkehrlied.
Vergebend nun schau auf Disharmonie,
gütig auf jeden verstimmten Ton,
denn Gottes Sohn ist eins mit seinem Vater.
Davon das Duett mir singt,
mich besinnt und immerfort zur Wahrheit bringt.
Geschwind zur Quell’, die niemals versiegt.
In Ihrer Stimm’ klar und hell erklingt,
wie geliebt, sündenlos erhalten ist Ihr heiliges Kind.

Gebiete dem Dirigenten, seine neue Rolle anzunehmen,
beiseite treten und bereitwillig einschlagen
mit dem Takt des ewigen Gesangs.
In Ihm wird keine einzelne Note getrennt mehr besteh’n,
alle sie münden in des Himmels Einheitsklang
Der Lobgesang der Liebe ist erklungen,
hier der Geist erfüllt nun singt,
erklingt das Lied, dringt klar durch alle Welten.
Lass des Schöpfers Versprechen für mich nun gelten.
Ganz geheilt und erlöst, ewig geliebt,
Gott der Vater ist alles, was mich umgibt.

So, wie die Stille
wieder in mein Gewahrsein gelang,
in nur ein‘ heiligen Augenblick gescheh’n,
erinner‘ den vergessenen Gesang.
Wird zu unseres Schöpfers Ehre
ein von Ihm angestimmtes Instrument,
kehr nun heim, fieberhafte Träume geh’n hier zu End,
vergangen die Idee, die den Sohn von Seinem Vater trennt.  

Bhakti

4 Gedanken zu „Das Stille Lied“

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