Sei du ein Christkind!

Passend zu dem vorherig von Felix eingestellten Video nun diese Session auch in Schriftform. Die Kurszitate sind mit blauer Schrift gekennzeichnet. Wer diese  als gebundene Ausgabe möchte, kann sich dazu gerne an mich wenden.

 kleine Kerze

Michael Ostarek, Mölmeshof, Morgensession, Weihnachten, 24. Dezember 2012

Im „Kurs“ wird dir gesagt, dass du für alles verantwortlich bist, was du wahrnimmst. Nimmst du Krishna wahr? Er ist Teil deiner Wahrnehmung. Nimmst du Buddha wahr? Er ist Teil deiner Wahrnehmung. Nimmst du Jesus wahr? Er ist Teil deiner Wahrnehmung. Nimmst du Mohammed wahr? Er ist Teil deiner Wahrnehmung. Einmal hast du schon in einem Hirten, einfach in einem Hirtenjungen, den Christus erkannt, den Krishna. Ein andermal in einem Königssohn. Nicht den König, sondern den Buddha. Ein andermal im Sohn eines Zimmermanns den Christus erkannt, in Jesus. Das alles, du bist dafür verantwortlich, du lehrst das. Aber, du lehrst immer wieder, dass es nur ein einzelner ist, machst unterschiedliche Religionen, obwohl es immer derselbe ist, endlich hast du in einem Hirtenjungen den Christus erkannt, den Krishna. Und dann hast du immer noch Kriege geführt, immer noch, obwohl Jesus bereits gesagt hat, dass er gekommen ist, Frieden zu bringen und dann kam Mohammed. Und wie gründlich wurde seine Lehre missverstanden? Mohammed hat sogar gesagt, dass, selbst wenn du jemanden tötest, kommst du in den Himmel, selbst dann. Dann ist sogar ein Krieg „heilig“. Seine eigentliche Botschaft war der Islam, „Frieden zu bringen“, Frieden. Aber er hat ganz klar gelehrt, sogar, wenn du jemanden tötest, kommst du ins Paradies, kommst du in den Himmel. Was hat er also gelehrt? Bedingungslose Liebe. Er hat genau dasselbe gelehrt wie Jesus, aber es wurde genauso gründlich missverstanden wie das, was Jesus gelehrt hat, nämlich jetzt wurde gelehrt, du musst jemanden töten, damit du ins Paradies kommst. Ist natürlich Nonsens. Nein, nein, eben nicht. Aber genauso wurde Jesus ja auch missverstanden: Du musst dich kreuzigen lassen, damit du ins Paradies kommst, damit du in den Himmel kommst. Nein. Er hat nur gesagt, „selbst wenn dir das angetan wird“, und Mohammed hat gelehrt, „selbst, wenn du das tust, bist du nicht ewig verdammt“. Wir brauchen den Heiligen Geist, um diese Schriften so deuten zu können, dass wir alle Fehler berichtigen können, alle. Selbst, wenn jemand jemanden umgebracht hat, kommt er immer noch, immer noch zu Gott. Es kann ihn nichts dran hindern. Aber ich brauche den Geist, um das zu verstehen. Und wenn ich den Geist nicht habe, dann lehre ich nur die Schrift, und dann verstehe ich sie völlig falsch, vollkommen falsch. So wie, wenn ich sagen würde, was ja früher war es ja völlig normal, dass, ein Mann Vater werden soll und eine Frau soll Mutter werden, das war sozusagen das Gebot Gottes: „Wachset und mehret euch“. Und dann war es sozusagen eine Sünde oder ein Versagen, wenn eine Frau keine Kinder bekommt und ein Mann nicht Vater wird, wurde er ja verachtet. „Wie, du hast keine Kinder? Wie, du hast keine Kinder? Ja hast du denn nicht gelernt, du musst Kinder bekommen“. Und dann wurde gesagt „nein, selbst, wenn du Mönch wirst, selbst, wenn du Mönch wirst, selbst, wenn du absichtlich darauf verzichtest, kommst du immer noch in den Himmel. Und was wurde draus gemacht? Wenn du in den Himmel willst, darfst du keine Kinder kriegen. Das ist immer der urteilende Geist, immer. Du kannst jede Schrift völlig missdeuten, solange du urteilst, aber du kannst aus allem eine Frohe Botschaft hören, aus buchstäblich allem. Und darum brauchst du wirklich die Bereitwilligkeit, egal welche Schrift du liest, egal, was du machst, egal, wie du gehst, ob du fruchtbar bist und zwanzig Kinder kriegst oder unfruchtbar bist und keins kriegst, oder absichtlich fruchtbar bist oder absichtlich das, ob du getötet wirst oder tötest, du musst vergeben, du musst berichtigen. Denn weder das eine bringt dich in Himmel, noch hält dich das andere davon ab. Also sind alles Fehler, die du gemacht hast, um irgendeinen eigenen Weg zu gehen, den du beurteilen kannst, nach deiner Kleinkariertheit von Gut und Böse, nach diesem Raster, nachdem du glaubst, eigene Entscheidungen treffen zu können, wo du letztendlich glaubst, du kannst Gott beurteilen. Und darum sagt der „Kurs“ dir, „vergib Gott“, damit du ihn nicht auch noch beurteilst und dann glaubst, du würdest nach seinem Urteil beurteilt werden. Das wirst du eben nicht. Es ist dein Urteil, das dich an dein Urteil bindet. Wenn du also vergebend auf jeden schaust, dann kannst du nur sehen, das die Islamisten die Botschaft des Islam gründlich missverstehen, so wie die Christen die Botschaft des Christus gründlich missverstehen. Aber, du kannst sehen, dass du selbst, seit Anbeginn der Zeit, immer lehrst, dass du den Christus oder den Krishna oder den Buddha, was immer dasselbe ist, in irgendjemandem, ob das ein Hirte ist, oder ein König ist, oder ein Wanderprediger ist, oder, völlig egal, du willst ihn wahrnehmen und du hast ihn auch schon wahrgenommen. Aber jetzt ordne diejenigen jetzt nicht verschiedenen Kulten zu und nicht verschiedenen Religionen, sondern deute alles, was sie gesagt haben, im Licht der Wahrheit. Und dann kannst du heute, Weihnachten, sehen, alle Jahre wird dieser Christus in dir symbolisch wiedergeboren, weil du einen Kult daraus gemacht hast. Und es ist jetzt wieder Jesus in einer Krippe. Und dann glaubst du, ja der Krishna, das wäre ein ganz anderer und sagst, „ja ich bin aber kein Buddhist oder ich bin kein Anhänger Mohammeds, sondern ich bin ein Jünger Jesu“. Und dann sagt Jesus dir, „Moment mal, mach aus mir keinen Götzen und auch aus meinen Brüdern nicht“, sondern, die Lehrer Gottes kommen von überall her, aus jeder Religion und aus keiner, und sie müssen jetzt ihre Essensvorschriften und ihre sexualen Vorschriften und alle ihre Gesetze, die sie gemacht haben, die müssen sie aufgeben, denn sie müssen nur ein einziges Gesetz erfüllen, und das ist das Gesetz, das ist das Gebot, das Jesus ganz eindeutig formuliert hat: Liebe Gott von deinem ganzen Herzen, deiner ganzen Seele, deinem ganzen Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst. Und dann tu das, was du immer schon gemacht hast, du erkennst, du willst den Christus im Geringsten erkennen, in irgendeinem Schafhirten, der mit einer Flöte irgendwo sitzt, und natürlich auch in einem Königssohn. Und was macht der Schafhirte? Er lässt das alles los. Was macht der Königssohn? Er lässt das alles los. Was macht der Zimmermannssohn? Er lässt das alles los, um diese Botschaft jedem zu bringen, zu dem er geschickt wird. Und wenn du heute all dieser Lichter innerhalt deiner Wahrnehmung siehst, all diese großen Strahlen, all diesen Krishnas, Buddhas, Rammanahashis, Jesuse, Marias usw, dann musst du sehen, „ohh, sind eigentlich noch zu wenige. Sind eigentlich viel zu wenige“. Und jetzt musst du genau das machen, du musst es in dem erkennen, der neben dir sitzt, oder in dem, wo du hin gehst. Das heißt aber, du darfst von ihm nicht irgendwas anderes wollen, sondern sei dir ganz sicher, die Verkäuferin an der Ladenkasse ist der Christus. Und dein Arzt ist in Wahrheit der Christus. Und sei dir ganz sicher, dass deine Mutter das auch ist und dein Vater, und dein Lehrer auch. Und sei dir ganz sicher, dass, so wie Mohammed gelehrt hat, selbst ein Mörder, selbst, wenn er Krieg geführt hat, dann war das ein „heiliger Krieg“. Und das kann der urteilende Geist nicht mehr verstehen, kann er nicht mehr. Und das ist dann jemand, der heute ins Paradies eingegangen ist. Wann? Wenn du es willst, wenn du es willst. Wenn du ihn so sehen willst. Und das ist eine Entscheidung von dir. Ist es schwerer, das in einem Hirtenjungen zu sehen? Wenn du es nicht sehen willst, siehst du es da nicht. Andere Frage? Siehst du es in jedem Hirtenjungen oder nur in dem einen? Siehst du es in jedem Königssohn? Na ja, zum Beispiel Prinz Charles, Prinz William, es gibt ja noch ein paar so Königsöhne, oder? Siehst du es in ihnen? Jesus hat es doch auch schon in einem Killer gesehen neben ihm. Er hat es doch auch schon in einem Mörder gesehen, den Christus. Und warum siehst du es nicht in Osam Bin Laden? Warum nicht? Warum siehst du in ihm nicht den Christus? Es nützt dir nichts, ein Islamist zu werden oder ein Buddhist oder ein Christ, das nützt dir nichts, denn dann wirst du radikal, dann urteilst du. Dann siehst du eben nicht in jedem, weil du nicht den Islam bringst, den Frieden Gottes, weil du das nicht tust. Das ist es aber, was du tun musst, denn das ist deine einzige Funktion. Und dann siehst du noch ein paar mehr Lichter, dann wird es hell hier. Dann wird es vor allen Dingen in deinem Geist hell. Und hier hast du auch die Idee der „heiligen Familie“. Dann ist eine Frau, die irgendwoher ihr Kind gekriegt hat, die Maria, von irgendjemanden. Dann ist das eine „heilige Mutter“. Und dann ist Jesus nicht unehelich geboren, sondern einfach nur vom Heiligen Geist empfangen worden. Und dann ist der Josef nicht irgendein alter Mann, der was weiß ich nur eine junge Frau vielleicht vernaschen will und mit ihr noch sechs weitere Kinder zeugt, sondern dann ist es der „heilige Josef“. Das sind Symbole, Brüder. Soweit bist du in deiner Wahrnehmung schon gekommen. Immer hast du irgendwelche Auserwählte. „Ja der „heilige Josef“ ja“. Und was ist mit deinem Vater? „Und die „heilige Maria“ ja“. Aber was ist mit deiner Mutter? Erkennst du in deiner Mutter die Heilige? Jesus hat in seiner Mutter die Heilige erkannt und in seinem Vater auch. Und das musst du auch tun. Und es hat nichts damit zu tun, ob du hier auf Rosen gebettet wurdest. Jesus wurde nicht auf Rosen gebettet, eben nicht. Und? Hat er sich beschwert bei seinen Eltern? Oder bei der Gesellschaft? Dass er kein schönes Bett hatte. Nimm es wörtlich, Bruder. Mach da draus nicht eine exklusive Heiligengeschichte, denn davon haben wir schon genug. Noch mehr exklusive Heiligenschichten, noch mehr Religionen brauchen wir nicht. Aber es braucht dich, damit du deine Familie als eine „heilige Familie“ siehst. Und es ist völlig egal, welcher Empfang dir hier bereitet wurde. Was für dich gekocht wurde, ob du ein eigenes Zimmer gekriegt hast oder ob du nur ein Strohbett hattest, es geht um Weihnachten, es geht um die wirkliche Botschaft. Es geht darum, dass du das Christkind sein willst, du. Und dann hörst du in einem Stall die Engel. Ohne, dass da alle weiß gekleidet sind. Die hörst du, das ist eine andere Wahrnehmung. Das ist eine innere Wahrnehmung. Und dann schaust du deine Eltern an und siehst in ihnen die „heilige Familie“ und du bist Teil davon. Dann ist der Christus in dir heute geboren. Und dann erweitert sich deine Wahrnehmung und es gehen immer mehr Lichter an und immer mehr. Und dann wirst auch du, dann bist auch du unter demselben Stern geboren worden, unter demselben Stern wie Mohammed, unter demselben wie Krishna, unter demselben wie Buddha, unter demselben wie Jesus, nämlich unter dem Morgenstern, der einen hellen Tag ankündigt. Und wo die Umgebung nicht beurteilt wird, überhaupt nicht, in keinster Weise. Und in welchem Status du geboren wurdest, wer deine Eltern waren, ob das auch Hirten waren, ob die verheiratet waren oder nicht oder Könige, sollte dich nicht mehr interessieren, an dem Tag nicht mehr. An dem Tag, wo du geboren wirst, wo du im Geist der Wahrheit geboren wirst. Also sei dir ganz sicher, es ist eine Botschaft, die gilt dir. Und dann nimmst du die Welt um dich herum anders wahr und wirst auch anders wahrgenommen werden, ja. Weil du verantwortlich bist dafür. Wir warten nur immer viel zu lange, bis der nächste einzelne Christus irgendwo anscheinend geboren wird, aber wir können sehen, wenn wir alle die Verantwortung dafür übernehmen, es ist Teil deiner Wahrnehmung. Es gibt immerhin schon einen Krishna, einen Buddha, einen Jesus usw., aber jetzt musst du dich noch mehr mit einbeziehen. Jetzt musst du noch mehr vergeben, wirklich noch mehr. Und tatsächlich in den Höchsten, in den Geringsten, in den Guten, in den Bösen, und selbst ein Krieg, selbst ein Krieg, einen Krieg solltest du nicht dafür benützen um zu sagen, „der kommt jetzt aber nicht in den Himmel“, „der darf jetzt aber nicht ins Paradies eingehen, der nicht“. Und wie entscheidest du das? Das entscheidest du in alltäglichen Situationen. Denn wo ist das Paradies? Das Paradies ist immer eine Heilige Beziehung. Wer immer bei dir willkommen ist, geht ins Paradies ein, denn du bist der Himmel. Wen immer du ausschließt, das kannst du nur, wenn du selber draußen bist, nur wenn du selber draußen bist, nur dann. Wenn du drin bist, dann kannst du ihn nur willkommen heißten. Und das ist es, was der „Kurs“ dir sagt. Du kannst es dir nicht leisten, jemanden nach seinem Tun zu beurteilen. Weder nach seinem Tun, noch nachdem, was ihm angetan wurde. Und das sind immer die großen Lehrer gewesen, und diesbezüglich war Mohammed ein großer Lehrer. Und die großen Lehrer sind immer die, die gründlich missverstanden werden, weil sie eine Botschaft bringen, die lange Zeit missgedeutet wird. Und dann entstehen da, anscheinend aus der Botschaft, nochmal Kriege. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Es sei denn, du trittst zurück und vergibst Mohammed und vergibst Jesus. Das heißt, du hörst alles, was er gelehrt hat, vergebend, alles, jedes einzelne Wort. Und wenn du es vergebend hörst, dann hörst du eine Botschaft, die dein Ego nicht verstehen kann. Und dann musst du dir vergeben. Und wer darf dann mit dir ins Paradies eingehen? Derjenige, der dich gezwungen hat, derjenige, der dich geschlagen, derjenige, den du geschlagen hast und du mit ihm zusammen. Und dann lehrst du Frieden, dann lehrst du bedingungslose Liebe, dann bist du bedingungslose Liebe. Und dann wirst du missverstanden werden von denen, die das beurteilen. Das macht nichts. Wenn das aber, angenommen, das wären jetzt ganz viele, ganz viele, nicht nur einer, nicht nur immer einer innerhalb von zweitausend oder tausend Jahren, sondern ganz viele. Denk dran, Geister sind verbunden. Denk dran, wie wichtig  es ist, Mohammed zu vergeben, Krishna zu vergeben, sonst verstehst du ihn nicht. Sonst verstehst du nicht die ganze Botschaft. Nämlich den Teil verstehst du dann nicht, den du verstehen musst: Segne, die dich verfluchen, heiße die willkommen. Grenze dich von niemanden ab, der irgendwie eine negative Energie zu haben scheint, eben nicht. Verfluche niemanden, wenn er dich verflucht hat, wünsche niemanden, das er draußen bleibt, niemandem. Rege dich über niemanden auf, ergreife keine Partei, bringe den Islam, den Frieden Gottes in diese Welt, und dann wirst du als der nächste Christus geboren. Das ist dann dein Weihnachten. Und um dich herum, völlig egal, ob du in einem Palazzo bist oder in einem Hühnerstall oder irgendwo, und egal, ob du weggejagt wirst, du findest den Ort, von dem aus du geboren wirst. Den gibt es hier. Und von da aus werden dann diejenigen zu dir kommen, mit denen du selbst eine Botschaft bringst, die so lange abgelehnt wird, bis die Vergebung vollständig ist. Und Vergebung heißt, „egal, was du getan hast, du kannst mit mir im Himmel sein, mit mir“. Und dann bist du selber tatsächlich der Himmel, dann ja. Und dann wirst du bemerken, wie all die großen Lichter mit dir sind, und sie werden froh sein, dass endlich jemand da ist, der ihre Botschaft wirklich versteht, nämlich die Botschaft der bedingungslosen Liebe. Was bin ich? Ich bin GOTTES SOHN, vollständig und geheilt und ganz, leuchtend in der Widerspiegelung SEINER LIEBE. In mir wird SEINE Schöpfung geheiligt und ihr ewiges Leben garantiert. In mir ist die Liebe vollkommen, die Angst unmöglich und die Freude ohne Gegenteil begründet worden. Ich bin das heilige Zuhause von GOTT SELBST. Ich bin der HIMMEL, in dem SEINE LIEBE wohnt. Ich bin SEINE heilige SÜNDENLOSIGKEIT SELBST, denn in meiner Reinheit wohnt SEINE EIGENE.Und du bist dann eben dieses heilige Zuhause von Gott selbst, egal, wo du gerade bist. Und du bist es nicht, wenn du das, wo du gerade bist, beurteilst. Dann ist nicht einmal ein Königspalast ein heiliger Ort. Und dann heißt du nicht mal jemanden im Himmel willkommen, wenn er dich streichelt, im Himmel nicht. Und heißt ihn natürlich auch nicht da willkommen, als deinen Bruder, wenn er dich anschnauzt. Und wozu hatten wir diese großen Lehrer? Wozu? Es ist eigentlich das, was du selber schon gelehrt hast, aber du verstehst es nicht, solange du urteilst. Denn, wenn du urteilst, dann urteilst du. Und dann beurteilst du sogar heilige Schriften. Wenn du dein Essen beurteilst, dann beurteilst du auch, was Mohammed gesagt hat. Denn entweder du urteilst oder du urteilst nicht. Und wenn du deinen Partner beurteilst, dann beurteilst du auch Krishna und dann weißt du nicht, wer er ist. Eben. Wenn du aber deinen Partner nicht beurteilst, dann siehst du in ihm den Krishna oder den Buddha oder den Christus. Und dann ist alles heilig, sogar ein Krieg ist nichts mehr, wovon du willst, dass es die Macht hat, dich von der Liebe trennen zu können. Und eine Krankheit ist nichts mehr, das die Macht hat, dich von der Liebe trennen zu können und ein Essen auch nicht. Gar nichts mehr. Dann ist da, wo du bist, „heiliger Boden“. Und dann wäre es seltsam, wenn die Engel dir nicht huldigen würden, klar, natürlich tun sie das dann. Ich bin das heilige Zuhause von GOTT SELBST. Ich bin der HIMMEL, in dem SEINE LIEBE wohnt. Ich bin SEINE heilige SÜNDENLOSIGKEIT SELBST; denn in meiner Reinheit wohnt SEINE EIGENE.Und das kann nicht verändert werden durch irgendwelche widerstreitenden Wünsche. Solange dir diese Wünsche aber wichtiger sind, solange es dir wichtiger ist, einen Hirten von einem Königssohn unterscheiden zu können, oder einen Palast von einem Schafstall, wirst du nicht erkennen, wo du wirklich bist, wirst du es nicht. Und solange du einen guten Menschen von einem bösen Menschen unterscheiden können willst, eine freundliche Mutter von einer unfreundlichen Mutter, wirst du nicht erkennen, wer bei dir ist und wirst auch nicht erkennen, wer du bist. Wirst nicht erkennen, dass die Engel dich willkommen heißen, egal, wie es außen rum aussieht, völlig egal. Weil du nicht akzeptieren kannst, dass die Engel jeden willkommen heißen, nicht nur dich. Und das musst du lernen willkommen zu heißen. Du musst lernen, dass der andere genauso geliebt wird wie du, ganz genau so. Egal, was er macht, er wird genauso geliebt wie du. Und das kannst du nur lernen, wenn du den anderen, den einen genauso liebst wie den anderen. Und dafür sind dir Ideen wie „Islam“ gegeben worden, „Friede“. Oder Ideen wie „Vergebung“, Ideen wie „Auferstehung“, Ideen wie „bedingungslose Liebe“. Und, die jeweiligen Ereignisse, die hast du ja schon. Das ist ja die Unterschiedlichkeit der Lehrer Gottes, wo du der „Kurs“ dir sagt, warum sind so viele unterschiedliche Lehrer Gottes nötig? Damit du eins begreifst, es ist immer derselbe. Und es ist immer dieselbe Botschaft. Damit du dich von Unterschieden nicht täuschen lässt, eben nicht. Aber wenn du schon zwischen Mohammed und Jesus, Krishna und Buddha einen Unterschied machst, was ja wirklich absurd ist, dann ist es kein Wunder, dass du zwischen deinem Freund und dem, was er heute macht und indem, was er morgen macht, einen Unterschied machst. Und zwischen deiner Mutter und der Mutter deiner Freundin einen Unterschied machst. Wozu sollten diese unterschiedlichen Lehrer dienen? Damit du bemerkst, die Botschaft ist dieselbe. Das, was sie wollen, ist dasselbe, ist immer dasselbe. Es ist immer derselbe Bruder, damit du dich in jedem, wenigstens erst mal dieser Lehrer, selber erkennen kannst. Und wenn du dich in jedem dieser Lehrer erkennst, dann wirst du von jedem dieser Lehrer hören, „okay, und jetzt erkenne mich in einem Killer und verbiete dem nicht das Himmelreich“. „Und jetzt erkenne mich in einem Hirtenjungen und in deinem Nachbarn und verbiete dem nicht das Himmelreich“. Und wie verbietest du es ihm? Indem du dich abgrenzt, indem du ihn nicht liebst, indem du ihn beurteilst. Denn was hat Jesus gesagt? „Dir sind die Schlüssel zum Himmelreich gegeben, dir“. „Du kannst aufschließen oder zuschließen. Aber wenn du zuschließt, zuschließen kannst du nur von außen, da bist du selber draußen“. Also lass uns Weihnachten endlich als das Fest begreifen, dass wir alle gemeinsam feiern. Und es ist das Fest, das du selber nichts mehr beurteilst, was um dich herum ist. Auch nicht diejenigen, die sagen, „nö, bei mir ist kein Platz zum schlafen“, das macht nichts, dann segnest du ihn und du bist der Geführte und dann wird dir immerhin, und wenn dir nur ein Stall gegeben wird, dann hast du einen Stall. Und dann sind da sogar Tiere und dann kannst du da die Engel hören. Und wie unterschiedlich deine Eltern sind, ob die Mutter jung und schön ist und was weiß ich woher die das Kind hatte, und der Vater ein alter Dackel ist, das ich denke, „was tue ich denn mit so einer Jungen? Na ja, da könnte ich noch ein paar Kinder zeugen“. Das soll dich nicht kümmern, dich nicht. Du musst etwas anderes erkennen. Das ist deine Geschichte und es geht darum, ob du sie endlich erfüllst, ob du der nächste Christus bist, der geboren wird, heute. Und nicht irgendwo drauf wartest, ob der Meträa in Jugoslawien was weiß ich erscheint. Selbst wenn er da ist, na sei doch froh. Dann fehlt aber immer noch du in Thüringen oder in München oder in was weiß ich wo. Ist ja toll, wenn er da auch geboren wird, ist auch Teil deines Lernens, klar, es ist eine Projektion. Aber wann vergibst du dir? Und nimmst dein Erbe für dich in Anspruch und verkaufst es nicht wegen einem Linsengericht oder wegen einem Schweinebraten oder wegen einem Tofuschnitzel oder wegen Mangos oder wegen Äpfeln, versteh das. Verkauf es nicht wegen so einem Kram. Das ist nicht wichtig. Das was du isst, ist wirklich nicht wichtig, sondern das, was du bist. Das ist eine ganz tiefe Symbolik, diese Linsengerichtgeschichte. Was machst du, wegen irgendwas zu Futtern? Du gibst dein Erbe auf. Ich bin das heilige Zuhause von GOTT SELBST. Jetzt brauchen wir beinahe keine Worte mehr. Doch in den letzten Tagen dieses einen Jahres, das wir gemeinsam, du und ich, Gott gaben, haben wir einen ungeteilten Zweck gefunden. Und der ungeteilte Zweck ist nunmal der, dass ich auf alles vergebend schaue und dann nehme ich anders wahr. Wenn ich auch noch begreife, dass für alles, was ich wahrnehme, ich verantwortlich bin, dann muss ich auf diese einzelnen großen Strahlen, deren Namen ich sogar noch erinnere, anders schauen und darf aus ihnen keine Götzen machen. Sondern dann muss ich lediglich sehen, mein Lernen ist noch nicht vollständig. Ich muss noch mehr vergeben, ich muss den Christus noch viel mehr willkommen heißen und ich muss die Botschaft viel besser verstehen. Und ich darf nicht einen Lehrer wegen seiner Unterschiedlichkeit, seiner äußeren Unterschiedlichkeit unterschiedlich beurteilen, sondern ich muss begreifen, dass ich nur durch Vergebung die ganze Botschaft jedem bringen kann. Denn sie ist für jeden da. Und ich darf nicht aus der Botschaft für einen Einzelnen eine besondere Botschaft machen, die gilt jedem. Denn es ist eine universelle Botschaft. Wir sind die Bringer der Erlösung. Wir nehmen unsere Rolle als Erlöser dieser Welt an, die durch unsere gemeinsame Vergebung erlöst ist. Und diese unsere Gabe wird daher uns gegeben. Auf jeden schauen wir so wie auf einen Bruder und nehmen alle Dinge als freundlich und als gut wahr. Wir suchen keinerlei Funktion, die jenseits von des HIMMELS Pforte liegt. Die Erkenntnis wird wiederkehren, haben wir unseren Teil getan. Es ist nämlich so, wenn du die Erlaubnis gibst, wenn du einem Mörder die Tür zum Himmelreich öffnest, dann erst wird Mord sinnlos. Dann erst werden Verbrechen sinnlos. Warum? Weil du dann den ursprünglichen Zweck nicht mehr erreichst, „wenn jemand gemordet hat, darf er nicht in den Himmel“. „Wenn jemand mich geschlagen hat, wende ich mich von ihm ab“. „Wenn jemand zu mir nicht freundlich ist, dann trenne ich mich von ihm“. Dann hat Unfreundlichkeit einen Sinn. Und du bestätigst diesen Sinn auch noch. Wenn du aber was Paradoxes machst, wenn du bedingungslos liebst, brauchst du sicher grenzenlose Geduld, grenzenlose, aber irgendwann hat auch der letzte begriffen, dass sein Tun sinnlos war, denn er hat den ursprünglichen Zweck nicht erreicht, du wendest dich von ihm nicht ab, du verwehrst ihm nicht deine Liebe, du verwehrst ihm nicht deine Freundlichkeit, also hat er nichts getan, als er dich angeschnauzt hat. Du kannst ihm vergeben, was er nicht getan hat. Es hatte keine Wirkungen. Also muss es eine Illusion gewesen sein, unter der er selber leidet. Wenn du allerdings glaubst, du leidest dann, dann glaubst du, du leidest weniger, wenn du angreifst. Dann glaubst du, du leidest mehr, wenn du liebst. Das heißt, du kennst die Macht der Liebe nicht mehr. Wenn Liebe die einzig rationale, vernünftige, wirkungsvolle Aktion und Reaktion ist, dann erst spricht sich allmählich rum, dass alles andere sinnlos ist. Jesus hat die Sinnlosigkeit der Kreuzigung aufgezeigt, die letzte bedeutungslose Reise. Er hat aufgezeigt, „schaut mal, ihr habt ich verraten, ihr wolltet mich verraten, ihr wolltet mich quälen, ihr wolltet mich töten und ihr habt nichts erreicht, schaut her, da bin ich wieder“. „Ihr habt nichts erreicht. Und solange du jedem zeigst, dass er was erreicht, hat er keinen Grund, in seinem Geist den Ärger aufzugeben oder die Kränkung aufzugeben, weil du darauf reagierst, als hätte er was getan. Das ist die Versuchung, in die du selber gehst, und den anderen mit in die Versuchung mitnimmst. Und dann ist er schuldig oder du auch. Der letzte Beweis, das Liebe dasselbe ist wie Hass, nämlich Liebe kann etwas bewirken und Hass auch. Also ist kein wahrer Unterschied da. Wenn du aber stattdessen tatsächlich den Islam lehrst, den Frieden, der alles einhüllt, wenn du deinem Bruder vergibst, was er nicht getan hat, dann ist es unmöglich, dass du Wirkungen erlebst, denn du lehrst keine. Und dann findest du dich im Paradies wieder, im Himmel, mit dem anderen. Und das ist der Weg, den du gehen musst. Und dadurch gibst du das Ego auf, weil es sinnlos ist, weil es wahnsinnig ist. Und das musst du beweisen, das musst du beweisen, denn das können nicht einfach nur Worte sein. Es ist dein Glaube, der dir hilft, aber du bist derjenige, der es beweisen muss, wer sonst. Und dadurch erlebst du, dass es wahr ist. An den Früchten wirst du dich erkennen. Denn du kannst nicht zwei Welten sehen. Wenn du zwei Welten siehst, täuscht du dich. Denn dann kennst du den Unterschied nicht zwischen Liebe und Hass, zwischen Leben und Tod, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Wahrheit und Illusionen. Das heißt, du bist der Getäuschte. Und der urteilende Geist kann und will das nicht akzeptieren. Er kann es nicht für gut heißen, es geht auch nicht darum, das für gut zu heißen, du vergibst nicht, weil du gut bist. Sondern es geht darum, den Unterschied zwischen Wahrheit und Illusion zu begreifen. Wir suchen keinerlei Funktion, die jenseits von des HIMMELS Pforte liegt. Ich kann also sehen, dass in all diesen, an sich ist das, was jetzt in den Terrorakten passiert, genau dasselbe, was in den Kreuzzügen passiert ist, ganz genau dasselbe. Die Botschaft wurde missgedeutet. Jetzt liegt es aber an dir, die Botschaft nicht auch wieder misszudeuten, sondern du musst es jetzt in deinem Geist berichtigen, damit es in jedem Geist berichtig werden kann, denn du bist Teil der Wahrnehmung eines anderen. Wie willst du wahrgenommen werden? Wie ein Krishna? Wie ein Buddha? Wie ein Jesus? Dann musst du aber auch die Botschaft lehren, in deinem Umfeld, da, wo du bist, damit ein weiteres Licht am Himmel aufgeht, das bist du. Oder glaubst du, du musst Lichter, wie Jesus oder Krishna auch noch selber anbeten? Die brauchen deine Anbetung nicht, überhaupt nicht. Denn du musst nicht dem Licht auch noch irgendwo Ehre erweisen, du sollst selber so ein Licht werden. Und ein Licht ist immer jemand, der eine Botschaft gebracht hat, die menschlichen Frieden übersteigt, die jede Begrenzung, jedes Urteil, und es wird immer nur beurteilt, „ja wenn du das tust, bist du gut“, und das heißt soviel wie „dann liebe ich dich“, „und wenn du das tust“, stell es dir in einer Beziehung vor, „dann liebe ich dich nicht“, das heißt „ich schließe dich aus dem Himmel aus“. Und es gibt keinen Grund, jemanden aus dem Himmel auszuschließen. Und das war immer die Botschaft der Lehrer, deren Schriften du kennst, sie aber nicht verstehst, wenn du sie nicht selber anwendest. Denn es ist immer eine Botschaft, die von dir praktiziert werden muss, damit sie weiter geht, damit sie sich ausdehnt.Unsere Augen sind es, durch welche die Schau CHRISTI eine Welt sieht, die von jedem Gedanken der Sünde erlöst ist. Und weil das für mich wichtig ist, bringe ich auch solche Beispiele wie gestern Abend oder Terrorakte oder irgend so was, weil ich daran selber lernen muss, erlaube ich demjenigen, dass er mit mir im Himmel ist oder verwehre ich ihn ihm? In dem Moment, wo ich ihn verwehre, bin ich selber in der Dunkelheit, und das will ich nicht. Und dann irgendwie meine Liebe oder irgendwo eine Religion ritualisiert zu vertreten ist ja wohl absurd. Das sind dann leere Rituale, das sind leere Essensvorschriften befolgen, Kleidervorschriften befolgen, dann bin ich ein Schriftgelehrter, der irgendwelche Vorschriften befolgt, die überhaupt nicht als Vorschriften gemeint waren, sondern jeder Lehrer hat halt so seine Essensgewohnheiten, mehr ist nicht, mehr ist es nicht. Mach doch daraus nicht eine Religion. Das sind die Schriftgelehrten und Pharisäer die sich um etwas kümmern, worum es überhaupt nicht ging und die zentrale Botschaft vergessen, denn die müssten sie selber lehren. Also orientiere ich an dem, „was bin ich“. Was bist du? Und aus dem Einssein, das wir erlangt haben, rufen wir zu allen unseren Brüdern und bitten sie, dass sie unseren Frieden mit uns teilen und unsere Freude vollenden. Wie ist das, wenn du jemanden bittest, dass er deinen Frieden mit dir teilt? Das ist nicht eine Forderung, wo ich dann ungeduldig, wenn die Forderung nicht erfüllt wird mich abwende und sage „du willst das ja gar nicht“. Sondern eine Bitte ist immer etwas Demütiges. Wenn ich bitte, dann brauche ich Geduld. Dann brauche ich einfach Geduld, wie ein Bettler. Wenn ich ein Bettler bin, dann kann ich nicht jemanden anmachen und sagen „hey, gib mir endlich Geld, du schuldest mir Geld“. Nein, wenn ich ein Bettler bin schuldet mir keiner Geld, eben nicht. Dann muss ich die Hand aufhalten und bitten. Dann muss ich bitten. Und was muss ich tun? Ich muss die segnen, die mir nichts geben. Ich muss ihnen Frieden geben, die an mir vorbeigehen. Ich bitte, aber warum kann ich überhaupt bitten? Weil ich dem anderen was gib. Weil ich vergebend auf ihn schaue, nicht fordernd. Wenn ich aber glaube, ich habe ein Recht, weil das meine Mutter ist oder mein Partner oder mein Vater oder mein Arzt oder jemand, dann bitte ich nicht. Dann stelle ich lediglich Forderungen und glaube, ich kann jetzt ungeduldig mich von jemanden abwenden und mir jemand anderen suchen, der es mir gib. Das hilft mir aber nichts, denn ich muss um Frieden bitten, wenn ich ihn selber nicht habe, damit ich ihn geben kann. Wir sind die heiligen Boten GOTTES, die für IHN sprechen.Und dann muss ich eben jemanden, der böse ist, lange Zeit um Frieden bitten. Und während ich bitte, kann es sein, dass ich viel berichtigen muss, an Ungeduld, an Groll, an Vorwürfen, wann gibt er mir endlich, wann macht er das, ja wer bin ich denn für den, ja da muss ich erst mal wissen, wer ich bin und mein Licht nicht unter den Hocker stellen, das Licht der Vergebung. Und also wird unser Denken über das Ziel geändert, für das wir kamen und welchem wir zu dienen suchen. Wir bringen dem SOHN GOTTES, der dachte, dass er leide, eine frohe Botschaft. Nun ist er erlöst. Und ich muss tatsächlich in meinem Geist in ganz alltäglichen Situationen bemerken, wenn ich ehrlich bin, wenn ich ehrlich bin, dann sehe ich, dass ich ausreichend zu essen, ausreichend zum anziehen, ausreichend Wärme und alles habe und wann denke ich, dass ich leide? Leide ich tatsächlich oder denke ich nur, dass ich leide, wenn ich mich über irgendwas aufrege? Habe ich tatsächlich als Kind so viel gelitten, oder habe ich in erster Linie unter meinen Gedanken gelitten? Das könnte ich heute mal feststellen. Worunter leide ich tatsächlich? Und vielleicht freue ich mich dann über eine Frohe Botschaft, dass ich nämlich nur dachte, dass ich leide und dass dieses Denken mich getäuscht hat. Denn wenn ich denke, dass ich leide, dann tue ich das mit meinem Geist. Und mein Geist aktiviert diese Gedanken für mich. Und derjenige, der denkt, dass er leidet, leidet auch. Solange, bis er sich im Denken berichtigt. Nun ist er erlöst. Und wenn er des HIMMELS Pforte vor sich offen stehen sieht, wird er eintreten und in GOTTES HERZ entschwinden. Lektion 354, Wir stehen beinander, CHRISTUS und ich, in Frieden und in Zielgewissheit.Eben. Und wenn mein Ziel ist, mit jedem meiner Brüder heute im Himmel sein zu wollen, dann sollte ich mich durch kein Tun davon abbringen lassen. Ich sollte da genau so beharrlich sein, wie, wenn es mir um irgendwelche Dinge geht, die ich unbedingt haben will. Da lasse ich mich ja auch von nichts abbringen. Und selbst, wenn ich nicht das Geld habe, dann pumpe ich auch noch jemand um Geld an, nur, dass ich es mir kaufen kann. Und wenn ich kein Auto habe, dann leihe ich mir eins oder fahre mit dem Zug, nur, damit ich dahin komme. Und wenn es nicht gleich da ist, dann telefoniere ich rum, nur, um mein Ziel zu erreichen. Und wenn mein Ziel ist, mich zu ärgern, dann rede ich mit dem und mit dem und mit dem und mach das und mach das und mach das, nur, damit ich mein Ziel erreiche. Wenn ich aber akzeptiere, dass das Ziel festgesetzt ist, für alle, dann muss ich genau das lehren, was Mohammed gelehrt hat, selbst, wenn es falsch verstanden wird. Und genau das lehren, was Jesus gelehrt hat, selbst, wenn es falsch verstanden wird. Und wenn mein Ziel ist, mit dir heute im Himmel zu sein, dann darf mich das nicht abhalten, wenn du mir irgendeinen Wunsch nicht erfüllt. Darf nicht, geht nicht. Also muss ich das Ziel, das Ziel muss mir klar sein. Und diesen Lehrern war das Ziel offensichtlich klar. In einer Welt, in der dich alles von dem Ziel ablenken soll, alles, auch das Gute. Auch, wenn du ein Königssohn bist, sollte dich das von dem Ziel, mit deinen Brüdern im Himmel zu sein, ablenken. In Frieden und in Zielgewissheit.Wenn mein Ziel wirklich ist, dich vollkommen zu lieben, dann kann auch da nichts zwischen eine starre Projektion, solange das noch ein Ziel, eine Projektion ist, zwischen diese Projektion und ihr Ziel kommen. Und das Antlitz Christi ist Wahrnehmung, ist also noch eine Projektion. Was soll ich lernen? Wahrheitsgemäß zu projizieren, egal, was du mir zeigst, ich will den Christus sehen. Egal was du machst, ich will Liebe fühlen. Egal, was in der Welt passiert. Und wenn noch so viele Kriege sind, dann will ich immer noch Frieden bringen. Und dann soll sogar ein Krieg einem Heiligen Zweck sich unterordnen, weil ich das so will. Und klar, ist der Begriff „Heiliger Krieg „ dann völlig missverstehbar für diejenigen, die nicht von dem Geist inspiriert sind. Also wird es vielleicht lange dauern, bis das verstanden wird, was wirklich damit gemeint ist. Aber wir können viel dafür tun, dass es richtig gemeint ist und dann erst wird jeder erkennen, „na Moment, da gibt es aber auch einen leichteren Weg“. Weg vom Kreuz, da muss ich mich nicht mehr kreuzigen lassen, da muss ich nicht jemanden umbringen. Das heißt für dich, da muss ich nicht jemanden anschnauzen, ich könnte gleich liebevoll auf ihn schauen. Denn selbst, wenn ich ihn anschnauze, ist er immer noch mit mir im Himmel, nur ich bin derjenige, der es nicht mitkriegt. Ich muss die Dinge anders verstehen. Das geht aber nur durch konsequente Anwendung, zum Beispiel dieses Kurses. Mein Einssein mit dem CHRISTUS begründet mich als DEINEN SOHN, jenseits der Reichweite der Zeit und gänzlich frei von jeglichem Gesetz außer dem DEINEN. Ich habe kein Selbst außer dem CHRISTUS in mir. Ich habe keinen Zweck als SEINEN EIGENEN. Und ER ist wie SEIN VATER. Also muss ich mit DIR wie auch mit IHM eins sein. Denn wer ist CHRISTUS anders als DEIN SOHN, wie DU IHN schufst? Und was bin ich, wenn nicht der CHRISTUS in mir?Und immerhin wird die Wiedergeburt des Jesus, den du bereits mit dem Christus identifiziert hast, alle Jahre wieder gefeiert. So weit bist du in der Wahrnehmung schon gekommen, dass du das nicht ignorieren kannst. Es muss jedes Jahr wieder passieren, jedes Jahr. Aber jetzt geh noch einen Schritt weiter. Lass es jeden Tag passieren und sei du derjenige und lass ihn in jedem wiedergeboren werden. Und womit beschenken wir uns dann? Mit Frieden, mit Vergebung, mit Heilung. Und all das, was du hier brauchst, das wird dir auch noch gegeben werden, sogar Gold, halt in Form von Geld. Und sogar Weihrauch als Symbol, das sogar Rauch was Heiliges sein kann. Und mit Myrrhe, das sogar irgendwas zu Essen dich einfach heilen kann, dich einfach heilend sein kann, irgendetwas. Und das die Tiere um dich herum, wenn welche da sind, dann gehören sie eben dazu. Es ist nicht schwer, eine universelle Botschaft zu verstehen, wenn du sie anwendest. Wenn du sie lediglich mit dem urteilenden weißt, hast du nichts verstanden, dann verkümmert das. Und dann können wir aus der Lehre, zum Beispiel des Mohammed nichts lernen, weil wir es entweder als die Islamisten gründlich missverstehen, oder, wir beurteilen dann lediglich die Islamisten und glauben, wir hätten den Islam verstanden. Haben wir eben nicht. Oder wir beurteilen die Christen und glauben, wir haben die Botschaft des Christus verstanden. Haben wir auch nicht. Wenn ich aber denselben Geist benütze, dann verstehe ich jede Botschaft als eine Ermahnung, nicht zu urteilen. Als eine Ermahnung, „verwehr niemanden das Himmelreich“ in einer Beziehung. Es gibt keine Gründe, die den Sinn erfüllen würden, dass du ausgeschlossen bist. Also sind alle diese Gründe völlig bedeutungslos, ohne Wirkung. Denn ihre maximale Wirkung müsste immer die sein: „Du kommst nicht in den Himmel, du darfst nicht zu Gott, du bist auf ewig verdammt, jetzt“. Denn wann findet die Ewigkeit statt? Jetzt. Wann fällst du dein letztes Gericht? Immer jetzt. Also müssen wir ein ganz gerechtes Jüngstes Gericht fällen: JEDER IST WILLKOMMEN! Und das ist keine Religion, das ist eine Praxis, das ist eine Erfahrung. In dieser Erfahrung wird die Wahrnehmung transzendiert und es ist endlich Weihnachten – für alle.

2 Gedanken zu „Sei du ein Christkind!“

  1. Hallo Michael,
    es ist so wohltuend eine Botschaft zu begreifen, welche bisher von mir nie verstanden
    wurde. Du schreibst so klar und deutlich was ich schon lange als die Wahrheit fühle,
    aber mangels Verständnis nicht umzusetzen wußte.
    Es ist ein genialer Beitrag Menschen zu helfen ins Leuchten zu kommen (Frieden er-
    fahrbar zu machen)
    Danke
    Christa

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