Interview mit Michael Ostarek


Michael Ostarek spricht über seine Kindheit und Jugend, über die Entstehung der Lord’s Family, seine Erfahrungen mit Jesus und der Stille, sowie über Heilung und den Kurs in Wundern.

Das Interview wurde von Felix und Jeannette geführt und dauert ca. eine Stunde.


Interview als mp3 herunterladen (Edit 2014-Jul-05: Link repariert)

Ein Gedanke zu „Interview mit Michael Ostarek“

  1. Hallo Michael,

    Offensichtlich hattest Du ein bewegendes Leben, bevor Du den Kurs kennenlernen konntest. Somit ist mir auch klar geworden, dass Drogen, kein „aus“ im Leben bedeuten müssen, so wie in den Medien lauter tragischer Geschichten in Verbindung mit Drogen berichtet werden. Dabei will ich nun Drogen nicht unbedingt beschönigen, ebensowenig wie praktizieren, da ich bei mir in einem solchen Fall eine potenzielle Abhängigkeit befürchte.
    Bis 30 Jahren kaufte ich mir in meiner Verzweiflung zahlreiche spirituelle Bücher in der Hoffnung mit meinem Leben zurechtkommen. Doch legte ich die Bücher nach zwei Seiten weg und sie blieben bis heute ungelesen. Mit 30 stieß ich auf den Kurs, der in einer mir sehr zugänglichen und einfachen Sprache geschrieben war. So einer einfachen Sprache war ich bis dahin noch nie begegnet. Auch in diesem Sinn ist der Kurs einmalig. Endlich ein Weg, sagte ich mir. Und so befinde ich mich heute immer noch auf den Weg, d.h. mit der Ausübung des Kurses. Manchmal geht es leichter, manchmal identifiziert man sich wieder mehr mit dem Ego. Deshalb ist der Kurs ein Weg den man ein Leben lang geht. Doch flaut das Ego immer mehr ab. Vermutlich wird es nicht bis zu Null abnehmen, da ich mich immer noch in einem Körper befinde, jedoch strebt es diesen Grenzwert von Null zu, d.h. es wird mir bewusst, dass es in Wirklichkeit gar nicht existiert.

    Ein signifikanter Unterschied zw. Dir und mir liegt unter anderem darin, dass mir noch keine Frau ein Angebot zum „Knutschen“ oder „Sex“ geboten hat. Und ich hatte das Angebot auch nicht gemacht, weil ich aus Angst zurückgewiesen zu werden den Wunsch in mir verdrängte. Daher blieb mir diese Erfahrung bis zum heutigen Tage leider erspart und obwohl ich weiß, dass der „Sex“ bloß ein billige Imitat des Einheitsgefühles von Seiten des Egos darstellt, hänge ich in einem zugegeben geringeren Maße daran, einfach nur darum, weil mir die Erfahrung vorenthalten blieb. Meine „universelle“ Freundin konnte oder wollte dies nicht verstehen und so nahmen wir Abstand voneinander. Ich hängte noch eine Weile an ihr, weil sie mir einfach sympathisch war. Doch sie empfand es als lästig. Und meine jetzige Freundin ist nett, lehnt aber, seitdem ihr Vater sie aus mir unerfindlichen Gründen gegen mich aufstachelte den Sex vollständig ab. Mit jedem, nicht nur mit mir. Klingt „strange“ … ist auch „strange“. D.h. es fließt etwas von mir hin, aber es kommt nichts zurück. Unsere „Liebe“ ist also nicht wechselseitig. Ich weiß nicht ob ich zu diesem ungewollten Sex-Enthaltsamkeit ein Leben lang verdammt bin oder nicht. Manchmal stelle ich mir aber diese Frage. Ich würde von keiner klerikal geprägten „Verdammung“ sprechen, sähe ich nicht diese Wirkungen. Der Wunsch bindet mich an diesem ungelöste Thema, welches zugegebenermaßen illusorische Züge trägt.

    LG

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