Liebe teilen …

Die heutige Lektion (315) ist doch wirklich ein Geschenk an mich! Wenn ich dieser Lektion folge, fühle ich mich den ganzen Tag beschenkt und geliebt! Und mein Bruder mit mir, denn er spürt diese Liebe!

Abschrift der letzten 20 Minuten der heutigen Session von Michael – danke, Michael!

(Alle Kurszitate sind in blauer Schrift)

Es geht um Erlösung. Nur mich selber kann ich erlösen. Das Einzige, was ich wirklich mit dir teilen kann, ist Liebe. Gott sei Dank! Da hat Gott dafür gesorgt. Leid wird in der Trennung erlebt. Und es gibt viele, die jetzt gerade jeder für sich Leid erleben, das ja. Aber das musst du nicht. Auch das hat Jesus bewiesen. Es ist der Kurs in Wundern, wo du auch die Gesetze der Wahrheit … Leid folgt dem Gesetz der Trennung und des Getrenntseins. Liebe folgt dem Gesetz des Miteinanderseins, des Mitgefühls. Das einzige Mitgefühl, dass du je haben kannst, ist Liebe. Niemals Leid, Gott sei Dank!

 Also brauchst du überhaupt keine Angst haben, Mitgefühl zu entwickeln. Mitgefühl macht dich immer glücklich, wenn es unter der richtigen Führung steht. Und das einzige Mitgefühl ist Liebe. Das ist doch wunderbar, das ist doch eine frohe Botschaft. „Ein guter Lehrer,“ sagt der Kurs: „macht dir nie Angst.“ Und er würde dir Angst machen, wenn er sagt: „Leid ist Mitgefühl.“ Dann würdest du sagen: „Um Gottes Willen, dann will ich nie mit der ganzen Welt mitfühlen, niemals. Denn dann müsste ich ja jetzt alles Leid fühlen, was es in der Welt gibt.“ Eine Horrorvorstellung, das kann dir das Ego nicht zumuten. Und darum sagt es: „Nein, nein, achte du nur auf dein Gefühl. Und ja mit dem Freund, wenn es dem schlecht geht, da kannst du schon Mitgefühl haben. Aber ansonsten, musst du nicht den Märtyrer spielen.“ Das Ego hat ganz seltsame Vorstellungen von Trost, die uns überhaupt nicht helfen.

Aber ich kann lehren: »Jemand spricht ein Wort der Dankbarkeit oder des Erbarmens, und mein Geist empfängt diese Gabe und nimmt sie als seine eigene an. Und jeder, der den Weg zu GOTT findet, wird mein Erlöser, der mir den Weg weist und mir seine Gewissheit gibt, dass das, was er gelernt hat, mit Sicherheit auch mein ist.« Und jetzt kann ich ein Dankgebet sprechen: »Ich danke DIR, VATER, für die vielen Gaben, die heute und jeden Tag von jedem GOTTESSOHN zu mir kommen.«

Je mehr ich lerne, dass immer, wenn ein Bruder einen anderen anlächelt, mein Herz erfreut ist, umso mehr kann ich voller Liebe durch die Straßen gehen. Und muss mich überhaupt nicht aufregen, über die Unfreundlichkeit der Welt, da ist keine Unfreundlichkeit, da ist Freundlichkeit. Ich muss sie nur wahrnehmen. Ich darf mich nicht ärgerlich umschauen, wenn ich sehe wie zwei, die sich lieben, aufeinander zugehen und mich ärgerlich abwenden und sagen: „Ach, wäre das schön, wenn ich jemanden hätte, der mich jetzt küsst.“ Nein, ich muss hinschauen und mich geküsst fühlen. Ich muss die Welt anders wahrnehmen: nicht nach dem Gesetz: Ich bin getrennt vom anderen. Denn letztlich behaupte ich dadurch: wenn sich zwei lieben, bin ich davon getrennt. Aber wenn mich jemand angeschnauzt hat, mit dem bin ich eins. Das spüre ich immer noch, das spüre ich. Aber wenn sich zwei lieben, dass spüre ich nicht. Das ist ein ganz seltsames Denken.

Und da ich keine nichtigen Gedanken habe, sondern meine Gedanken Wirkungen haben, muss ich mich entscheiden: Welche Wirkungen, will ich erleben. Und ich werde dann eine erstaunliche Erfahrung machen: Alle Gedanken, die überhaupt keine Wirkungen haben, muss ich ständig wiederholen; dann haben sie für mich – sozusagen – immer eine Wirkung. Wenn ich damit aufhöre, vergeht die Wirkung. Wenn ich mich aber mit der Idee vertraut mache, wenn einer einen anderen anlächelt, erfreut das mein Herz, wenn einer zum anderen … erinnere dich daran: Angenommen, du hattest Geschwister und dein Bruder oder deine Schwester haben sich bedankt, weil sie zum Geburtstag oder zu Weihnachten etwas geschenkt bekommen haben. Und jetzt stell dir vor, du empfängst diese Gabe. Hast du dann noch Grund neidisch zu sein, dich benachteiligt zu fühlen? Dann heilt die Beziehung, dann heilt deine Wahrnehmung, dann heilt dein Gefühl. Dann bist du erfüllt. Dann kannst du sehen, was wirklich passiert ist. Wer hat sich geopfert? Du, vorher. Wie? Indem du dir die Gabe entzogen hast, systematisch. Warum? Weil du geglaubt hast, was ein anderer Körper bekommt, bekommst du nicht. So hast du dich getrennt und zwar – nicht nur körperlich, das hat letztlich keine Bedeutung – sondern auf der Ebene des Gefühls, auf der Ebene deines Gefühls. Und je mehr du das so lehrst, umso mehr merkst du, welche Rolle der Körper spielt und welche Rolle der Geist spielt. Wenn du das im Geist lehrst, bist du derjenige, der es empfängt. Und das vergeht nicht mehr, das bleibt. Das wird sogar immer mehr.

»Ich danke DIR, VATER, für die vielen Gaben, die heute und jeden Tag von jedem GOTTESSOHN zu mir kommen. Meine Brüder sind in allen ihren Gaben an mich unbegrenzt. Jetzt darf ich Ihnen meine Dankbarkeit anbieten, damit die Dankbarkeit ihnen gegenüber mich weiterführen möge zu meinem SCHÖPFER und zu der Erinnerung an IHN.«

Ich habe das immer wieder geübt, in so Zeiten, wo ich – ich nehme einfach einmal den Begriff – extrem wenig Geld hatte, unter Hartz IV – und wenn ich da durch die Stadt gegangen bin, und ich habe gesehen, wie einer dem anderen etwas schenkt, und ich habe die Lektion für mich in Anspruch genommen und habe einfach nur gesagt: „Mich erfreut das.“ Mit ein wenig Übung, ein wenig Disziplin bin ich erfüllt nach Hause gekommen. Und konnte auf alles völlig anders schauen. Von Armut keine Spur mehr, von zu wenig Geld, nicht der   R e d e   wert. Es wäre mir überhaupt nicht mehr eingefallen, jemandem zu sagen, dass ich wenig Geld habe, weil es nicht gestimmt hätte. Wann habe ich zu wenig Geld? Das ist nicht eine Frage des Geldbeutels, das ist eine Frage meines Gefühls. Reichtum ist immer   g e f ü h l t e r   Reichtum, Armut ist immer   g e f ü h l t e   Armut. Ebenso wie Krankheit oder Gesundheit, Liebe ist immer gefühlt . Das kann ich doch nicht an irgendetwas außen messen. Ich bin doch nicht reich, je nachdem, wie viele Taler in meinem Geldbeutel sind. Das ist gefühlt. Ich kann ja nicht Streicheleinheiten zählen und es davon abhängig machen, ob ich mich geliebt fühle. Das ist doch lächerlich. Das ist ein Schritt in die Wirklichkeit des Seins, die du nicht wahrnimmst, die du aber in dein Gewahrsein bringen kannst.

Du musst wirklich durch diese Welt und diese Erscheinungen durchschauen lernen und merken … jetzt nehme ich einen Begriff, den ich selten nehme: sieh einfach Liebe, ist nicht etwas, was du tust, Liebe ist eine Energie, die dich umgibt. So etwas wie eine Energie. Sie ist ständig da. Und wenn sich zwei anlächeln, dann spürst du diese Energie – weil du dafür   e m p f ä n g l i c h   bist– wenn du empfänglich bist! Wenn du aber dicht machst, wenn du die Pforten deiner Wahrnehmung nicht öffnest, um wirklich wahrnehmen zu können … Wozu siehst du, dass sich zwei anlächeln? Um zu sagen, das gilt mir nicht? Ja, wozu hast du es denn gesehen, wozu hörst du, dass zwei sagen: „Ich liebe dich.“? Wozu hast du Ohren? Um zu sagen, das wurde aber nicht mir gesagt. Stimmt doch nicht, du hast es doch gehört. Also, wurde es dir gesagt, du hast es doch gesehen, es wurde dir doch gezeigt. Ja, ich habe es aber nicht auf meiner Haut gespürt, ich wurde nicht berührt. Und warum liebst du dann Musik? Die hörst du doch auch nur. Und warum freust du dich dann über eine Blume? Die siehst du doch auch nur. Da reicht es doch auch. Du siehst einen Sonnenuntergang und fühlst dich beglückt und du hörst schöne Musik und fühlst dich geliebt oder sogar berührt. Von Musik?

Nimm doch mit allen Sinnen wahr. Wenn einer zu einem anderen sagt: „Ich liebe dich.“ Dann hast du es gehört, also hat er dich gemeint, ganz einfach! Und wenn einer einem anderen etwas schenkt und der sagt: Danke. Dann hast du es empfangen. Es sei denn, du musst alles von dir aus und von deinem Standpunkt aus und vom Standpunkt der Trennung beurteilen. Dann bist du natürlich abhängig. Und obwohl du es dann siehst, verweigerst du es dir, obwohl du es hörst, sagst du, das gilt mir nicht. Das ist schon eigenartig, nur teilweise lieben zu wollen und nicht ganz. Wenn ich mein Bedürfnis in dem anderen sehe, dann ist seine Freude   m e i n e   Freude, miteinander geteilte Freude, miteinander geteilte Liebe. Jetzt darf ich ihnen meine Dankbarkeit anbieten.

Und du kannst sehen, selbst in einer Familie, wo der andere deine Schwester ist oder dein Bruder, von denselben Eltern, selbst da sagst du: „Ich wurde weniger geliebt, als mein Bruder.“ Weil du nicht einmal deinen leiblichen Bruder als deinen Bruder begreifst oder deine Schwester. Warum sagst du dann überhaupt zu jemandem Bruder? Es geht darum, es wirklich voneinander zu entscheiden lernen. Falsche Gedanken führen zu falschen Ergebnissen. Wenn ich die aber berichtige, dann macht mich die Wahrheit, die macht mich wirklich frei. Und dann habe ich keinen Grund mehr zu jammern. Da, wo ich gejammert habe, habe ich jetzt Grund mich zu freuen. Und da, wo ich mich benachteiligt gefühlt habe, kann ich jetzt vergeben was der andere nicht getan hat und fühle mich beschenkt. Und jetzt sei dir ganz sicher: Das musst du selber lehren. Das wirst du am Anfang ganz wenig lehren, dann wirst du es abtun. Irgendwann wirst du es aber wirklich konstant lernen und dann manifestiert es sich als das was du wirklich willst. »Alle Gaben, die meine Brüdern geben, gehören mir.« Da ist kein Grund, sich benachteiligt zu fühlen, da ist kein Grund zur Eifersucht. Und selbst wenn dein Partner einen anderen liebt, fühle dich geliebt.

Liebe ist bedingungslos. Wenn nicht, sage mir: Warum willst du es nicht? Weil du das opfern willst. Das wäre der einzige Grund. Und jetzt kannst du vielleicht alle, mit denen du je zusammen warst und die jetzt einen anderen lieben … lass diese Liebe nicht sterben, opfere sie nicht sinnlos, sondern lass sie weiter leben. Und geh erfüllt durch die Straßen und fühle dich geliebt und beschenkt. Und zeige deinen Brüdern, dass sie nicht allein sind, in ihrer Liebe. Denn du machst die beiden einsam, wenn du dich nicht geliebt fühlst. Und weil die beiden sich dann einsam fühlen, muss der eine dann unbedingt noch einen anderen lieben, weil er nicht erlebt, dass seine Liebe von dir bereits mit ihm geteilt wird. Das kann sehr viel auch zu praktischen, hilfreichen Heilungen kommen – in dieser Welt, wenn du da noch ein wenig darüber nachdenkst, was das alles so an Ergebnissen mit sich bringen kann, wenn du in diesem Geist bleibst. Das ist doch eine grandiose Idee! »Alle Gaben, die meine Brüder geben, gehören mir.« Da muss man erst einmal darauf kommen!

4 Gedanken zu „Liebe teilen …“

  1. Ich danke euch insbesondere für diese letzten 20 Minuten. Sie haben mein verschlossenes Herz wieder geöffnet, ganz anders als ich mir gerade vorstellte und wünschte.
    Ja, darauf muss man erst einmal kommen, und das dann auch noch als Geschenk annehmen können. Danke.
    Liebe Grüße, Hans

  2. Ja, dass ist wirklich eine grandiose Idee: „Alle Gaben, die meine Brüder geben, gehören mir.“ Schon während des Hörens dieser Session konnte ich viele Situationen aus der Vergangenheit ganz anders wahrnehmen. Und beim Lesen des vorletzten Absatzes, bin ich so glücklich, dass ich jetzt statt eifersüchtig zu sein, voller Freude über die Worte meines Bruders: „Ich hatte eine glückliche Kindheit.“ sein kann. Für eine glückliche Kindheit ist es nie zu spät. 🙂 Danke. Seid gesegnet.

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