Die Macht der Entscheidung

Hier ist ein weiterer Text von Christoph.  Es handelt sich um einen Auszug aus seinem online-Buch „Wüstenwunder“, 3. Teil, zu finden unter www.wüstenwunder.de .

Die Macht der Entscheidung

Mich haben, seit ich ihn kenne, die klimpernden Zehen meines „Ein Kurs in Wundern“ – Lehrers und Seelenfreundes Michael Ostarek fasziniert. Wann immer Michael eine seiner so genannten Sessions hält, sind seine Zehen oft in Bewegung und klimpern und spielen miteinander, als tanzten sie zu einer unhörbaren Musik. Wie macht er das? Aus meiner Sicht ist das alles eine Frage seiner geistigen Ausgerichtetheit.

Ein Kurs in Wundern lehrt völlig einfach, dass wir uns in jedem AUGENBLICK – nicht nur einmal am Tag für den Rest des Tages – sondern in jedem Augenblick ENTSCHEIDEN. Was wollen wir erleben? Und zwar total unabhängig davon, wie unserer Wahrnehmung, also unseren Sinnen, unserem Körper genau dieser jetzige Moment erscheint. Völlig gleich, ob wir gerade schwerkrank sind oder kerngesund, völlig gleich, ob wir gerade im Sterben liegen oder die Geburt eines dieser verführerischen Lebensträume erleben oder eben diese gerade in Scherben brechen. Wie soll dieser Moment bewertet werden von unserem Geist? Bewerten wir diesen jetzigen Augenblick aus der Sicht der Liebe, oder bewerten wir ihn aus der Sicht der Angst? Diese zwei Wahlmöglichkeiten stehen uns offen. Und für eine davon müssen wir uns entscheiden, wenn wir nicht in Verwirrtheit und Depression fallen wollen.

Daraus ergibt sich schlüssig und von selbst, dass die Depression, die Verwirrtheit eine Entscheidung ist. Nur dass wir diese Tatsache, dass wir uns immer, in jedem Augenblick ENTSCHEIDEN, allermeistens hinter den Nebeln dessen, was wir dann Unterbewusstsein nennen, geschickt verbergen. Dann sagen wir, ohne uns dieses Schwindels bewusst zu sein, z.B. „Da kann ich nun wirklich nichts dafür.“

Was also ist eine Depression anderes als eine geschickte Verschleierungstechnik unseres in Wahrheit freien, alles umfassenden, Universellen Geistes?

In einer Depression entscheiden wir uns eben überhaupt nicht, sondern leiden nur. Weil wir uns nicht entscheiden wollten, haben wir uns entschieden und überlassen unseren alten, gewohnten Reflexen das Ruder, und unser Lebensschiff schlingert nun führerlos übers Lebens-Meer. Dann glauben wir, diesem Schlingern ausgeliefert zu sein und reden von der Macht der Gezeiten, des Schicksals, oder des Wetters oder der Pharmaindustrie oder der bösen mächtigen Politiker, Eltern, Lehrer und so weiter.

Dann haben wir definitiv vergessen, dass wir selbst es sind, die am Ruder sitzen MÜSSEN, wenn wir wollen, dass unser Leben gut verläuft. Und dass wir uns dafür entscheiden MÜSSEN, einen „Oh Happy Day!“ zu erleben und zwar jetzt.

Oder wir entscheiden uns für die Angst. Auch das ist eine Entscheidung! Kein Zufall!!! Und die Folgen werden wir natürlich erleben, mit Haut und Haar.

Warum? Weil unser Leben unserer Entscheidung folgt. In jedem Moment. Das heißt folgerichtig:

In jedem Moment KÖNNEN wir eine Entscheidung für Angst, Leid und Unglücklichsein widerrufen und uns für das Gute entscheiden. In jedem Moment KÖNNEN wir uns entscheiden, glücklich zu sein. Unabhängig von den scheinbaren äußeren Umständen. Warum? Weil wir unabhängige, freie Kinder des Grossen Ganzen sind. Freie Kinder des Universums. Freie Kinder Gottes, wenn Sie so wollen.

Und in dem Moment, in dem wir diese Entscheidung treffen, fangen wir auch schon an, die Musik des wirklichen Lebens zu hören. Und dann fangen wir auch schon an, die Stimmen und Lieder der wahrhaft lebendigen Wesen und Geister durch alle Räume und Zeiten hindurch zu hören. Von Jesus, von Maria, von Einstein, von Feldenkrais, von Mozart, von den Beatles und und und.

Und dann fangen unsere Zehen natürlich zu klimpern an!                                                       Weil unserem ganzen Körper diese hochmusikalischen Informationen Freude machen und er einfach dazu tanzen will! Und wenn der Körper gerade gerade sitzen muss, oder sich still halten muss, dann tanzen eben seine Zehen. Und jeder, der Augen hat, der kann das sehen, und jeder kann es spüren. Und anfangen, diese herrliche Himmelsmusik mitzusummen und sich zu freuen.

Weil eben diese Musik wahrhaftig ist und von wahrhaftig lebendigen Wesen her kommt, aus der wirklichen Welt … Und weil eben der Heilige Geist, der immer mit unseren großen Vorbilderinnen und Vorbildern zusammen erklingt oder spricht, reine Musik ist!

Und sobald wir seiner Musik lauschen, wird jeder Augenblick ganz von selbst das, was er eigentlich ist:

Ein Geschenk des Unsterblichen Lebens an uns selbst, also an Unsterblich Lebendige Wesen …

Christoph Engen, im Oktober 2012

 

8 Gedanken zu „Die Macht der Entscheidung“

  1. Danke Bruder,
    ja, ich kann mich jeden Augeblick entscheiden, dem Heiligen Geist oder dem Ego zu folgen, entscheiden aber muss ich mich und sonst niemand. Die Macht der Entscheidung ist mein. Danke fürs Erinnern.

  2. Danke geliebter Bruder,

    Fürwahr, die Entscheidung ist für jeden herrlichen Augenblick zu treffen. Ich bin glücklich, dass ich durch Lektionen (Scheidung, Migräne, Schwindel, etc.) lernen durfte, auf die Entscheidungen meines Geistes zu schauen und daraus zu lernen, die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn heute z.B. ein Stechen im Kopf ist oder eine seufzende Erinnerung auftaucht, frage ich nicht mehr, warum…weshalb, wieso jetzt, was ist denn los….sondern treffe nur noch eine Entscheidung: Dies ist es nicht… – und frage dann nur noch: „VATER?“ Er bezeugt mir umgehend, dass die Wahrheit nicht verändert werden kann und da die Wahrheit Vollkommenheit ist, kann dies nicht die Wahrheit sein, da es eine Veränderung der Wahrheit sein will – eine Trennung von der Vollkommenheit, der absoluten Heiligkeit. Dies ist alles, was ich hören will und stimme ihm vollkommen zu und nehme damit die Sühne an. In dieser geeinten Schau vergeht der Schmerz, vergeht die miese Stimmung, vergeht jeder Seufzer, einfach alles, was nicht der Wille Gottes ist. In dieser geeinten Schau erkenne ich meine Brüder und mich selbst wieder. In dieser Schau kann ich segnen und werde gesegnet. Es ist so einfach, dass ich heute lachen muss über mein jahrelanges Herumdoktern an den Gedanken. Aber auch dafür vergebe ich mir und allen Brüdern, die noch glauben, es sei kompliziert und ich freue mich auf jedes neues Fünckchen Wahrheit, dass meinem Selbst als Erinnerung hinzugefügt wird. Der Weg ist das Ziel. Und selbst wenn ich vom Weg abweiche, das sichere Ziel wird mich wieder auf den Weg bringen, weil der Weg das Ziel ist.

  3. Alles klar!

    Manchmal, nachts, wenn ich nicht einschlafen kann, ist es, als müsste ich in ein Zimmer gehen, das voll zu sein scheint von Spinnweben (die von meinen Gedanken/ von meinem „Spinnen“ kommen) .
    Eine nach der anderen schaue ich mir an, berichtige und gebe sie ab – dem Vater.
    Manchmal ergibt sich aus einer Spinnwebe ein ganzes Nest von ineinander verflochtenen Spinnweben – eins gibt das andere…usw. – Kennt Ihr das auch?
    Und wenn ich dann scheinbar alle weg habe, ist es mir, als gäbe es eine weitere Tür, die sich – einfach so – auftut und dann habe ich das Gefühl, ich sehe direkt auf offenes, unendlich scheinendes, blaues Meer, das in Himmel übergeht und ich mitten drin!
    Es ist schön warm; ich fühle mich wohl, glücklich und frei – alles ist auf einmal ganz klar!
    Was habe ich nur früher mit dieser Tür zu meinem Spinnwebenzimmer gemacht?
    Danke Vater für Dein Annehmen und Umwandeln!
    Danke für den Kurs!
    Danke Michael für Deine unermüdlichen Inspirationen in den Sessions und danke Felix für das Übertragen per Telefon und Internet und danke allen, die es helfen zu finanzieren!
    Segen für Euch alle, die Ihr mit mir auf diesem lichtvollen Weg seid!
    Rosemarie

  4. Lieber Christoph,

    so ein schöner Text! Ich freu mich grad so, hier so viele Brüder und Schwestern zu finden, dass ich kurzerhand einfach mal poste – ich hoffe, das ist ok?
    Freude und Frieden! Mia Birgit

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