Freude Teilen

Liebe Brüder, meine FREUDE, dass Heilung in der Zeit geschieht, mag ich gerne auch mit euch teilen:

Seit fast zwei Jahren bin ich paar mal die Woche im Hospiz „Haus Emmaus“ in Wetzlar am Nachmittag und Frühabend ehrenamtlich tätig.

Vor etwa vier Wochen kam eine Frau Mitte 40 linearer Traumzeit ins Hospiz, die ich speziell betreute, heißt „Zimmerservice“, Abendbrot herrichten, Ausfahrten machen, Besorgungen erledigen und Gespräche führen.  An ihrem ersten Tag im Hospiz hatte ich „zufällig“ Dienst und wurde gleich in ein Gespräch geführt, wo es um Buddhismus und Inkarnation und Nahtod und Körperverlassen und ärztliche Behandlungsideen ging. Sie erzählte, und ich konnte, wie immer im Hospiz, wenn mir die Insassen ihre Krankheitsgeschichte(n) wiedergeben, vergebend zuhören und ihrer Aufgeregtheit (in ihrem speziellen Fall „austherapierte“ Krebsbehandlung) Frieden, Tröstung, Segnung und Heilung geben.

Im Verlauf eines Gesprächs nach dem Abendessen fragte sich mich nach meinen „Motiven“ für meine Hospiztätigkeit. Dabei konnte ich mich völlig glücklich und voller Freude als Kursschüler „outen“, zudem sie sich erkundigte, was ich so an „spritueller Literatur“ lesen würde. Als ich sie dann zum Zimmer brachte, waren wir einen ewigen Moment lang über unseren Körperaugenkontakt in einem wundervollen Augenblick.

Seit dem kam sie immer wieder auf mich zu, in behutsamer Unterhaltung als auch still konnte ich zurücktreten und Heilung in ihrem UND meinem Geist geschehen lassen.

Direkt fragte ich sie vor zwei Wochen: „Was wollen Sie denn hier im Hospiz? Sie haben doch bestimmt ‚besseres‘ zu tun, als hier auf Ihr Körperverlassen zu warten…“

In der Folgezeit war ich immer wieder im Geist segnend mit ihr verbunden, meine körperliche Präsenz im Hospiz beschränkt sich ja auf nur ein bis zwei, manchmal drei Tage die Woche Nachmittags und Frühabends.

Gestern nun setzte sie sich zu mir und erzählte, sie wäre heute in Wetzlar unterwegs gewesen und hätte sich neue Klamotten gekauft. Das ist für „Gäste“ (so heißen die Patienten dort) des Hospizes außerordentlich ungewöhnlich.

Ich fand es toll, nun könne sie ja wieder nach Hause gehen.

Am Mittwoch, sie hätte sich dafür entschieden, und auch die neuesten ärztlichen Befunde medizinisch „negativer“ Art hätten sie darin bestätigt.

Der glückliche Schüler Michael hat auf der Ebene seines Lernens des Kurses Heilung und damit ein stilles Wunder erfahren, das in der Welt ein sichtbares Ergebnis zeitigte.

Das wollte ich gerne teilen.

Hurra und Danke.
Alles LIEBE für euch.
Bruder Michael Gottschalk

7 Gedanken zu „Freude Teilen“

  1. Tolle Geschichte, Michael: und moege aus dieser Freude mehr und mehr Liebe erwachsen und sich ins Unendliche ausdehnen!!

    More Power to You, my Brother!!

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