Nicht zum Wettergott beten …

Jeder hat Leid erlebt, wirkliches Leid. Was jeder gemacht hat, war Krankheit, Leid und Tod. Das ist die Wirklichkeit der Welt. Deshalb ist die Welt wirklich, das ist ihre einzige Wirklichkeit.

Krankheit, erlebte Krankheit, gegenwärtige Krankheit, befürchtete Krankheit; erlebtes Leid, heute erlebtes Leid, verbales Leid (du redest wieder drüber), aufgeschriebenes Leid – du liest es, und du hörst es in den Nachrichten und du stellst es dir wieder vor. Das ist die einzige Wirklichkeit der Welt.

Wie wird die Welt unwirklich? Du freust dich mehr, du liebst mehr, du lebst mehr. Das ist die einzige Möglichkeit. Wenn du weiterhin Angst hast und die Angst nicht kontrollierst – die Angst vor ungesunder Ernährung. Ja, Bruder, das ist es, dann bleibt die Welt wirklich, denn das ist eine Welt, die Angst erregend ist. Wenn du weiter Angst vor Beziehungen hast, denn bleibt die Welt wirklich, denn das ist eine Welt der Trennung.

Wenn du heute wieder jemandem erzählst, wie schlimm deine Kindheit war, wie schädlich die Nahrungsmittel sind, denn bleibt die Welt wirklich! Welche Welt? Die Welt von Krankheit, Leid und Tod. Also musst du das berichtigen – mit Freude. Was willst du von deinem Bruder? Gib mir deinen Ärger, gib mir meine alten Verletzungen oder gib mir deinen Segen. Du musst Frieden geben, dann wird die Welt unwirklich. Du musst zu leben beginnen, dann wird es unwirklich. Das ist der Kurs

Wenn du dich weiter drüber ärgerst, machst du es weiter wirklich, das ist das Prinzip. Du musst etwas anderes tun, wenn du etwas anderes willst. An den Früchten kannst du dich erkennen.

Wenn du nicht mehr Fußball spielen willst, dann darfst du über Fußball auch nicht mehr reden und so weiter. Aber du musst dir von der Vergebung sagen lassen, dass du etwas anderes tun musst: Deine Eltern lieben, vergebend auf die Atomkraftwerke schauen, den Körper nicht mehr beurteilen, ob er gesund ist oder krank, ob er lebt oder stirbt. Das ist ein neutrales Ding – dann wird er unwirklich für dich. Wenn du aber glaubst, es gibt überhaupt nur diese Wirklichkeit, dann wirst du weiter die Wirklichkeit, die es für dich bereits gibt, lehren. Dann bleibt es so. Also musst du etwas lernen, was für dich nicht wirklich ist.

Was war für dich nicht wirklich? Dass du die ganze Zeit geliebt wurdest. Dann lehre, dass du die ganze Zeit geliebt wurdest – und mach wirklich, was für dich noch nicht wirklich ist.

Lass dir von der Vergebung sagen, was du tun sollst. Denn du sagst ja auch nicht: „Ich hab kein Haus, also gibt’s kein Haus“, sondern du machst etwas wirklich, was für dich noch nicht wirklich ist: Du baust ein Haus. Du sagst nicht: „Ich bin hungrig, also gibt’s nichts zu essen“, sondern du machst Essen wirklich. Mach’s wirklich, dann wirst du schon sehen. Und was vergeht dann? Der Hunger vergeht, der vorher wirklich war. Das ist in der Welt der Veränderung so, du kannst es radikal verändern.

Wer ist dann wieder wirklich? Derjenige, der die ganze Zeit wirklich ist. Das ist keine Magie. Die Welt scheint wirklich zu sein und GOTT scheint unwirklich zu sein. Die Welt scheint es zu geben, GOTT scheint es nicht zu geben. Der Körper scheint lebendig zu sein, GOTT scheint so tot zu sein – wie ein Stein – noch toter, Den gibst es überhaupt nicht. DEN gibt es aber. »GOTT ist nur LIEBE …«. ER ist nur LIEBE. ER ist – also muss ER da sein. »… und daher bin ich es auch.«

Und wenn du es aber ständig weiterhin verleugnest … und Auge um Auge … ja ich wurde aber geschlagen, ich wurde aber geschlagen – Auge um Auge lehrst … Und die Frauen wurden aber von den Männern unterdrückt, und die Indianer wurden aber rausgeschmissen. Auge um Auge – also das ständig wiederholen, dann vererbst du die Sünde weiter; dann ist es eine Sünde, dann berichtigst du nichts, dann übst du Rache. Ich glaube nicht mehr, dass sie süß ist, ich nicht mehr. Also musst du aufhören, Rache zu üben: „Der hat das aber gemacht“, sonst kannst du nicht lieben.

Das Gegenteil von Rache ist Gnade, Bruder. Das ist das Gegenteil von Rache. Gnade, Vergebung, Güte. Und jetzt musst du in der Güte streng sein und nicht mehr in der Rache streng. Sonst warst du streng: „Er hat es  aber gemacht, das tut aber weh, er ist aber böse“. Das ist eine rachsüchtige Strenge, die ist gnadenlos, diese Strenge, die die Menschen üben – die Männer, die Frauen, die Grünen, die Friedensbewegung. Sie sind gnadenlos in ihrer Rache – da ist keine Güte, keine Nachsicht, null Vergebung; die Grünen sind ganz brutal.

Und wir müssen sanftmütig werden, aber streng! Also mit genau derselben Präzision, mit größter Genauigkeit im Detail –gnädig sein und jeden Fehler übersehen– aber wirklich jeden – und vergessen – der je gemacht wurde. Unabhängig von der Schwere, wie schlimm das war. Unabhängig – Liebe ist unabhängig davon. Wozu lehrst du immer, Liebe ist bedingungslos? Ja deshalb, damit du da nicht eine Bedingung stellst. Und dann führst du eine Welt herein, die ist da. Sie wird durch dich sichtbar, und das kannst du, weil du hier verändern kannst. Du veränderst deinen Hunger, du veränderst deinen Durst, dich friert es, du veränderst es; und Essen veränderst du. Ja und warum nicht das? Und jeder Moment ist nur dafür da, und jede Situation und jede Begegnung, nur dafür.

Na, das Buch der Wandlungen –das I Ging – verwandle es; eine Form des universellen Heilsplan, wird aber nicht wirklich praktiziert, ist nur ein Ritual, völlig bedeutungslos. Vergebung macht schön. Alles Kranke muss heilen und nicht die Krankheit diagnostizieren – heilen. Jede negative Energie gibt es nicht ursächlich – wird aufgehoben – wird durch Liebe ersetzt.

Und dann wirst du erleben, klar GOTT gibt es und jetzt wird Er wirklich. »GOTT ist nur LIEBE …« und jetzt wird das wirklich. »Ich bin nach wie vor wie GOTT mich schuf …« – weiß ich – aber jetzt mache ich es wirklich – das ist die Arbeit – bis es wirklich ist.

»Ich bin kein Körper« und jetzt mache ich wirklich, wer ich wirklich bin – und nicht nur gackern, legen! Mach’s – und dann wirst du sehen, das funktioniert.

»Gib mir DEINEN Segen, heiliger SOHN GOTTES« – während ein Eurofighter abgestürzt ist – vor deiner falschen Wahrnehmung; anstatt sich mit irgendwelchem Rüstungsetat zu beschäftigen. Den Gedanken will ich nicht. Ich brauche auch nicht statt Eurofightern Schulen, ich brauche auch nicht das Geld für etwas anderes. Vergeben! Dem HEILIGEN GEIST helfen, die Welt  zu erlösen – und dann wird es ein gesegneter Tag, weil dich der heilige SOHN GOTTES um deinen  Segen bittet.

Du gibst es und empfängst es. Die Bitte empfängst du, damit du den Segen gibst und durch die Bitte empfängst du den Segen, damit du ihn geben kannst – und das erlöst – und dafür ist der heutige Tag da. Dadurch hilfst du Jesus mit ihm die Lektion wirklich zu machen. Und das ist strenge Gnade, alles andere ist Rache. Rache ist Hass, hat mit Liebe nichts zu tun und mit Freundschaft auch nicht. Das ist Feindschaft, und das ist ganz dunkel. Gnade ist etwas Helles. Zeit der Gnade ist das New Age, eine ganz helle Zeit – ist die Zeit der Vergebung. Und das ist der einzige Zweck, den dein Körper und der heutige Tag und alles, was du heute machst, jemals haben kann.

Unabhängig was du machst, das ist der Zweck – also frag erst den HEILIGEN GEIST: „Was dient am besten dem Zweck?“ Und dann sag nicht gleich: „Heute es ist so heiß, da fahre ich auf jeden Fall baden.“ Frag doch erst mal, was du heute machst. Du weißt nicht, welches Mittel heute dem Zweck am besten dient. Aber da ist EINER, DER weiß es – wenn du fragst – und IHM die Führung wirklich überlässt – und dann wirst du merken … Woran merkst du es? – Ja, du bist erst mal unsicher – ja, das ist nötig. Du glaubst doch wohl nicht, dass du jemandem die Führung überlässt, wenn du sicher bist. Du musst schon zuerst unsicher sein und IHM deine Unsicherheit geben, deine Zweifel – und dann kann ER dich sicher führen – in deiner Unsicherheit.

Hast du das noch nie erlebt? Du bist immer der gewesen, der Auto fährt und dann sitzt du neben jemandem, der fährt … bist du unsicher – erst mal? Ja klar, ja, dann sei unsicher – und geh in die Beziehung mit IHM und dann wirst du merken, von IHM kommt eine Sicherheit und der kannst du dich anvertrauen, und dein Vertrauen entwickeln. Ganz wichtig – IHM die Zweifel geben und nicht im Zweifel die eigene Sicherheit suchen. ER braucht sie und dadurch wird ER wirklich und dann wirst du schon sehen, welches Mittel dem Zweck am besten dient – du bist ja unter den Dienern.

Also plan nichts, gib Ihm die Pläne und mach dich wirklich nicht vom Wetter abhängig. Nur, weil die Sonne scheint, musst du nicht baden fahren – mach dich nicht abhängig davon, dass meine ich. Sieh es nicht als Freiheit, schau mal hin, wie du dich abhängig machst – also überlass es doch Ihm. Und entscheiden kannst es immer noch du – entweder mit dem Wetter oder mit Ihm – das Wetter hast du gemacht. Das sind einfach Lektionen, um aus deinem Programm rauszukommen – in eine größere Freiheit.

Okay, schönen Dienstag.

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