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Einmal München und zurück!

Ein Beitrag von Kurt aus Beratzhausen bei Regensburg

Untertags in München tätig, fuhr ich am Mittwoch den 12. Oktober 2011 gegen 17:45 Uhr mit der Bahn über Regensburg nach Beratzhausen nach Hause. Kurz vor der Abfahrt kaufte ich mir noch ein Paar Wienerwürstel, ein Päckchen mittelscharfen Senf, drei Brezen und eine Flasche Münchner Bier als Wegzehrung im Bahnhof.

Im recht vollen Zugabteil fand ich sogar noch einen Fensterplatz, allerdings zum Preis, dass ich einen großen Pappkarton, das Paketstück einer mir gegenübersitzenden jungen Frau, am Boden zwischen meine Beine „geschoben“ bekam. Mein eigenes Gepäck musste ich auf den Schoß nehmen, die Bierflasche stellte ich auf die vorgesehene Vertiefung auf das Fensterbrett. Kaum noch bewegungsfähig, versuchte ich dennoch, an meine noch lauwarmen Wienerwürstel in der obersten Tüte meiner Tasche zu kommen, was auch gelang. Ich riss den Senfbeutel auf und tunkte das Ende der ersten „Wiener“ hinein. Die Wurst schmeckte wie „drei Stunden im Wasserbad geschwommen“ hauptsächlich nach dem guten, bekannten Münchner Senf. Ein Stück Breze dazu und noch ein Schluck Bier rundete meine Brotzeit ab.

Der Zug hielt gerade das dritte Mal in Landshut an. Mein Blick ging nach außen und sah eine junge Frau freudig ihrem jungen Freund, der sie vom Bahnsteig abholte, entgegenlaufen. Kurz danach nahm er seine Geliebte in die Arme und küsste sie zärtlich auf den Mund………………………..

Mein Bewusstsein, meine „Wahrnehmung“ veränderte sich nun. Liebe und Frieden stiegen in mir auf und dehnten sich mehr und mehr aus. Jetzt „verstand“ ich klar und einfach, warum Liebe nicht gelehrt werden kann. Sie ist kein Gefühl, keine Emotion! Eine Empfindung, das Sein hatte mich „umfangen, war in mir aufgestiegen“. Ich war in Liebe mit dem Paar und ihrer Verbundenheit. Jetzt verstand ich, was Michael vor einiger Zeit in einer Session gemeint hatte, als er von einer Mutter und deren Liebe zu ihrem Kind sprach, woran man einfach in Liebe teilnehmen könne, bzw. einem ähnlichen Beispiel.

Der Zug fuhr wieder an, und mein Blick schweifte im Abteil von den Mitreisenden/Brüdern zu den Sitzbänken, Wänden und Fenstern. Das in Liebe und Frieden Sein „erfasste und durchdrang“ nun alles, nahm alles in sich auf. Ein Mann hinter einer dicken Zeitung wurde von diesem Sein ebenso „erfasst“ wie der mit dem Laptop arbeitende Nachbar. Ich? Ich selbst war so erfüllt in Liebe und Frieden, sodass klar war, dass alle Informationen der Zeitung, und alles Wissen, das hier im Laptop abrufbar war, in dieser Liebe schon immer komplett vorhanden waren. Alles Wissen-Wollen war plötzlich überflüssig und als Informiertsein-Müssen erkannt worden, unerfüllt und ohne Chance je Erfüllung und Abschluss zu finden, welche Tragik! Alles war jetzt wie es sein sollte, nichts konnte anders sein. Mein Tinnitus im Kopf war auch noch da, doch was hatte er mit dieser Liebe zu tun? Nur sie war real, wirklich!

Innerhalb dieses Seins-Zustandes liefen noch zwei kurze Szenen in meinem Geist ab. Was geschähe, wenn die Frau mir gegenüber plötzlich Ärger empfinden und mich nun plötzlich angreifen und beschuldigen würde. Die Liebe „in mir“ antwortete sofort mit dem einzigen „Wunsch“ ihrer Art zu sein, sie tröstete sofort diese Frau und wollte nur ihr Glücklichsein. Jetzt verstand ich auch die Aussage von Jesus im Kurs: Es gibt nur „zweierlei Menschen“, die einen schreien nach Liebe, die anderen geben Liebe! War ich nun plötzlich fähig geworden zu den Gebenden zu gehören? Ja! Ich schaute auf die Abteilwand des Zuges, seltene Worte gingen durch meinen Geist: Ich bin glücklich, ja glücklich! Seit vielen Jahren endlich wieder! Mein Blick ging nach draußen in die Dunkelheit, es regnete.

Die zweite Szene im Geist sah „mich“ dort in einer weiteren Situation. Ich lief im Freien und wurde von Menschen, die mir aufgelauert hatten, völlig aller Habe inklusive meiner Kleider beraubt. Das Sein in Liebe und Frieden wurde dadurch in keiner Weise verändert. Ich lief einfach nackt in der Nacht bei Regen jedoch glücklich weiter! Diese Liebe, dieser Frieden sind nicht von dieser Welt; in Wahrheit bin ich, der Träumer des Traumes, ja gar nicht hier, ihr auch nicht! Lasst mich und dich und euch diesen glücklichen Traum mehr und mehr erleben und ausdehnen. In Wahrheit sind wir deshalb hier!!!

Euer Kursbruder Kurt aus der Oberpfalz

P.S.: Dem „Liebesgärtner“ Michael noch ein besonders dickes Dankeschön. „Deine Samen“ gehen wohl in vielen Geistern und an vielen Orten auf!

Mein geliebter Mölmeshof

Wir sind Brüder, echte Brüder.

Abgeschieden im Thüringer Wald, ganz idylisch liegt der schöne Mölmeshof. Und hier wohnen ein paar Leute, die mit dem Kurs in Wundern leben. Die Kurs Wg.

Soweit. sogut.

Was soll hier anders sein, als draußen, in der realen großen weiten Welt?

Nichts!

Ja, erstmal Nichts.

Denn auch hier bei uns ist die reale Welt. Ganz eindeutig. Hier ist die Welt genau wie überall anders auch.

Wir sind eine Wohngemeinschaft, wir sind eine Schule, wir sind ein Kloster, wir sind ein Büro, wir sind eine Sternenküche mit Sandrine Bocuse, manchmal sind wir auch eine Suppenküche, wir sind ein Sauhaufen, hier sind die lustigen Holzhackerbuben, wir sind eine Putzkolonne, hier bist du mit Zigeunern, hier sind nicht alle heterosexuell, wir sind ein Hotel, wir haben schöne Gästezimmer, hier gibt es attraktive Männer, wir sind ganz zum Leiden von Heidrun ein Tierheim, wir sind ein Asyl für heimatlose Katzen, hier leben Stinktiere, kleine bellende Monster, Tyrannen, hier ist eine Filiale vom Edeka Markt, hier ist eine Musikgruppe mit coolem Gitarristen und einer hübschen Sängerin, hier bist du des öfteren  im Irrenhaus, hier gibt es Motzköpfe, wir haben Schullehrer und sind Schüler, wir sind zickig, selbstveratändlich auch sehr freundlich, großzügig und aufgeschlossen, hier ist das Märchenland mit Schneewittchen und ihren Zwergen, hier ist Hans im Glück, Brüderchen und Schwesterchen, Hugo der Große, Willi der König der Löwen, hier gibt es wunderschöne Hochzeiten, wir haben eine Oberaufseherin ohne die wir ein noch größerer Sauhaufen wären, wir haben im Sommer die Bundesgartenschau, wir sind ein Indianerstamm mit echtem Häuptling, hier gibt es traditionelle indische Reikiheilungen, hier ist ein Campingplatz, wir sind das Haus am See, hier erlebst du Stille, es kann dir passieren, dass du auf´s Übelste beschimpft wirst – wie überall anders auch auf der Welt- und das natürlich grundlos, hier fährst du mit quietschenden Reifen davon, machst vorne an der Ecke das Kreuzzeichen, weil du endlich weg bist, einfach nur weg, weg von diesem Alptraum hier. Wohin fährst du? Das weißt du selber nicht, denn von der Welt kannst du so nicht fliehen, egal wohin du fährst, du bleibst hier in der Welt, deine Probleme nimmst du mit. Dein persönlicher Alptraum ist überall. Ja. hier ist die reale Welt, wo wir eigentlich nicht sein wollen. Wie Jesus schon sagte, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Und unseres auch nicht. Genau von dieser Welt möchten wir uns ja mit Hilfe des Kurs in Wundern erlösen. Wir möchten endlich aus dem Traum erwachen.

Ich mach hiermit alle die, die denken hier leben nur Heilige und Erleuchtete schon mal drauf aufmerksam, alle die, die denken hier auf dem Mölmeshof, ja da sieht die Welt anders aus, da komme ich hin und alles ist ganz wunderbar…. vor dieser Illusion möchte ich euch bewahren. Wer hierher kommen will, dem rate ich, zieh dich warm an!

Das kann´s aber doch nicht gewesen sein. Nein. Ist es auch nicht. Jetzt geht´s weiter:

Hier ist trotzdem etwas ganz Entscheidendes anders:

Hier leben vor allen Dingen Brüder. Echte Brüder.

Im Kurs in Wundern wird ja immer von deinem Bruder gesprochen. Ich habe das lange nicht so recht verstanden. Hier in der Erfahrung weiß ich nun, was damit gemeint ist. Und diese Erfahrung möchten wir mit euch teilen. Diese Brüderlichkeit zu erleben, ist so was von hilfreich, schön und gibt Sinn im Leben. Alle hier geben sich ausgesprochene Mühe, wir berichtigen uns immer und immer wieder (das ist sozusagen unser Ziel und Hobby). Unser Lernen ist sehr intensiv. Gibt es irgendein Problem, egal welcher Art, sind wir alle bemüht, jeder so gut er kann, dass wir eine Lösung finden, für jeden. Und das tun wir dann auch. Es gibt keine Gewinner-Verlierer Situation, wir hören so lange nicht auf, bis es nur Gewinner gibt. Es wird auch nicht auf der Schuld herumgetrampelt, ganz im Gegenteil, wir machen sie nicht wahr. Hier ist Vergebung pur. Das ist so eine gute Sache, und das können wir jedem nur empfehlen. Hört solange nicht auf, bis sich die Situation gut anfühlt. Kein Bruder soll sich benachteiligt fühlen. Damit schaffen wir Geborgenheit für jeden inder auch hier noch realen Welt. Hier geschieht Heilung. Wir sind alle Brüder, das ist so wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern. Dabei ensteht so viel Sanfmut, so viel Liebe, so viel Angenommen sein. Und diese Liebe ist ja auch unsere einzige Identität.

GOTT ist nur Liebe, und daher sind wir es auch.

Jetzt wird mir wieder ganz warm ums Herz

Danke lieber Mölmeshof

Danke liebe Brüder, ich bin so froh, dass ihr alle da seit.

Kathy

Zum Abschluß noch ein paar Zeilen aus dem Kurs in Wundern über die Vergebung zum üben und anwenden:

Arbeitsbuch S. 402, Die Vergebung nimmt wahr, dass das, wovon du dachtest, dein Bruder habe es dir angetan, nicht geschehen ist. Sie verzeiht keine Sünden und macht sie nicht wirklich. Sie sieht, dass es keine Sünde gab….

….tu also nichts, und lass dir von der Vergebung zeigen, was du tun sollst, durch IHN, der DEIN FÜHRER, dein ERLÖSER und BESCHÜTZER ist…

Textbuch S 354  Vergeben heißt einfach, dass du dich nur an die liebevollen Gedanken erinnerst, die du in der Vergangenheit gegeben hast, und an die, die dir gegeben wurden. Alle anderen müssen vergessen werden. Vergebung ist ein selektives Erinnern, das nicht auf deiner Auswahl fußt. Denn die Schattengestalten, die du unsterblich machen möchtest, sind „Feinde der Wirklichkeit“. Sei willens, dem SOHN GOTTES das zu vergeben, was er nicht getan hat.

Fortsetzung folgt…..

 

Brief von Kathrin

Kathrin schrieb uns diesen Brief, mit der Bitte um Veröffentlichung im Blog:

Lieber Michael, Felix, Hans und Torsten,
Liebe Katharina, Regine, Ulli, Sandra und Jeannette,
Lieber Willi sowie ihr anderen Vierbeiner,
Liebe Brüder,

gestern waren wir nach langer Fahrt mit der Deutschen Bahn und einer ca. 20 km langen Radfahrt mit den Mädchen gut bei uns zu Hause an der Elbe angekommen. Zurück radelten wir ja diesmal bis zum Bahnhof Marksuhl, um von dort bis Stendal die Regionalbahnen zu benutzen. Es lief wie geschmiert bei lauwarmem Fahrtwind. Auch unsere kleine Katharina fuhr ohne nennenswerte Pause durch.

Danke für den herzlichen Empfang und für die liebevolle Aufnahme vor allem unserer vier „Rabauken“!

Seid alle ganz lieb gegrüßt! Danke, dass ich meine Familie mitbringen durfte und Ihr durch Eure Gegenwart in unsere Wahlgemeinschaft einen Funken, oder besser gesagt: einen neuen Samen, gelegt habt.
In Eurer Mitte fällt es sehr viel leichter, sich dem Himmel ein ganzes Stück näher zu fühlen.

Danke, denn jetzt kann ich ganz anders „auf Kurs“ sein als vor unserer Reise zum Mölmeshof!

Es gibt viel zu lernen für mich! Ja für mich, aber meine Kinder und mein Mann werden jetzt anders darauf schauen können, wenn ich mich zeitweise und regelmäßiger, statt der Familie, dem Kurs zuwende.

Bis gleich, bei den Sessions via Telefon oder PC und bis gleich, mal wieder in Eurer Runde,

Kathrin – danke für Alles – seid gesegnet

Mein Leben auf dem Mölmeshof

Nun sind ein paar Monate vergangen, seitdem der Kurs in mein Leben kam. Und ich bin dankbar für all diese Hilfen, für meine Brüder und für die „Wirkungen“, die ich bereits erleben durfte.
Für mich ist das Leben in der Kurs-WG hilfreich, bereicherend, tief gehend, und ja, lustig, wir haben immer häufiger was zu lachen. Humor ist heilsam, es ist befreiend, über sich und seine Fehler lachen zu können.

Die Sessions sind für mich Gold wert. Ich bin unendlich froh und dankbar, dass ich nun endlich klare, unverfälschte Informationen erhalte und mein vergangenes Lernen geläutert wird. Manchmal kann ich in den Sessions richtig aufatmen, andere male fühle ich mich ertappt oder irgendwie schuldig oder merke, wie meine Gedanken wegschweifen wollen.
Wenn Michael über die Medizin, Psychotherapie, Engel oder Naturheilkunde spricht, muss ich über mich selbst lachen, all diese „Spielerein“ habe ich für so wichtig gehalten und war geneigt, dieses als wahr zu akzeptieren; es gab zuvor einfach keine bessere Alternative. Ob ich nun meine Ausbildung als Heilpraktikerin doch noch mit der Prüfung beende oder dieses Kapitel als Vorbereitung abschließe, weiß ich noch nicht. Ich bitte weiterhin um Führung und Läuterung meiner Motivation, meiner Ängste, Wiederstände und Urteile auch gegenüber den Prüfern und der Schulmedizin. Die für mich entscheidene Frage lautet: „Wie kann ich noch einmal in dieser Tiefe und Breite so viel über Krankheiten auswendig lernen und vertreten, ohne ständig im Konflikt zu sein, ist dieser „tolle Schein“ nach außen hin wirklich nötig, um heilend tätig zu sein? Eigentlich lautet die Antwort „nein“, aber da ist wohl noch mehr zu heilen, denn im Frieden bin ich noch nicht mit dieser Entscheidung.

Der Altag auf dem Mölmeshof ist vielseitig; ich verliere mich hin und wieder im Tun und sehe überall Baustellen, aber mir fallen immer häufiger und flotter Lektionen oder Kursstellen ein, die mir helfen, mich zu berichtigen und Frieden, statt schlechte Laune und Depression, auszudehnen.
In kleinen Situationen komme ich in die Erfahrung, das Geben und Empfangen eins sind, wenn ich z.B. Kopfschmerzen habe oder ich schlecht gelaunt bin, denke ich an einen Bruder von dem ich weiß, das er in Not ist oder telefoniere mit ihm, berichtige dann seine Fehler in meinem Geist, schenke Frieden und Heilung, trete zurück, wenn ich merke, mein Ego will… – sich profilieren, – angeben, – es besser wissen,  – etwas bestimmtes erreichen usw. –, und am Ende des Telefonats sind wir mehr in der Freude und ich lege dankbar auf. Die letzten male waren sogar meine Kopfschmerzen geheilt. Nun weiß ich, wenn ich geheilt bin, dann immer mit meinem Bruder. Denn in der Liebe Gottes sind wir eins, wenn wir vergeben und berichtigen, dann heilen wir alle. Denn ich will meinen Nächsten einfach nicht mehr als krank,  anstrengend, unangenehm oder irgendwie bedrohlich wahrnehmen, ich möchte, dass meine Wahrnehmung von all meinen Brüdern heilt.
Ich merke, dass bei einem besonderem Bruder schon viel geheilt ist und ich freue mich, wenn er anruft. Früher hat sich bei mir vor, während und nach dem Gespräch der Magen verdreht. Und wenn ich doch mal wieder Angst, Groll, Bedrohungen, Sorgen, Urteile  – Egokram halt – zulasse, weiß ich, wie ich mir und anderen helfen kann, was will ich mehr?!

Für mich heißt es, geduldig in den zahlreichen Situationen und Begegungen mit meinen Brüdern weiter üben. Sogar auf dem „idyllischem“ Mölmeshof gibt’s es täglich, wenn nicht gar stündlich, Gelegenheiten, den eigenen versteckten Groll auszuleben, zu urteilen, es besser zu wissen, sich nicht genügend geachtet zu fühlen, mal wieder in die Schuld verliebt zu sein…. die Auflistung endet hier, weil sie eh` nie vollständig wäre.
In der Nähe eines Bruders zu heilen ist hilfreich und intensiv. Ich erwische mich dann doch auch wieder, wie ich zwangsläufig „Probleme“ mit einem Bruder besprechen möchte, statt sie sofort zu berichtigen und zurückzutreten, denn dann tappe ich in die Falle, den anderen berichtigen zu wollen. Ich erinnere mich, wie Michael so schön in einer Session sagte: „Das heilt“. Denn wofür ist die Zeit da, wenn nicht zum Heilen.

Danke, dass ihr mit mir heilt, danke, dass ihr vergebend auf mich und andere schaut und danke, dass ihr euer Leben mit mir teilt!      Sandra

GOTT ist nur LIEBE, und daher bist du es auch, lieber Bruder.

GOTT ist nur LIEBE, und daher bin ich es auch. (Ü-I. 5. Wh., Einl., 4:3)

Bei der Abend-Session „Es geht nur darum zu lieben, ihr lieben Brüder“ von vorgestern wurde immer wieder von der vollkommenen Liebe gesprochen.
Es wurde das Kapitel 12, Der Lehrplan des Heiligen Geistes. I., Das Urteil des Heiligen Geistes behandelt. Dort heißt es unter 6.:
»Nur Würdigung ist eine angemessene Reaktion auf deinen Bruder. Dankbarkeit gebührt ihm sowohl für seine liebevollen Gedanken als auch für seine Hilferufe, denn beide vermögen es, dir Liebe ins Bewusstsein zu bringen, wenn du sie wahrheitsgemäß wahrnimmst. …«
Während dieser Session bat ich den Heiligen Geist, mir zu helfen, wahrheitsgemäß die vollkommene Liebe wahrzunehmen. Mir kamen viele Situationen in den Sinn und bei jeder konnte ich zustimmen, egal, ob es ein liebevoller Gedanke oder ein Hilferuf war. Ja, das ist vollkommene Liebe. Ganz klar, bei meinem Bruder, der mein Vater war, gab es gar keinen Zweifel.
Danach fragte ich den Heiligen Geist nach meinem Bruder, der meine Mutter war, und bat Ihn, mir nur eine einzige Situation zu zeigen, die voller Liebe war. Ich sah und hörte nichts. Und ich bat noch inständiger. Bis zum Ende der Session geschah nichts, obwohl ich nicht von meiner Bitte lassen konnte.
Zum Schluss wurde ein Lied gespielt und ich erinnerte mich an die Stimme meiner Mutter, wie sie aus dem Lied „Mit Rosen bedacht“ die Zeile sang:  Morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt.
Ich weinte vor lauter Freude. Ja, was hatte meine Mutter mir doch alles für Liebesdienste erwiesen! Jetzt erinnerte ich mich ganz genau. War ich krank, hat sie an meinem Bett gesessen. War ich traurig, tröstete sie mich. Jeden Tag bereitete sie mir sowohl das Frühstück, als auch das Mittag- und das Abendessen. Sie wusch, flickte und bügelte meine Kleidung. Sie sorgte dafür, dass ich pünktlich in die Schule kam (und sogar, als sie im Krankenhaus lag, stand sie dort frühmorgens auf dem Balkon, um mir von da aus auf meinem Schulweg zuzuwinken). Sie brachte mich zu Bett, las oder sang mir etwas vor und betete mit mir.
Dies sind nur einige Dinge, an die ich mich durch mein Bitten und das Hören dieses Liedes erinnere. Meine Mutter lehrt nur Liebe, weil sie nur Liebe ist. Danke, mein geliebter Bruder.

Lehre nur Liebe, weil du nur Liebe bist. (T-6. I. 13:2)

Brigitte

Jetzt ergibt alles einen Sinn…

So oder ähnlich denke ich in lichten Momenten, z.B. während der Sessions. Ich habe in meinem Leben viel gesucht, ausprobiert und mich immer wieder auf neue Ideen, Programme, Heiler und Heilungsmethoden eingelassen. Manchmal habe ich kurz aufatmen können, nach der einen oder anderen Sitzung bei einem Heiler oder Heilpraktiker, auch  Erleichterung oder sogar Klarheit verspürt, aber es hat nie lange angehalten, und ich konnte den gleichen Zustand nicht „alleine“ erreichen. Ich war immer abhängig  von einer Person, vom Geld, von äußeren Umständen. Jetzt habe ich gelernt, dass das alles Magie ist und mir das tiefe Verständnis fehlte.  Dennoch bin ich dankbar für diese gute Vorbereitung auf meinem wirklichen Weg – auf unseren Weg.
Jetzt ergibt alles einen Sinn… weiterlesen

Es gibt eine andere Art, Alkohol und Zigaretten zu betrachten…

Lektion 33
Es gibt eine andere Art, dies zu betrachten.

Ein Bruder bat mich heute, dies aufzuschreiben. Gern bin ich seinem Wunsch gefolgt und tue es voller Freude.

Seit 1992 trinke ich keinen Alkohol mehr und mit dem Rauchen habe ich 1983 aufgehört. Alkohol und Zigaretten gehörten davor zu meinem Alltag. Danach die Angst vor dem Rückfall und eine ständige Abwehr gegen den Konsum von Alkohol und Zigaretten von mir oder jedem anderen.

Letzten Samstag machte ich nun die

Lektion 29
GOTT ist in allem, was ich sehe.

Als ich gebeten wurde, beim Packen eines Geschenkkorbes für einen Bruder zu helfen, war ich freudig dabei. Das Geburtstagskind hatte den Wunsch geäußert, wieder einmal einen Pina Colada (tropischen Cocktail) trinken zu wollen. Es gibt eine andere Art, Alkohol und Zigaretten zu betrachten… weiterlesen

Jesus sag DU es mir.

Folgenden Satz habe ich in dem Buch „Jenseits der Glückseligkeit“ von Kenneth Wapnick über Das Leben von Helen Schucman und die Niederschrift von EIN KURS IN WUNDERN auf den Seiten 272 und 273 gelesen.

„Wenn DU mir sagst, was ich tun soll, bin ich gewillt nur das zu tun.“

Hier spricht Jesus zu Helen und Helen erwidert darauf: „Ich habe etwas gegen den holprigen Klang und betrachte es als Dichtkunst von sehr minderwertiger Qualität.“

Jesus: „Man kann es aber schwer vergessen.“ Jesus sag DU es mir. weiterlesen

Du bist SEIN geliebter Sohn

Dieser Text ist ein authentischer Erlebnisbericht von Ann Elisabeth Auhagen, Schülerin des Werkes Ein Kurs in Wundern, einer Neuoffenbarung von Jesus, mit deren Hilfe wir uns erlösen können. Danke, Jesus.

Wohin soll ich heute gehen, HEILIGER GEIST? Derzeit habe ich die Möglichkeit, viel zu wandern – durch Land und Stadt. Ich liebe das. Und besonders schön ist es zu wissen, dass der Zweck auch dieser Beschäftigung durch den HEILIGEN GEIST verändert wurde. Nun dient etwas, für das mir die Möglichkeit gegeben wird und mir Riesenfreude bringt, der Erlösung. Wie alles andere auch.

Heute ist ein Tag der Freude: Ich habe einen Heiligen Augenblick erlebt! Und ich bin so dankbar dafür, denn diesem Augenblick gingen viele Wochen schrecklicher Zweifel und Angst voraus: Werde ich diesen Kurs schaffen? Muss ich am Ende doch erneut die Täuschungen, krank zu werden und zu sterben erleiden? Weil ich vom Ego-Denken nicht lassen kann und die Angst vor der Erlösung sich durchsetzt? Immer wenn diese Gedanken kommen – und sie kommen dauernd –, berichtige ich mich und bitte um das Wunder. Diesen Gedanken will ich nicht. Er hat keine Macht über mich. Stattdessen wähle ich…dann nehme ich einen Gedanken von Jesus aus dem Kurs. Macht kann ein Gedanke ja nur haben, wenn ich – wie auch immer – an seine Wirklichkeit und seine Wirkung glaube. Deshalb ist es für mich immer wieder wichtig anzufügen, dass dieser Gedanke nichts bedeutet. Dieser Gedanke ist nicht mit GOTT gedacht. Er hat daher keine Ursache, denn die einzige Ursache ist GOTT. Somit kann dieser Gedanke nichts Wirkliches verursachen. Seine scheinbare Wirkung, also die Welt, die ich sehe, ist meine falsche Wahrnehmung. Sie genau ist jener falsche Zeuge, auf den sich das Ego beruft und sagt: „Siehst du, da ist doch die Welt mit ihren Bedeutungen“. Diese „Beweislast“ scheint bisweilen erdrückend. Genau das ist dieser Teufelskreis – im wahrsten Sinne des Wortes: Du bist SEIN geliebter Sohn weiterlesen

Der Wunsch

Es war einmal ein kleiner Wunsch.

Ein winz’ger Hauch, beinahe Nichts,
den ich zu Anfang des Gedichts
nur kurz, flugs unachtsam dachte.
Eine Idee, ganz unscheinbar,
reichlich verschwommen, sonderbar,
der Wunsch dies’ Etwas hier zu haben,
an seinen Gaben mich zu laben,
mich zu erfreuen, es zu lieben,
eines zu haben – oder sieben.

Und plötzlich – eh ich mich verseh’
Tut etwas in mir schrecklich weh:
Dies Ding, das ich so gerne hätte,
es lieget nicht in meinem Bette!
Ich habe keins, es ist nicht da,
und was ich habe – sonderbar –
das will so gern ich gar nicht haben,
es hat nicht mehr die rechten Gaben.

Und so beginnt Der Wunsch weiterlesen