Du bist die Erlösung

Hier die ersten Sätze der heutigen Morgensession.

Wirklich lesenswert…  und das Beste ist:  es funktioniert  WilliFoto 5

Sei dir immer wieder bewusst, dass du träumst. Und was heißt, sich bewusst sein, zu träumen? Meistens geht es mir so, in dem Moment, wo ich mir bewusst werde, dass ich träume, höre ich eine ärgerliche Stimme die sofort sagt: „Das weiß ich“. Und diese Stimme, die muss still werden, weil es die Stimme des Ego ist, die zwar weiß, dass ich träume, die aber nicht will, dass ich mir dessen bewusst bin.

Denn, in dem Moment, wo ich mir bewusst bin, dass ich träume, bin ich glücklich. Da ist immer alles einen Augenblick leicht. Egal in welcher Situation ich bin, in dem Moment, wo ich z.B. über den Hof gehe oder beim Frühstück sitze oder irgendwo bin, beim Arzt, auf dem Zahnarztstuhl sitze, in dem Moment, wo ich mich daran erinnere, dass ich träume: Es ist, wie wenn sich meine Mundwinkel lockern, ein Lächeln huscht über mein Gesicht, ich bin einen Augenblick glücklich. Ich bin mir bewusst, dass ich träume.

Und dieses Bewusstsein ist alles, was du hier erreichen kannst. In diesem Bewusstsein bist du tatsächlich glücklich. Das ist ein anderes Bewusstsein. Weil du dir des glücklichen Traums bewusst bist, zu diesem Bewusstsein gehört dazu: Sich leicht zu fühlen, keine Sorgen zu haben und sich eben einfach nur bewusst zu sein, dass man träumt. Das ist ein anderes Bewusstsein, egal in welcher Situation du bist.

Dann bist du nicht dran gebunden, dann hat die Welt nicht so einen Zugriff. Dann ist es nicht schlimm, auf dem Arbeitsamt zu sein, dann ist es nicht schlimm zu husten, dann ist überhaupt nichts schlimm, weil du dir bewusst bist, dass du das nur träumst.

Und das kann ich mit Worten nicht ausdrücken, aber eins kannst du dir sicher sein: Das Gefühl ist, dass du glücklich bist. Und dass es leicht ist, du bist einfach nicht mehr davon abhängig, du bist nicht involviert in deine Grippe oder ins Arbeitsamt oder ins Hartz IV oder in irgendetwas, sondern, na ja, du bist dir eben bewusst, dass du träumst. Und es ist ein völlig anderes Bewusstsein, sich eines Traumes bewusst zu sein, als zu glauben, das wäre die Realität. In dem Moment, wo es die Realität ist, habe ich Angst. Ja? In dem Moment, wo es die Realität ist, habe ich Angst, da ist alles schwer, da ist es wirklich. Und wenn das hier wirklich ist, dann ist es die Hölle. Dann ist die kleinste Sorge für mich wirklich.

Und es ist schon ein großer Unterschied, ob es in meinem Gewahr sein wirklich ist, oder ob ich mir endlich bewusst bin, dass ich träume. Und das ist es ja, in dem Moment, wo ich mir bewusst bin, dass ich träume, bin ich im glücklichen Traum und bin auch glücklich.

Und das ist ein völlig anderes Gewahr sein, weil ich mir da wirklich keine Sorgen wegen der Situation mache. Weil ich eins weiß: Das ist eine Lektion, von der Gott will, dass ich sie lerne. Und mit Gott habe ich kein Problem, denn Gott will einfach nur, dass mir alle Dinge zum Besten dienen. Wenn ich mir dessen bewusst bin, entferne ich nur meine Angst-Blockade, nur das.

Meine Angstblockade ist mein Problem und will dann überhaupt nicht mehr eine Antwort auf mein Problem haben, in keinster Weise, weil ich in dem Moment wieder das Bewusstsein verliere, dass ich träume, sondern, ich will mein Problem einer glücklichen Antwort übergeben und auf diese Weise lerne ich diese Lektion.

Und dann bin ich eben auf dem Arbeitsamt, dann ist das halt meine Lektion. Und dann hocke ich halt grad beim Zahnarzt auf dem Stuhl oder dann habe ich halt grad irgendeine große Rechnung zu zahlen. Das ist dann kein Problem mehr. Es ist die andere Wahrnehmung.

Es ist schon ein Unterschied, ob eine große Rechnung ein Problem ist. Und das hat nichts damit zu tun, ob ich viel Geld habe oder nicht, täusche dich nicht, denn ich kenne viele Menschen, die haben sehr viel Geld und für sie sind große Rechnungen immer noch ein Problem, auf der Ebene des Gefühls. Sie haben locker das Geld, sie zu bezahlen, aber sie haben es nicht locker, sie haben es überhaupt nicht leicht. So, wie wir letztes Mal gehört haben: Reichtum ist ein Gefühl, nicht, wie viel Geld du auf der Sparkasse hast, wirklich nicht.

Aber das sind alles Erfahrungen und du kannst immer nur in einer Erfahrung sein. Entweder, in der Erfahrung der Angst, die völlig anders ist, als die Erfahrung glücklich zu sein. Wenn du in der Erfahrung der Angst bist, dann bist du prinzipiell überhaupt nie glücklich, eben. Selbst, wenn du so viel Geld hast, dass du dir, wenn dein Auto kaputt geht, zwanzig neue Autos kaufen könntest, und zwar auf einmal, bist du immer noch nicht glücklich, wenn dein Auto kaputt geht, sondern machst dir Sorgen drum.

Also spielt es überhaupt keine Rolle, wie viel Geld du hast. Während, wenn du glücklich bist und dein Auto geht kaputt, selbst, wenn du dir keins kaufen kannst, macht das nichts, weil Glück eine Konstante ist und nicht irgendetwas. Die einfachste Formulierung ist: Nichts in der Welt kann dich glücklich machen. Das ist aber nur die Hälfte des Satzes. Nichts in der Welt hat die Macht, dich von deinem Glücklichsein zu trennen, überhaupt nichts. Also hat Glück mit der Welt null zu tun, das ist die Konsequenz. Also muss dein Glück von woanders kommen.

Wenn es was mit der Welt zu tun hätte, dann würde es etwas geben, was die Macht hat, dich glücklich zu machen. Und wenn du das nicht hättest, müsstest du unglücklich sein, das ist klar.

Mit dem Kurs lernst du, alle Dinge anders zu beurteilen und das ist letztlich das Jüngste Gericht. Denn was heißt denn Gericht? Was passiert denn in einem Gericht? Du urteilst, da wird ein Urteilsspruch gefällt. Und in den Gerichten der Welt geht es nur immer drum: Richtig oder falsch, gut oder böse, schuldig oder unschuldig. Und im Jüngsten Gericht heißt: Was falsch ist, ist falsch und was wahr ist, hat sich nie geändert.

Und was hat sich nie geändert? Dein Glück. Was hat sich nie geändert? Dein Leben. Was hat sich nie geändert? Deine Liebe. Das ist das Jüngste Gericht. Und alles, was dem widerspricht, wenn dein Glück sich ändert durch irgendetwas, wenn dein Glück von irgendwas abhängt, dann ist es falsch gewesen. Also musst du gar nicht drauf warten, dass da irgendeine erhoffte Änderung passiert. Das, wie der Kurs es nennt, eine deiner Vorlieben sich endlich bestätigt. „Ja am liebsten wäre mir der Beruf“, „am liebsten wäre mir, wenn das passiert“. Nein, es geht eben nicht um deine Vorlieben, weil dich deine Vorlieben immer enttäuschen werden. Also sind sie immer falsch. Also ist das, was falsch ist, auch wirklich falsch.

Und das ist dein Jüngstes Gericht, oder dein letztes. Nach diesem Gericht wirst du nie mehr urteilen müssen, weil du alle Dinge endlich so sortiert hast, dass du endlich das Falsche vom Wahren getrennt hast. Das ist auch völlig vernünftig, das zu tun.

Das ist der einzig hilfreiche Gebrauch von Trennung. Sonst willst du dich nämlich immer von Gott trennen, und das ist natürlich verrückt. Oder du willst dich von einem Bruder trennen, und das kannst du selbstverständlich nicht. Oder von deiner Identität. Aber du musst dich natürlich von deinen Schmerzen trennen und von deiner Trauer, von deiner Wut, von deinen Aggressionen, von deinen Krankheiten, von denen musst du dich natürlich trennen, das ist ja klar.

Und all das, wo du sonst die Trennung einfach in Kauf genommen hättest, du hättest dich von einem Bruder im Tod getrennt und hättest dich mit der Trauer vereint und dem Schmerz der Trennung. Und Jesus sagt: „Das ist ja wirklich verrückt, das ist falsch“. Wenn, dann musst du deinen Bruder von den Toten auferwecken und dich gegen die Trennung und gegen den Schmerz der Trauer entscheiden, denn das gehört nicht zu dir, das passt nicht zusammen.

 

Dies ist das Urteil, in dem die Wahrnehmung endet. Erst siehst du eine Welt, die dieses als wahr angenommen hat, aus einem Geiste projiziert, der nun berichtigt worden ist und mit dieser Heiligen Sicht gibt die Wahrnehmung einen stummen Segen und verschwindet dann, denn ihr Ziel ist erreicht und ihr Auftrag ist erfüllt.

Und ich erlebe das sogar mit einem Tier. Viele, die uns oder mich hier kennen, wissen was von unserem Kater Willi. Und ich war mit dem Willi fast jeden Tag da im Wald spazieren. Und es ist tatsächlich so, ich gehe immer noch fast jeden Tag da im Wald spazieren und es vergeht kein Tag, wo er nicht mit dabei ist. Es ist nicht der Körper, es ist einfach ein liebevoller Gedanke, der ewig ist. Und liebevolle Gedanken habe ich wirklich genug mit ihm geteilt. Und er ist einfach da, das Gefühl ist da, eine Erinnerung. So, wie es im Kurs heißt: Eine Stimme, ein Gefühl, ein Bild, ein Gewahr sein. Jeder liebevolle Gedanke ist ewig. Dass er gestorben ist, ist sicher kein liebevoller Gedanke. Der ist vergangen, der gehört nicht rein. Von der Trauer habe ich mich getrennt. Von der Trennung habe ich mich auch getrennt. Vom Willi habe ich mich selbstverständlich nicht getrennt, weil dieser Funken ewig ist. Und das kannst du zwar mit den Augen nicht wahrnehmen, aber du kannst es fühlen. Das ist es, was manche Mystik genannt haben. Und mir ist Mystik viel vertrauter als Magie, denn Mystik ist echt, während Magie einfach nur fauler Zauber ist.

Es ist der Körper, der irgendwelchen magischen Gesetzen unterlegen ist. Und dasselbe ist ja auch mit meinen Eltern. Ich muss allerdings meine magische Wut, meine magischen Enttäuschungen, die ich einst auf den Körper projiziert hatte, die zu magischen Ergebnissen geführt hat, wo die Trauer wirklicher war als die Liebe. Wo die Trennung das Eins sein völlig ersetzt hat, davon muss ich mich natürlich befreien, aber doch nicht von der Liebe. Doch nicht von dem, was ewig ist.

Und ich mache da keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier, weil es nicht um den Menschen geht, sondern um den liebevollen Gedanken. Weil es um das, was wir nennen können: Essenz, geht, nicht nur um das äußere. Nicht um die äußere, sterbliche Hülle, wie es manchmal genannt wurde, die einfach nur eine Zeit lang eine Kommunikationshilfe ist. Aber was ist, wenn ich die Kommunikationshilfe nicht mehr brauche? Ist dann Ende der Kommunikation? Oder ist dann die Kommunikation endlich vollständig, wenn ich das Kommunikationsmittel nicht mehr brauche?

Das ist wie, wenn ich von jemandem getrennt bin, dann ist das Handy oder das Telefon oder ein Brief oder Email, sind die Kommunikationsmittel. Ja, und wenn derjenige da ist? Dann brauche ich doch kein Handy mehr. Dann brauche ich keine Emails mehr. Warum nicht? Weil er da ist. Und es geht nicht darum, dass er dann ganz weg ist. Das wäre, wenn der Körper die Kommunikation wäre. Aber dann würde es überhaupt kein Kommunikationsmittel geben. Und dann, wenn der Körper gestorben wäre, wäre die Kommunikation beendet, in alle Ewigkeit. Und wir drehen es um. Das heißt, wir stellen es wieder klar. In Wahrheit ist die Liebe und ist mein Bruder und ist Gott da. Und solange ich den nicht wahrnehme, kann ich den Körper benützen. Wofür? Wofür benütze ich den Körper meiner Eltern und irgendwelchen Körpern? Um die Kommunikation wieder herzustellen. Wenn sie aber hergestellt ist, dann kann der Willi seinen Körper ablegen. Muss ich dann traurig sein? Nö.

Wenn ich meine Lektion mit ihm gelernt habe, nein. Brauche ich dann meine Eltern noch? Brauche ich dann die Welt noch? Das kann die Welt nicht verstehen, weil die Welt kein Verständnis hat. Hat ein Handy ein Verständnis? Aber ich kann es lehren, weil ich ein Verständnis habe, mein Geist hat ein Verständnis, doch nicht mein Körper.

Wenn ich es lehre, lerne ich es und wo manifestiert es sich? Na auf der Ebene des Lernens, auf der Ebene, wo sich wirklich etwas manifestieren kann. Meine geistigen Schöpfungen, muss ich die mit den Augen des Körpers……..nein, die werden die Augen des Körpers nie sehen. Aber, wenn ich geistig nicht mehr blind bin, dann sehe ich das, ich, nicht die Augen des Körpers. Und dann fühle ich das. Und dann bin ich einfach nur glücklich, weil ein liebevoller Gedanke immer mit mir geht.

Und in der Erinnerung, solange ich selber noch ein Körper bin, ist es, wenn ich hier durch den Wald strolche noch eine Ahnung von Körper, der sich aber nur noch um das Gute dreht, um das Lebendige, um das Fröhliche.

Und ich habe das auch: Da gibt es noch einen Hund.  Ich hatte,als ich rumgetrampt bin in ganz Europa hatte ich einen Cockerspaniel. Und ich war damals, es war auch damals nicht viel Geld, 1970 waren 5 DM für einen ganzen Monat nicht viel Geld. Aber ich habe damit gelebt und habe mit meinem Hund geteilt und habe mit ihm im Wald geschlafen und wir haben uns beide gegenseitig gewärmt, weil es nachts ohne Zelt, ohne Schlafsack im Wald ganz schön kalt ist, im Mai. Und auch da habe ich solche Erlebnisse, aber nicht nur da.  (Michael Ostarek, 14. November 2013)  Kathy 14.11. 052

 

5 Gedanken zu „Du bist die Erlösung“

  1. Danke für Deinen schönen text. Habe geweint da ich so tief berührt war. Ich bin sehr traurig um Willi. In Liebe Silvia. Mache leider immer noch Selbstzerstörung aus purer Verzweiflung.

  2. Dein Text hat mich sehr berührt, so dass ich weinte vor allem als ich von Willis Tod erfuhr. Sei gesegnet. In Liebe Silvia. Bin leider immer noch dabei, mich selbst zu zerstören. Halte diese Welt und ihre Grausamkeit nicht mehr aus. Komasaufen. Will zu Gott mit Herkules.

  3. Danke für den Text. Aber, wie erkenne ich das ich träume? Wie erlange ich denn diesen Zustand, dass mir klar wird, dass alles nur ein Traum ist? Mich hat z.B. letztens jemand verfolgt – einfach so. Soll dieses Erlebnis ein Traum gewesen sein? Es war schrecklich, schrecklich bedrohlich. Da wollte jemand einach nur anderen Angst machen und in diesem Fall mir. Das fühlte sich alles andere als ein Traum an. Ich habe Schwierigkeiten (und ich vermute viele andere auch) mir alles als Traum vorzustellen. Dann war der historische Jesus ja auch nur ein Träumer… seine Geschichte, seine Erfahrungen hier. Es ist ein sehr, sehr hoher Anspruch die Wahrnehmung des Menschen als Träumereien zu bezeichnen. Ich tue mich da schwer.
    Aus selbstkritischer Sicht habe ich wahrscheinlich noch nicht verstanden, um was es wirklch geht.

  4. Lieber Klaus,
    wie Du ja in den ersten Zeilen dieser Sessionabschrift lesen kannst, „sei Dir bewusst, dass Du träumst“, und das Ego möchte dies natürlich nicht. Es will Dich wieder in die Wahrnehmung des Körperbewusstseins zurückführen und beweist dir dies, oder versucht es zumindest, mit deinen Erlebnissen. Hier, im Traum, kann uns oder anderen selbstverständlich alles passieren, was unser Geist für möglich hält. Der Heilige Augenblick ist eine große Hilfe dabei. In dem Moment, und wenn es auch nur ein Bruchteil von Sekunden ist, sind wir erlöst, geborgen bei unserem Vater. „Ich ruhe in Gott“ ist zum Beispiel eine schöne Lektion dazu. Und wenn das passiert ist, ist natürlich, so wie Du sagst, auch Jesus ein Teil dieses Traumes. Er ist aber auch derjenige, der uns, solange wir noch träumen und nicht erwacht sind, den Weg zeigt, hier raus zu kommen. Er hat es uns vorgemacht und ist immer präsent. Er hat die Lektion gelernt und uns den Weg geebnet. Und die Lektionen des Kurs in Wundern, wenn Du diese wirklich täglich machst, Du wirst sehen, es wird Dir helfen diese Wahrnehmung zu erlangen. Und mir persönlich helfen dazu noch die täglichen Sessions von Michael enorm.
    Herzliche Grüße kathy

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