Seid wach, Brüder!

Zur Morgensession vom 04. März 2016:

Michael erklärt anhand von eigenen Beispielen und gibt wesentliche Informationen und Werkzeuge in die Hand, wie es wirklich umsetzbar ist, glücklicher und gestärkt aus einer verfahrenen  Situation herauzutreten.

Hier einige hilfreiche  Sätze und Auszüge aus dieser Session:

… Wo schläfst du? In dieser Welt. Also wo musst du die Lektion lernen? Hier. Woher kommt deine Kraft? Vom schlafen? Vom Körper? Tatsächlich? Kommt die tatsächlich vom Körper? Oder projizierst du deine Ideen auf den Körper? Die sind aber falsch.

Mit dieser Welt ist es so, wenn du was Schlimmes erlebt hast, geht es dir schlechter als vorher. Warum ist das falsch? Du glaubst, dass das Schlimme mehr Macht hat als das Gute. Und das hat so viel Macht, dass es dir nachher schlechter geht, dass du geschwächt bist. Wer hat also die Macht? Das Schlimme, das Böse, die Krankheit, die Verletzungen, die Angriffe, das Verlassen sein, irgendeine Trennung, eine Angst.

Also musst du glauben, also muss es sein, dass du den Gott der Angst anbetest um Kraft, dass er dich schwächt. Das tut er – auf deinen Wunsch hin. Das macht er. Welcher Gott? Na ja, Gott ist nur ein anderer Begriff für Ursache. Dass es eine Ursache gibt, nicht eine Ursache, die dich mit ihrer Liebe erhält, sondern eine Ursache die dich schwächt. Die Wirkung ist dann Schwäche. Du wirst müde, dir geht es schlechter als vorher.

Nach einem Unfall, nach der Krankheit, nach dem Verlassen sein, nach dem Streit, nach einer Wut, nach einem Todesfall. Also muss da eine Macht sein, die dich nicht erhält, sondern dich tötet, dich schwächt. Deshalb ist der Tod zentral. Und seine Helfershelfer sind die Krankheit, die Unfälle und die tägliche Müdigkeit.

Und mit dem Kurs lernst du, dass das falsch ist indem du sagst: „Moment, diese Müdigkeit will ich nicht“. Und den Gedanken: „Das brauche ich aber, um mich zu erholen“ den will ich nicht, den überlasse ich dir – schon ist er weg.

Was brauchst du jetzt? Die Kraft, die dich wach hält – das tut sie! Die ganze Nacht und du erholst dich. Wie? Du gibst alle Gedanken auf, die dich schwächen.

„Wenn der nicht mehr da ist, dann habe ich Angst, dann bin ich krank“ „Wenn der da in dieses Zimmer einzieht, dann habe ich Angst und bin krank, dann kann ich das nicht…“ „Wenn das passiert, dann werde ich geschwächt, dann kann ich nicht mehr schlafen, um mich zu erholen…“ Ah ja….

Und was ist, wenn ich sage: „Den Gedanken will ich nicht, denn das ist ein Doppelkonzept, das kann überhaupt nicht stimmen“? Schlafen und erholen sind zwei völlig gegensätzliche Gedanken. Wenn ich die verbinde, bin ich im Konflikt.

In welchem Konflikt? In dem Konflikt, in dem ich hier immer bin. Ich löse doch keine Probleme, wenn ich drüber schlafe. Wie denn? Na nie, ist noch nie passiert. Denn schlafen heißt: Nicht aktiv sein. Moment, in dieser Welt heißt schlafen, dass ich mich irgendwelchen Gedanken unbewusst, willenlos ausliefere. All den Gedanken, all dem Gedankenchaos, das in meinem Geist ist…

…Stell dir vor du sitzt im Flieger und der Pilot schläft ein, willst du das? Ich nicht. Also was soll das schlafen? Wozu dient es? Um die Gedanken, die ein völliges Chaos in meinem Geist sind, nicht mehr kontrollieren zu können. Und das ist dann erholsam? Das kann nicht erholsam sein, da kann nichts heilen, da berichtige ich nichts.

Welche Gedanken berichtige ich? Na die Gedanken, die mich ermüden, die mich schwächen, die mich so schwächen, dass der Körper, der an sich perfekt funktionieren kann schläft und mein Geist irgendwelches Zeug träumt, nämlich das ganze Chaos, das tagsüber passiert ist das träumt er in irgendwelchen chaotischen Träumen, geht noch in die Fantasie, träumt auch noch Dinge…..

 

 

4 Gedanken zu „Seid wach, Brüder!“

  1. Das war eine sehr inspirierende Session,
    eine unter sehr vielen. 🙂
    Man konnte falsche Gedanken (Egogedanken), wie z.B. Angst vor Schlafmangel, identifizieren und vergeben. Diese Session von Michael Ostarek inspirierte mich besonders, in der kommenden Zeit ein paar ganz praktische Vergebungsübungen zum Thema Wachsein zu absovieren – Vergeben im Wachsein – stelle ich mir sehr effektiv vor, für das weitere Kurslernen.

    Insgesamt sind die Sessions sehr, sehr lehrreich und das Tolle daran ist, leicht zu verstehen und mit viel Freude mitgehbar (vielleicht dazu gesagt, wenn man kein Session- und Kursneuling ist). Vor allem die praktischen Vergebungsbeispiele sind überaus hilfreich, machen den Kurs lebbar, die Kurspraxis ist ja das Entscheidende, also wie man den Kurs lebt.

    Noch als kurzer Zusatz: Die Session ( 06.03.16) „Wie erlöse ich mich?“ Da kann ich nur sagen, einfach super, spitze, klasse!

    Vielen Dank für die super hilfreichen Sessions!
    Ohne die Sessions von Michael Ostarek hätte ich nicht so praktisch den Kurs gelernt, ich glaube, es wäre mehr bei der Theorie geblieben, jedenfalls nicht so ausführlich.
    Das Kurslernen geht natürlich immer weiter ….

    Herzliche Grüße
    Annett

  2. Lieber Michael,

    Seit fast 1 Jahr höre ich deine Session und teilweise bis zu 3 pro Tag 2015 2014 2013 und ich bin wie gefesselt.

    Jedes Mal wenn ich mir denke, so jetzt hab ich einen riesigen Sprung gemacht, kommt 1 Woche später einer der noch größer ist und alles vorherige umwirft.

    Das was du da lieferst ist nicht in Worte zu fassen.

    Danke, daß es euch gibt.

    Jürgen

  3. Ihr Lieben,
    mit dem heutigen Beitrag möchte bezeugen, dass es tatsächlich wahr ist, dass Schlafen schwächt und wach sein die einzige Möglichkeit bietet, seinem Gedankenchaos Einhalt zu bieten. Ich konnte in der gestrigen Nacht bis 4.30 Uhr morgens nicht einschlafen. Drei Tage schon quälten mich Migräne und Erbrechen. Ich habe die Nacht gefühlt an die 300.000 Gedanken gedacht. Da im Geist die Gedanken ohne Kontrolle so viel schneller fließen, als wenn man ganz bewusst an etwas Konkretes denkt, fallen die Korrekturen ungefähr im Minutentakt in die Gedanken ein – unterbrechen sie und ersetzen sie durch einfache und wahre Gedanken. Heute morgen bin ich dann nach ca. 3 Stunden Schlaf aufgewacht und habe keinerlei müde Gedanken. Der Körper schwang sich morgens aufs Fahrrad und schaute kurz beim Arzt vorbei. Im Wartezimmer waren einige Besucher. Nach ca. einer Stunde Wartezeit bin ich dann an die Theke zu den Sprechstundenhilfen und bat darum, den Termin abzusagen. Wieder konnte ein Teil im Geist geheilt werden und das habe ich heute morgen nochmals mit den Patienten teilen können – im Stillen. Ach – Danke Vater und Danke an Euch alle.

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