Nicht „selbstvergessen“, sondern in Kommunikation, Bruder.

Der folgende Text ist ein Auszug der fast wörtlichen Abschrift der Session vom 5. April 2019 morgens zur Lektion 95. Um die Lebendigkeit und die Unmittelbarkeit des gesprochenen Wortes zu erhalten, wurde nur eine geringfügige Bearbeitung vorgenommen:

 

Ich denke, es ist mal nötig, die Rolle des Heiligen Geistes zu klären. Er ist ein Lehrer und Er ist ein Führer. Was heißt Er ist ein Lehrer? Er gibt dir eine Lektion, die du lernen musst, nämlich:

»Ich bin ein SELBST, vereint mit meinem SCHÖPFER.«

Aber ich sage es mal ganz praktisch, er sülzt dich nicht den ganzen Tag voll und sagt: »Du bist ein SELBST, vereint mit deinem SCHÖPFER. « Das musst du lernen, da ist Er der Lehrer. Und dann führt Er dich in allen Dingen, und da kann Er dir sagen: „Kauf dir die Hose, geh in das Café!“ Da ist Er der Führer, damit eine Lektion draus wird. Er führt dich und du selber lernst die Lektion: »Ich bin ein SELBST, vereint mit meinem SCHÖPFER.« Das musst du lernen, da sülzt er dich nicht den ganzen Tag voll. OK?! Er sagt dir, Jesus sagt dir: „Mach des mit dem Holzhacken so.“ Er sagt dir: „Wenn du ein Wort brauchst, dann kommt es von Mir.“ Er sagt dir, ob du jemanden umarmst oder nicht, damit du nicht ständig Groll hegst. Er führt dich und du musst deine Lektion lernen. Also, die Lektion ist nicht, dass du dir einbildest…

Ich sag’s nochmal, weil es so cool ist: Er sülzt dich nicht mit der Lektion voll, die musst du selber lernen. Und jetzt musst du hören, wie führt Er mich? Und das geht nur, wenn Jesus dein Ego kontrolliert. Weil sonst, weißt du ja selber schon… Und was heißt wissen? Na, ich denk mir das so, ich denk mir das so, ich denk mir das so, ich denk mir das so. Wozu hast du die Lektion? Du denkst nur, dass du denkst. Damit du weiter denkst oder damit du aufhörst und Ihm die Gedanken gibst, anstatt die Gedanken selber zu denken.

Und dann kann Er dich führen durch die Illusionen. Und weil Er dich führt, kannst du währen dessen lernen »Ich bin ein SELBST, vereint mit meinem SCHÖPFER«, während der Körper Holz hackt und aufschichtet und Jesus kontrolliert, wie du das machst. Das ist deine Erlösung, so funktioniert sie mit größter Genauigkeit im Detail. Wer macht was, was machst du? Der Heilige Geist hat eine doppelte Funktion: Er ist ein Lehrer und Er führt dich hier oder du führst dich selber.

Sonst machst du aus deiner Lektion ein abgehobenes Ritual. Dann machst du wieder einen Kult draus. Und dann fehlt die Praxis. Also akzeptiere, wenn dir gesagt wird: Er ist ein Lehrer und ein Führer, dann versteh das und frag nach. Dann kannst du praktische Anweisungen bekommen wie Helen Schucman: „Kauf dir den Wintermantel“. Und nicht, ich denk mir, dass ich mir den kauf, weil der grad so günstig ist. Oder ich denk mir, dass ich den kauf, denn ich will mir keinen günstigen kaufen, ich will mir etwas Gutes leisten können.

Das wäre dein eigenes Lernen. Lerne im Unterschied. Und je grösser der Unterschied ist, zu dem, was du vorher gemacht hast, umso mehr schreitest du in deinem Lernen voran. Also hab die Dinge völlig klar: das, was du tun musst und das was Jesus macht. Ich glaub deutlicher kann ich es nicht sagen, darum habe ich ja den Begriff „vollsülzen“ benützt. Absichtlich, damit du da nichts verwechselst. Denn, er muss nicht lernen, dass er kein Körper ist, das musst du lernen. Aber er muss dich hier führen, er muss dein Lehrer sein und dein Führer, sonst führst du dich wieder selber.

Die Obhut über den Weg hast du: Holz hacken, Auto fahren, aber welcher Führer ist es, wer führt dich? Siehst du den Unterschied oder akzeptierst du, dass da ein Unterschied sein muss? Den du nur mit dem Kurs lernst. Und dadurch kommst du nämlich in Kommunikation – sogar während du was tust – wirklich in Kommunikation. Das ist mit dem anderen Zweck gemeint. Im Tun überwindest du die Trennung, die Trennung! Während du Holz hackst, überwindest du die Trennung. Und nicht, wenn du mit deiner Süßen zusammen bist, bist du dann nicht mehr getrennt.

Ne, ne, wir meinen schon die Trennung. Das ist schon ein anderer Plan, das ist der Heilsplan Gottes auf Erden. Wo im Himmel wie auf Erden. Im Himmel deines Geistes, wie auf Erden wo dein Körper ist, alles perfekt funktioniert in dieser Rollenverteilung. Und du musst dem Heiligen Geist schon Seine Rolle zugestehen; das musst du machen. Warum? Weil Er sie Sich nicht nehmen kann. Er sagt: „Du, Moment, da brauch ich deine Entscheidung.“ Und dann entsteht allmählich ein ganz anderes Gefühl für jede Situation. Und du willst dann auch mit deinen Brüdern kommunizieren, und zwar in jeder Situation.

Du sprichst dich sozusagen letztendlich viel mehr ab, aber ohne diese  Diskussionen. Es hört da einer dem anderen viel mehr zu. Wenn ich aber selber denke, hör ich nicht zu. Da kann ich gar nicht zuhören. Wenn ich denke, während jemand anderer was sagt, beurteile ich, was er sagt. Und dann entscheide ich mich ob ich das mache, was er sagt oder das mache ich oder das, was ich denke. Das ist ein Vorgang, den musst du in deinem Geist wahrnehmen können. Im Unterschied zu: eine Stimme hören. Und dein Lernen steht dann in Übereinstimmung mit dem, dass der Heilige Geist dich führt, und dann wird aus den Dingen eine Lektion.

Aus den Situationen von denen Gott will, dass du sie lernst. Und es manifestiert sich. Und am Anfang hast du null Erfahrung, null Übung, also bist du am Anfang unsicher und neigst dazu in deine alte Sicherheit zu gehen: ja, ja, das kann ich, da kenn ich mich aus. Ok, wer führt dich dann? Und dann machst du vielleicht nebenbei noch: ja klar, freilich, »Ich bin ja ein SELBST, vereint mit meinem SCHÖPFER«, aber jetzt muss ich das ja so machen. Moment, ah, bleibe in der Beziehung mit dem Heiligen Geist, die ist verpflichtend, wenn du was tust. Das ist die Beziehung. Mit Worten hab ich es ganz deutlich jetzt gesagt, wir können aber nix beschreiben und ausdrücken; aber du kannst sie wörtlich nehmen, denn ich meine sie so. Ok?

Aber jetzt brauchst du Geduld, dafür ist die Zeit da. Nicht, ja wenn ich das selber mache, ja dann geht das viel schneller. Schneller ist für uns diesbezüglich kein Thema. Schneller in der Zeit, heißt nicht Zeit einsparen, sondern viel Zeit fürs Lernen benützen und dadurch Zeit einsparen. Wenn es langsamer geht, geht’s schneller. Du brauchst diese Geduld, weil grad wenn du der Profi bist, sagst du; „Moment einmal, lass mich das machen, ich kann das ganz schnell“. Sag ich: „Stopp, du machst das nicht!“ Also, so etwas musst du berücksichtigen, weil dein Verständnis von Zeit einsparen, ist nicht das Verständnis des Kurses. Wenn etwas viel länger dauert, kann sein, dass ich viel Zeit eingespart hab. Das war gemeint mit: in der Ruhe liegt diese Kraft.

Ein Gedanke zu „Nicht „selbstvergessen“, sondern in Kommunikation, Bruder.“

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