In tiefer Demut

Vielen Dank an Beate Ludwig , dass sie diese Erfahrung hier mit uns teilen möchte:

Ich setzte mich hin, um meine stündliche Übungszeit zu lehren und ich beschloss, wie bei jeder Übungszeit, „ dies ist ein Neubeginn“. Ich lehrte die Lektion, als ob ich sie das erste Mal lehren würde, um mich anschließend dem Moment der Erfahrung hinzugeben. Ich wurde still. Ich wartete und war bemüht, alle Gedanken still werden zu lassen. Ich bat Jesus, die Kontrolle über mein Körper und meinen urteilenden Geist, zu übernehmen. Und ich wartete. Ich bat den Heiligen Geist: „ Heiliger Geist, ich bin so weit. Lehre mich dessen, was ich bin“. Und ich wartete. Und ich versuchte zu verstehen, was der Heilige Geist mir zu sagen versucht. Und dann hörte ich die Stimme meines Bruders: Gebe es auf. Versuche nichts zu verstehen. Du kannst es nicht verstehen. Lasse dich Lehren und gebe alles Verstehen auf. Hab nur Vertrauen, dass ER dich nur das lehrt, was für dich zum Besten ist.“

Im ersten Moment, war ich sehr erfreut darüber nichts mehr verstehen zu müssen. Es war eine Freude die sich mit Zuversicht und Vertrauen verbunden hat, dass mein Geist JETZT, Heilung durch den Heiligen Geist empfängt. Und ich wurde still und lies Ihn mich lehren.

Und dann…… in einem Augenblick, erschließ sich mir eine Freiheit, eine Klarheit und Leichtigkeit des „Nichts-Verstehen-Müssen“, die ich vorher so noch nie erlebt habe. In mir entstand ein Bewusstsein von etwas, das ich nur als „Heilig“ deuten kann. Es ist alles so Rein und Unberührt darin, von den Gedanken der Welt des Urteils. Das Einzige was dort herrscht, ist ein Pures Verständnis von dem was Frieden ist. Diese klare und eindeutige Präsenz, einer Welt die da ist und schon immer da war.

Es brach aus mir heraus. Ich war so tief berührt. Es war ein Gefühl tiefster Reue und Demut, über meine Missachtung dieser Heiligen Präsenz, in meinem bisherigen Dasein. Ich spürte eine Trauer, und die unsagbar tiefe Sehnsucht dieser Welt, nach dieser Heiligen Präsenz.

Jetzt erkannte ich, dass Sie schon immer da war. Und Ihre Ruhe, Klarheit und Heiligkeit ist so gewaltig, dass es mir völlig unverständlich ist, wie ich diese bis heute übersehen und überhört haben kann. Ich bin noch immer benommen und sehr gerührt. Diese tiefe Erfahrung, hat mich dessen gelehrt, dass ich immer falsch gesucht habe. Dass meine bisherige Suche, in einer Welt die das unheilige zu verstehen sucht, zum Scheitern verurteilt war. Und doch, hat mich diese Suche, bis hier hin gebracht.

„Gott mein Vater, Du hast für Deinen Sohn, allem Sein ein Selbstverständnis der Heiligkeit gegeben. Ich will nie wieder, etwas anderes verstehen wollen, weil es nichts anderes mehr zu verstehen gibt.“

Ich bin bereit, dem Heiligen Geist zu helfen, die Welt zu erlösen.

In tiefster Dankbarkeit.

3 Gedanken zu „In tiefer Demut“

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