„Liebesbrief“ von Astrid

Astrid, die uns  letztes Wochenende besucht hat, hat uns nachfolgenden Liebesbrief geschrieben:

Liebesbrief

 Ihr alle, meinen lieben Brüder am Mölmeshof,

 anlässlich der Session „Die Kurs-WG und die Praxis des Kurs in Wundern“ möchte ich Euch ein paar Worte schreiben, denn diese Session hat bei mir die sprichwörtlichen Groschen nur so purzeln lassen.

 Ich weiß noch, dass in meiner ersten mail an Michael stand, dass sich der Kurs (noch) wie lip service anfühlt, Lippenbekenntnisse, die nicht viel bedeuten…. Damals hatte ich Michael gerade erst gefunden. Er hat sofort am nächsten Tag meinen Kommentar mit in die Session („Gute Nachrichten“) genommen – und BERICHTIGT.

DAS allerdings habe ich erst heute verstanden.

 Mittlerweile kann ich über meine anfänglichen Fragen, Zweifel und innerlichen Kommentare zum Kurs „nur müde lächeln“. Mir sind bereits so viele Wunder geschehen, dass ich sie nicht zählen kann. In meinem Falle kam die Heilung des Körpers sogar recht bald (Migräne seit vielen, vielen Jahren). Als ich meiner Mutter endlich vergeben konnte, war auch diese Krankheit weg.

 Ich bin Michael für seine Deutlichkeit und Kompromisslosigkeit unendlich dankbar. Als ich im Februar diesen Jahres mit ihm telefonierte, weil eine große OP anstand, sagte er mir: „nichts verhindern, lass die (Ärzte) mal machen“.

Der Frieden, den ich in diesen 10 Tagen im Krankenhaus erleben durfte, übersteigt noch immer mein Verständnis. Was ich nun verstehe, ist, was mit wahrer Freiheit und dem Zwang, den wir uns selbst auferlegen, gemeint ist. Als ich im Sept. wegen einer anderen kleinen OP wieder in ein Krankenhaus musste, bemerkte ich, wie frei ich jetzt war. Vor dem Kurs wäre ich lieber gestorben, als die Ärzte an mir rum schnippeln zu lassen, grins.

 Ich war nun drei Mal bei Euch, beim ersten Mal noch ein ganz klein wenig unsicher, was da wohl zu erwarten war. Doch fühlt sich mein Ankommen bei Euch immer mehr wie eine Rückkehr nach Hause an, an einen Ort, long forgotten und so, so geliebt.

 Was Ihr da macht, ist unbezahlbar, unschätzbar und so not-wendend. Für mich ist es unendlich tröstlich, zu wissen, Ihr seid da. Jederzeit kann ich kommen oder mich einklinken. Unvorstellbar, dies jemals wieder missen zu müssen.

 Ich habe vor dem Euch-Finden mit dem Kurs nur so rumgewurschtelt. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass ich ihn wieder zur Seite gelegt hätte. Ohne Michael und Euch ginge es mir bei Weitem nicht so gut, wie es das jetzt tut.

 Daher mein Dank an Euch alle und die Bitte: Macht weiter!! Wir brauchen Euch!

 Und dass ich auf all das, was ich grad geschrieben habe, vergebend schauen muss/darf/soll/kann, ist mir völlig klar. (((((-: 

In diesem Sinne segne ich Euch, liebe Brüder! Tausend Dank für Euer Da-Sein!

 Astrid

7 Gedanken zu „„Liebesbrief“ von Astrid“

  1. Liebe Astrid,
    lieber Bruder!

    Vielen Dank für deinen offenen „Liebesbrief“ an uns! Die Freude beim Lesen deines Briefes war eine ganz andere, viel tiefere Freude, als die Freude beim Lesen eines „privaten“ Liebesbriefes:-)!! Denn hier teilst du mit uns, all deinen Brüdern deine Heilung, sowie wir unsere Heilung mit dir teilen! Ein gemeinsames Heilen, ein gemeinsames Lernen auf dem Weg zum VATER! Doch in WAHRHEIT sind wir sowieso EINS – vereint in GOTT! Danke! Bis gleich, Monika

  2. Liebe Astrid,

    danke, für deinen „Liebesbrief“. Es sind die gleichen Gefühle und Erfahrungen die auch ich mit dem Kurs und mit den Brüdern auf dem Mölmeshof mache.
    Wir teilen die Freude miteinander.
    Ich kenne den Kurs schon sehr lange, aber erst seit ich Michaels Session höre
    und die Kurs-Wg kennen gelernt habe , lerne ich auch den Kurs zu verstehen
    und möchte ihn sicher nicht mehr weglegen.
    Danke, dass du uns das mitgeteilt hast.
    Liebe Grüße von Karin

  3. Liebe Astrid,

    ich kann Dir nur zustimmen. Ohne meinen geliebten Mölmeshof und den
    dazugehörigen Brüdern will ich nie wieder sein.Und die Session „Die Kurs Wg und die Praxis des Kurs in Wundern“, da bin ich gerade dabei die Abschrift zuzüglich
    Fotos vom Mölmeshof, von den Brüdern, zu erstellen.
    Das wird sehr schön und
    ist sehr hilfreich für die Brüder, die sich unter dem Mölmeshof noch
    nicht so viel vorstellen können. Wenn ich fertig damit bin, stelle ich
    die Session ins Internet. Dann kann ich Dir auch gerne ein Exemplar zukommen lassen.

    Liebe Grüße
    kathy

  4. Lieber Astrid-Bruder,

    Dein „Liebesbrief“ hat mich zutiefst berührt. Lange Zeit haben wir zusammen „gewurschtelt“ und auch ich hatte so oft Angst vor der Verpflichtung. So sehr, dass ich es nicht einmal fertigbrachte, zu den lieben Brüdern am Mölmeshof zu gehen, obwohl ich sozusagen in der Nähe wohne.
    Selbstverständlich habe ich auch mehrfach – zuletzt dann nur noch kläglich, bzw. halbherzig – versucht, den Kurs wieder aus meinem Leben zu verbannen. Aber von mal zu Mal taten diese „Fluchtversuche“ im Erkennen der Hölle immer mehr weh und die Rückkehr zum Kurs war jedes Mal wie Balsam, der sich auf mein Herz legte.

    Heute Morgen erst erinnerte ich eine drängende, sehnsüchtige Intention aus meiner Jugend, die darin bestand, unbedingt Jesus zu folgen. Über Jahre war Jesus als ständiger Begleiter und bester Freund in meinem Leben präsent und weil mir seine Nachfolge „in der Welt“ nicht reichte, kam mir in den Sinn, zum Katholizismus zu konvertieren, damit ich als ein Franziskus-Bruder mein Leben jener Nachfolge zu 100% gerecht werden könnte. Der mit 15 Jahren aufgenommene Kontakt zu einem Franziskanerpater belehrte mich aber dann, diesen Weg auf keinen Fall einzuschlagen.

    Durch Dein Erwachen, liebe Astrid, bist Du mir nun zum Lichtstrahl geworden, der mir durch sein Vorangehen die Angst genommen hat, die hilfreiche Hand von Michael, wie auch den anderen Brüdern am Mölmeshof endlich zu ergeifen und endlich meine letztlich einzige Verpflichtung anzunehmen und somit nun auch endlich diese Mogelpackung, die ich mir über 15 Jahre lang als Lebensform erarbeitet habe, zu verlassen, um wirklich nach Hause zu gehen!

    In inniger Umarmung und der Riesenfreude, Dich als Bruder wiedergefunden zu haben

    Dein BE

    1. Ihr Lieben, die Ihr einen Kommentar hinterlassen habt,
      ich danke Euch von Herzen!
      Liebe Kathy, gern kannst Du mir ein Exemplar Deiner Abschrift zukommen lassen, gehe allerdings davon aus, dass ich eh eines geschickt bekomme, denn ich stehe auf der Liste der regelmässigen Empfänger (-:
      Lieber Erich, es freut mich unbändig zu lesen, dass Du nun bereit für den Mölmeshof bist!! ((((-: Sei fest gedrückt! Wir hören uns bald!
      Euch allen den Frieden Jesu, seid gesegnet,
      Astrid

  5. Danke Brüder für euer / unser wundervolles DA sein.
    Ich bin auch so froh und dankbar für diese Möglichkeit hier am Mölmeshof zu lernen , konstant für alles meiner Wahrnehmung da zu sein, und so, wie der Heilige Geist führt, gemeinsam mit allen, die da sind, die da waren und die noch kommen werden, ein mit a l l e n geteiltes Lernen und Heilen zu wollen,
    Danke und bis gleich
    Uli

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