Willst du Hoffnung oder Gewissheit?

Abendsession vom 18. Okt. 2012
Kapitel 8 Die Reise zurück 9. Heilung als berichtigte Wahrnehmung
Bitte den HEILIGEN GEIST vielmehr darum, dass ER dich die richtige Wahrnehmung des Körpers lehre, denn allein die Wahrnehmung kann verzerrt sein. Nur die Wahrnehmung kann krank sein, weil nur die Wahrnehmung falsch sein kann. Eigentlich ist es ganz offensichtlich. Es ist ein- und dieselbe Kerze. Es sind nicht, wenn zehn Brüder auf eine Kerze schauen, es ist immer diese eine Kerze, aber jeder der zehn nimmt sie anders wahr. Es ist ein Auto, es ist ein Mensch, ein Mensch, jeder, wenn zehn Menschen einen Menschen betrachten, nimmt ihn jeder anders wahr, denselben Menschen. Es ist nicht der Mensch unterschiedlich, es ist die Wahrnehmung unterschiedlich. Wie weit geht das? Ist der Körper krank oder ist die Wahrnehmung krank? Wenn du diesen Kurs wirklich lehren willst, wenn du ihn lernen willst, dann verwende nicht dein vergangenes Lernen. Es gibt keine kranken Körper, es gibt kranke Wahrnehmung. Hat dein Arzt eine gesunde Wahrnehmung oder eine krank? Er hat eine kranke Wahrnehmung, denn es ist sein Beruf, Krankheiten wahrzunehmen. Das ist sein Beruf, sonst verdient er ja nichts, sonst kann er seinen Beruf nicht ausüben. Denn, wenn er nur Gesunde wahrnehmen würde, würde er keinen Cent verdienen, er müsste jeden nach Hause schicken. Er müsste jedem sagen „was willst du hier? Du bist gesund“. Er muss also eine Krankheit wahrnehmen, er muss das, das ist sein Beruf. Auf dieser Information beruht der ganze Kurs in Wundern. Nur die Wahrnehmung ist krank. Und das kannst du sehr wohl an den Dingen sehen. Es gibt kein Ding, das schön ist, kein einziges. In deiner Wahrnehmung ist dieses Auto schön, in meiner nicht, da ist es nicht schön. In meiner Wahrnehmung ist es nicht schön. Warum nicht? Wie ist das möglich? Es geht nie um die Sache, es geht nie um das Ding, es geht nie um die Sachebene, es geht nur darum, wie beurteilst du die Dinge. Wie weit das geht, es bezieht die ganze Wahrnehmung mit ein, wenn du einen Lehrer hast, der gut und böse lehrt, der dich lehrt, „es gibt gesunde Körper und es gibt kranke Körper, es gibt lebendige Körper und es gibt tote Körper, es gibt….es gibt schöne Körper und es gibt hässliche Körper“, und du folgst diesem Lehrer, und wenn du ehrlich bist, das wird nicht Mals sehr viel Ehrlichkeit erfordern, wenn du ehrlich bist wirst du zugeben, „genau diesem Lehrer bin ich immer gefolgt, immer, diesem Lehrer bin ich gefolgt“. Wenn dir gesagt wird, dass das ein Lehrer ist, der das lehrt, musst du zugeben, „genau, wenn das ein Lehrer war, der das gelehrt hat, bin ich diesem Lehrer gefolgt“. Und zwar immer. Egal, was ich sonst noch gemacht habe, egal, ob ich Arzt war oder Patient oder Kind oder Jugendlicher, ob ich Drogen genommen habe oder nicht, ob ich gearbeitet habe oder nicht, ob ich ein Mädchen war oder ein Junge spielt keine Rolle, ich bin diesem Lehrer gefolgt und habe Körper beurteilt, und zwar so konstant, dass ich überhaupt nicht mitgekriegt habe, dass ich sie nur beurteilt habe, nur. Ich habe sie überhaupt nicht so gesehen, ich habe sie überhaupt nicht neutral gesehen, weil ich nie gelehrt habe, nie, dass der Körper ein ganz und gar neutrales Ding ist, niemals. In dem Moment, wo ich ein Mädchen gesehen habe, habe ich gesagt, „das ist ein weiblicher Körper“, aber ich habe nie gelehrt, dass er neutral ist. Oder ich habe gelehrt er ist lebendig oder er ist tot, oder er ist dick oder dünn, aber ich habe nie gelehrt, dass der Körper ein ganz und gar neutrales Ding ist, und dass ich gar keiner bin. Ich bin natürlich nicht neutral, ich nicht. Ich bin vollkommen, vollkommen heilig, vollkommen ganz, von Neutralität keine Spur. Ich bin, der ich bin, aber der Körper ist ein ganz und gar neutrales Ding. Und wann habe ich damit begonnen, das zu lehren? Es nützt mir nichts, das einen Augenblick zu wissen, denn das kann ich gar nicht wissen. Warum nicht? Weil das kein Wissen ist. Wissen kann nicht gelehrt werden. Denn, wenn das Wissen wäre, dann wäre der Körper eine Schöpfung. Er ist aber keine Schöpfung. Also ist es lediglich berichtigendes Lernen, berichtigendes. Anstelle von einem kranken Körper, wenn ich einen kranken Körper sehe, muss ich für mich die Sühne annehmen, meine Irrtümer in meinem Geist berichtigen, und stattdessen lehren, dass der Körper ein ganz und gar neutrales Ding ist, und das muss ich jedes Mal tun, weil alle Dinge Lektionen sind, alle. Das heißt, ich muss immer berichtigend lehren, denn ich kann das gar nicht wissen, dass der Körper ein ganz und gar neutrales Ding ist. Wenn ich versuche das zu wissen, werde ich bemerken, das stimmt nicht. Eben, das ist ja auch kein Wissen, das sind Lektionen. Und Lektionen heißt nur, ich berichtige das, was ich vorher gedacht habe, ich lehre das nicht mehr, was ich vorher gelehrt habe. Ich akzeptiere, dass meine Augen täuschen und meine Ohren falsch hören, wenn ich mich erlösen will. Denn meine Wahrnehmung ist so verzerrt, es geht ja nicht mal darum dass ich Körper, neutrale Körper sehe, sonder meine Wahrnehmung ist so verzerrt, dass ich Körper sehe, und ich soll eigentlich nur das Antlitz Christi sehe. Aber ein Schritt ist, dass ich zumindest schon mal lehre, dass der Körper ein ganz und gar neutrales Ding ist, und irgendwann bemerke ich, ich will nicht nur neutrale Dinge sehen, denn ich will mich sehen, mich, den Christus. Ich will meinen Bruder sehen. Und den Körper will ich nur benützen, um das zu kommunizieren. Und durch den Körper den Geist manifest zu machen, z.B. als ein Antlitz, als das Antlitz Christi, als eine wahre Wahrnehmung, die einen Augenblick manifest ist, nur einen Augenblick. Aber das kann ich nicht, solange ich mit gesunden und mit kranken Körpern beschäftigt bin, ganz gleich, wie du mit dem Irrtum umgehst, es führt zu nichts, und das muss mir irgendwann bewusst werden, in meinem Lernen. Das würde mir aber noch nichts helfen. Ich muss mich entscheiden, das zu wollen. Das es das ist, was ich will, das. Denn ich kann mir auch des Körpers bewusst sein. Auch das geht nicht von meinem Bewusstsein aus, aber es wird in meinem Bewusstsein erfahren, allerdings täuscht das mich. Eine falsche Wahrnehmung ist der Wunsch, dass die Dinge seien, wie sie nicht sind. Die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, weil völlige Harmlosigkeit die Bedingung ihrer Wirklichkeit ist. Warum sind sie völlig harmlos? Als Schüler dieses Kurses, wenn du im Rahmen dieses Kurses lernst, und aufmerksam liest, und nicht dein vergangenes Lernen benützt, sondern dein gegenwärtiges Lernen, dein heutiges Lernen, dann verstehst du diesen Satz. Die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, weil, mein Geist nicht angreifen kann, mein Geist kein zerstörerisches Potential hat. Wenn ich aber mein vergangenes Lernen benütze, werde ich mit diesem Satz in Konflikt sein und sagen: „Ja das stimmt doch aber gar nicht, das ist doch gar nicht so. Die Wirklichkeit aller Dinge ist doch gar nicht harmlos. Ein Atomkrieg ist doch nicht harmlos“. Doch, auf der Ebene meines Lernens, auf der Ebene der Ursache. Wenn ich im Rahmen dieses Kurses lehre, und mich dann tatsächlich erinnere, Moment, was habe ich in der gestrigen Session oder in der vorgestrigen, was habe ich da gelernt mit meinen Brüdern? Was habe ich da heute früh, als ich im Kurs gelesen habe, natürlich nur, wenn du im Kurs liest, was habe ich da gelernt? Ah ja, mein Geist hat kein zerstörerisches Potential, Geister können nicht angreifen, die Idee hat ihre Quelle nicht verlassen, die Idee ist im Geist, die Idee von den Dingen ist im Geist. Woher beziehen die Dinge ihre Macht? Von meinem Geist, der ist die Quelle. Sind die Dinge völlig harmlos? Ja. Das ist mein gegenwärtiges Lernen. Und ich brauche ein gegenwärtiges Lernen, wo ich tatsächlich immer in der Gegenwart sein kann. Solange, bis die ganze Welt meine Präsenz, meine Gegenwart wiederspiegelt, mich, als Antlitz, mich, den heiligen Sohn Gottes, den geliebten. Und das ist Vergebung. Wenn ich aber, und ich spreche jetzt einfach aus meiner eigenen Erfahrung. Wenn ich zu wenig im Kurs lese, ich, und ich lese dann nur den Satz Die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, widerspricht mein Geist, nämlich mein vergangenes Lernen, und dann bin ich mit dem, was hier steht, im Konflikt. Warum habe ich so einen dicken Kurs? Weil ich da etwas über die Macht meines Geistes erfahre. Und da immer noch mein Geist die Quelle meiner gesamten Wahrnehmung ist, und ich die Gefühle wähle und alles, was da passiert, darf ich mich nicht mehr täuschen lassen. Und ich muss noch weiter in dem Kurs lernen, und noch weiter, und noch weiter, und noch weiter, solange, bis ich die ersten Erfahrungen habe, dass es harmlos ist, wenn du zu mir sagst „blödes Arschloch“, dass es harmlos ist, wenn ich eine hohe Rechnung bekomme, dass es harmlos ist, wenn da irgendein Geschwulst an meinem Elenbogen und meinem Knie oder irgend sowas ist, dass das harmlos ist, was in der Zeitung steht, wenn ich ganz im Rahmen dieses Kurses bleibe, und die Ebene des Geistes möglichst den ganzen Tag nicht verlasse, nicht zugunsten des Körpers, eben nicht, das muss ich nicht tun. Ich muss nicht wieder zurückgehen ins Leid wegen irgendwas. Ich kann es, ich kann immer noch Entscheidungen alleine treffen. Die Macht der Entscheidung ist mein. Ich kann immer noch leiden wegen irgendetwas, ich kann mich immer noch kreuzigen, habe ich doch gelernt in einer Lektion, dass nur ich mich kreuzigen kann, ich kann das. Es ist nicht die Frage, ob ich das nicht kann, natürlich kann ich das. Die Frage ist: Will ich es? Und diese Frage kann nur ich beantworten, denn ich habe die Obhut über meinen Weg, immer. Ich kann mich wegen dir kreuzigen, aber dann kreuzige ich mich selbst. Ich kann mich wegen meinem Beruf kreuzigen, ich kann mich wegen meiner eingebildeten Freuden kreuzigen, die sowieso vergehen werden, ich kann mich wegen einer tollen Wohnung kreuzigen, weil ich glaube, da werde ich glücklich. Ich werde mich in den seltensten Fällen absichtlich, also ganz bewusst kreuzigen. Ich werde mir in den seltensten Fällen ganz bewusst von Anfang an Leid zufügen, das Ego ist ein Meister der Täuschung. Ich werde mich natürlich im Namen der Liebe kreuzigen, im Namen der Freude kreuzigen, im Namen irgendetwas kreuzigen, was ich glaube, dass es wichtig ist, das es liebevoll ist, dass es gut ist, was ich da mache. Eben, als Schüler dieses Kurses muss mir klar sein, dass mich alle Dinge irgendwann verletzen, in den seltensten Fällen gleich. In den seltensten Fällen nimmst du das Leid gleich wahr, erst die Lust, und dann das Leid. Aber ich bin derjenige, der sich kreuzigt. Und irgendwann höre ich damit auf, ich selbst, denn ich werde nicht gekreuzigt, ich tue es. Und ich tue es dann manchmal wegen dir, weil ich die Bedeutung der Liebe lehre, oder wegen der guten Beziehungen, wegen der Freundschaften, oder ich tue es, weil ich selber glaube, ich muss jetzt mir etwas Gutes tun, suche aber dann lediglich nur für mich das, und ich glaube, wenn ich es nicht mit dir zusammen tue, wenn ich es nur für mich tue, dann entgehe ich dem Leid. Da gibt es anscheinend noch tausende von Möglichkeiten, wie ich mich selber kreuzigen kann. Aber irgendwann habe ich es wirklich begriffen, dass ich das tue, wegen irgendetwas oder irgendjemandem. Und dann lasse ich das allmählich bleiben, ganz allmählich höre ich auf, mich zu kreuzigen, weil mir bewusst wird, „stimmt, ich wähle ja die Gefühle selbst“. Und ich habe gelernt, es ist tückisch, ein widersprüchliches Gefühl zu wählen, das erst wie Freude aussieht, das sich erst gut anfühlt, das erst sehr verheißungsvoll zu sein scheint. Irgendwann ist die Kindheit vorbei, da schaue ich aufs Ganze. Und dann achte ich nicht mehr auf mein gutes Gefühl, sondern ich achte darauf, „Moment, welcher Lehrer spricht da zu mir? Ist es wirklich? Bleibt es ein gutes Gefühl?“. Und, alle Dinge vor denen ich Angst habe, dass ich glaube, die muss ich meiden, weil die so gefährlich, weil die so schlimm sind, hier ist tatsächlich tägliches, an sich stündliches, eigentlich minütiges, eigentlich permanentes Vergeben nötig, weil ich ständig in andere Situationen komme, weil ich in einer Welt bin, die in Wahrheit überhaupt nicht existiert, sie aber aus einem völlig verrückten Denksystem völlig bedeutungsloser Gedanken zusammengepuzzelt ist und ich tatsächlich wachsam sein muss in meinem Geist. Wenn ich aber tatsächlich all das, was ich in dem Kurs lerne parat habe, wenn ich also gelernt habe, mein vergangenes Wissen über die Welt nicht mehr anzuwenden, und stattdessen lehre, „die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos“, und ich meinem Geist dann auch noch die Anweisung gegeben habe, „du, das liegt daran, weil du überhaupt kein zerstörerisches Potential hast, das ist die Art und Weise, wie ich Angst kontrollieren kann. Womit? Na mit wahren Informationen. Nicht einfach mit Zwang, ich kann Angst nicht mit Zwang kontrollieren, sondern mit Freiheit, mit völliger Harmlosigkeit. Und jetzt muss ich das nur noch immer wieder üben: „Moment, als mich meine Eltern ins Heim gesteckt haben, mit drei Jahren war das schlimm… nein, das war harmlos. Das Internat war harmlos. Das Essen war nicht schlecht, das war harmlos. Ein Schlafsaal mit dreißig Jungs und es gab nur kaltes Wasser war harmlos. Nie raus zu können, war das schlimm? Nein, das war harmlos“. Was ist, wenn ich so denke? Dann nimm ich das Internat, das Essen, meinen Kleiderschrank, meine Kindheit, meine Eltern harmlos wahr, harmlos, völlig harmlos. Die Dinge sind harmlos. Wer kommt dadurch immer mehr in mein Gewahr sein? Ich. Und ich werde allmählich empfänglich für Lektionen wie heute, Deine Gnade ist mir gegeben, ich erhebe jetzt Anspruch auf sie. Und ich erhebe jetzt Anspruch auf sie, während mir eine Situation aus meiner Kindheit jetzt einfällt. Und dann erlebe ich jetzt in dieser Situation seine Gnade, die mir gegeben ist, weil ich jetzt Anspruch darauf erhebe und weil mir jetzt die Kindheit einfällt, ist sie auf einmal voller Gnade, weil ich Anspruch darauf erhoben habe. Und die Dinge selbst, die sind harmlos. Und all die Situationen, die früher nicht harmlos waren, das mich, was weiß ich, meine erste Freundin verlassen hat, und dass das und das passiert ist, und dass ich in der Arbeit…. das wird harmlos. Meine Wahrnehmung, die kann falsch gewesen sein. Warum? Na ich habe ja früher nicht gelehrt, dass das harmlos ist. Ganz in Gegenteil, ich hatte Angstträume, wo ich angegriffen werde und mich verteidigen muss. Und wo ich angreife und andere sich verteidigen. Oder, wo sich andere verteidigen, und ich sage „ja ich habe doch gar nicht angegriffen. Ja ich habe mich aber auch gegen jemanden verteidigt, der mir gesagt hat, dass er mich gar nicht angegriffen hat“. Eben. Ich lehre alles anderes, als ich es früher gelehrt habe. Und das muss die Dinge mit einbeziehen. Die Dinge, wie die Dinge sind, und meine Wahrnehmung, wie ich sie wahrnehme. Und ich kann das nicht einfach nur beobachten, sondern Moment, wie beobachte ich? Aus welchem Geist? Wie denkt der Beobachter über die Dinge? Was beobachtet er? Es ist also eine vollständige Berichtigung einer vollständig falschen Wahrnehmung. Und warum brauchen wir den Zusatz falsch? Das ist eine notwendige Lernhilfe. Denn wenn es nicht falsch war, wirst du es nicht berichtigen. Und es geht um Berichtigen. Was ist Vergebung? Berichtigen. Wenn irgendetwas gestimmt hat, wirst du es nicht berichtigen. Wenn du von irgendetwas willst, dass es so bleibt, wie es war, dann nützt du die Gabe, die GOTT allem ab, nämlich die Gabe der Veränderung. Was ist die Gabe der Veränderung? Vergebung. Denn nur mit Vergebung kannst du deine Wahrnehmung verändern. Denn Gut und Böse ist keine wirkliche Veränderung der Wahrnehmung, das ist die alte Wahrnehmung. Und gesund und krank ist keine Veränderung, die dich wirklich glücklich macht, weil das keine konstante Veränderung ist, sondern ein ständig hin- und her schwankendes oder polarisierendes Urteil, wo du ständig polarisierst: Gut und Böse, gesund und krank. Du sollst aber nicht mehr polarisieren, denn da findest du keinen inneren Frieden. Aber in der Vergebung hast du die Gabe bekommen, die GOTT allem gegeben hat, Gott: Die Gabe der Veränderung. Und jetzt lehrst du die Harmlosigkeit aller Dinge, weil du Erkenntnis auf der Ebene des Geistes, und Erkenntnis kann sich nur auf die Ebene des Geistes beziehen. Lehrst: Dein Geist ist Teil von GOTTES Geist, du bist sehr heilig, und um deine Irrtümer zu berichtigen lehrst du eine berichtigende Form von Erkenntnis: Dein Geist hat kein zerstörerisches Potential. Und wenn er kein zerstörerisches Potential hat, müssen alle Dinge harmlos sein, sie müssen es.Was ist das Ego? Ein Meister der Täuschung. Wer ist dann der Getäuschte? Du. Willst du, dass alle Dinge harmlos sind? Manchmal ja, manchmal nein. Das ist das Schwanken. Irgendwann willst du aber tatsächlich, dass alle Dinge harmlos sind, und der Körper immer mehr, und zwar dein Körper und andere, ein ganz und gar neutrales Ding ist, von dem du dir nichts erhoffst. Weil du eins begriffen hast: Sobald du dir Lust erhoffst, wirst du leiden, weil du nicht zwei Lehrern folgen kannst. Wie lange du dazu brauchst, entscheidest du. Aber es kann gut sein, dass du dich immer wieder noch eine Zeit lang im Namen der Lust kreuzigst. Und im Namen der Lust leidest. Solange, bis du es einfach nicht mehr willst. Du hast die Obhut. Du wirst nicht gezwungen. Es ist eine absolut freiwillige Entscheidung. Es kann sein, dass du dann immer wieder noch beschuldigt wirst, kann sein. Entweder von deinem Ego oder von anderen, aber es gibt wohl keine deutlichere Lektion als die Lektion: Ich kann mich nur selber kreuzigen in dieser Welt, in deinem Traum. Aber wie lange dauert es, bis du dich nicht mehr selber kreuzigen willst? Wenn du urteilst, wirst du lediglich Leid vermeiden wollen und vergängliche Freuden suchen. Solange, bis du gelernt hast, wer vergängliche Freuden sucht, sucht Leid. Ganz einfach. Erst mal wirst du offensichtliches Leid vermeiden, und verborgenes Leid suchen, verstecktes Leid. Solange, bis du immer mehr begriffen hast: „Moment, ich will gar kein Leid mehr, ich will mich nicht mehr kreuzigen und ich muss es auch nicht“. Wie gehst du dann mit den Dingen um? Du versuchst, so oft wie möglich, tagsüber zu lehren, dass die Dinge harmlos sind, die Dinge, die dich ängstigen, oder die dir, wenn du sie nicht bekommst, Leid verursachen können. Wenn du ein Ding, das du willst, nicht bekommst, kann es dann Leid verursachen oder ist es harmlos? Wenn du eine Situation, auf die du dich so gefreut hast, nicht erreichst, kann sie Leid verursachen oder ist sie harmlos? So musst du lernen zu denken. Wenn du in einer Beziehung bist und derjenige macht das nicht, was du willst, kann das Leid verursachen oder ist es harmlos? Ist es harmlos, einfach nur so nebeneinander her zu leben? Ist es harmlos, mit Brüdern zu sein oder muss dich das verletzen? Es verletzt dich nicht nur, wenn der andere dich schlägt oder dich anschnauzt, es verletzt dich nicht nur etwas Böses, es verletzt dich auch das Gute, wenn du es nicht bekommst. Auch der Mangel an vergänglichen Freuden scheint dich verletzen zu können. Wie sind die Dinge? Sind sie wirklich harmlos? Wirklich? Sind also auch die schönen Dinge so harmlos, dass dich ihr Mangel nicht verletzen kann? Sind die liebevollen Berührungen so harmlos, dass es dich nicht verletzt, wenn du sie nicht bekommst? Es geht um deine Erfahrung Bruder. Und entweder du erlöst dich, wirklich, praktisch, oder du tust es nicht. Aber dann sei dir sicher, dann kreuzigst du dich. Nie wird es in dem, was GOTT gibt, überhaupt einen Mangel geben können, kann es nicht. Das ist der Unterschied, das ist Lernen im Unterschied. In dieser Welt ist aber nicht einmal die Liebe harmlos, weil mich der Mangel verletzt. Ist das verrückt so zu denken? Ja. Das Ausmaß deiner Verrücktheit ist dir lange Zeit nicht klar, weil du an deine schönen Gedanken immer noch glaubst, obwohl sie dich verletzen können. Und an deine guten Gefühle glaubst du, obwohl dich ein gutes Gefühl, wenn du es nicht erreicht, verletzt. Weil du dich so darauf gefreut hast und auf einmal bekommst du es nicht, und schon schlägt es in sein Gegenteil um, das ist die Kreuzigung.Eine falsche Wahrnehmung ist der Wunsch, dass die Dinge seien, wie sie nicht sind. Die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, weil völlige Harmlosigkeit die Bedingung ihrer Wirklichkeit ist. Und es bleibt dir nur noch übrig das zu üben, denn wozu willst du sonst die Zeit hier noch, wofür willst du die Zeit nützen? Um dich zu erlösen oder um dich an das zu binden, was dich immer verletzen wird? Also spielt es gar keine Rolle, ob es schön ist oder liebevoll oder ob es sich gut anfühlt, es wird dich verletzen, weil es in sein Gegenteil umschlagen kann. Und das bemerkst du doch in Beziehung, und das bemerkst du eigentlich mit allem, mit allem. Und wann hörst du auf dich zu kreuzigen? Wann wagst du es zu sagen, dass die Dinge harmlos sind, ohne Angst davor zu haben, „ja dann bekomme ich ja gar nicht das, was ich will“? Gnade, Gnade ist dir gewährt, und du wirst Gnade noch brauchen, um deinen Weg völlig unbeschadet, ohne dich zu kreuzigen gehen zu können. Ich muss nur die Dinge genauer betrachten. Und, wenn ich glaube, „ja das ist aber schön, das fühlt sich aber gut an“, dann weiß ich buchstäblich nicht, was ich tue. Denn alles was ich hier gelehrt habe, mit dem Ego als Lehrer, ist nicht harmlos. Und darum sagt Jesus ganz klar, „alles was du gemacht hast, ist die Hölle, und so wie du es wahrnimmst, kann und wird es dich verletzen. Völlig egal, völlig egal, was dein vordergründiges Urteil ist“. Und das ist ja das, womit und wie du dich kreuzigst und immer noch glaubst, du wirst es irgendwann schaffen, dass du dich nicht kreuzigst, weil du nur das bekommst, was du willst. Nein, stimmt nicht. Denn selbst, wenn du es bekommst, wird es dir im nächsten Augenblick wieder mangeln, und darum erhoffst du dir ja von einer Beziehung, dass dir der andere das möglichst immer gibt, denn wenn er es dir nicht gibt, wirst du davon, von dem, was du haben wolltest, nicht erfreut, sondern verletzt, weil du es nicht bekommst. Und das musst du dir bewusst machen. Was bedeutet das für dich, einen Wunsch zu hegen, der so gefährlich ist, dass er dich verletzt, wenn du ihn nicht bekommst? Wenn du ihn nicht bekommst? Was ist das für ein trügerischer Gedanke? Wie kann er dich dann beglücken, wenn du ihn bekommst? Drehe es doch mal um, schaue es dir doch mal genau an. Wie ist das möglich? Wenn du es bekommst, macht es dich froh, wenn du es bekommst, fühlst du dich geliebt. Wenn du es bekommst, bist du glücklich, fühlst du dich gemeinsam. Und wenn du dasselbe nicht bekommst, bist du die ärmste Sau und leidest. Was sind das für Gedanken in deinem Geist? Willst du die wirklich haben? Was kannst du wirklich verlieren, wenn du den Wunsch aufgibst? Was haben sie dir zu bieten? Konflikt, Schuld. Und jetzt weißt du, warum du in die Schuld des anderen verliebt bist. Denn nur, wenn er die Schuld bezahlt, fühlst du dich geliebt. Also bist du buchstäblich in die Schuld verliebt. Denn wenn er dir es nicht gibt, ist es aus mit deiner Liebe. Dann fühlst du dich nicht geliebt, dann geht es dir nicht gut, dann leidest du. Also bist du in die Schuld verliebt. Und er ist nicht unschuldig, wenn er dir es nicht gibt. Mit seiner Unschuld kannst du gar nichts anfangen, überhaupt nicht. Und er mit deiner Unschuld auch nichts. Er ist nämlich gar nicht unschuldig, wenn er dir es nicht gegeben hat, oder sie oder es oder die Situation, eben nicht. Warum nicht? Na wie kann jemand unschuldig sein, wenn du leidest? Dann ist er nicht unschuldig. Wenn er das tut, was er dir schuldet, nimmst du ihn als unschuldig wahr. Das ist etwas ganz eigenartiges, das ist etwas so wahnsinniges, das ist etwas so zweideutiges, etwas so widersprüchliches, dass es dich buchstäblich kreuzigt, und den anderen auch. Und es ist nur panische Angst da, in jedem Wesen, in jeder Situation. Und es gibt daraus kein Entrinnen. Es sei denn, du wählst einen Lehrer und der sagt dir: „Du, das hängt mit deiner Wahrnehmung zusammen. A sind die Dinge nicht so, und das, was du glaubst, was dein Geist tatsächlich kann, das kann er gar nicht. Aber du kannst es so arrangieren, weil du einem seltsamen Wunsch folgst, nämlich an sich prinzipiell der Wunsch nicht glücklich zu sein, und das schaffst du“. Das schaffst du, aber du machst es auf eine Art die dich dermaßen täuscht, nämlich, du willst glücklich sein, schaffst es aber unglücklich zu sein. Und wenn das Ziel dermaßen dem Anfang widerspricht, dann kann das gar nicht wirklich das Ziel gewesen sein. Das heißt, du hast von Anfang an, der erste Schritt, den du gemacht hast, der war falsch. Also musst du lernen, zurückzutreten, und einem ganz anderen Lehrer folgen. Und jetzt brauchst du die Situationen, denn andere hast du nicht, als die Situationen und die Beziehungen und die Orte und die Zustände, die du gemacht hast, die du gemacht hast. Sie sind dein vergangenes Lernen. Und jetzt musst du, das was du gemacht hast, neu wahrnehmen, mit einem anderen Lehrer. Und jetzt lehrst du die völlige Harmlosigkeit der Dinge und du lehrst, dass die Welt dir nichts zu bieten hat. Und du lehrst, dass du dir von einer Beziehung nichts erhoffst. Genau das Gegenteil von allem, was du vorher gelehrt hast. Und, um im Geist völlig klar zu sein, „Moment, wenn mein Geist kein zerstörerisches Potential hat, dann kann mich das gar nicht verletzen“. Und jetzt musst du keine Herausforderungen suchen, sondern einfach die alltäglichen Situation: „Wenn mich etwas verletzt hat, kann ich mich gegen das Gefühl entscheiden“. Und dann kann ich sehen, was für einem sanften Weg ich heute folgen kann. Es gibt was zu lernen, ja. Aber das ist in Situationen, die ich durchaus erlernen kann, wenn ich das will. Die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, weil völlige Harmlosigkeit die Bedingung ihrer Wirklichkeit ist. Sie ist auch die Bedingung dafür, dass du ihrer Wirklichkeit gewahr bist. Du brauchst die Wirklichkeit nicht zu suchen. Sie wird dich suchen und dich finden, wenn du ihre Bedingungen erfüllst. Ihre Bedingungen sind Teil dessen, was sie ist. Es sind nicht Bedingungen, die an dich gestellt werden als Forderungen, sondern die Bedingungen sind nun mal Teil der Wirklichkeit, das ist eben so. So wie, wenn du ins Wasser steigst, wirst du nass werden, weil das Teil des Wassers ist, weil das eine Bedingung des Wassers ist. Du wirst diese Bedingung erfüllen, du wirst nass werden. Das nur als ein Gleichnis. Wenn du die Wirklichkeit erleben willst, musst du im Frieden sein, weil das eine Bedingung der Wirklichkeit ist. Wenn du vollkommen wahrnehmen willst, darfst du keine Angst haben, weil Angst nicht ein Teil der Wahrheit ist. Ärger ist nicht Teil der Wahrheit. Auch musst du dich nicht verteidigen und du musst auch nicht angreifen, weil das alles nicht Bedingungen sind, die im Himmel herrschen. Ich muss mich nur mit den Bedingungen vertraut machen. Solange, bis die Wahrheit mich finden kann. Sie ist auch die Bedingung dafür, dass du ihrer Wirklichkeit gewahr bist. Du brauchst die Wirklichkeit nicht zu suchen. Sie wird dich suchen und dich finden, wenn du ihre Bedingungen erfüllst. Und es steht dir frei, die Bedingungen zu erfüllen. Ihre Bedingungen sind Teil dessen, was sie ist. Und nur dieser Teil liegt bei dir. Der Rest ist aus sich selbst. Du brauchst so wenig zu tun, weil dein kleiner Teil so mächtig ist, dass er dir das Ganze bringen wird. Wenn ich diese Bedingungen aber nicht erfülle, weil ich mich kreuzige, wegen irgendeinem Wunsch, an dem ich weiter festhalte, wird die Wahrheit mich nicht finden. Das heißt, ich werde der Wahrheit nicht gewahr werden, weil ich ihre Bedingungen nicht erfülle, weil ich mich stattdessen wieder mal im Namen der Liebe oder im Namen meiner Vorstellung von Freiheit oder meiner Vorstellung einer guten Beziehung kreuzige. Und irgendwann lasse ich sowas bleiben. Und ich will mich auch nicht bei einem Arzt kreuzigen, ich will auch da die Bedingungen der Liebe erfüllen und lehren, dass alle Dinge harmlos sind. Und wenn ich heute bei einer Chemo bin, dann ist es eben die Chemo die harmlos ist, wenn ich das lehre. Wenn ich sie aber vermeiden will, werde ich mich kreuzigen und die Bedingung der Liebe nicht erfüllen. Wie ich das tue? Letztendlich tue ich es oder ich tue es nicht. Ich muss aber bemerken, ist mein Wunsch wirklich ein liebevoller Wunsch? Warum bin ich dann so verletzt, wenn er sich nicht erfüllt hat? Warum bin ich verletzt? Die Idee ist immer noch in meinem Geist und ich bin verletzt. Was ist das für eine Idee? Ist es wirklich eine liebevolle Idee? Oder ist es eine bedeutungslose, der ich zwei Bedeutungen gegeben habe? Nämlich, wenn ich es bekomme, bin ich erfreut, wenn ich es nicht bekomme, bin ich verletzt. Und was ist, wenn ich stattdessen einfach mal nur lehre, „das ist harmlos“. Und ich mache mich mit der Idee vertraut, „das ist harmlos“. Dann wird es sicher notwendig sein, dass ich mich gegen ein Gefühl entscheiden muss, wenn das gerade nicht für mich harmlos ist, sondern mir Harm zufügt, wenn ich darunter leide. Dann beginnt der Kurs oder nicht. Warum will ich, dass das harmlos ist? Na aus einem einzigen Grund, ich will die Bedingung der Wirklichkeit erlangen. Jetzt dient die Situation und der Körper ist nicht Zweck des Ganzen, ist nur ein Lernmittel. Akzeptiere also deinen kleinen Teil, und lass das Ganze dein sein. Ganzheit heilt, weil sie vom Geist ist. Alle Formen der Krankheit, sogar bis zum Tod hin, sind körperliche Äußerungen der Angst vor dem Erwachen. Habe ich tatsächlich immer noch Angst zu erwachen? Immer noch? Hier wird mir gezeigt, wann ich Angst habe. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es gar nicht getan, hätte ich solche Gedanken überhaupt nicht so lange gehegt, hätte ich sowas überhaupt nicht nach außen projiziert. Und warum wusste ich das nicht? Weil ich hier überhaupt nichts weiß. Ich lehre ja nur die ganze Zeit. Also konnte ich das gar nicht wissen. Darum muss ich mir vergeben, darum muss ich mich berichtigen. Ich konnte das überhaupt nicht wissen, weil das sowieso nicht gewusst werden kann. In diese geschlossene Situation sendet GOTT, unser geliebter Vater, seinen Heiligen Geist. Ich muss mich also nie quälen, „warum wusste ich das nicht?“. Weil ich es nicht wissen kann. Ich bin nur dem falschen Lehrer gefolgt, das war alles. Alle Formen von Krankheit, sogar bis zum Tod hin, sind körperliche Äußerungen der Angst vor dem Erwachen. Sie sind ein Versuch, den Schlaf aus Angst vor dem Erwachen zu verstärken. Das ist ein kläglicher Versuch, nicht zu sehen, indem man die Sehfähigkeiten unwirksam macht. „Ruhe in Frieden“ ist ein Segen für die Lebenden, nicht für die Toten, weil Ruhe vom Wachsein kommt, nicht vom Schlafen. Schlaf ist Rückzug; Wachsein ist Verbindung. Träume sind Illusionen der Verbindung, also Rückzug, weil sie die verzerrten Auffassungen des Ego über das widerspiegeln, was Verbindung ist. Doch auch der HEILIGE GEIST hat eine Verwendung für den Schlaf, nicht nur das Ego, und kann Träume für das Wachsein nutzen, wenn du IHN nur lässt. Wie du erwachst, ist das Zeichen dafür, wie du den Schlaf genutzt hast. Wem hast du ihn gegeben? Welchem Lehrer hast du ihn unterstellt? Jedesmal, wenn du entmutigt erwachst, hattest du ihn nicht dem HEILIGEN GEIST übergeben. Nur wenn du freudig erwachst, hast du den Schlaf in SEINEM Sinn genutzt. Du kannst tatsächlich vom Schlaf „betäubt“ sein, wenn du ihn zugunsten der Krankheit missbraucht hast. Schlaf ist ebenso wenig eine Form des Todes, wie der Tod eine Form der Bewusstlosigkeit ist. Vollständige Bewusstlosigkeit ist unmöglich. Du kannst nur deshalb in Frieden ruhen, weil du wach bist. Heilung ist die Befreiung von der Angst vor dem Erwachen und deren Ersetzung durch die Entscheidung zu erwachen. Die Entscheidung zu erwachen spiegelt den Willen zu lieben wider, da jede Heilung das Ersetzen von Angst durch Liebe beinhaltet. Und was ist die Entscheidung, was ist der Wille zu lieben? Der Wille zu lieben ist, so zu wollen wie Gott will. Wahre Schöpfungen mit meinem Geist, der Teil von Gottes Geist ist, mit Gott zu erschaffen. Und deshalb will ich erwachen und will mich nicht mehr kreuzigen. Ich will die Harmlosigkeit der Dinge lehren, und weil ich die Harmlosigkeit der Dinge lehre, muss ich auch lehren, dass in mir erst einmal, dass ich von den Dingen gar nichts will. Ich muss alle diese Schritte tun, alle. Weil jeder Schritt eine Berichtigung eines sehr komplizierten Denkens ist. Und darum so viele Schritte, weil das Egodenken so komplex ist. Und es ist nicht nur mein individuelles Egodenken komplex und kompliziert, sondern es ist kompliziert, weil dein Ego anders gestrickt ist als meins. Zwar nach demselben Muster, der Tod ist der zentrale Traum, aber es ist äußerst komplex, äußerst kompliziert. Aus dem Grund muss ich ja auch deine Fehler in meinem Geist berichtigen. Die Entscheidung zu erwachen spiegelt den Willen zu lieben wider.Und das Ego sagt „nein, dazu brauche ich nicht erwachen, ich kann die Wahrheit in die Illusion bringen. Warum können mich meine Liebeswünsche verletzen? Warum können sich meine Vorstellungen, mich meine Vorstellungen von Liebe, warum können sie mich verletzen? Und dich deine auch. Nicht deine Vorstellungen von Hass, sondern deine Vorstellungen von Liebe. Warum sagt Jesus, „was dasselbe ist, ist nicht verschieden“? Denn wenn dich beides verletzen kann, kann es nicht verschieden sein. Wenn dein Hasswunsch sich erfüllt, verletzt er dich. Und wenn dein Liebeswunsch sich nicht erfüllt, verletzter dich auch. Wo ist der Unterschied zwischen positiv und negativ? Wenn er sich erfüllt, positiv. Und wenn ein positiver Wunsch sich nicht erfüllt, verletzt er dich auch. Das sind magische Gedanken. Völlig egal, welche Bedeutung du ihm gibst, es wird dich verletzten. Das ist der Kurs in Wundern. Das heißt, du wirst dich kreuzigen. Einmal im Namen des Hasses, und einmal im Namen der Liebe. Und einmal ist es offensichtlich, und einmal nicht. Und einmal wird der Hass gleich wahrgenommen, und ein andermal erst später. Ist also Zeit eine Illusion? All das musst du, ein Erlöser muss das gelernt haben. Warum? Damit er sich erlöst, was er sonst nicht tun wird. Der HEILIGE GEIST kann zwischen verschiedenen Graden des Irrtums nicht unterscheiden, denn wer ER lehrte, dass eine Form von Krankheit schwerer sei als eine andere, so würde ER lehren, dass ein Irrtum wirklicher sein kann als ein anderer. SEINE Funktion ist nur, zwischen dem Falschen und dem Wahren zu unterscheiden und das Falsche durch das Wahre zu ersetzen. Das Ego, das den Geist immer schwächen will, versucht, ihn vom Körper zu trennen, in einem Bemühen, ihn zu zerstören. Dabei glaubt das Ego tatsächlich, dass es ihn beschützt. Das liegt daran, dass das Ego glaubt, der Geist sei gefährlich und geistlos machen heiße heilen. Es ist jedoch unmöglich, geistlos zu machen, da das heißen würde, aus dem, was GOTT schuf, nichts zu machen. Das Ego verachtet Schwäche, wenn es auch jede Anstrengung unternimmt, sie herbeizuführen. Das Ego will nur, was es hasst. Für das Ego ist das absolut vernünftig. Da es an die Macht des Angriffs glaubt, will das Ego Angriff. Was haben wir heute Abend gehört? Wir haben gehört, die Wirklichkeit aller Dinge ist völlig harmlos, weil völlige Harmlosigkeit die Bedingung ihrer Wirklichkeit ist. Sie ist auch die Bedingung dafür, dass du ihrer Wirklichkeit gewahr bist. Warum bist du völlig harmlos? Weil dein Geist kein zerstörerisches Potential hat. Und wenn der Traum noch so böse ist, noch so schrecklich, die Wirklichkeit, sogar des Traumes ist harmlos, weil es nur ein Traum ist. Und du musst deinen Geist nicht fürchten. Ich muss also tatsächlich harmlos werden, ich selbst, in meinem Verlangen, in dem, was ich mir von der Welt erwarte, in dem, was ich von einer Beziehung will, muss ich harmlos werden, ich. Denn wenn ich nicht harmlos bin, dann werde ich leiden. Und dann glaube ich nicht mal, selbst, wenn du etwas nicht getan hast, glaube ich nicht, dass du harmlos bist, sondern dass du mich verletzt hast, weil du mich nicht in den Arm genommen hast, damit hast du mich verletzt. Du bist also ein Feind, du bist nicht harmlos, du bist ein Täter, und ich bin das Opfer. Je klarer du das in deinem Geist hast, umso mehr wirst du deinen Geist berichtigen, und solche Gedanken nicht mehr nach außen projizieren, sondern sie in deinem Geist berichtigen. Und nicht mehr darauf beharren, an solchen Wünschen festzuhalten. Dann ist diese Kindheit vorbei, wo du mit gefährlichem Spielzeug spielst. Ich muss da immer wieder inne halten und immer wieder zurücktreten und immer wieder lernen, „Moment, wozu dient die Situation? Wozu dient die Beziehung? Wozu dient der Zustand? Was fühle ich da gerade? Was ist da für ein Gedanke dahinter? Ein wahrer Gedanke? Ein wahrer Gedanke kann mich nicht verletzen, er kann mir auch nicht vorenthalten werden, ich empfange ihn, dadurch, dass ich ihn gebe“. Es ist so einen erschütternde Erfahrung zu bemerken, wie verrückt das ist. Ich fühle mich tatsächlich durch einen liebevollen Wunsch verletzt. So kreuzige ich mich. Und solange ich den Wunsch nicht berichtige, den liebevollen Wunsch nicht berichtige, wird er mich verletzen und andere auch. Und dann kann ich diesen Wunsch in vielen meiner Brüder finden und ganz oft berichtigen. Und was verhinder ich dadurch? Das Wunder nimmt das weg, was ansonsten passieren müsste. DEiNE Gnade ist mir gegeben. Ich erhebe jetzt Anspruch auf sie. Ich soll ja nicht leer ausgehen durch meine Vergebung. Ich soll ja nicht das Opfer meiner Berichtigung werden. GOTT spricht zu uns. Sollen wir nicht mit IHM sprechen? Wenn du nur die Bedeutung SEINER LIEBE erkennen würdest, wären Hoffnung und Verzweiflung unmöglich. Warum wäre da sogar Hoffnung unmöglich? Wenn du die Bedeutung seiner Liebe erkennst, bleibt keine Hoffnung übrig. Denn was heißt Hoffnung? Hoffnung heißt, du erhoffst etwas, was du jetzt noch nicht erlebst. Wenn du die Bedeutung seiner Liebe erkennen würdest, wären Hoffnung und Verzweiflung unmöglich. Gott sei Dank. Denn die Hoffnung wäre auf immer erfüllt, und wenn eine Hoffnung erfüllt ist, ist keine Hoffnung mehr da, sondern Erfüllung. Und Verzweiflung unmöglich, undenkbar. SEINE Gnade ist SEINE Antwort auf alle Verzweiflung, denn in ihr liegt die Erinnerung an SEINE LIEBE. Und was muss ich bemerken? Ich muss bemerken, wann bewirkt eine Idee in meinem Geist Hoffnung? Wie geht´s mir, wenn ich hoffe? Scheiße geht´s mir da. Überhaupt nicht gut. Warum? Weil diese Hoffnung Unerfülltheit ist. Ich bin lediglich sozusagen in Erwartung, ich spüre schon alles, es ist aber nicht erfüllt. Ich bin wie in einem fiebrigen Zustand. Ich bin ganz nahe an der Verzweiflung, wenn ich hoffe, ganz nahe. Die Verzweiflung droht. Wehe, wenn sich Hoffnung nicht erfüllt. Das ist sowas Schlimmes, zu hoffen. Und worin liegt deine Rettung? Du gibst den Wunsch auf, den die Hoffnung erzeugt, genau das, das ist das Paradox. Und tausch diesen Wunsch, der eine Hoffnung, eine Vorfreude, eine Ahnung, ein aufsteigendes Gefühl in dir erzeugt, den gibst du auf und ersetzt ihn mit der heutigen Lektion. Und ersparst dir die Verzweiflung. Und das Ego sagt „nein, nein nein, ja, die Verzweiflung will ich mir schon ersparen, aber die Hoffnung will ich nicht aufgeben“. Geht nicht, denn beides geht Hand in Hand, Hoffnung und Verzweiflung. Ich kann nicht nur das eine aufgeben. Aber das Ego sagt, „Moment, eins schwör ich dir, die Hoffnung gebe ich nie auf, denn wenn ich die aufgebe, dann gebe ich alles auf“. Okay, dann gib alles auf und suche einen anderen Lehrer. Wenn ich das Ego als Lehrer behalte und ich gebe die Hoffnung auf, dann werde ich depressiv. Dann werde ich verzweifelt dann resigniere ich, darum brauch ich eine Lektion vom HEILIGEN GEiST, und dann verstehe ich, dass Hoffnung und Verzweiflung Wirkungen ein und desselben magischen Gedanken sind. Was erlebe ich eigentlich, wenn die Hoffnung sich erfüllt? Ein vorübergehendes Glück. Dann bleibt der Wunsch in meinem Geist. Und nachdem es ein widersprüchlicher Gedanke ist, werde ich mit demselben Gedanken das nächste oder übernächste Mal Verzweiflung erleben müssen. Und was erlebe ich eigentlich in der Zeit der Hoffnung? Wie geht es mir da? Magisch, ängstlich, eine ganz ängstliche Freude. Und dann muss ich mein Ego stärken, „aber ich schaffe das, ich kann das erreichen, und wenn nicht bei dem, dann bei dem, und wenn nicht heute, dann morgen, aber ich werde das schaffen“. Was? Mein Gedanke wird immer erst mal nur eine Hoffnung bewirken. Er wird sich nie sofort erfüllen, das kann er gar nicht. Die Hoffnung nicht aufzugeben ist alles, was das Ego dir bieten kann. Und es droht dir, „wenn du sie aufgibst, dann wirst du resignieren, also gib die Hoffnung nicht auf“. Völlig logisch, in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Das ist Konflikt. Wenn ich jetzt mein eigenes, vergangenes Lernen nehme, da kann es sein, dass ich rührende Berichte lese von eingeschlossenen in einer Höhle, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben, von verschütteten Bergleuten, von abgestürzten Bergsteigern, die die Hoffnung nicht aufgegeben haben… Und wie viele haben sie nicht aufgegeben, und sind verreckt? Wie viele haben sie bis zum letzten Atemzug nicht aufgegeben? Wie viele? Die meisten, und sind verreckt. Das sind Egoideale, ein Kind, ein Kind denkt so. Aber irgendwann muss diese Kindheit vorbei sein, wo du dich auf deine eigene Stärke verlässt und hoffst. Und wo du dir von einer Beziehung etwas erhoffst, lediglich erhoffst. Und wenn du noch so darauf bestehst, dies ist ein Geistestraining und es wird dir gesagt, „wenn du nur die Bedeutung SEINER LIEBE erkennen würdest, wären Hoffnung und Verzweiflung unmöglich“. Ich bin froh, dass ich nicht mehr hoffe. Und wenn ich hoffe, dann erlebe ich das ziemlich schnell als Leid. SEINE Gnade ist seine Antwort auf alle Verzweiflung, denn in ihr liegt die Erinnerung an SEINE LIEBE. Würde ER nicht freudig die Mittel geben, durch die SEIN WILLE erkannt wird? Ich erinnere mich, wie schrecklich es jedem Mal war, irgendwo sich unruhig im Bett hin- und her zu wälzen und zu hoffen, dass irgendjemand kommt. Irgendwo unruhig durch die Welt zu tigern und zu hoffen, dass irgendwas Tolles passiert. Und selbst, wenn es passiert ist. Es geht nicht darum, auf ein Wunder zu hoffen, es geht darum, Wunder zu wirken. Es geht nicht darum, auf die Güte, auf irgendetwas zu hoffen, wo der andere sich deiner erbarmt. Es geht um das Aufgeben dieser unwürdigen Gedanken, dieser völlig bedeutungslosen Gedanken. Seit wann bist du verurteilt zu hoffen? GOTT liebt SEINEN SOHN. Bitte IHN jetzt darum, die Mittel zu geben, durch welche diese Welt verschwinden wird, dann wird die Schau als erstes kommen und die Erkenntnis nur einen Augenblick danach. Es ist etwas anderes, ob du in einem Kinderheim hoffst, dass deine Eltern kommen und es dir einfach nur schlecht geht, oder, ob du einen Augenblick etwas völlig anderes erlebst. Und dann hoffst du gar nicht mehr, dass deine Eltern kommen. Sie sind dir auch nicht egal, du nimmst die Situation anders wahr. Und du hoffst nicht, dass der andere doch noch etwas macht. Hoffst auch nicht, dass der Arzt dich heilen kann, eben nicht. Und unterstützend, um dich zu stärken, um wirklich Sicherheit zu erlangen in deiner Vergebung, lehrst du die Harmlosigkeit aller Dinge und wendest es konkret auf die Dinge an, die dir gerade zu wiederfahren scheinen. Und die dir anscheinend wiederfahren sind, irgendwann. Und die, die dir in deiner Vorstellung wiederfahren könnten, morgen, übermorgen, irgendwo. Heute ist ein neuer und heiliger Tag, denn wir empfangen, was uns gegeben wurde. Unser Glaube liegt im GEBENDEN, nicht in unserem eigenen Annehmen. Warum? Weil mein Annehmen noch nicht perfekt ist. Wenn aber mein Glauben im Gebenden liegt, dann investiere ich meinen Glauben in dem, der perfekt gibt. Und wenn mein Glaube da liegt, dann habe ich auch perfekt empfangen. DEINE Gnade ist mir gegeben. Ich erhebe jetzt Anspruch auf sie. VATER, ich komme zu DIR. Und DU wirst zu mir kommen, der ich bitte. Ich bin der SOHN, den DU liebst. Wenn ich das lediglich erhoffen würde, meine Güte, wie erbärmlich wäre das. Was für eine erbärmliche Vorstellung hätte ich von mir und von Gott. So erniedrigen möchte ich mich nicht, wirklich nicht. Ich möchte nicht auf die Liebe hoffen, das ist mir wirklich zu erbärmlich. Das ist schäbig. Das musst du nicht dulden. Es ist nicht deine Aufgabe, solche Ideen in deinem Geist zu dulden, berichtige sie, gib sie auf, ersetze sie, lehne sie ab. Es ist deiner unwürdig, dich mit Hoffnung zu begnügen, in keiner Situation. Sitze nicht irgendwo da und hoffe, liege nicht irgendwo rum und hoffe, tue es nicht. Dir sind die Mittel gegeben, dich von jeder Hoffnung und jeder Verzweiflung zu befreien. Und deinem Bruder auch. Und so berichtigst du alles Leid in deiner Wahrnehmung und kannst anders wahrnehmen, dich und den anderen und Situation. Und wenn deine Wahrnehmung geheilt ist, ist alles geheilt. Und dann ist die Situation endlich harmlos und kann dich nicht verletzen und den anderen auch nicht. Warum solltest du das nicht wollen? Wenn dann einfach nur Frieden da ist, genügt das nicht als Bedingung? Als Bedingung wofür? Und DU wirst zu mir kommen, der ich bitte. Wenn du so ins Bett gehst, und dann deinen Schlaf einfach nur noch dem Heiligen Geist übergibst, was willst du mehr? ER wird kommen. Und wie wachst du dann morgen auf? Froh, glücklich. In der Praxis kann ich dann üben, meine täglichen, schier unzähligen Hoffnungen als das zu sehen, was sie sind: Ich quäle mich damit, und muss es gar nicht tun. Es gibt eine Alternative dazu. Und dann werden mir die Dinge, die ich brauche, einfach gegeben, ohne dass ich auf bestimmte Dinge, die mir ganz wichtig sind, hoffen muss, was ein wesentlicher Teil dessen ist, dass ich immer weniger leide. Und so kann ich sehen, womit ich mich so kreuzige, ohne dass ich es tun muss. Und weil ich es im Kleinen nicht tue, tue ich es auch im Großen nicht. (Michael Ostarek)

 

Ein Gedanke zu „Willst du Hoffnung oder Gewissheit?“

  1. Danke Bruder Michael…

    für all deine Anregungen, Beiträge u. Möglichkeiten.
    DANKE für die unermüdliche LIEBE des Heiligen Geistes, die sich hier durch dich Bruder, einen Weg gebahnt hat.
    DANKE für all deine Fingerzeige, wie du mich lehrst, wie ich mich durch den Heiligen Geist beseelen lassen darf.
    Allzu oft habe ich den Heiligen Geist nur als „Maskottchen“ benutzt. SEINE Macht war mir nie wirklich erfahrbar, ja vielleicht in seltensten heiligen Momenten, aber Sein Feuer hat mich scheinbar nie verzehrt…..“scheinbar….. nur scheinbar nie verzehrt….!!!“
    Schon 10 Jahre besitze ich den „Kurs in Wunder“, aber ich bin ihm nie wirklich nahe gekommen. Ein paar Lektionen u. das Ego wollte nicht mehr folgen. Habe ich aber damals überhaupt noch gar nicht begriffen, obwohl mich dieses Werk innerlich sehr angesprochen hat.
    Mit deiner unermüdlichen Bereitschaft Bruder, habe ich jetzt doch einen Zugang zu diesem „Wunder-Liebeswerk“ erhalten. Jetzt begreife ich, dass Frieden nur in meinem Geist erfahrbar werden wird. Und dass ich in „dieser Welt“, nur durch totales Umdenken, trotzdem aus der QUELLE zu schöpfen vermag, meine Bereitwilligkeit u. meine eigene Heiligkeit wird mich führen, daran will ich festhalten.
    In Allem wirkt die Kraft u. Macht des heilenden Geistes. Gott bleibt bei mir, weil ER in mir ist….Die Angst schwindet, das Leben erblüht für mich in einem neuen heilendem Licht….
    Mein erwachender Geist begreift immer mehr, dass ich nur über meinen Bruder auf Gottes Weg kommen kann. Dass ich mir alles Leid selbst zu gefügt u. schwerste Albträume erschaffen habe. Ich bekomme immer mehr eine Ahnung darüber, wozu mein gespaltener Geist fähig war u. immer noch ist, ganz schön hartnäckig u. hinterlistig. Ich bin trotz all meiner egoistischen Prägung, erst am Anfang diese Gnade erahnen zu dürfen. Das ist für mich eine große Gnade, ein Geschenk der LIEBE. Das Leben auf diese Weise zu erfahren ist ganz schön spannend, meinem Eigenwillen wird da ganz viel abverlangt, aber das „Überwundene“ u. die Verbundenheit mit Allem schenkt mir echte Lebensfreude zurück. Ich schau immer mehr, wer ich hinter meiner Alltagsmaske bin, kann meine Innhalte anschauen, kann mein Gehäuse der Scheinheiligkeit erkennen. Mögen alle meine geistigen Helfer mich mit ihrem Licht durch meine eigene Dunkelheit führen. Mit meiner Menschlichkeit werde ich dies nie schaffen, ich brauche die Vergebung, der KURS erinnert mich, dass ich Gottes Sohn bin. Was für eine Gnade, das mit meinem Herzen zu erfassen u. mich wirklich daran fest zu halten. Was für ein Heilsplan!

    Dass Krankheit eine Abwehr gegen die Wahrheit ist, das hat mich stark berührt u. wach gerüttelt, u. es war doch für meinen ahnungslosen Geist sofort stimmig. Nur das konnte die Wahrheit sein !!! So darf ich jetzt täglich üben, den Weg der Vergebung zu gehen, darf mich befreien von alten Dogmen u. Glaubensmuster u. allen Bewertungen die mir mein Egogeist auf gezwungen hatte, u. mich in der Angst gefangen gehalten hat. Heilung geht nur über den inneren Weg, das weiß ich jetzt sicher. Gott will nicht meine Krankheit, ich richte mich in mit meinem Egodenken selbst. Vergebung heilt alle Wunden, solange meine Vergebung aus der wahren LIEBE kommt. Ich erinnere mich, mit Hilfe des Heiligen Geistes kann ich alles berichtigen, auch alle meine Ängste…Berichtigen, berichtigen, berichtigen, manchmal macht´s sogar Spaß u. ich bin besonders wachsam. Doch mein Ego auch!

    Schon als Kind von sieben Jahren, hatte ich in mir das Gespür, dass das Leben nur ein Traum sein könnte, u. bei schlimmsten Begebenheiten flüchtete ich in die „wahre Realität“, damit meine Seele nicht all zuviel Schaden nahm. Wurde aber dann wiederum als „Träumerin“ abgetan….ich glaube unbewusst habe ich mir diese „Tür zum Himmel“ immer ein Stückchen offen gehalten.

    Dank, deiner Gabe Bruder…..verstehe ich immer tiefere Zusammenhänge, was mir in Wahrheit Schmerzen verursacht hatte. Ich sehe die „Welt“ jetzt mit anderen Augen.
    Mein Verständnis für innere Heilung sucht weiter in dieser Tiefe, ich erlebe Empfindungen von tiefem Frieden, nach dem Motto: „die Wahrheit wird mich frei machen, sie wird meinen verzerrten Geist heilen können !“
    Auch wenn mein Ego mich weiter von dieser Herzensliebe fernhalten will, mich in meiner inneren Zerrissenheit fest im Griff halten will, mein erkennender Geist durchschaut dieses Spiel immer mehr.
    Und manchmal kann ich sogar darüber lächeln, auch wenn mir dies oft als sehr schmerzhafter Prozess bewusst wird. Aber mit der Hilfe JESU schaff ich das, SEINE liebende Hand hat ER mir schon immer hingehalten…..
    Mit Hilfe der Vergebung u. der innigen Bitte, um Berichtigung durch den Heiligen Geist, bin ich jetzt bereit meinen inneren Mangel als selbst geschaffene „Schöpfungen“ an zuerkennen. Nur dem „Urteil“ des Heiligen Geistes möchte ich mich voll anvertrauen.
    Mit Annehmen meine ich, wie du Bruder Michael, es uns immer wieder lehrst: „Mit den Augen der LIEBE u. Vergebung auf uns selbst u. unsere Brüder zu schauen“. So bin ich bereit die Wahrheit über den Sohn Gottes anzunehmen, u. das vorhandene Licht in uns Allen zu sehen.
    Meine Sehnsucht nach der Wärme der LIEBE, führt mich so immer mehr aus der „Knechtschaft“.
    Endlich fühle ich mich auf dem Weg nach Hause.
    Ich freue mich auf den Weg der Vergebung, der Heilung u. den inneren Frieden u. über jeden Bruder der mir dabei seine Hand reicht, damit endlich der „Weg der Trennung“ in uns Allen verblassen darf.

    Brüder auf dem Mölmeshof, fühlt euch alle lieb umarmt…..
    mögen wir Alle mit Ernsthaftigkeit u. Besonnenheit, ein Miteinander zur Einheit finden…..

    ganz liebe Grüße….Chela

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