Entweder überall oder nirgends!

Beppo geht mit leuchtendem Beispiel voran:

Lektion 244  Nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr 

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…und meine Brüder auch nicht.

Mitschrift folgender Session:

Michael Ostarek, Mölmeshof, Morgensession, 01. September 2013

– die Kurszitate sind rot – 

Die Lektionen sind so formuliert, dass du eigentlich beim Lesen einer Lektion schon bemerken müsstest, dass du dagegen bist, was da steht. Nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr. Doch. Doch, natürlich bin ich irgendwo auf der Welt in Gefahr. Und das ist es, was du bemerken musst, dass dein Wissen ein Angriff auf Gott ist. Natürlich bin ich irgendwo auf der Welt in Gefahr, wenn ich jetzt in Bagdad wäre, wenn ich nachts durch Harlem gehe, wenn ich als Frau alleine nachts in Indien in einen Bus einsteige. Natürlich bin ich in Gefahr. Und das ist es, was du bemerken musst. Der Kurs ist eine Lektion, du musst dich berichtigen. Denn du weißt es besser, du sagst „ich bin in Gefahr“. Aber, was zählst du auf? Na du zählst dann, angenommen, du bist jetzt hier am Mölmeshof und du machst die Lektion: Nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr, dann lenkst du ab und sagst: „Doch, wenn ich jetzt in Syrien wäre, dann wäre ich in Gefahr“. Und was sollst du bemerken? Was sollst du bemerken? Du sollst bemerken, dass du zum Mittagessen gehst und glaubst, du bist in Gefahr, weil da was steht, was dir nicht schmeckt. Und du sollst bemerken, dass du glaubst, du bist in Gefahr, weil dein Partner mit dir spazieren gehen will und du willst das nicht. Das ist das Ausmaß deiner Gefahr, das musst du berichtigen. Und solange du sagst, „es gibt einen Ort, auf dem bin ich in Gefahr“, bist du an jedem Ort in der Welt in Gefahr, an jedem. Denn es ist nicht nur ein Ort falsche Wahrnehmung, wo du sagst, „wenn ich in Syrien wäre, dann wäre ich in Gefahr“, stimmt doch nicht. Mit Syrien rechtfertigst du, dass du dich heute dagegen wehrst, wenn dir jemand sagt „iss das auf“, dann glaubst du, bist du in Gefahr. Warum? Weil du glaubst, in Syrien in Gefahr zu sein. Die Welt ist falsche Wahrnehmung. Und entweder, du bist überall in Gefahr, und das ist es, was du bemerken musst. Entweder du bist überall in Gefahr, und das kannst du daran sehen, das kannst du in einer halben Stunde sehen, wo dir jemand irgendwas sagt, und schon fühlst du dich in Gefahr und wehrst dich dagegen. Oder du bist nirgendwo in Gefahr, nirgendwo auf der Welt bin ich in Gefahr. Denn du kannst nie zwei Welten sehen. Wenn du aber beim Lesen dieser Lektion schon sagst „natürlich gibt es irgendeinen Ort, wo ich in Gefahr bin, rechtfertigst du die Gefahr, machst die Lektion nicht, du machst sie nicht mal beim Lesen, weil du beim Lesen, wenn dir einfällt „ja aber in Syrien bin ich doch in Gefahr“, „ja aber als Frau in Indien bin ich doch in Gefahr“, wenn du in dem Moment nicht sagst „diesen Gedanken will ich nicht, nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr“, wenn du das beim Lesen nicht berichtigst, wirst du eine halbe Stunde später dich gegen jemanden wehren, hier am Mölmeshof oder da, wo du jetzt gerade in deiner Wohnung bist, wo du das hörst, und dann bist du derjenige, der dem zustimmt, dass die Frau in Indien in Gefahr ist, dass dein Bruder in Syrien in Gefahr sein soll und logischerweise bist du dann in Gefahr, wenn dir jemand was auf den Teller tut und sagt „iss das auf“, dann bist auch du in Gefahr. Dann bist du als Frau in Syrien und du als Frau in Indien und du als der Felix auf dem Mölmeshof auf der ganzen Welt in Gefahr, denn du kannst nicht zwei Welten sehen. Entweder, du nimmst die ganze Welt falsch wahr, dann wirst du auch dich falsch wahrnehmen, oder nicht. Da gibt es keinen Kompromiss, den gibt es nicht. Und das soll dir bewusst werden, das soll dir beim Lesen der Lektion bewusst werden. Dein Wissen steht wie ein Block gegen das, was hier steht. Und darum wäre es komisch, wenn sich für irgendjemand die Lektion gut anfühlen würde, wenn du sie willkommen heißen würdest. Du heißt sie doch gar nicht willkommen. Was musst du bemerken? Du heißt die Welt der Angst willkommen. Denn in dem Moment, wo dir gesagt wird, nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr, heißt du das willkommen oder sagst du „nein, stimmt nicht“? Wann heißt du etwas nicht willkommen? Wenn du sagst „nein“. Wenn du derjenige bist, der sagt „nein“. Wenn du dein eigenes, vergangenes Lernen benützt. Und solange du das benützt, bist du in Gefahr, wo immer du bist. Und dann bist du in einer ganzen Welt der Gefahr und du bist dafür verantwortlich. Also sei dir ganz sicher, du hast eine mächtige Funktion, die Welt zu erlösen. Und darum nimm ich solche Lektionen sehr sehr sehr verbindlich und sehr sehr ernst. Und ich lasse nicht zu, dass ich beim Lesen irgendein Beispiel unberichtigt in meinem Geist lasse. Und je schrecklicher es ist, umso mehr muss ich es berichtigen. Denn wenn ich es nicht berichtige, benütze ich es, benütze ich es als stummen Beweis, um im nächsten Augenblick mich gegen dich zu wehren. Obwohl du jemand bist, mit dem ich beim Mittagsessen am Tisch sitze oder du jemand bist, mit dem ich im Bett liege oder du jemand bist, mit dem ich eigentlich im Garten arbeite, aber ich bin nicht in der Lage, im Garten nicht in Gefahr zu sein. Weil ich mich sofort dagegen wehren muss „na also hör mal, in dem Tonfall nicht! Ja?“ Schon bin ich in Gefahr. Und dann lasse ich meine Brüder in der Gefahr und dulde in meinem Geist, dass Frauen in Indien in Gefahr sind, ich dulde das. Ich dulde in meinem Geist, dass meine Brüder in Syrien im Krieg sind, ich dulde es. Ich dulde es so nicht nur, sondern ich brauche es, damit ich eine Rechtfertigung habe, warum ich mich gegen dich wehre. Und das muss dir bewusst werden, das muss dir bewusst werden, wenn du ein Erlöser sein willst. Und da kannst du nicht einfach so tun, als ob das alles Tatsachen wären, Kriege in Syrien, Vergewaltigungen, Gruppenvergewaltigungen in Indien. Du musst sehen, dass du sie benützt als stumme Zeugen, damit du im nächsten Augenblick dich voller Angst gegen einen Bruder wehren kannst, in einer viel viel viel harmloseren Situation. Wenn du diese harmlose Situation, du musst dich nicht kreuzigen lassen, du musst dich nicht vergewaltigen lassen, du musst nicht nach Syrien gehen, aber du musst deinem Bruder erlauben, dass er dich anschnauzt, das musst du. Und das als Situation als Lernhilfe benützten, und dafür hast du die heutige Lektion. Und dann kannst du die ganze Welt erlösen. Das Ausmaß, das Ausmaß ist dasselbe Ausmaß: Weil du dich bedroht fühlst, weil eine Katze durchs Esszimmer läuft, zum Beispiel, oder weil du dich bedroht fühlst, weil der andere ein Wurstsemmel isst und du bist Vegetarier, oder weil du dich bedroht fühlst, dass jemand dich liebt und mit dir zusammen sein will, ist das ganze Ausmaß, dass in Indien Frauen vergewaltigt werden und in Syrien Krieg ist. Und das will das Ego nicht akzeptieren, dass das so ist. Das ist aber so. Das ist das ganze Ausmaß. Und du kannst in einer ganz kleinen Situation die ganze Welt verdammen zu Gewalt und Angst und dann bist du überall auf der Welt bedroht, auch am Mölmeshof, auch in deiner Wohnung, auch mit deinem Kind, auch mit deinen Eltern, dann ist deine Freiheit bedroht, du darfst nicht ins Kino gehen und fühlst dich bedroht, du darfst dir das nicht kaufen, ja, und die ganze Welt ist bedroht. Wenn du es nicht glaubst, ja dann probiere es doch mal aus. Dann lehr doch mal in einer Situation, dass du nicht bedroht bist und dann wirst du sehen, dass du ein Bedürfnis hast, das auszudehnen. Denn du kannst weder Urteil begrenzen noch Vergebung. Dein Geist kann überhaupt nichts begrenzen. Wenn du Angst hast, hast du grenzenlose Angst. Und wenn du liebst, liebst du grenzenlos, das ist so. Das ist immer eine Kettenreaktion. Aber wenn du in der einen Situation nicht vergibst, hast du der ganzen Welt nicht vergeben. Und dann benützt du die schlimmsten Verbrechen als Rechtfertigung, um dich hier zu wehren, um dich hier bedroht zu fühlen, anstatt dass du dich gegen dieses Gefühl für die ganze Welt entscheidest. Denn der Zustand deines Geistes spiegelt die ganze Welt wider. Und wenn du in einer Situation zur richtigen Zeit am richtigen Ort bist, dann bist du auf der ganzen Welt für alle Zeit zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Dann ist überall Liebe. Und dann siehst du, weil dein Gefühl heilt, weil deine Beziehung heilt, heilen deine Beziehungen in der ganzen Welt. Das ist Morphogenese, das ist Quantenheilung, das ist eine andere Welt sehen. Entweder ist die ganze Welt falsche Wahrnehmung, und das geht immer von dir aus, wo du bist, und dehnt sich aus. Da brauchst du nichts tun, das dehnst du nicht aus, das dehnt sich aus. Das ist nicht tun, das ist Wille der geschieht, den kannst du nicht bremsen, der geschieht einfach. Aber solange du nicht willens bist, in einer Situation nicht in Gefahr zu sein, stürzt du die ganze Welt in Gefahr. Und das, was du erleben sollst ist, wenn du hier nicht in Gefahr bist, ist niemand auf der Welt in Gefahr. Und ob du das glaubst oder nicht, es ist so. Es ist nicht abhängig von deinem Glauben. Aber dein Glaube entscheidet darüber, ob es für dich wahr ist, ob du in einer Welt der Angst lebst, dann hast du natürlich in deiner Situation auch Angst. Und jeder hat in deiner Welt Angst, absolut jeder. Oder du lebst nicht in der Welt der Angst, dann hat niemand in deiner Welt Angst, weil dein Geist die Ursache ist und sonst niemand. Und dahin will der „Kurs“ dich bringen. Weil das entweder deine Verdammnis ist, zu einer Welt der Angst, und Angst bezeugt Angst bezeugt Angst bezeugt Angst bezeugt Angst. Und Liebe bezeugt Liebe bezeugt Liebe bezeugt Liebe, das ist so, das kannst du nicht ändern. Und das können dir deine Augen nicht zeigen. Weil deine Augen dir nur das zeigen können, was du denkst. Aber, wenn deine Augen dir hier zeigen können, dass du in einer viel viel viel viel geringeren Situation als eine Frau in Indien oder ein Mann in Syrien, dass du hier keine Angst haben musst, weil du dich berichtigst, dann erlebst du, hast du die ganze Welt berichtigt, weil du deinen Geist berichtigt hast, anhand eines Gleichnisses. Und dein Körper und die Beziehung war stellvertretend für alle Körper und alle Beziehungen. Das ist Denken im Gleichnis. Das ist so. Aus dem Grund haben alle Lehrer in Gleichnissen gesprochen. Warum? Weil jede Beziehung die ganze Welt widerspiegelt. Wenn zwei eins sind, sind sie mit der ganzen Welt eins. Wenn zwei im Frieden sind, ist die ganze Welt im Frieden. Aber wenn zwei sich schon uneins sind, dann ist die ganze Welt uneins. Und jetzt kommt es drauf an, wie lange können zwei das Einssein mal aufrecht erhalten? Wie lange? Und wann driften sie wieder aus irgendeinem Grund ab? Und jeder muss dann aufpassen, wenn er so eine Lektion bekommt, nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr, muss er sofort hören, „okay, widerspreche ich dem noch mit plausiblen, vernünftigen Beispielen, oder begreife ich plausible Beispiele als Widerstand?“ Ich muss mehr und mehr begreifen, dass meine plausiblen Beispiele, die ich jeden Tag in der Zeitung lese, die mein Freund auch bezeugt, dass das Ausdruck eines inneren Widerstandes ist. Das ist meine Angst vor Gott, damit wehre ich die Liebe Gottes ab. Ich wehre es ab. Wie? „Stimmt doch gar nicht“, das ist meine Abwehr. Die kann ich sogar fühlen. „Stimmt doch gar nicht“. Ist das Wissen oder ist es Abwehr? Fühl mal. Jede Lektion ist so ausgerichtet, dass du fühlen sollst, dass es Abwehr ist, mit meinem Wissen wehre ich die Wahrheit ab. Und wenn du das spürst, dann kannst du dich gegen das Gefühl entscheiden. Weil du dann merkst, das ist dein Widerstand gegen die Wahrheit. Wahres Wissen wehrt sich überhaupt nicht, da ist keine Abwehr da, da ist ein Einverständnis da. Und ich kann bemerken, wann bin ich mit meinem Wissen einverstanden? Wann wehre ich mit meinem Wissen nichts ab? Wenn die Wahrheit spricht. Wovon spricht die Wahrheit? Hier ist nur Frieden. Ist das eine Abwehr? Das ist eine Tatsache. Was kann ich bemerken, wenn ich lehren soll, „hier ist nur Frieden“? „Stimmt ja gar nicht, da ist kein Frieden“. Was kann ich in der nächsten Situation bemerken? „Das lasse ich mir von dir nicht gefallen“. Moment, wofür dient jetzt die Beziehung? Ich habe die Illusion, dass ich mich gegen meinen einvernehmenden Partner wehre, das ist meine Illusion. Wogegen wehre ich mich wirklich? Ich wehre mich gegen Gott, ich wehre mich gegen die Wahrheit, dass es nichts zu fürchten gibt, dagegen wehre ich mich. Und was benütze ich da? Einen Bruder, der mir  sagt „ach komm, iss doch das“. Einen Bruder, der mir sagt, „kannst du nicht mal dein Zimmer aufräumen?“, den benütze ich dafür. Eine Situation benütze ich, um die ganze Welt, die ganze Welt der Liebe abzuwehren und rücksichtslos halte ich dann an, Kriegen in Syrien, Gruppenvergewaltigungen fest, ich dulde diese Gedanken in meinem Geist, denn ich brauche sie sogar, ich brauche sie, denn das sind meine treuesten Zeugen, mit denen ich immer rechtfertigen kann: „Moment mal, ja also, es gibt noch viel schlimmeren Zwang“. Und ich muss mich rechtzeitig davor schützen, denn wenn ich mich davor nicht schütze, dann glaubst du ja, du kannst mit mir machen was du willst. Das muss mir bewusst werden, denn was ist die Welt? Die Welt, die Welt ist falsche Wahrnehmung. Und wenn ich eine Situation falsch wahrnehme, nehme ich die ganze Welt falsch wahr. Und ich kann sehen, dass ich die Welt immer ganz falsch wahrgenommen habe, weil ich überall geglaubt habe, ich bin in Gefahr. Ich bin auf meinem Geburtstag in Gefahr, dass ich nicht das bekomme, was ich will. Ich bin selbst, wenn ich die Taschen voller Geld habe in Gefahr, es könnte mich jemand nicht für schön finden, ich bin überall in Gefahr. Und natürlich dann auch in Syrien, logischerweise. Das ist dann nur die Maximierung meines unberichtigten Gedankens. Wenn ich aber meine kleinen Lektionen lerne, sind alle großen Lektionen gelernt, denn es gibt keine Rangunterschiede, keine Rangordnung bei Wundern. Wenn ich mit dir nicht in Gefahr bin, ist alle Gefahr der ganzen Welt durch ein Wunder berichtigt. Weil mein Geist ausdehnend ist. Wenn ich einen kleinen Gedanken, einen kleinen Gedanken der Gefahr in meinem Geist berichtigt habe, dann kann er sich nicht mehr vergrößern, dann kann er nicht mehr wachsen, dann kann es gar nicht mehr zu einem Krieg kommen. Wenn ich mit dir nicht rumstänkere, kommt es nicht zu einem Krieg. Wenn ich nicht auf dich sauer bin, gibt es in meiner Welt keine Gewalt mehr, weil aus meinem kleinen Ärger eine Schlägerei wird, weil aus meinem kleinen Revoluzertum eine Revolution wird, weil mein Geist nichts begrenzen kann, gar nichts. Aus einer Mücke wird ein Elefant, das ist ein ganz altes Gleichnis. Du machst aus einer Mücke einen Elefanten, sei dir ganz sicher, du kannst gar nicht anders. Also hör auf, Mücken zu machen, dann musst du keine tobenden Elefanten fürchten. Und das ist tatsächlich so. Aber das begreifst du nicht, solange du die Macht deines Geistes nicht begreifst. Was heißt Macht? Macht heißt ermächtigen. Niemand von uns ist in der Lage, einen kleinen Ärger, auf einen kleinen Ärger zu begrenzen, niemand. Das kann keiner. Niemand ist in der Lage, seine Aggression lediglich beim Fußball oder beim Holzhacken auszutoben, niemand. Wenn du wütend bist, hacke nicht Holz, sondern werd still und hacke dann Holz, wenn du in Frieden bist. Denn sonst bewirkst du Kriege währenddessen. Und wenn du jetzt glaubst ich übertreibe, dann täuscht du dich gewaltig, ich übertreibe in keinster Weise. Begreifst du denn nicht, dass ein Schmetterlingsflügelschlag einen Tsunami auslöst? Willst du es immer noch nicht begreifen? Das ist so. Macht kannst du nicht begrenzen. Wenn es Angst ist, ist es grenzenlose Angst. Wenn es Liebe ist, ist es grenzenlose Liebe. Ich verharmlose keinen Schnupfen, ich verharmlose gar nichts. Es geht nicht darum zu glauben, dass ich harmlose, dass ich nichtige Gedanken hätte. Ich habe überhaupt keine nichtigen Gedanken. Ich habe keine kleinen Gedanken, es gibt keine kleinen Gedanken. Jeder Gedanke umfasst die ganze Welt. Und das ist die Verantwortung, die du übernehmen musst, damit du begreifst, entweder du bist nirgendwo auf der Welt in Gefahr, oder du bist es überall. Das bedeutet, dass in deiner Welt jeder in Gefahr ist. Und woran kannst du das sehen? Das kannst du heute in kleinen, in scheinbar kleinen Situationen üben. Bist du in Gefahr? Gibt es was zu verteidigen? Zu schützen? Dann berichtige das, weil sonst jeder in deiner Welt in Gefahr ist. Merkst du, das ist die Achtsamkeit, die der Buddha gemeint hat. Wirklich achtsam sein. Und nicht nur achtsam sein, ja, dass was weiß ich, dein Essen nicht unter den Tisch fällt. Meine Güte, heb´s auf, puste es ab und steck´s in den Mund. Es gibt eine viel größere Achtsamkeit: Dulde keinen Ärger in deinem Geist und sag nicht „na ja, wir haben ja bloß gestritten“, schau auf die ganze Welt. Und dann merkst du allmählich, es gibt zwei Welten und du bist entweder in der Welt, in der jeder in Gefahr ist, natürlich auch du, oder es ist keiner in Gefahr. Es sind zwei Welten und du kannst nicht teilweise in Gefahr sein und die anderen sind es dann nicht. Die Welt ist falsche Wahrnehmung. Sie ist aus dem Irrtum geboren und hat ihre Quelle nicht verlassen. Sie wird nicht länger bleiben, als der Gedanke, der sie gebar, gehegt wird. Und ich muss unterscheiden zwischen einem Fanatismus, wo ich mich wegen völlig bedeutungsloser Gedanken aufrege oder ob ich tatsächlich das Ausmaß der Angst begreife und dann da achtsam werde, wo ich wirklich achtsam werden muss. Ich darf nicht einfach mit meinem Partner streiten und glauben, das wäre Privatsache. Und nur weil wir uns nicht schlagen glaube ich, dass ich nicht Schlägereien verantworten muss. Natürlich muss ich die verantworten, klar. Es ist eine geistige Verantwortung, die der Kurs in mein Gewahr sein bringen soll. Und dann muss ich lernen, sanftmütig zu werden, wirklich sanft in meinem Gemüt. Weil es um die ganze Welt geht, es geht nur um die ganze Welt, immer. Alles andere ist zu wenig. Und das ist es, wo du den Körper viel zu sehr aufbauschst, denn dein Körper ist nicht die ganze Welt, eben nicht. Er ist Teil der ganzen Welt. Aber alles, was du in einer Beziehung machst, das tust du tatsächlich mit der ganzen Welt. Und die Idee, du kannst irgendwas relativieren oder irgendwas privatisieren, was niemanden anderen was angeht, ist die verrückteste aller Ideen, aus der der ganze Wahnsinn hervorgeht. Denn das wäre die Idee, du kannst es begrenzen. Und du kannst keine Krankheit begrenzen und keinen Ärger. Ebenso wenig wie du Liebe begrenzen kannst. In dem Moment, wo du versuchst, sie zu begrenzen, ist es nicht mehr Liebe, sondern ist es bereits grenzenlose Angst. In einem komischen, scheinbar unterschiedlichen Machtgefüge, aber wenn du dann wieder auf die Welt schaust, dann kannst du sehen, es ist unbegrenzt. Sie ist aus dem Irrtum geboren und hat ihre Quelle nicht verlassen. Sie wird nicht länger bleiben, als der Gedanke, der sie gebar, gehegt wird. Und darum würde ich auch nicht, wenn ein Kind scheinbar im Spiel irgendwo tobt oder ärgerlich ist, ich würde es in meinem Geist auf keinem Fall dulden und sagen „das ist ja nur ein Kind“. Ich werde nie ein Kind entschuldigen, weil es ein Kind ist. Sondern ich muss den Gedanken in seinem ganzen Ausmaß in meinem Geist berichtigen und darum werde ich auch nicht entschuldigen, wenn jemand über´s Essen meckert, das geht nicht. Oder sich über seinen Partner wegen irgend einem Schmarn aufregt, das geht nicht. Ich kann nicht jedem Bruder sagen „du darfst das nicht tun“, aber ich muss es in meinem Geist berichtigen, damit ich da wenigstens ein Beispiel bin, dem andere nachfolgen können. Und woran kann ich es noch bemerken? Ich übe das. Ich kann es daran bemerken, wenn ich in meiner Beziehung in Gefahr bin, wegen irgendwas, und ich schaue dann die Tagesschau, dann ist das für mich genauso wirklich, wie der Ärger in meiner Beziehung. Und dann ist die Umweltzerstörung für mich genauso wirklich, wie es wirklich ist, dass dieses Essen anscheinend irgendwas ganz Schlimmes ist. Und wenn dieses Essen für mich nichts Schlimmes ist, dann ist auch die Umweltverschmutzung für mich kaum mehr sichtbar. Und der Krieg in Syrien ist kaum mehr sichtbar für mich. Was sehe ich stattdessen? Was fühle ich stattdessen? Wie der Frieden in meiner Beziehung alles bedeckt, was ich sonst noch wahrnehme, sogar die Vergangenheit, sogar meine Kindheit. Und daran kann ich aus der Erfahrung heraus sehen, dass ich gar nicht in zwei Welten leben kann. Ich lebe entweder in der Welt des Friedens, dann ist gar nichts bedroht, oder ich lebe in der Welt der Bedrohung, dann ist alles bedroht, natürlich auch das, was jetzt auf dem Tisch steht. Natürlich auch mein momentanes Selbstwertgefühl. Dann ist meine Freiheit bedroht, dann ist mein Glück bedroht, dann ist meine Gesundheit bedroht. Aber nicht nur meine, dann ist die Gesundheit der Welt bedroht. Denn ich bin immer Teil der Welt, die für mich wirklich ist. Ich bin immer Teil des Ganzen. Es kann mir nie anderes gehen als der Welt, das ist unmöglich. Ich habe immer Mitgefühl. Entweder ist mein Mitgefühl Angst oder Liebe. Entweder Konflikt oder Frieden. Es ist immer ganzheitlich, es ist immer die Totale. Das muss mir nur bewusst werden. Und darum kann ich mir es nicht leisten, in einem Streit oder in einem Unfrieden auch nur mit einem einzigen Menschen zu sein, weil ich dann in einer Welt des Unfriedens bin und er Bedrohung und der Zerstörung. Ich wähle nicht nur mein Gefühl, ich wähle die Gefühle der Welt, denn ich bin nach wie vor der Christus. Und mein Geist ist kein privater Geist. Das ist ganzheitliches Denken, das ist Weltbewusstsein, das du entwickeln musst. Nicht ein Bewusstsein deiner eigenen kleinen Identität. Allerdings bemerkst du irgendwann, dass das Bewusstsein deiner Identität identisch ist mit dem Weltbewusstsein, mit der Weltidentität. So wie die Regenwälder bedroht sind, bist du bedroht, ganz genauso. So wie die Umwelt zerstört wird, fühlst du dich zerstört, fühlst du dich angegriffen. Und dann eben von deinem Partner, vom Essen, von der Musik des Nachbarn, von der Arbeit die du tun sollst und dann schaust du auf die Regenwälder und siehst sie genau so bedroht wie dich. Und dann schaust du auf andere Völker und siehst sie genau so bedroht wie dich. Siehst sie bedroht und fühlst sie bedroht. Hörst ihre Schreie, hörst deine Schreie. Hörst ihre Verurteilungen – verurteilst selber. Wehrst dich und glaubst, sie sollten sich wehren. Bist in Gefahr – siehst andere in Gefahr, überall. Also mach dir klar, entweder du bist überall auf der Welt in Gefahr oder nirgends. Und du heißt immer jeder, immer jeder. Denn du kannst dein Einssein zwar verleugnen, aber du kannst es nicht verlieren, du bist es nach wie vor. Du bist nach wie vor wie Gott dich schuf. Auch wenn du das auf eine sehr bizarre, unglückliche Art und Weise verleugnen kannst. Die Welt wurde als Angriff auf GOTT gemacht. Und diesen Angriff muss ich immer bemerken. In dem Moment, wo mein Ego spricht, „aber natürlich gibt´s Gefahr“ – Angriff auf Gott, ganz konkret. Und dann tauchen die Angriffsgedanken als Bilder auf und dann sehe ich Menschen in Gefahr und bin im nächsten Augenblick in Gefahr, selber. Sie ist Symbol der Angst. Was sind die Symbole? Na ja, die Krieger, die Bedrohungen. Und was ist Angst, wenn nicht die Abwesenheit der Liebe? Klar, völlig klar. Wer liebt dann nicht? Na ich liebe ja grad nicht, ich wehre sie ja grad ab, mit meinen Angriffsgedanken, die sich bereits manifestiert haben. So war die Welt dazu gedacht, ein Ort zu sein, wo GOTT nicht einkehren und wo SEIN SOHN von IHM getrennt sein konnte. Hier wurde die Wahrnehmung geboren, denn die Erkenntnis konnte solch wahnsinnige Gedanken nicht verursachen. Doch Augen täuschen und Ohren hören falsch. Nun sind Fehler durchaus möglich geworden, denn die Gewissheit ist dahin. Welche Gewissheit? Nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr. Stattdessen wurden die Mechanismen der Illusion geboren. Nun gehen diese hin, zu finden, was zu suchen ihnen aufgegeben ward. Sie gehen hin zu finden. Und das soll mir so eine Lektion bewusst machen. Während ich lehre „nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr“ gehen sofort die Illusionen, die ziehen sofort los: „Ja Moment, da bin ich aber in Gefahr. Du kannst doch wohl nicht sagen, dass das keine Gefahr ist und ja möchtest du da sein?“ Lass dich nicht ablenken. Du musst nicht nach Syrien gehen, schau du, wo du heute glaubst, in Gefahr zu sein und berichtige es da. Hic Rhodos, hic salta – alter lateinischer Spruch – hier ist Rhodos, hier musst du springen, nicht irgendwo anders. Hier musst du dich berichtigen. Und dann wirst du bemerken, dass du sehr wohl glaubst, hier in Gefahr zu sein. Warum? Weil in Indien jemand in Gefahr ist und in Syrien. Merkst du, wie viel du vergeben musst, mit grenzenloser Geduld, bis du einen Augenblick nirgendwo in Gefahr bist? Und du kannst nur die Beziehung benützen, in der du heute bist. Denn du bist nicht zufällig heute am Mölmeshof oder in deiner Wohnung. Und du bist nicht zufällig in der Beziehung. Und jetzt musst du entscheiden, bist du in Gefahr oder nicht? Und weißt du was, das ist ein Moment, wo ich manchmal schon vor Dankbarkeit total geweint habe. Ich war Gott sowas von dankbar, dass ich mit einem Menschen wie, ich sage jetzt einfach wie Bhakti lernen kann, dass ich nicht in Gefahr bin. Obwohl ich anscheinend in grässlicher Gefahr bin, meine Selbstsicherheit zu verlieren, meine Freiheit zu verlieren. Ich muss dankbar sein für meine Lektion. Oder dass ich einen Arbeitgeber habe, der von mir will, dass ich mehr arbeite. Ja bin ich in Gefahr? Du hast nicht zufällig den Arbeitgeber, die Situation ist nicht zufällig da. Lerne deine Lektion. Von da aus kannst du die ganze Welt erlösen oder an deine Angst binden, die ganze Welt. Und wenn du jetzt dein Bedürfnis in der Frau in Indien siehst, dann bleibt dir gar nichts anderes übrig, als deine Beziehung zu benützen, um dich von der Gefahr zu erlösen. Und dann kannst du deinem Bruder dankbar sein, dass er dein Erlöser ist. Ob das dein Arbeitgeber ist, dein Partner ist, dein Mitbewohner in einer WG ist, dein Nachbar ist, deine Mutter ist, dein Kind ist, ist völlig wurscht, benützen es. Und dann merkst du das ganze Ausmaß der Angst. Es betrifft dich nämlich hier. Und es betrifft die Brüder in Syrien. Denn deine Angst bedeckt die ganze Welt – oder deine Liebe. Entwickle ein universelles Bewusstsein, Weltbewusstsein. Angst ist was weltumspannendes, genau wie Liebe. Du musst dich nur entscheiden, was soll die Welt umspannen? In welcher Welt willst du leben? So wie die Sicht gemacht ward, um von der Wahrheit wegzuführen, so kann sie neu ausgerichtet werden. Geräusche werden zum Ruf nach GOTT, und jeder Wahrnehmung kann von dem EINEN, DEN GOTT als ERLÖSER für die Welt bestimmte, ein neuer Zweck verliehen werden. Folge SEINEM Licht, und sieh die Welt so, wie ER sie erblickt. Und die Welt ist für dich das, wo du jetzt bist. Sei dir ganz sicher, so wie du diesen Ort siehst, so siehst du die ganze Welt. Du brauchst gar nicht irgendwo anders hinfahren, denn so, wie du diesen Ort hier siehst, wirst du auch den anderen Ort sehen. Es ist völlig wurscht wo du bist, weil jeder Ort die ganze Welt repräsentiert. Es ist sowas von unsinnig zu glauben, es könnte dir hier nicht gefallen und woanders gefällt es dir. Das stimmt nicht. Es könnte dir in der Beziehung schlecht gehen aber in einer anderen geht es dir gut. Wie oft hast du das schon geglaubt? Und? Stimmt´s? Stimmt´s wirklich oder holt dich die Vergangenheit sowieso wieder ein, wenn du dich nicht davon erlöst hast? Ich kann von einem Ort, von einer Beziehung aus, wurscht wo das ist, die ganze Welt erlösen und die ganze Welt anders wahrnehmen. Und der äußere Ort spielt keine Rolle, weil jeder Ort sowieso ein Gleichnis für die ganze Welt ist. Entscheidend ist also nur, was ich innen mache. Wofür benütze ich diesen Ort, diese Beziehung? Wofür verwende ich diese Angst, die ich hier erlebe? Um sie zu berichtigen oder um sie auszudehnen? Das krieg ich nicht mit, weil das mein Geist tut. Es sei denn, ich werde mir meines Geistes bewusst. Mein Körper kann nichts ausdehnen. Mein Körper kann etwas machen. Es sei denn, ich werde so hellsichtig, dass ich bemerke, dass sozusagen von meinem Körper aus, es ist aber nicht mein Körper, aber das von mir, wie wurde das mal genannt? Emmanationen ausgehen, dass von mir Energie ausgeht? Und diese Energie, diese Aura, ist entweder eine Aura der Angst oder der Liebe. Und die dehnt sich immer auf die ganze Welt aus, immer. Weil ich meinen Geist nicht begrenzen kann ist es wichtig, hegt mein Geist Angst oder Liebe? Nirgends auf der Welt bin ich in Gefahr. Und das ist die Berichtigung für mich, heute in irgendeiner Situation, in der ich glaube, in Gefahr zu sein. Ich darf nur die Gefahr nicht verstecken in „ja das muss ich mir ja nicht gefallen lassen“. Verstecken in Freiheitsbestrebungen, in irgendwelchen, scheinbar plausiblen Erklärungen. Nein, ich muss Gefahr als Abwehr sehen. Und das kann mir bewusst werden, während ich die Lektion mache. Weil die alle so formuliert sind, dass mir mein vergangenes Wissen als Abwehr bewusst werden soll. DEIN SOHN ist sicher, wo er auch immer ist, denn DU bist mit ihm dort. Er braucht nur DEINEN NAMEN anzurufen, und er wird seiner Sicherheit und DEINER LIEBE wieder eingedenk, denn sie sind eins. Wie kann er fürchten oder zweifeln oder nicht erkennen, dass er nicht leiden, in Gefahr sein oder Unglück erfahren kann, wenn er doch DIR gehört, geliebt und liebend, in der Sicherheit DEINER VÄTERLICHEN Umarmung? Und ich muss erkennen, dass ich glaube zu leiden, und zwar unter den popligsten, kleinen Gedanken, und die dulde ich dann. Dass ich glaube, in Gefahr zu sein. Na wenn ich schon glaube, mit dir in Gefahr zu sein, dann muss ich die logische Konsequenz sehen. Und deshalb sehe ich Menschen, die in viel größerer Gefahr sind. Warum? Weil mein Geist diese kleine Gefahr sofort ausdehnt. Und er zeigt mir Bilder von Menschen, die in viel schlimmerer Gefahr sind. Wenn ich meinen Geist nicht diszipliniere, zeigt er mir noch schlimmere Bilder und noch schlimmere und noch schlimmere. Nicht nur in der Gegenward, sondern auch in der Vergangenheit und natürlich auch in der Zukunft. Und wenn ich ihn da nicht diszipliniere, dann wehrt er sich gegen dich, als ob du alle diese Gefahren repräsentieren würdest. Und dann kann ich mir das doch von dir nicht gefallen lassen, das geht doch nicht, denn da steht ja meine ganze Sicherheit auf dem Spiel, meine ganze Existenz, meine ganze Würde. Jede Gefahr ist für mich dann wirklich, ohne Ausnahme. Jede Gefahr kann ich verstehen. Was kann ich dann nicht mehr verstehen? Dass ich nirgends auf der Welt in Gefahr bin, kann ich nicht mehr verstehen, obwohl es so ist. Und dort sind wir in Wahrheit. Keine Stürme können in den geheiligten Hafen unseres Zuhauses kommen. In GOTT sind wir geborgen. Denn was könnte kommen, um GOTT SELBER zu bedrohen oder dem, was ewig Teil von IHM sein wird, Angst zu machen? Was könnte kommen? Gute Frage. Die nächste Situation wird mir zeigen, was kommen könnte. Ein Bruder kommt, der irgendwas Grässliches, Gefährliches von mir will. Jetzt ist die Situation da, für die ich die Lektion bekommen habe. Jetzt kann ich mich berichtigen. Bin ich hier in Gefahr oder nicht? Ist meine Freiheit in Gefahr? Ist meine Selbstachtung in Gefahr? Ist meine Gesundheit in Gefahr? Wenn ja, ist die ganze Welt in Gefahr. Glaubst du, dass du einen Augenblick erleben kannst, wo du nirgends auf der Welt, heute, in Gefahr bist? Ich setze noch einen drauf: Willst du nur die Theorie, willst du nur den Glauben oder willst du die Erfahrung? Willst du es erleben? In der Welt? Dann mach die Lektion, denn dafür hast du sie bekommen. Sie beweist dir das. Aber dann musst du eine gegenteilige Beweisführung aufgeben. Du hast die Macht dazu, das Gegenteil zu beweisen. Die Frage ist nur, ob du es willst. Ich kann mir überall beweisen, dass ich überall in Gefahr bin. Und dann steht mein Beweis da. Und Gott wartet, er wartet einfach, bis ich es nicht mehr beweisen will. Und selbst, wenn dir jemand versucht zu beweisen, dass du in Gefahr bist, indem er dich bedroht, hast du immer noch die Möglichkeit, aus seiner Bedrohung die Bitte um Vergebung zu hören und sie mit deiner Vergebung zu erfüllen. Was passiert dann? Das wird dir die Erfahrung zeigen. Und lass dich nicht zu geistloser Magie verleiten, indem du als Kursschüler mit jemandem dich unterhältst um zu beweisen, dass diese Lektion nicht stimmt, du kannst das. Was wäre, wenn du mit einem Kursschüler oder egal, ob der andere ein Kursschüler ist oder nicht, beweist, dass die Lektion stimmt? Das kannst du nämlich auch, du entscheidest. Ich kann mich absichtlich in den Finger schneiden um zu beweisen, dass ich mir weh tun kann. Ich kann mich aber auch absichtlich nicht in den Finger schneiden, um zu beweisen, dass ich mich nicht kreuzigen muss. Du entscheidest. Jeder Verrückte wird dir beweisen, dass er sich kreuzigen kann. Jeder Vernünftige sagt „ich beweise, dass ich es auch bleiben lassen kann“. Das ist Vernunft. Lass dich also nicht in Versuchung führen. Jesus hätte vom Turm springen können um zu beweisen, dass er sich umbringen kann. Klar wäre Jesus dann gestorben, völlig klar, was glaubst du denn? Er wollte sich das nicht beweisen. Es geht um Versuchung. Ich könnte mir natürlich beweisen, dass ich sterben kann. Ich brauch mich bloß ins Auto setzen und unangeschnallt mit 140 gegen den nächsten Baum brettern. Ich garantiere dir, dass ich tot bin. Was glaubst du denn? Was ist der Kurs? Die andere Wahl ist er. Da machst du neue Erfahrungen, und zwar mit der ganzen Welt.

Ein Gedanke zu „Entweder überall oder nirgends!“

  1. Lieber Michael,

    danke, dass Du mit dem , was Du lehrst, immer so ans Eingemachte gehst und einen weiteren Dank dafür, dass Du mir den Tag versaut hast! Ich wollte nämlich, wie ich es seit mehr als 50 Jahren durchgängig tue, heute den weiteren Tag damit verbringen, nach den Gefahren zu schauen, die ein notwendiger Autokauf mit sehr wenig Geld mit sich bringt.
    Hat bislang auch schon gut funktioniert, mir war sogar schon das eine oder andere mal schlecht, bei der Idee, ich könnte mit dem nächsten Fahrzeug wieder genau so reinfallen, wie mit dem letzten.
    Diese Lektion, auf Deine unnachahmliche Weise gelehrt, ist ein enormer Schritt in meinem Bewusstsein und ein fantastischer Wegweiser zum Heilsplan GOTTES.

    Schön, dass es Dich gibt! :-))

    LG Erich

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