„GOTT geht mit mir, wohin auch immer ich gehe.“

Ein Dialog vergangener und vergänglicher Stimmen …. und dann eine andere Stimme:

Nimm doch einfach mal Valium, das mache ich auch, das hilft mir. – Nein, lieber nicht.

Du musst einfach akzeptieren, dass Depression eine Krankheit ist und dass man dagegen etwas tun kann – ich bin doch verlassen worden, bin doch nicht krank.

Du hast nur Probleme – wo soll ich eigentlich anfangen?

Wie war es denn in der Familie? – wenn ich damit anfange, hoffnungslos
Du brauchst Gemeinschaft, das Alleinsein ist nicht gut für dich – ja, aber wie mache ich das?

Du wirkst oft so streng und deprimiert, aber kannst auch ganz anders sein – ja, Begleitung und Nähe tun mir gut, aber …

Du müsstest langsam mal aufhören, über deine Probleme zu reden, jeder hat doch welche – naja, ich merke, ich muss mich zusammenreißen, aber wie soll ich das alles schaffen?

Ändere dein Leben – aber ich kann doch nicht …, muss doch …, was sagt denn …

Nehmen Sie davon eine morgens und eine abends – schrecklich, jetzt bin ich abhängig davon, eigentlich ist das doch nur eine Ruhigstellung, löst doch nichts.

Es löst nichts, aber gibt Ihnen den Auftrieb und die Kraft, etwas in Ihrem Leben zu ändern – ja, ich funktioniere besser, aber eigentlich bin ich das nicht

Du kommst nicht richtig ins Leben – ich fühle mich völlig fremd in dieser Welt, wie geht das überhaupt, ich schaffe es nicht, die anderen …

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei – schrecklich, auch die Bibel sagt das

Immer noch die Einsamkeit und die Sehnsucht – vielleicht habe ich doch nicht genug gemacht. Ich merke ja, man will mich anders haben, und irgendwie möchte ich ja auch …

Meine Probleme gehen überall mit hin, wie schnell ich auch bin, sie sind schon da.

Welches Problem ist eigentlich gemeint? Welche Wahrheit ist unter der dichten Wolkendecke dunkler, grübelnder Gedanken verborgen? (Der Dialog ebbt ab)

Heute eine andere Stimme: Gott geht mit mir, wohin auch immer ich gehe. (Lektion 41)

Depression [ebenso Verlustangst usw.] ist die unausweichliche Folge von Trennung.

Dagegen regt sich in mir keine Stimme mehr.

Ich höre, schaue nach innen und anders nach außen. Die Angst weicht der Liebe.

Mein anderer Weg begann mit dieser Lektion, vor einigen Jahren auf der langen Fahrt hin in ein kleines thüringisches Dorf, wo nicht mehr die Welt das Problem ist, sondern mein Denken von Trennung; und wie ich durch die Wolken hindurch ins Licht gelangen kann.

Danke für die Erinnerung und Erfahrung.

Hans Owesen

3 Gedanken zu „„GOTT geht mit mir, wohin auch immer ich gehe.““

  1. Hallo Hans,

    schön, dass wir zusammen ein bisschen
    diesen Weg ins Licht gegangen sind. Ich
    denke gerne daran und freue mich immer,
    von Dir zu hören.
    Allerliebste Grüße kathy

  2. Hallo lieber Hans,

    dein Text rührt mich an, trotz anscheinend anderer Themen, dennoch, die Sehnsucht bleibt die gleiche und im Endeffekt nur die Trennung.

    Heutige Lektion: 57
    Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe.
    Ich habe die Welt erfunden, die ich sehe.
    Es gibt eine andere Art, die Welt zu betrachten.
    Ich könnte stattdessen Frieden sehen.
    Mein Geist ist Teil von GOTTES GEIST. Ich bin sehr heilig.

    Wir haben es in der Hand und das Tempo bestimmen wir auch, aber das Ego schreit lauter – und wieder darauf hereingefallen.

    Danke für deine Worte, ich bin nicht allein mit meinen Zweifeln.

    Sei gesegnet und geliebt
    Brigitte

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