Mein Leben auf dem Mölmeshof

Nun sind ein paar Monate vergangen, seitdem der Kurs in mein Leben kam. Und ich bin dankbar für all diese Hilfen, für meine Brüder und für die „Wirkungen“, die ich bereits erleben durfte.
Für mich ist das Leben in der Kurs-WG hilfreich, bereicherend, tief gehend, und ja, lustig, wir haben immer häufiger was zu lachen. Humor ist heilsam, es ist befreiend, über sich und seine Fehler lachen zu können.

Die Sessions sind für mich Gold wert. Ich bin unendlich froh und dankbar, dass ich nun endlich klare, unverfälschte Informationen erhalte und mein vergangenes Lernen geläutert wird. Manchmal kann ich in den Sessions richtig aufatmen, andere male fühle ich mich ertappt oder irgendwie schuldig oder merke, wie meine Gedanken wegschweifen wollen.
Wenn Michael über die Medizin, Psychotherapie, Engel oder Naturheilkunde spricht, muss ich über mich selbst lachen, all diese „Spielerein“ habe ich für so wichtig gehalten und war geneigt, dieses als wahr zu akzeptieren; es gab zuvor einfach keine bessere Alternative. Ob ich nun meine Ausbildung als Heilpraktikerin doch noch mit der Prüfung beende oder dieses Kapitel als Vorbereitung abschließe, weiß ich noch nicht. Ich bitte weiterhin um Führung und Läuterung meiner Motivation, meiner Ängste, Wiederstände und Urteile auch gegenüber den Prüfern und der Schulmedizin. Die für mich entscheidene Frage lautet: „Wie kann ich noch einmal in dieser Tiefe und Breite so viel über Krankheiten auswendig lernen und vertreten, ohne ständig im Konflikt zu sein, ist dieser „tolle Schein“ nach außen hin wirklich nötig, um heilend tätig zu sein? Eigentlich lautet die Antwort „nein“, aber da ist wohl noch mehr zu heilen, denn im Frieden bin ich noch nicht mit dieser Entscheidung.

Der Altag auf dem Mölmeshof ist vielseitig; ich verliere mich hin und wieder im Tun und sehe überall Baustellen, aber mir fallen immer häufiger und flotter Lektionen oder Kursstellen ein, die mir helfen, mich zu berichtigen und Frieden, statt schlechte Laune und Depression, auszudehnen.
In kleinen Situationen komme ich in die Erfahrung, das Geben und Empfangen eins sind, wenn ich z.B. Kopfschmerzen habe oder ich schlecht gelaunt bin, denke ich an einen Bruder von dem ich weiß, das er in Not ist oder telefoniere mit ihm, berichtige dann seine Fehler in meinem Geist, schenke Frieden und Heilung, trete zurück, wenn ich merke, mein Ego will… – sich profilieren, – angeben, – es besser wissen,  – etwas bestimmtes erreichen usw. –, und am Ende des Telefonats sind wir mehr in der Freude und ich lege dankbar auf. Die letzten male waren sogar meine Kopfschmerzen geheilt. Nun weiß ich, wenn ich geheilt bin, dann immer mit meinem Bruder. Denn in der Liebe Gottes sind wir eins, wenn wir vergeben und berichtigen, dann heilen wir alle. Denn ich will meinen Nächsten einfach nicht mehr als krank,  anstrengend, unangenehm oder irgendwie bedrohlich wahrnehmen, ich möchte, dass meine Wahrnehmung von all meinen Brüdern heilt.
Ich merke, dass bei einem besonderem Bruder schon viel geheilt ist und ich freue mich, wenn er anruft. Früher hat sich bei mir vor, während und nach dem Gespräch der Magen verdreht. Und wenn ich doch mal wieder Angst, Groll, Bedrohungen, Sorgen, Urteile  – Egokram halt – zulasse, weiß ich, wie ich mir und anderen helfen kann, was will ich mehr?!

Für mich heißt es, geduldig in den zahlreichen Situationen und Begegungen mit meinen Brüdern weiter üben. Sogar auf dem „idyllischem“ Mölmeshof gibt’s es täglich, wenn nicht gar stündlich, Gelegenheiten, den eigenen versteckten Groll auszuleben, zu urteilen, es besser zu wissen, sich nicht genügend geachtet zu fühlen, mal wieder in die Schuld verliebt zu sein…. die Auflistung endet hier, weil sie eh` nie vollständig wäre.
In der Nähe eines Bruders zu heilen ist hilfreich und intensiv. Ich erwische mich dann doch auch wieder, wie ich zwangsläufig „Probleme“ mit einem Bruder besprechen möchte, statt sie sofort zu berichtigen und zurückzutreten, denn dann tappe ich in die Falle, den anderen berichtigen zu wollen. Ich erinnere mich, wie Michael so schön in einer Session sagte: „Das heilt“. Denn wofür ist die Zeit da, wenn nicht zum Heilen.

Danke, dass ihr mit mir heilt, danke, dass ihr vergebend auf mich und andere schaut und danke, dass ihr euer Leben mit mir teilt!      Sandra

2 Gedanken zu „Mein Leben auf dem Mölmeshof“

  1. Liebe Sandra,

    danke, dass wir gemeinsam heilen. Danke für die vielen Telefonate.
    Wie du an meinem Artikel erkennen kannst, hat es sich gelohnt. 🙂
    Ich hätte nie gedacht, dass ich hier mal reinschreiben würde und den Kurs mache – und ihn gerne mache.^^

    Danke.

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