Erfahrungsbericht nach einem Jahr mit dem Kurs

Vielen Dank, lieber Jürgen!

Liebe Kurs-WG,

Ich habe mein 1. Jahr von Ein Kurs in Wundern bald abgeschlossen und hab einen Erfahrungsbericht geschrieben, wie es mir ergangen ist, in meinem ersten Jahr.

Es war das schönste Jahr meines Lebens. Ich bin euch so dankbar für euer Dasein und für die Sessions. Ich habe euch im Erfahrungsbericht auch erwähnt mit Homepage, damit sie euch finden, weil ihr einfach etwas abliefert, was nicht von dieser Welt ist und ich bin sprachlos über euer SEIN.

Seid gesegnet liebe Br.

Jürgen Schiefer

Anmerkung von Monika:
der Erfahrungsbericht von Jürgens Homepage steht hier nun mit kleinen Änderungen zur Verfügung:

Erfahrungsbericht nach 1 Jahr Ein Kurs in Wundern

Ich will mich in diesem Erfahrungsbericht nicht allzu lange damit aufhalten, um zu erklären was der Kurs ist, sondern ich will zeigen, was er bewirkt. Meine Schilderungen dürften sie als Newbie des Kurses ziemlich irritieren, wenn nicht sogar völlig überfordern. Dieser Erfahrungsbericht, wie der Name schon sagt, sind meine Erfahrungen zum Kurs. Jeder Weg ist unterschiedlich. Sie werden feststellen, wenn ich spüre, dass etwas wichtig ist und wahr ist, dann bin ich total kompromisslos in meinem Lernen. Dies was jetzt folgt ist mein Weg. Viel Vergnügen!

Wenn sie vielleicht schon bei ein paar andere Erfahrungsberichte von mir gelesen haben, dann werden sie feststellen, dass mich ausschließlich die Wahrheit interessiert. Wie sie vielleicht beim Erfahrungsbericht nach 3 Jahren mit THE WORK von Byron Katie bemerkt haben, habe ich mich auf die Reise gemacht, um absoluten inneren Frieden zu finden und alles aufzudecken, was in mir ist, das dieses Ziel stört. Auch wenn ich dabei auf schieren Schrecken in mir schauen muss, ich decke es auf, weil ich die Wahrheit über mich wissen will und weil nur das Licht die Dunkelheit vertreibt. <br />

Der Kurs stellt alles auf den Kopf

Wie kam ich zum Kurs? In den letzten 3 Jahren habe ich so ziemlich alles an Beziehungen, Konflikten, Problemen und Ungereimtheiten in mir überprüft, was ich finden konnte. Allerdings merkte ich auch, dass so viele Dinge im unbewussten Bereich liegen, die zwar durch THE WORK aufgedeckt werden können, aber sich in Bereiche verzweigen, die das EGO geschickt versteckt und verheimlicht vor mir. Durch THE WORK gelang mir dies schon sehr gut, Licht in die Sache zu bringen, aber mir ging das zu langsam. Vor allem sabotierte mich dabei mein eigenes EGO die ganze Zeit. Es zeigte mir Erfolge, die keine wirklichen Erfolge waren und ich verstrickte mich wieder voll in die alten Lernmuster. Mein EGO versuchte mich sogar bei THE WORK zu sabotieren.

Der entscheidende Moment

Ich kann mich noch gut erinnern. Es war im Dezember 2014 in Thailand. Ich las gerade ein Buch in meinem Liebling-Starbucks Cafe mit Blick aufs türkisblaue Meer und mir kam der Satz über meine Lippen. “Bitteschön lieber Gott, ich will jetzt wirklich die Wahrheit wissen.” Ich will hier in dieser Welt nicht mehr wie ein Blinder herumirren, ich möchte Klarheit und völligen Frieden in mir spüren.

Und das unabhängig was in meinem Leben gerade so läuft. Egal ob jemand stirbt, ob ich Konkurs gehe, ob ich eine Diagnose einer Todeskrankheit erhalte, ob ich durch einen Unfall gelähmt werde, ob ich verunstaltet und entstellt bin usw. Ich will mich völlig frei machen von allen Umständen und ständig in purer Liebe und Frieden sein.

Ich kann mir jetzt vorstellen was sie sich denken. Der ist ja ein völliger Träumer. Aber! Sie haben ja keine Ahnung was sich in diesem 1 Jahr “Ein Kurs in Wundern” abgespielt hat.

Die ersten Tage und Schritte mit dem Kurs

Als ich wieder zurück in Österreich war, ging ich in eine Buchhandlung und ich sah ein Buch im Regal, das an Größe und Maßen die anderen Bücher in den Schatten stellte. Und der Titel des Buches “Ein Kurs in Wundern” hörte sich ziemlich seltsam an. Ich nahm dieses Buch in die Hand und auf einmal begann ich sprichwörtlich zu zittern. Das ist jetzt keine Show was ich da sage, dieses Buch machte etwas mit mir. Ich begann quer zu lesen. Sie müssen sich vorstellen: dieses Buch hat über 1200 Seiten.

Als ich nur 2 Minuten darin las, wollte ich dieses Buch wieder weg haben. Es stiess mich so ab! Die Sprache, die Formulierung, der Umfang von über 1200 Seiten und dann auch noch die Rede von Gott, Sühne, Vergebung usw. Mit diesem Zeugs wollte ich absolut nichts zu tun haben. Ich bin aus der röm.-kath. Kirche ausgetreten, weil ich mit Religionen und dem Spiel mit Angst, das sie betreiben, nichts mehr zu tun haben wollte und dieses Buch weckte diese Gefühle in mir. Wahhhh! Einfach nur weg mit diesem Schund-Buch dachte ich mir und ging heim.

Was ich aber nicht gedacht hätte war, dass dieses Erlebnis mich nicht loslassen wollte. In den nächsten Tagen hörte ich jeden Tag mindestens einmal von irgendjemand das Wort “Ein Kurs in Wundern”. Eckhart Tolle verwendete es in einem Youtube Video, in einem Buch wurde es zitiert und ich träumte davon. Das heißt, irgendetwas hatte es damit auf sich.

Also recherchierte ich nochmal und lud mir den Kurs als Datei runter. Als ich zum 2. Mal reinschmökerte, bemerkte ich, dass der Kurs aus 3 Büchern besteht. Dem Textbuch, dem Übungsbuch und dem Handbuch für Lehrer. Und als ich nach Erfahrungsberichten googelte, gab mir jemand den Tipp, wenn du das Textbuch nicht verstehst, dann beginne einfach mit dem Übungsbuch und mache jeden Tag deine Lektionen. Das tat ich.

Ich entschied mich wirklich dazu, es auszuprobieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ehrlich gesagt, noch nicht die Entscheidung getroffen, ob ich es wirklich 1 Jahr lang durchziehen werde, weil ich einfach kein Vertrauen in dieses Buch hatte. Es war mir noch immer suspekt. Ich habe bis dato tausende Bücher gelesen, aber dieses Buch war anders als alles, was ich zuvor jemals gesehen und gelesen hatte.

Die ersten Lektionen waren befremdlich. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was das überhaupt soll. Für was die Übungen gut sein sollten. Aber ich wusste aus meiner Vorerfahrung und bei meinen anderen Dingen, die ich erfolgreich abgeschlossen hatte, dass ich am Anfang keine Ergebnisorientierung haben darf, weil sonst schmeisse ich es zu früh hin. Aber irgendwie faszinierte es mich dennoch, weil ich spürte, dass das etwas ist, was sicherlich nicht viele durchhalten, weil es unangenehm war, diese Übungen zu machen. Und das weckte mein EGO in mir. Immer wenn es um außergewöhnliche Herausforderungen ging, dann war ich besonders geschärft. Damit hat sich jedoch mein EGO ein gewaltiges Eigentor geschossen, weil das EGO nicht wusste, dass je genauer, umfangreicher, zielstrebiger und intensiver ich die Übungen, sprich Lektionen tagtäglich übe, lerne und trainiere, sich das EGO quasi selbst auslöscht.

Nur nicht den Mut verlieren

Ehrlich gesagt, die ersten Wochen waren zäh und ich kapierte null. Ich suchte im Internet weiter nach Personen, die auch den Kurs machen, aber ich stellte relativ rasch fest. Viele behaupteten es, aber keiner zog es wirklich durch, oder hörte nach kurzer Zeit wieder auf, weil der Kurs einfach unbequem fürs EGO ist und das ist anfangs ziemlich demotivierend für starke EGO-Typen. Durch das Aufdecken wird natürlich auch viel versteckte Schuld freigelegt und das fühlt sich nicht wirklich prickelnd an. Da musste ich ganz stark meine Angst kontrollieren, weil diese Themen wollte ich natürlich am besten lebenslänglich versteckt halten.

Aber ich fand ein Frau, die es bereits seit 16 Jahren erfolgreich durchzog. Ich schrieb sie an, weil ich es auf ihrer Homepage gelesen hatte und ich telefonierte auch mit ihr. Dieses Telefonat war so motivierend und es trug dazu bei, dass ich die Schlagzahl bei den Übungen noch genauer nahm und die Übungszeit über den Tag weiter ausdehnte. Diese Frau gab mir Hoffnung, weil es für sie anfangs auch zäh war. Sie beruhigte mich und ich soll einfach weiter machen. Das tat ich.

Monate später traf ich diese Frau persönlich. Ich wollte einfach sehen, wie jemand ist, der den Kurs schon so lange praktiziert. Dieses Treffen war wegweisend. Ich wusste, diesen Frieden will ich auch. Immer wieder machte ich Recherchen im Internet, ob es nicht doch auch andere gab, die vielleicht mit mir ihre Erfahrungen austauschen wollten, damit wir uns gegenseitig motivieren, um eben dran zu bleiben. Und dann passierte wieder etwas Einzigartiges. In einem Internetforum fiel der Name Michael Ostarek und das ebnete mir den Weg völlig.

Als ich auf Michael  stieß, war ich bereits mehr als 1 Monat im Training mit dem Kurs. Zu dieser Zeit hatte ich noch keine einzige Seite im Textbuch des Kurses gelesen. Irgendetwas hielt mich ab. Als ich sah, dass Michael jeden Tag 1 Session zu den Tageslektionen und zum Textbuch machte, begann ich alle Audio-Session runterzuladen. Jetzt begann es so richtig. Ein Vergleich: die ersten 30 Tage war ich auf einem Feldweg unterwegs und jetzt auf einer 10-spurigen Autobahn. Ich erhöhte die Schlagzahl auf ca. 6-7 Stunden Training pro Tag. 4-5 Stunden Audio-Session und den restlichen Tag eigenes Geistestraining. In jeder Situation, Begegnung und in jedem Gespräch versuchte ich den Kurs anzuwenden. Die Audio-Sessions hörte ich auf Autofahrten, im Zug und beim Sport. Vielleicht auch deswegen machte ich in den ersten 6 Monaten des Kurses ca. 3 Stunden Sport pro Tag. Ich wollte nicht im Bett herumliegen oder am Schreibtisch sitzen, sondern wollte etwas hilfreiches Tun dabei und machte einfache Arbeiten, fuhr mit dem Rad, Roller Skates oder ging einfach stundenlang spazieren, während ich die Sessions für den Kurs anhörte.

Durch die Session begann ich zu verstehen, um was es wirklich im Kurs ging und nach ca. 3 Monaten kaufte ich mir den Kurs als Buch und begann im Textbuch zu lernen. Durch Michael verlor ich die Abneigung gegen die Sprache und deren Bedeutungen. Natürlich wirkten bereits auch die Lektionen, damit die Abneigungen sich aufhoben.

Der Ergebnisse motivierten mich dazu nochmal die Schlagzahl zu erhöhen

Nach etwa 6 Monaten Kurstraining intensivierte ich die Schlagzahl noch weiter und trainierte noch härter, länger, besser, intensiver und achtsamer. Das Monat 9 des Kurses verbrachte ich 1 Monat lang im Ausland, um mich noch intensiver damit zu beschäftigen. Zusätzlich versuchte ich in diesem 1 Monat fast nichts zu sprechen. Da ich ja alleine im Ausland war, konnte ich das hervorragend umsetzen. Völlig andere Sprache, keine Medien, kein TV, keine Zeitung, andere Kultur und 12 Flugstunden weg von zu Hause. Dieses 1 Monat sollte mir einen zusätzlichen Schub verschaffen, was es tatsächlich tat. In diesem 1 Monat fastete ich zusätzlich 12 volle Tage, was mich noch klarer und zielgerichteter im Geist machte.

Heimgekommen von diesem Intensiv-Monat brachen auf einmal alle Dämme. Das ganze Lernen, Training und Lehren konnte sich anscheinend vollkommen installieren, so dass es sich transformiert hatte und ich zu dem wurde, was ich seit 1 Jahr gelernt, geübt, trainiert und gelehrt hatte. Ich hatte den Zeitpunkt erreicht, indem sich alles verändert und ich zu dem wurde, was ich 1 Jahr lang geübt hatte. Es war die Verschmelzung. Auf diesen Zeitpunkt hatte ich so sehr gehofft und er sollte mich nicht enttäuschen.

Resümee von 1 Jahr Kurs in Wundern – Was bewirkt es und was verändert sich

– Es findet ein Aussortieren statt (Gewohnheiten, Zwänge, Unangenehme Muster verschwinden wie von selbst)

– Deine Angst geht zurück
– Dein Ärger geht zurück
– Dein Neid verschwindet
– Deine Eifersucht löst sich auf
– Du bist kaum manipulierbar
– Deine Bedürfnisse werden immer kleiner, weil du wahrnimmst, dass du immer alles hast
– Dein Geschmack dehnt sich aus
– Du verlierst “Freunde” und du freust dich
– Du gewinnst “Freunde” und du freust dich
– Du bist glücklicher
– Du wirst innerlich ruhig und friedvoll
– Du hörst zu kämpfen auf
– Du fängst zu lieben an
– Du willst allen, alles geben
– Du wirst angegriffen und nimmst es als Ruf nach Vergebung wahr – Du wirst beschuldigt und nimmst es als Hilferuf nach Liebe wahr
– Du brauchst von niemanden etwas und das ist für viele das größte Geschenk
– Deine Beziehungen heilen
– Deine Krankheiten heilen
– Deine Konflikte heilen
– Du heilst
– Du erlebst keine Zwänge mehr
– Du bist nicht mehr bedürftig
– Du reduzierst dein EGO
– Du leidest weniger
– oder gar nicht
– Du bist toleranter
– Du bist vertrauensvoller
– Du bist sanftmütiger
– Du bist großzügiger
– Du bist kein Opfer mehr
– Du jammerst nicht mehr
– Du beklagst dich nicht mehr
– Du bist glücklich ohne Grund
– Du liebst
– Du willst nichts haben, du willst es geben
– Du verlierst deine Schuld
– Du vergibst allen ihre Schuld

18 Gedanken zu „Erfahrungsbericht nach einem Jahr mit dem Kurs“

  1. Nicht aufzeigen – übersehen, das war mal eine sehr empfehlenswerte Session vor einigen Jahren, welche mir immer noch richtig gut gefällt. Und jetzt übe ich dies, genau hier beim schreiben. Also los geht´s:

    Coole Geschichte, auch ich habe mal vor ca. 7 Jahren einen Link in einem Forum von einer Session von Michael gesehen. Kurz reingehört und nie mehr damit aufgehört…..
    Auch ich bin, – in Worten gar nicht auszudrücken – sowas von dankbar über diese täglichen Sessions, über Michael und natürlich auch über meinen geliebten Mölmeshof.
    Diese Freude teile ich gerade gerne mit Dir, lieber Jürgen.

    *** Jeder liebevolle Gedanke ist ewig ***

    Und die anderen Gedanken, die brauchen wir nicht.

    Lieber Pio, die Lehrer Gottes kommen doch von überall her, mit oder ohne Homepage.
    Für die einen die schönsten Jahre des Lebens, für die anderen, und da kann ich mich dazuzählen, scheint es sogar trotz des Kurs in Wundern, trotz dem täglichen Üben sogar teilweise schlimmer zu werden. Hm, vielleicht muss ich noch mehr üben, es scheint ja zu funktionieren. ….

    Aber ganz egal, wir sind Brüder und wir können uns miteinander freuen und genau das funktioniert gerade!

    Liebe Grüße
    Kathy

    1. Das schönste am Kurs ist, dass du für deine Probleme niemand anderen mehr brauchst, um sie zu besprechen.
      Durch die Berichtigung des Fehlers wird die Trennung aufgehoben und du fühlst dich wieder verbunden mit allen. Und es ist danach überflüssig irgendjemand diesen bedeutungslosen Traum zu erzählen.
      Lg Jürgen

  2. Liebe Brüder vom Mölmeshof, lieber Jürgen,
    manchmal braucht es noch jemanden um Fehler im Denken ( falsche Wahrnehmung ) überhaupt zu erkennen.
    Mir wurde dabei geholfen, DANKE Kathy, DANKE Monika!
    Gemeinsam konnten wir den Fehlerkreislauf unterbrechen, berichtigen und Vergebung üben. Bevor schlimmeres geschah…
    Zusammen kann man alles schaffen, alleine wenig bis garnix. Immer wenn ich denke, ich brauche niemanden, hat mein Ego meist schon wieder gewonnen…. denn das ist ja was es will: Isolieren und gefangen nehmen.
    Insofern ist die Berichtigung eines Fehlers durch 2 oder mehr Brüder gleichzeit ganz bestimmt „sicherer“ , als es alleine zu versuchen.
    Danke nochmal an euch alle und ganz besonders an Michael Ostarek für die hilfreichen Sessions und das Archiv. Auf wundersame Weise sind immer Gedanken dabei, die weiterhelfen wenn ich mich mal wieder „festgefahren“ habe.
    Liebe Grüße, Piotrek

    1. Ja Pio, wenn es Menschen gibt, die klar sind, dann ist es wahrlich ein großer Segen.
      In meinem damaligen Kreis waren es jedoch eher „Freunde“ als Brüder. Und ich war selbst nur „Freund“.
      Danke das euch gibt!
      Jürgen

  3. Lieber Pio,
    DANKE! Das hast Du toll geschrieben und ausgedrückt.

    Ich würde mal sagen:
    „Das haben wir zusammen gut hingekriegt“

    Ganz liebe Grüße

    1. Nachdem ich den Artikel von Jürgen gelesen hatte habe ich gedacht wie gut für dich, mein lieber Bruder. Ja, dann liegt
      es also an mir, dass ich das noch nicht geschaffte habe und
      habe um Führung gebeten. Wie froh war ich zu hören, dass
      EKiW individuell ist, dass meine Heiligkeit die Welt segnet
      und ich getrost vergeben kann was niemand getan hat und
      ich die Sühne für mich annehmen kann. Alles dient zu unser
      Aller Bestem. Seid gesegnet, meine lieben Brüder. Danke,
      dass Ihr da seid.

  4. Lieber Michael G. da muß man erstmal hinkommen, zu dieser Einsicht…
    Viele Dinge, die der Kurs vermittelt, sind bereits vorher schon bekannt gewesen, wenn auch unter anderen Begrifflichkeiten.

    So zum Beispiel die Tatsachen, dass wir materialisierte Geistwesen sind, Denken findet so wenig im Gehirn statt wie die Erde eine Scheibe ist, die quantenphysikalischen Zusammenhänge zwischen Materie und Energie, die Welt die wir wahrnehmen ist eine gigantische 3D Annimation ( Hologramm) und das was die Allgemeinheit für Gott hält, ist NICHT dafür verantworlich.

    Im Unterschied zu den meisten anderen Werken bestätigt der Kurs dies nicht nur, er benennt Hintergünde und Ursachen, zeigt uns den Weg, wie wir aus dieser Nummer wieder herauskommen. DAS ist, was ihn so einzigartig macht. Bei allen anderen Modellen zu diesem Thema bleiben diese Antworten entweder ganz aus, oder sind so fragmentiert, das eine Runde als „geblitzdingster“ Mensch nicht ausreicht um die Wahrheit herauszufinden.

    Insofern kann man sagen: Der Kurs ist der Vorschlaghammer unter den Erlösungswerkzeugen…

    Ich wünsche dir / uns weiterhin viel Freude und glückliches SEIN mit dem Kurs.
    Liebe Grüße
    Piotrek

    Anm.: „geblitzdingst“ = gelöschtes Bewustsein, siehe Film: Man in Black

  5. Resümee nach 8 Jahren Kurs:
    – Dein Ärger geht zurück = ja
    – Dein Neid verschwindet = weg
    – Deine Eifersucht löst sich auf = weg
    – Du bist kaum manipulierbar = Manipulierbar schon, aber die Schau macht es durchschaubar.
    – Deine Bedürfnisse werden immer kleiner, weil du wahrnimmst, dass du immer alles hast = Hunger wurde in den letzten 2 Jahren eher mehr, Durst weniger, Wärme weniger, Klamotten weniger (ganz weg wäre blöd, wenn man arbeitet), Wohnraum naja in Gedanken weniger, in der Wahrnehmung inzwischen zu viel nach meinem Urteil; ***
    – Dein Geschmack dehnt sich aus = nun die Kost aus dem Dschungelcamp wäre wohl noch was zu vergeben.***
    – Du verlierst “Freunde” und du freust dich = sehr viele Freundschaften immer wieder aufgegeben.
    – Du gewinnst “Freunde” und du freust dich = !?!
    – Du bist glücklicher = auf der Ebene des Geistes ja, aber ansehen tut man mir das nicht. Also ich gehöre nicht zu denen, die ständig die Mundwinkel nach oben tragen.
    – Du wirst innerlich ruhig und friedvoll = ja, das mehrt sich
    – Du hörst zu kämpfen auf = weniger
    – Du fängst zu lieben an = ob das Liebe ist, weiß ich nicht, ich empfinde eher eine innere Klarheit zu allem
    – Du willst allen, alles geben = auf der Ebene des Geistes ja, auf der Ebene des Physischen ist es eher begrenzt -aber wesentlich mehr als früher.
    – Du wirst angegriffen und nimmst es als Ruf nach Vergebung wahr – Du wirst beschuldigt und nimmst es als Hilferuf nach Liebe wahr = das klappt gut bis auf ein Thema: Autofahren. Da kommt es doch ab und zu wieder zu Hassattacken.
    – Du brauchst von niemanden etwas und das ist für viele das größte Geschenk = ich denke ich bitte gerade um Heilung….aber meistens bitte ich niemanden außerhalb von mir um etwas..
    – Deine Beziehungen heilen = Papst vollständig geheilt, Lehrer fast geheilt, Vater geheilt, Mutter geheilt, Geschwister 3/4 geheilt, frühere Arbeitgeber mit Heilung begonnen
    – Deine Krankheiten heilen = Migräne geheilt, Tinnitus nicht geheilt, Erkältungen dienen mir als Rückzugsort vor zu viel Arbeit und Ablenkung in der Welt daher tritt Heilung meist erst nach 7 Tagen ein ***
    – Deine Konflikte heilen = flammen noch sporadisch auf, wie ein Feuer dass immer noch Glutnester hat – siehe Autofahrten
    – Du heilst = das was ich will, ja
    – Du erlebst keine Zwänge mehr = Arbeiten emfinde ich noch als Zwang, da ich mich von dem verdienten Geld ernähren und die Hütte abzahlen muss. Hab mich mit Wohneigentum in eine Abhängigkeit/Zwangslage gebracht. Weitere Zwänge sehe ich in der täglichen Kommunikation mit Kollegen, die mir ihre Meinungen kredenzen und eine Zustimmung oder Ablehnung erzwingen wollen. In solchen Situationen fühle ich mich dann wie ein Verräter Jesu Christi. Da wünsche ich mir viel mehr innere Führung.
    – Du bist nicht mehr bedürftig = doch, nach Nahrung, Getränke, Kleidung und Wohnstatt
    – Du reduzierst dein EGO = reduziert ja, aber ich muss achtsam bleiben
    – Du leidest weniger = es ist weniger geworden
    – oder gar nicht = nein
    – Du bist toleranter = insgesamt ja, aber es gibt noch Themen, wie z.B. Iss Lamm, die mich doch ab und an wieder packen, vor allem wenn es um männliche Wahrnehmungsweisen gegenüber Frauen geht.
    – Du bist vertrauensvoller = dem HG gegenüber ja, dem Ego gegenüber niemals
    – Du bist sanftmütiger = nein eher das Gegenteil, ich bin ruppiger geworden
    – Du bist großzügiger = mehr als früher
    – Du bist kein Opfer mehr = immer wenn ich mich dazu entscheide
    – Du jammerst nicht mehr = ich kann es abschalten
    – Du beklagst dich nicht mehr = ich verführe noch ab und zu meinen Freund dazu, mein Klagelied anzuhören – aber eher selten
    – Du bist glücklich ohne Grund = Es besteht noch Verwechslungsgefahr zwischen sich glücklich darstellen (Darsteller, Schauspieler) und sich innerlich wirklich glücklich fühlen. Wenn ich im heiligen Augenblick bin, dann bin ich glücklich, der ist aber noch viel zu selten.
    – Du liebst = ja, allerdings habe ich es noch nicht bis in die Wahrnehmung reinbringen können. Ich mache noch Unterschiede bei der inneren und äußereren Sicht.
    – Du willst nichts haben, du willst es geben = ?!?
    Du verlierst deine Schuld = nicht verlieren aber aufgeben
    – Du vergibst allen ihre Schuld = ja – nach bereits geäußerten Angriffen spätestens eine halbe Stunde später.
    Deine Angst geht zurück = bei besonderen Blockaden ist sie stärker als früher, aber dann bemerke ich wenigstens die Blockade

    Dies waren sehr ichbezogene Antworten und momentäre Sichtweisen. Man muss vielleicht noch anfügen, dass mir keine Erfahrungen über spirituelle Sichtweisen aus der Zeit vor dem Kurs vorliegen, noch hatte ich zuvor jemals innere Stimmen gehört oder mit Engelswesen gesprochen. Geistige Heilungen, Schamanismus und andere Dinge fochten mich nicht an. Man kann also sagen, dass ich , was Erlösung angeht, noch immer ein Neuling bin. Allerdings bin ich inzwischen in der Lage, Michael in meinem Geist zu hören und ich muss oft lachen, wenn die gleichen Antworten „nochmals“ dann in den Sessions auftauchen.
    Ich hoffe, meine o. g. Antworten werden nur als Hilferuf verstanden. Sie dienen nicht der Lehre und auch nicht dem Diskurs.
    Danke
    Karo

  6. Liebe Brüder,
    der Erlösungsproßess ist kein Wettrennen.
    Wieviel „Wissen“ du dir darüber in welcher Zeit aneignest, ob nun in einem Jahr Intensiv Studium oder in 20 Jahren, spielt nicht die entscheidende Rolle.
    Fakt ist doch: Solange du in einem Körper steckst, hat dich das Ego in der Mangel. So oder so, mal mehr, mal weniger.
    Und immer wenn du meinst, irgend etwas nun endlich verstanden zu haben, hat es dich schon wieder auf der Matte liegen…
    Ich habe noch keinen kennen gelernt, bei dem das nicht so ist.
    Vergebung und Annehmen der Sühne wird notwendig sein, bis zum letzten Atemzug einer „Real-Live Runde“.
    Darum geht es doch, nicht um irgendwelche scheinbaren Erfolge. Oder?
    Seid in Liebe gesegnet.

    Wer mag: Buchbroschüre “ Paar-weise “ von Michael Ostarek, Kapitel 2 ( die blaue) ab Seite 5 Mitte bis Seite 20 lesen.

  7. Ja, ok lieber Michael G. ,
    wie wir gestern Abend hören durften, ist das Ego kein „Wesen“ das jemanden buchstäblich auf die Matte legt. Und selbstverständlich ist auch nur der letzte Atemzug des Körpers gemeint. Ich weiß auch nicht, ob hier jemand schon etwas mehr „erleutet“ oder „erwacht“ oder gar „erlöst“ ist, als andere und trotzdem noch in einem Körper steckt. So wie ein bischen schwanger? Wenn stimmt was im Kurs steht, können wir uns nur gemeinsam erlösen oder garnicht.
    Worte drücken leider nicht immer vollständig und unzweideutig aus, was gemeint ist. Veranschaulichungen auch nicht. Wenn dann noch die Ebenen durcheinander geraten, wirds ganz verrückt…
    Ich meine trotzdem, dass die meisten es verstanden haben.
    Wer den empfohlenen Text nachgelesen und die Session von gestern Abend gehört hat, wird feststellen, dass man soviel eigendlich gar nicht wissen muß, um Erlösungsarbeit zu tun. Die wichtigsten Fakten passen auf eine DINA4 Seite. Der Rest ist üben. Täglich, stündlich und in jedem Augenblick. Auch wenn man eigendlich längst die Schnautze voll hat…
    In diesem Sinne, fröhliches VERGEBEN und Sühne annehmen und eben NICHT stattdessen eine Kante ans Knie „psychosophieren“. 😉
    LG Piotrek

  8. Nachtrag
    Ich weis, das meine Wortwahl nicht immer gleich verständlich ist. Ich nenne es „psychosophieren“, wenn ich mich selbst dabei ertappe, es mit dem Kurs zu erklären oder zu entschuldigen, wo meine Vergebung gerade mal wieder nicht funktioniert.
    Auch spiegelt jeder Kommentar immer nur meine eigene Ebene des Lernens wieder. Angriff oder Schlaumeierei liegt mir fern.
    Für jede Berichtigung bin ich sehr dankbar.
    Gelernt: Wenn ein Satz mit „Fakt ist“ beginnt, kommt er meist vom Ego… und ist falsch.
    Danke, das ich mit und von euch lernen darf.
    LG. Piotrek

  9. Hallo meine lieben Brüder, ich bin unglaublich dankbar , dass ich den Kurs bekommen habe. Seit einem Jahr etwa, höre ich die Sessions von Michael. Während der Zeit ist soviel in Gang gekommen, wie nie. Ich hatte mein Leben lang Depressionen wegen jedem ,,Scheiss“. Jetzt wo ich weiß, das ich für alles verantwortlich bin . Geht es mir viel besser, ich lache viel mehr und wusste immer schon , das ich Freude bin. Mein Wille hat sich wieder eingefunden. Jetzt fang ich erst an ,meinen Mann , den ich seit 30 Jahren kenne , zu lieben . Und einen Zweiten Partner auch. Manchmal hab ich das Gefühl, ich platze vor Freude. Danke ihr Lieben, lasst uns weiter machen, seid glücklich! Eure Claudia

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