Heute gehen wir spazieren oder auch nicht

Hier ein Auszug aus der heutigen Morgensession, der uns Anleitung gibt, wie wir wirklich allen Brüdern helfen können, und natürlich uns selbst auch.
(das Kleingedruckte sind Kurszitate)
Ich weiß nicht mehr, was vollkommenes Glück ist, vollkommener Frieden, aber mir muss eins klar sein, ich kann nur in Frieden sein, wenn Gott, der die Liebe ist, auch das Glück ist, weil Gott ist der ‚Begriff für alles, ist eine unbegrenzte, sehr bestimmte Definition. Eine ganz allgemeine Definition, die für die ganze Allgemeinheit gilt. Die also alles mit einschließt, und logischerweise nichts ausschließt. Und weil sie nichts ausschließt, sind alle die da eingeschlossen sind, in dieser Definition frei, einander zu verstehen, einander zu lieben, miteinander in Frieden zu sein. Darin besteht dann ihre Freiheit, ihre absolute Freiheit, ihr absolutes Glück, und das ist vernünftig, da schleicht sich kein unvernünftiger Gedanke ein. Mein Geschmack beruht auf meiner Definition, meine Gefühle sind von mir definiert worden. Und mit dieser Definition schaue ich auf die Welt, was sehe ich da? Nichts sehe ich da, gar nichts. Was verstehe ich da? Nur mich, und die wenigen die ähnlich sind, oder gleich, wer hat denn schon dieselbe Definition wie ich? Da kann ich lange suchen. Da werde ich immer alleine sein. Das einzige, was wir allgemein definiert haben, ist der Tod. Ein seltsames Objekt, für eine allgemeingültige Definition. Und warum tun wir das nicht mit dem Leben und der Liebe? Hier haben wir eine allgemein gültige Definition. GOTT, DER die LIEBE ist, ist auch das Glück. IHN fürchten heißt Angst vor der Freude haben. Fang deine Übungszeiten heute mit dieser Gedankenverbindung an, die den falschen Glauben berichtigt, GOTT sei Angst. Sie betont auch, dass dir das Glück gehört – um dessentwillen, was ER ist. Lass zu, dass diese Berichtigung heute zu jeder wachen Stunde in deinen Geist getragen werde. Heiß darauf all das Glück willkommen, das sie mit sich bringt, wenn Wahrheit Angst ersetzt und Freude das wird, was du an Schmerzes Statt zu sehen nun erwartest. Da GOTT die LIEBE ist, wird es dir auch gegeben. Nähre diese Erwartung häufig während dieses Tages, Immer wenn ich auf etwas schaue und sage, „das macht mich glücklich“, es könnte sein, dass ich einen Moment die Angst kontrollieren muss, bevor ich vergebend sagen kann „das bedeutet nichts“. Und dann kann ich sagen „GOTT, DER die LIEBE ist, ist auch das Glück“. Ich schaue dann vollkommen glücklich auf alles, ich benütze den Körper nur als Lernmittel, während sich vollkommenes Glück in meinem Geist endlich ausdehnt, weil ich eine Glücksidee habe, die sich in meinem ganzen Geist ausdehnen kann, denn Gott ist eine Idee, die sich in meinem ganzen Geist ausdehnen kann. „Porsche“ kann sich nicht in meinem ganzen Geist ausdehnen, selbst, wenn ich glaube, das ist Glück, das wäre nur mein Glück, wenn überhaupt. Wenn aber Glück Gott ist, und wenn Liebe Gott ist, dann habe ich einen liebevollen Gedanken, der sich in meinem ganzen Geist und zu allen anderen Geistern hin ausdehnen muss. Alle meine Gedanken können sich gar nicht zu anderen Geistern ausdehnen, weil sie das gar nicht wollen, weil sie Glück gar nicht so definiert haben wie ich. Es spielt jetzt keine Rolle, ob sie Gott als Glück definiert haben oder nicht, wenn ich das tue, da ihr Geist teil von Gottes Geist ist, dehnt sich dieser Gedanke augenblicklich in alle Geister aus. Das sind die Worte. Wenn du dieses Worte benützt, und das wirklich übst, wird es unausweichlich sein, dass du diese glückliche Erfahrung heute machen wirst. Und so beginnt dein Geist vor Glück zu lieben und vor Liebe glücklich zu sein. Da GOTT die LIEBE ist, wird es dir auch gegeben. Nähre diese Erwartung häufig während dieses Tages, und besänftige all deine Ängste mit der nachfolgenden gütigen und gänzlich wahren Versicherung:
GOTT, DER die LIEBE ist, ist auch das Glück.
Und das heißt eben nicht, dass ich heute nicht, an diesem strahlenden Wintertat spazieren gehen darf. Es heißt aber, dass ich nicht davon allein mein Glück her ableite, dass ich nicht dadurch mein Glück definiere. Und weil ich es nicht daher allein definiere, kann ich in meinem Geist jemanden finden, so wie das jetzt gerade passiert, und ich finde einen Bruder, der sitzt in seiner Wohnung und kann nicht rausgehen, weil er gelähmt ist. Und ihm kann ich sagen „deswegen musst Du nicht unglücklich sein. Ich bin nicht glücklich, weil ich rausgehen kann, sondern ich bin glücklich, weil ich das gelehrt habe“. Und dann kann ich, während ich spazieren gehe, den Fehler eines Bruders berichtigen, in meinem Geist, weil er denkt, „ja wenn ich so spazieren gehen könnte wie Du, wäre ich auch glücklich“. Fehler. Stimmt nicht. Ich muss es aber beweisen, dass ich nicht deshalb glücklich bin. Und dann sind alle Dinge Lektionen, dann kann ich einem Bruder helfen. Dann muss ich nicht mitleidig auf ihn schauen und sagen „tja Du Armer, Pech gehabt“. Dann bin ich nicht auf seine Kosten glücklich, und er muss nicht unglücklich sein. Und dann brauche ich auch nicht neidisch an jemanden denken, der jetzt auf Hawaii badet oder in Florida oder irgendwo, während ich in einer Daunenjacke spazieren gehen muss. Wenn ich so denke, könnte ich nämlich jetzt nicht glücklich sein, obwohl die Sonne scheint. Und mein Bruder, der nicht spazieren gehen kann, aber in einer warmen Wohnung sitzt, der könnte glücklich sein, wenn er nicht neidisch ist, dass er nicht spazieren gehen kann, dann macht er sich eben Tee, und sitzt in seinem warmen Zimmer und schaut raus und freut sich über den Himmel, den er draußen sieht und ist dankbar für das warme Zimmer, für den warmen Tee, und kann diese Freude auf jemanden ausdehnen, der in Kalifornien badet und unglücklich ist. Wenn Gott auch das Glück ist, weil er die Liebe ist, dann kann ich mit dieser Lektion viele Fehler berichtigen in meinem Geist. Und dann bin ich glücklich im Zimmer, in Kalifornien oder in Thüringen an einem kalten Wintertag. Das heißt, ich dehne dieses Glück aus, weil ich Gott nur ausdehnen kann, indem ich an Andere denke und meine Begrenzungen aufgebe. Und jetzt haben wir schon mal ein paar Brüder geheilt, jetzt haben wir Glück ausgedehnt.

GOTT, DER die LIEBE ist, ist auch das Glück.

Und Glück ist es, nach dem ich heute suche.
Ich kann nicht scheitern, weil ich die Wahrheit suche.

Und je mehr Brüder du so mit einbeziehst, umso glücklicher wirst du. Nur Gott ist ausdehnendes Glück, dass du überall hin ausdehnen kannst, egal, an wen du denkst. Das einzige was du tun musst ist, du berichtigst deine Blockade, eine Blockade ist ein definiertes Glück, und wenn diese Blockade entfernt ist, dann kann Gott sich dahin ausdehnen und du wirst es nie verlieren, egal, an wen du denkst.

Während, wenn du glücklich bist, weil du spazieren gehen kannst, dann verlierst du das Glück in dem Moment, wo du an jemanden denkst, oder dir vorstellst, wie schrecklich es wäre, wenn du nicht spazieren gehen könntest. Schon hast du es verloren. Und das ergibt keinen Sinn. Denn der Zweck des Glückes, denke ganz vernünftig, ist nicht verloren zu gehen. Wenn dir Glück verloren gehen kann, hast du den Zweck, den Sinn, das Wesen des Glücks, noch nicht erfasst, noch nicht erkannt. Und darum brauchst du eine Formulierung, wie in dieser Lektion 103. GOTT, DER die LIEBE ist, ist auch das Glück. Und jetzt, wende das an, praktiziere die Lektion. Dann lass dich heute hinführen, egal wohin, um es auszudehnen. Und du wirst sehen, dafür dient dein Körper immer, selbst wenn er im Bett liegt, du im Rollstuhl sitzt, du kannst ihn dafür benützen, weil du eigentlich nicht den Körper benützt, sonder in erster Linie deine Bereitwilligkeit. Nur wenn der Körper das Eigentliche ist, hast du Grund, Angst zu haben. Wir können heute vielen helfen glücklich zu werden, und dadurch selber glücklicher werden. (Michael Ostarek, 05. Februar 2012 )


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