Die Macht der Entscheidung

Wie wir uns kraft der Macht unserer Entscheidung von Leiden befreien können

Mich haben, seit ich ihn kenne, die klimpernden Zehen meines „Ein Kurs in Wundern“ – Lehrers und Freundes Michael Ostarek fasziniert. Wann immer Michael eine seiner so genannten Sessions hält, sind seine Zehen oft in Bewegung und klimpern und spielen miteinander, als tanzten sie zu einer unhörbaren Musik. Wie macht er das? Aus meiner Sicht ist das alles eine Frage seiner geistigen Ausgerichtetheit.

Ein Kurs in Wundern lehrt völlig einfach, dass wir uns in jedem AUGENBLICK – nicht nur einmal am Tag für den Rest des Tages – sondern in jedem Augenblick ENTSCHEIDEN. Was wollen wir erleben? Und zwar total unabhängig davon, wie unserer Wahrnehmung, also unseren Sinnen, unserem Körper genau dieser jetzige Moment erscheint. Völlig gleich, ob wir gerade schwerkrank sind oder kerngesund, völlig gleich, ob wir gerade im Sterben liegen oder die Geburt eines dieser verführerischen Lebensträume erleben oder eben diese gerade in Scherben brechen. Wie soll dieser Moment bewertet werden von unserem Geist? Bewerten wir diesen jetzigen Augenblick aus der Sicht der Liebe, oder bewerten wir ihn aus der Sicht der Angst? Diese zwei Wahlmöglichkeiten stehen uns offen. Und für eine davon müssen wir uns entscheiden, wenn wir nicht in Verwirrtheit und Depression fallen wollen.

Daraus ergibt sich schlüssig und von selbst, dass die Depression, die Verwirrtheit eine Entscheidung ist. Nur dass wir diese Tatsache, dass wir uns immer, in jedem Augenblick ENTSCHEIDEN, allermeistens hinter den Nebeln dessen, was wir dann Unterbewusstsein nennen, geschickt verbergen. Dann sagen wir, ohne uns dieses Schwindels bewusst zu sein, z.B. „Da kann ich nun wirklich nichts dafür.“

Was also ist eine Depression anderes als eine geschickte Verschleierungstechnik unseres in Wahrheit freien, alles umfassenden, Universellen Geistes?

In einer Depression entscheiden wir uns eben überhaupt nicht, sondern leiden nur. Weil wir uns nicht entscheiden wollten, haben wir uns entschieden und überlassen unseren alten, gewohnten Reflexen das Ruder, und unser Lebensschiff schlingert nun führerlos übers Lebens-Meer. Dann glauben wir, diesem Schlingern ausgeliefert zu sein und reden von der Macht der Gezeiten, des Schicksals, oder des Wetters oder der Pharmaindustrie oder der bösen mächtigen Politiker, Eltern, Lehrer und so weiter.

Dann haben wir definitiv vergessen, dass wir selbst es sind, die am Ruder sitzen MÜSSEN, wenn wir wollen, dass unser Leben gut verläuft. Und dass wir uns dafür entscheiden MÜSSEN, einen „Oh Happy Day!“ zu erleben und zwar jetzt.

Oder wir entscheiden uns für die Angst. Auch das ist eine Entscheidung! Kein Zufall!!! Und die Folgen werden wir natürlich erleben, mit Haut und Haar.
Warum? Weil unser Leben unserer Entscheidung folgt. In jedem Moment. Das heißt folgerichtig:

Obacht!

In jedem Moment KÖNNEN wir eine Entscheidung für Angst, Leid und Unglücklichsein widerrufen und uns für das Gute entscheiden. In jedem Moment KÖNNEN wir uns entscheiden, glücklich zu sein. Unabhängig von den scheinbaren äußeren Umständen. Warum? Weil wir unabhängige, freie Kinder des Grossen Ganzen sind. Freie Kinder des Universums. Freie Kinder Gottes, wenn Sie so wollen.

Und in dem Moment, in dem wir diese Entscheidung treffen, fangen wir auch schon an, die Musik des wirklichen Lebens zu hören. Und dann fangen wir auch schon an, die Stimmen und Lieder der wahrhaft lebendigen Wesen und Geister durch alle Räume und Zeiten hindurch zu hören. Von Jesus, von Maria, von Einstein, von Feldenkrais, von Mozart, von den Beatles und und und.

Und dann fangen unsere Zehen natürlich zu klimpern an!
Weil unserem ganzen Körper diese hochmusikalischen Informationen Freude machen und er einfach dazu tanzen will! Und wenn der Körper gerade gerade sitzen muss, oder sich still halten muss, dann tanzen eben seine Zehen. Und jeder, der Augen hat, der kann das sehen, und jeder kann es spüren. Und anfangen, diese herrliche Himelsmusik mitzusummen und sich zu freuen.

Weil eben diese Musik wahrhaftig ist und von wahrhaftig lebendigen Wesen her kommt, aus der wirklichen Welt … Und weil eben der Heilige Geist, der immer mit unseren großen Vorbilderinnen und Vorbildern zusammen erklingt oder spricht, reine Musik ist!

Und sobald wir seiner Musik lauschen, wird jeder Augenblick ganz von selbst das, was er eigentlich ist:

Ein Geschenk des Unsterblichen Lebens an uns selbst, also an Unsterblich Lebendige Wesen …

Und bei mir selbst?

Seit ich endgültig komplett genug hatte von meiner Leiderei strömte alles, was ich zuvor gekonnt hatte, zurück in meinen Geist und durch meinen ganzen Körper, manchmal mit dem Druck und der Geschwindigkeit eines Flusses, der einen uralten Damm bricht.

Besser Autofahren lernte ich wieder in Kürze.
Ich esse, was immer mir schmeckt und auch Alkohol trinke ich manchmal wieder.
Meine Spastiken sind am Verschwinden und ich rauche auch wieder Selbstgedrehte.
Außerdem lerne ich gerade Gitarre spielen und auch das bringt mir eine solche Menge Musik und Freude zurück!
Und während ich mich früher nur mühselig an zwei Stöcken wie einen LKW durchs Leben manövrierte, nehme ich heute, wenn ich raus muss, meistens nur einen Spazierstock zu Hilfe.

Und und und!

Und das Tollste ist: das ist keine Zauberei.
Ich bin nichts als ein normaler Mensch, der dabei ist zu lernen, wie mächtig seine Entscheidung ist.

Langer Rede kurzer Sinn:

Ich folge endlich wieder meinem Stern!
Wenn Sie mögen, probieren Sie’s auch aus.
Entscheiden Sie sich, Ihrem Stern zu folgen.

Glauben Sie an Ihre Gesundheit. Glauben Sie, dass Sie heil und ganz sind. Glauben Sie, dass Sie so sind, wie Sie ursprünglich gedacht sind vom Grossen Ganzen oder vom Universum oder vom Lieben Gott.

Oder wenn Sie an gar nix glauben, dann glauben Sie wenigstens an sich selbst und Ihr Potential. Und alles wird besser werden!

Christoph Engen

5 Gedanken zu „Die Macht der Entscheidung“

  1. Lieber Christoph,

    obwohl ich gerade bestialische Schmerzen habe, die nicht aufzuhören scheinen, muss ich doch – notgedrungen? – lachen! Ich kenne deinen Text und auch deine Story schon ’ne ganze Zeit lang. Ich weiß noch, als ich ihn zum ersten Mal las, war ich voller Bewunderung für dich und hörte mich innerlich sagen, er hat ja sooooo Recht! :-))))
    Ich bezog dabei alles auf dich, weil mir ging’s ja gut zu der Zeit, bzw. hatte ich mich in meinen Krankheiten so eingerichtet, dass ich damit „leben“ konnte.
    Jetzt aber hatte diese absolut „neu eingefallene“ Krankheit die Auswirkung, dass ich einen lange gewünschten Erstkontakt zum Mölmeshof, vor dem ich eine bislang unerklärliche und diffuse Angst hatte, canceln musste, weil ich im Ernstfall nicht mal das Kupplungspedal meines Autos durchtreten könnte, bzw. vorher schon gar nicht in eine Hose reinkommen würde.
    Dieses ganze Geschehen hatte mich in bittersten Groll fallen lassen, was mir aber auch erst bewusst wurde, nachdem ich die Idee, als Kursschüler sozusagen darüber stehen zu müssen, berichtigt hatte. :-))
    Und heute Morgen wurde ich – wie es in letzter Zeit häufig geschieht – freundlichst geführt, oder eher genötigt, deinen Artikel noch mal zu lesen.
    Und siehe da! Es ist wirklich ganz einfach! Ich muss nur die Entscheidung fällen! Und da ich jetzt schon ein paar Mal gelacht habe, denke ich die Richtung gefunden zu haben, für die ich mich entscheiden will.
    Danke lieber Bruder, danke!

    1. Vielen Dank, Erich!

      Kennst Du übrigens von Dr. David Hawkins das Buch „Heilung und Genesung“? David Hawkins ist letztes Jahr hochbetagt in die Ewigen Jagdgründe gegangen und war ein wundervoller Arzt und Mystiker. Hatte sich auch lange mit dem Kurs beschäftigt. In dem Buch beschreibt er sehr plastisch die beeindruckenden Heilungserlebnisse, die er als Arzt bei anderen, aber auch an sich selbst erfahren hat, durch den entschiedenen Sprung in unsere immaterielle Wirklichkeit, durch die aufrichtige Ausrichtung auf das Göttliche hin.
      In unserer kleinen Kursgruppe hier lesen wir immer wieder mit großem Gewinn aus diesem Buch.

      Sehr liebe Grüsse und gute Besserung!
      Christoph

  2. Hallo Ihr Mölmeshofer,

    vielen Dank für das unerwartete Veröffentlichen dieses Textes von mir!

    Um diesen Text herum gibt es übrigens ein ganzes Büchlein, das sich auf amazon angucken und erwerben läßt:
    „WUNDER SIND KEIN WUNDER! Mein Heilungsweg aus Depressionen und MS“

    Happy day!

    Christoph

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