Erfahrung im Pflegeheim

Danke an Michael G. für diesen Beitrag:

Komme gerade von Weihnachtsfeier im hiesigen Pflegeheim.
Als Gast, da ich meine Mutter gerne begleitete.
(ich selbst bin noch nicht ganz so pflegebedürftig wie die alten Leutchen dortens…)
Mitsitzen, mitsingen, dem evangelischen Pfarrer seelenruhig und ohne Widerstand (nach dem Motto: „SO war das aber nicht mit Gott und der Welt und dem Jesuskind…) zuhören.
Kuchen schnabulieren, sich über das fleißige Personal, die alles liebevoll vorbereiteten und durchführten, freuen, sich bedanken.
Mit den alten Leuten SO schwätzen, wie sie es gerne mögen.
Frieden geben.
FRIEDEN.
Ein stiller Geist sein.
Ohne ununterbrochen irgendwelche Kursübungen gebetsmühlenartig zu machen und „Ach, es sind ja alles nur Illusionen“ und „es gibt keine Welt“ und „ich habe die ganze Welt gemacht“ und „Jesus sagt mir aber… denk jetzt das nicht und mach das…“ usw. usf.
Ich bin, wie GOTT mich schuf.
Christusbewusstsein.
DIESEN Gedanken liebevoll, in Harmonie und wahrem Mitgefühl teilen und ausdehnen.
DIESER Gedanke muss fließen.
Einfach fließen lassen.
Dann ist der Kurs ein ganz PRAKTISCHER.
Und SO führt er in den glücklichen Traum.
Danke.

2 Gedanken zu „Erfahrung im Pflegeheim“

  1. …und doch ist es möglich, währenddessen die Fehler des Bruders im eigenen Geist zu berichtigen; und dabei im Frieden zu bleiben. Du musst deshalb nicht im Widerstand mit dem Bruder sein. Ganz im Gegenteil. Während du dankbar und mit einem stillen Geist isst und dich ganz harmlos unterhältst, mag es durchaus sein, dass du dir für diesen und jenen Gedanken still vergibst.
    So kannst du, ohne das Geschehen zu unterbrechen oder zu kritisieren, immer noch Gedanken, die den Geist nicht verlassen können, aufgeben – um den Frieden fliessen zu lassen.
    Und nun seid gesegnet in all eurem Tun.
    Michael Ostarek

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