Ein Dienstag ohne Live-Session, aber mit Jesus

Dienstagmorgen habe ich mir, weil es keine Live-Übertragung gab, die Session vom Abend vorher, dem 18.06.2012 mit dem Titel „Selbstverständlich kannst du die Angst kontrollieren, Bruder“ angehört. Und mich wieder entschieden Jesus auch in den kleinen Dingen zu fragen, ob er möchte, dass ich tue, was mir so gerade in den Sinn kommt, z. B.: „Jesus, möchtest du, dass ich jetzt eine Kirsche esse?“ Und ich hörte ein ganz klares: „Nein.“ Oder: „Jesus, möchtest du, dass ich mich jetzt umziehe?“ die Antwort war: „Ja.“ Ich fragte, was ich anziehen sollte, ob ich eine bestimmte Jeans anziehen sollte. Die Antwort war: „Ja.“ Dann ging ich zum Kleiderschrank um mit Jesus Hilfe ein Oberteil zu finden und mir war klar, egal, welches Teil er für mich vorsieht, ich werde es anziehen. So hörte ich beim Durchgehen meiner Blusen, T-Shirts und Polohemden viele Male „Nein“. Als ich schon aufhören wollte zu fragen und mich wieder selbst entscheiden wollte, weil ich dachte, dass ich sicher wieder diejenige bin, die diese Antworten gibt, entschied ich mich, Jesus zu fragen, ob ich alle Kleidungsstücke mit ihm durchsehen sollte und bekam die Antwort „Nein, zieh das nächste an.“ Und ich zog es an und war im Frieden, und merkte, dass ich keine Entscheidungen mehr allein treffen möchte.

Ich möchte Jesus, meinem großen Bruder folgen und somit auch meiner heutigen Lektion 25: Ich weiß nicht, wozu irgendetwas dient. So folgte ich dieser Lektion und stellte fest, dass alles auf das ich schaute und sagte „Ich weiß nicht, wozu dieses Handy dient. Ich weiß nicht, wozu diese Lampe dient. Ich weiß nicht, wozu diese Tasse dient.“ von mir mit einer Funktion belegt wurde, z. B. das Handy kann ich nutzen, um jemanden anzurufen, um mit ihm im Konflikt zu sein, oder mich mit der Kalenderfunktion an die Lektionen erinnern lassen, usw. usf. Ich wurde mir all meiner Gedanken bewusst und bat nur noch: „Jesus, bitte sag du mir, wie ich darauf schauen soll. Die Antwort war: „Vergebend.“ Ja, ich will vergebend auf all diese Gedanken schauen und die Sühne für mich annehmen. Danke, dass ich jetzt in Frieden bin.

Mein Blick fiel auf das Buch „Herzenstüren öffnen“ von Eileen Caddy, in welchem ich viele Jahre, bevor ich dem Kurs folgt, täglich las. Ich fragte Jesus, ob ich in das Buch schauen sollte und er antwortete: „Ja.“ Ich fragt, welches Datum ich aufschlagen sollte und wollte schon das heutige nehmen. Ich hörte: „Schlag es irgendwo auf.“ Ich tat es und ich landete auf dem 20. April und dachte: „Hitlers Geburtstag“. Da merkte ich, dass ich meinen Geist kontrollieren muss, denn in dem Moment, wo ich das nicht tue, bestraft er mich dafür, dass ich ihn kontrolliert habe. Ich freute mich sehr, dass ich das bemerkt hatte und konnte lange nicht aufhören zu lachen. Nachdem ich mich beruhigt hatte las ich dann:

„Was immer du unternimmst, tu es mit Meinem Segen. Stürze dich nie blindlings in etwas hinein, ohne vorher um einen Segen zu bitten. Geh in die Stille und fühle, wie Frieden und Heiterkeit dich umfangen, und in jenem Zustand vollkommenen Friedens bitte um Meinen Segen und empfange ihn. Dann geh in absolutem Glauben und Vertrauen hinaus und tu, was getan werden muss. Wisse: ICH BIN allezeit bei dir, und alles wird sich vollkommen ergeben. Je wichtiger die Aufgabe, die zu erfüllen ist, desto mehr brachst du Meinen Segen. Warum nicht damit beginnen, Mich in einen jeden kleinen Lebensbereich einzulassen und Mich nach und nach in immer mehr und immer größere Bereiche aufzunehmen, bis du schließlich keinen Schritt mehr tust, ohne zuerst Mich gesucht und um Meinen ganzen Segen gebeten zu haben? Sei bereit, in scheinbar unmöglichen Situationen große Schritte vorwärts zu tun, habe aber keine Furcht, denn Ich gehe vor dir, den Weg zu bereiten. Halte mein Bewusstsein erhoben, bleib im Kontakt mit Mir sei in allem, was du unternimmst, absolut furchtlos, was auch immer es sei.“

Ich weiß nicht, wozu irgendetwas dient. Ich will, dass alles zu unser aller Besten dient. Danke.

5 Gedanken zu „Ein Dienstag ohne Live-Session, aber mit Jesus“

  1. Danke liebe Brigitte für diese schöne Erinnerung.

    PS. Ich muss schmunzeln, auch ich habe das Buch Herzenstüren öffen ein paar Jahre vor dem Kurs täglich aufgeschlagen. Und Dein Zitat gerade eben hat mich daran erinnert, diese Worte gefallen mir immer noch so gut und sprechen mich an.

  2. Lieber Bruder Brigitte,

    seit ich Dich das erste Mal in einer Session lachen hörte, bist Du häufig in meinem Geist, weil auch ich ein Bruder bin, für den es enorm viel Anlässe zum Lachen gibt.
    Ich hatte seinerzeit sogar Deinen Text „Wer lacht denn da?“ ausgedruckt und über meinen Schreibtisch gehängt, weil es mir fast genau so geht, wie Dir. Ich habe so oft schon beim Hören von Sessions schallend lachen müssen, wenn Michael etwas erzählte, was sich als ein Auslöser für „Erinnerungen“ an das alte Leben entpuppte.

    Was mich bei allem „mich-betroffen-machenden“ Inhalt Deines Textes tatsächlich sofort inspirierte, einen Kommentar zu jenem zu schreiben, war die Erwähnung von: 20.4., ach ja, „Führer’s Geburtstag“! :-)))))
    Ich kann nunmal auch nicht umhin, jedes Mal, wenn dieses Datum genannt wird, sofort den „Anhang“ Führer’s Geburtstag im Kopf zu haben und wenn möglich, meinem evtl. Gegenüber das auch unbedingt zu Gehör zu bringen. In den meisten Fällen kommt beim Gegenüber ein gehemmtes, als Schuldprojektion eingebranntes „oh je, oh je, dass das einer überhaupt laut ausspricht, was mich wiederum zumindest innerlich zu einem weiteren heftigen Lachen bringt/brachte.
    Ich hatte Bruder Adolf schon in recht jungen Jahren nach meinem damaligen Bewusstsein vergeben, als ich für mich (in zu Tode erschreckender Weise ) erkennen musste, dass ich unter den Umständen der damaligen Zeit durchaus auch „mitgemacht“ hätte. Ein tonnenschweres(!) Schuldgefühl! Das hat mich auch deshalb so umgehauen, weil ich mich als intensiven – evangelischen – Christen mit einem starken Bezug zu Jesus erlebte und es für nobel hielt, gegen den – um es auf einen Nenner zu bringen – Faschismus zu sein.
    Vor nicht allzu langer Zeit konnte ich als Kursschüler dann endlich Bruder Adolf selbst, wie auch mir und dem Faschismus vergeben, was wir nicht getan haben.
    Auch das wurde durch Nennung des besagten Datums ausgelöst! :-)))

    Nun zu Deiner grundlegenden Aussage Deines Beitrages. Er hat mich zutiefst betroffen gemacht! Zunächst mal musste ich mit einem Schlag bemerken, wie sehr ich mich bei allem Lernen/Lehren im Kurs an diesem speziellen Thema vermeintlich geschickt vorbeigemogelt habe. Das ging mir aber dann doch zu weit! Wegen wirklich jedem Sch… Jesus um seine Meinung fragen, also echt!?

    In meinem tiefsten Inneren ist mir sicher bewusst, dass diese Lebensweise absolut sinnvoll, ja wahrscheilich sogar notwendig ist, aber an der Ausführung hapert’s gewaltig! Und schwupps, fühle ich mich wieder schuldig, dass ausgerechnet ich als Kursschüler denke, das nicht tun zu können. Zumindest nicht in diesem konsequenten Ausmaß.
    Du schreibst sinngemäß, dass Du keine Lust mehr hast, überhaupt noch etwas zu entscheiden.
    An der Stelle hat mein Ego aber gebrüllt, kann ich Dir sagen. Das geht auch in so ein altes Verständnis rein, dass man einen Gott, resp. Gottessohn doch nicht mit solchen Banalitäten belästigen darf! „So weit kommt’s noch!“ :-)))
    Ich konnte mich schon immer tierisch aufregen, wenn – meistens in Katastrophen-filmen, oder auch echten Katastrophen, Krankheiten, usw. – die eine berühmte Frage gestellt wurde: „wie konnte Gott das zulassen?“ Das hat mich immer zu recht unflätigen Ausdrücken gebracht, die den Sinngehalt hatten, wie blöd man denn bitte sein muss, um einen Gott für das verantwortlich zu machen, was ich mir in meiner Lust am Leiden selbst zugefügt habe!?
    Lieber Bruder Brigitte, sei auf’s herzlichste bedankt, dass Du ein solcher Auslöser für mich warst/bist. Vielleicht begegnen wir uns mal – körperlich – am Mölmeshof, sollte ich meine diffuse Angst, dort hin zu gehen, erlöst haben. :-)))))
    Dein Bruder Erich

  3. Lieber Bruder,

    GOTT liebt uns, Bruder. ER tut nichts anderes. GOTTES WILLE für uns und für einen jeden von uns ist nur vollkommenes Glück. 🙂 Danke.

    Sei gesegnet. Habe vielen Dank für deinen Kommentar. Mit großer Freude danke ich dir für deine Bereitschaft zu vergeben und die Sühne für dich anzunehmen.

    Diese Lachen, dass aufsteigt, wenn ich mich berichtigen lassen darf, ist wie, wenn etwas – wofür ich keinen Worte habe – beginnt. Ja, der Kurs ist ein Beginn. Der Beginn, mich und mein altes Lernen und Lehren zu berichtigen. Zu erkennen, dass alles was ich je gelesen, gehört und vor allem gesagt und getan habe der Berichtigung bedarf. Ein riesiger Berg. Aber unter der Führung des Heiligen Geistes nur noch ein kleiner Schritt. Ich muss „nur“ meine Bereitschaft geben, heilen zu wollen und es ist bereits geschehen. Besonders hilfreich ist für mich der Gedanke, was ich hier tue, tue ich nicht für mich allein, sondern für alle meine Brüder die je hier zu sein glaubten, die hier zu sein glauben und die, die noch glauben kommen zu müssen. Und wenn ich geheilt bin, bin ich nicht allein geheilt. Halleluja.

    Sei gesegnet und bis gleich, Bruder.

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