Trau dich: soviel(e) zu lieben, Bruder.

Michael hat zu der Morgensession von Samstag, den 29.08.2015 sehr viel Feedback erhalten.  Deshalb gibt es hier vorab  einen Auszug der fast wörtlichen Abschrift  zur Lektion 241. Zitate aus dem Kurs in » «.

An sich sollst du im Kurs nichts anderes fühlen wollen, als Liebe. Überhaupt nichts anderes. Du sollst so erfüllt werden von Liebe, dass du gar nicht anders kannst, als zu lieben, als zu vergeben. Du willst überhaupt nichts rechtfertigen, gar nichts. Das einzige was du willst, ist lieben. Und du bist froh, dass du lieben kannst, weil du vergibst, denn wenn du nicht vergibst, kannst du doch nicht lieben. Das geht doch gar nicht. Ist doch überhaupt nicht möglich, in dieser Welt zu lieben, wenn du nicht vergibst, das geht doch überhaupt nicht.Die Welt ist falsche Wahrnehmung, sie ist deine falsche Wahrnehmung. Du nimmst natürlich andere wahr, die auch was zu lernen haben. Natürlich hat dein Bruder auch was zu lernen, ja! Aber von wem? Von dir! Wie kann er das lernen? Indem d u lernst und wie lernst du? Indem du dein Lernen mit ihm teilst. Natürlich siehst du, dass dein Bruder etwas zu lernen hat, aber es ist deine Wahrnehmung! Und du willst lieben, du willst, dass er etwas lernt, aber du weißt eines, er kann nur von dir lernen. Und wann kann er von dir lernen, wenn du bereit bist, zu lernen. Wenn du bereit bist, dir zu vergeben, für das was du wahrnimmst, für die Fehler, die der andere macht. Ja! Er macht noch Fehler, er lässt sich noch kreuzigen. Er kreuzigt sich, er versucht sogar, den Schmerz, den die Gekreuzigten erleben, dir zu geben, dir oder irgendjemand anderen.

Und du weißt eines, in dem Moment, wo du den Fehler rechtfertigst, hörst du auf zu lieben. Und das sollst du irgendwann spüren, du sollst spüren, wann du aufhörst zu lieben, wann du damit aufhörst. In dem Moment, wo du lediglich sagst: „Das ist ja schrecklich“. Die Welt ist falsche Wahrnehmung und deshalb musst du sie berichtigen. Sie ist falsche Wahrnehmung. Ja, natürlich, Gott sei Dank. Gott sei Dank ist sie nur falsche Wahrnehmung. – »Die Welt ist falsche Wahrnehmung. Sie ist aus dem Irrtum geboren …« – aus dem Gedanken, der ein Fehler in deinem Geist ist, den du nicht willst. Aus dem ist sie geboren. Und hat ihre Quelle, den Geist des Wahrnehmenden, nicht verlassen. Natürlich siehst du, dass ein anderer sich falsch entschieden hat. Ja, das ist keine Kunst, dass ein Lehrer GOTTES sieht, dass ein anderer sich falsch entschieden hat. Aber er rechtfertigt das nicht einfach nur und sagt: „Ja, der andere hat sich falsch entschieden, der hat den falschen Zeitpunkt gewählt.“ Sondern er sagt: „Hoppala, das ist ja immer noch meine Wahrnehmung, es ist ja immer noch meine Wahrnehmung.“ Und jetzt will er die Liebe fühlen, die er für seinen Bruder immer noch hegt.

Und es gibt doch etliche Kurslehrer, die sind so von der Theorie des Kurses fasziniert, dass sie letztendlich dann doch nur die Theorie sehen und sagen: „Der hat sich falsch entschieden.“ Ja, aber sie vergessen, Moment, er ist doch Teil meiner Wahrnehmung. Ich bin doch gar kein Körper. Ich will doch dem Heiligen Geist helfen, die Welt zu erlösen. Und ich kann nur jeden darum bitten, geh in diese Erfahrung der Ergriffenheit. Geh in diese Hingabe, spür die Liebe, die du für deine Brüder hegst und hab vor dieser Liebe keine Angst. Sonst trennst du dich nämlich wieder und sagst: „Naja, letztendlich Hauptsache, ich wähle jetzt den Zeitpunkt für mich und Hauptsache, ich entscheide mich nicht falsch.“ Ich würde den Fehler stillschweigend, den ich immer noch wahrnehme, dulden.

Der andere ist Teil meiner Wahrnehmung – Geister sind verbunden. Ich erfahre die Wirkungen seines Denkens, weil Geister verbunden sind. Das sollte der Lehrer GOTTES nie vergessen, damit er nicht in die alte Abgrenzung geht, in die alte Trennung, und lediglich sagt: „Naja, das wäre die Idee, da hat der andere etwas zu lernen.“ Ja, aber braucht dich, du musst seine falsche Wahrnehmung einen Augenblick mit ihm teilen, sowie Jesus es mit dir auch macht. Aber, du sollst genauso denken, wie der HEILIGE GEIST, du glaubst nicht mehr dran. Du hebst es in deinem Geist auf, du vergibst wirklich dir dafür, du machst es.

Du gehst in diese brüderliche, berichtigende, liebevolle Liebe und hast davor keine Angst. Du grenzt dich nicht ab, denn selbst wenn du der fortgeschrittenste Lehrer bist, den es überhaupt gibt … solange du das wahrnimmst, die Welt wahrnimmst, bittet dich der HEILIGE GEIST: „Bist du bereit mir zu helfen, die Welt zu erlösen?“. Und den Fehler deines Bruders, damit er von dir lernen kann, in deinem Geist zu berichtigen. Denn Jesus braucht dich hier noch eine Weile – in der Wahrnehmung. Das ist ein Dienst, die alte Idee des Bodhisattwa, dass du hier eine Funktion hast. Und wenn du deine Bedürfnisse nicht betonst, dann wird dir immer noch alles gegeben, was du brauchst, um deinen Brüdern, die ein Teil von dir sind, zu helfen. Und du immer noch respektierst, solange du die Welt wahrnimmst und nicht einen Augenblick lang nur das Antlitz CHRISTI … und dann nimmst du nicht mehr wahr.

Wenn ich ehrlich bin, muss ich ganz einfach zugeben, ich nehme noch wahr, ich nehme die Welt noch wahr, Punkt. Also, hat der VATER bei mir SEINEN Schritt noch nicht getan. Das macht nichts, ER wird IHN tun. In der Zeit muss ich nicht bedauern, ich muss nicht der unglückliche Schüler sein, ich muss nicht ungeduldig sein, ich kann wieder die Bitte des HEILIGEN GEISTES hören: „Bist du bereit, MIR zu helfen, die Welt zu erlösen?“, die falsche Wahrnehmung ist. Und dann kann ich die Welt erlösen und dann spür ich die Nächstenliebe, die natürlich eine Widerspiegelung einer viel, viel größeren Liebe ist. Aber, ich will diese Nächstenliebe spüren, ich will sie fühlen; ich will fühlen, dass ich für meine Brüder da bin; ich will fühlen, dass ich ihre Angst in m e i n e m Geist berichtige. Ich will fühlen, dass sie ihren Fehlern nicht alleine ausgeliefert sind. Denn, wenn ich ein Bruder bin, dann bin ich ihr Bruder. Und solange ich die Welt wahrnehme, habe ich da eine Aufgabe …

Dieser eine, den GOTT als Erlöser für die Welt bestimmte, ist der HEILIGE GEIST, okay. Und der bittet mich: „Hilfst du mir, bei meiner Aufgabe, die Welt zu erlösen?“. Und jetzt bekommt das alles einen neuen Zweck. Hör du daraus den Ruf nach GOTT, also den Ruf nach LIEBE. Und beantworte den Ruf. Jetzt gibst du der Welt diese Antwort.
»Folge SEINEM Licht und sieh die Welt sowie ER sie erblickt. Höre nur SEINE Stimme in allem was zu dir spricht und lasse IHN dir Freiheit und Gewissheit geben, die du weggeworfen hast, die der Himmel aber für dich erhalten hat. Wir wollen nicht eher zufrieden ruhen, als bis die Welt sich unserer veränderten Wahrnehmung angeschlossen hat.«
Ich kann auch vorher gar nicht ruhen, das ist so. Moment, ich will es auch gar nicht, denn ich finde vorher keine Ruhe. Ich bin auch froh darum, dass ich vorher keine Ruhe finde. Warum sollst du nicht allmählich in diese Entschlossenheit kommen und froh sein, dass du vorher keine Ruhe findest? Wenn du jemanden liebst, und dem geht’s schlecht, willst du dann vorher Ruhe finden? Oder willst du ihm noch einen heißen Tee machen und ihm das Bett aufschütteln. Willst du selber nicht auch erst dann zur Ruhe gehen, wenn du alles gemacht hat, was der andere braucht? Jeder, der liebt, dem geht’s auch so. Ich will vorher gar nicht einschlafen, wenn ich merke meinem Kind geht’s nicht gut, ich will es nicht. Ich freue mich natürlich darauf, wenn ich einschlafen kann, das ist klar, aber ich will nicht einfach einschlafen. Selbst wenn ich müde bin, will ich es nicht. Das ist ein Zeichen von Liebe. Liebe sagt nicht einfach: „Ah, ich bin aber müde, ich muss jetzt an mich denken, ich muss jetzt einschlafen.“ Nein, das geht nicht. Das wäre auch komisch, denn in dem Moment musst du Angst fühlen

Das heißt nicht, sich opfern. Nein, das nicht. Liebe opfert sich nicht – sei dir da ganz sicher. Angst hat sowieso immer Angst sich zu opfern. Aber Liebe opfert sich doch nicht, da ist das Gefühl gar nicht da. Auch das musst du bemerken. Wann hast du das Gefühl dich zu opfern? Wenn du liebst, hattest du da je das Gefühl dich zu opfern? Lass einfach zu, dass du dir das eingestehst, ja. Denn in diesem Unterschied wirst du lernen. Und was merkst du dann noch? Liebe gibt dir immer die Kraft, wo du das tun kannst und dann entsteht das Gefühl gar nicht, sich zu opfern. Dann fühlst du dich auch nicht missbraucht oder nur benützt oder irgend so etwas. Nein, dann kannst du Dinge tun, einfach weil du sie tun musst. Da ist auch kein Ärger da. Es kann sein, dass ein bisschen Müdigkeit da ist, aber wenn du diese Liebe spürst, dann willst du dich sogar gegen die Müdigkeit entscheiden und das funktioniert dann auch.

Das sind schon ganz persönliche Erfahrungen, wo du sogar in dieser Welt lernen kannst, Liebe gibt dir Kraft, da wo die Angst versagt. Das kann jeder spüren, und dann ist auch Freude da und Dankbarkeit. Und dann ist auch kein Gefühl der Getrenntheit da, eben nicht, sondern dann ist das Gefühl einer Verbundenheit da. Dann ist die Beziehung tatsächlich verpflichtend, ohne, dass du darunter leidest. Dann spürst du diese innere Verpflichtung, der du nachkommen willst.
Und das ist gemeint, mit  » …jetzt werden die Geräusche zum Ruf nach GOTT«. Und du bist der Glückliche, der die Antwort auf den Ruf geben kann und auch will. Du hast die Antwort bekommen, ja. Im Heiligen Augenblick – für dich. Stimmt, aber nicht für dich alleine. Um sie zu geben. Du hast die Heilige Beziehung erlebt, mit vielleicht sogar … Es gibt sogar diejenigen, die haben Offenbarung erlebt, ja. Macht nichts! Und was tun sie dann? Sie wollen es in den Beziehungen ausdehnen und sie wollen merken, wann sie es nicht ausdehnen können. Und sie wollen dann ihre Rettung nicht in der Trennung suchen. Und nicht so tun, als ob sie jetzt allein weiterheilen könnten. Eben nicht.

Sie hören den nächsten Ruf und sind froh, dass sie eine Manifestation des EINEN,  den GOTT als ERLÖSER für die Welt bestimmte, des HEILIGEN GEISTES geworden sind. –»Höre nur SEINE Stimme in allem, was zu dir spricht.« – Lass zu, dass das alles zu dir spricht. Lass zu, dass die Leidenden zu dir sprechen, dass sie zu d i r sprechen. Und sei froh, dass du eine unerschöpfliche Antwort hast, sei froh, dass sie dir ihre Fehler sagen.  – »Höre nur SEINE Stimme in allem, was zu dir spricht.«-  Und das sind an einem Tag mehr und an anderen weniger. – »Und lasse IHN dir Frieden und Gewissheit geben, die du weggeworfen hast, die der HIMMEL aber für dich in IHM erhalten hat.«

Und wenn eine Arbeit für dich das geworden ist, worum es geht, dann hörst du den Ruf nicht mehr. Oder eine Arbeitslosigkeit oder eine Krankheit. Wenn du aber erlaubst, dass ER dem einen anderen Zweck gibt, dann hörst du auch immer SEINE Stimme in jedem, der zu dir spricht. Und bist froh, dass du den Ruf nach Gott hörst, bist einfach nur froh, weil du ihn beantworten kannst. Und je mehr du ihn beantwortest umso mehr hörst du ihn auch. Und was ist das dann? Das ist dann Kommunikation. Du hörst den Ruf nach Gott, du hörst die Antwort, du antwortest. Du bist die Kommunikationsverbindung selber geworden zwischen Gott und deinen Brüdern.

Du kommunizierst. Und dein Körper ist für diese Kommunikation das Kommunikationsmittel. Sogar deine Augen und deine Ohren und dein Mund und alles, was du tust, dient, um diese Kommunikation im Gang zu halten. Was glaubst du, wie glücklich du bist und wie dankbar du bist und wieviel Heilung du erlebst? Natürlich nicht allein. Na, eben nicht mehr allein. Und wie die Liebe dich erfüllt. Jetzt könntest du sagen, wird Liebe mit jedem ausgetauscht, Nimm einfach mal den Begriff jetzt. Oder sie geht einfach nur hin und her, du hörst, du antwortest, du hörst den HEILIGEN GEIST, wie ER dir die Antwort gibt und du hörst den HEILIGEN GEIST, wie ER dich aus dem anderen um die Antwort bittet. Du hörst nur noch die EINE STIMME. Von außen und von innen. Und aus dir selber.

Erlaub doch diese ganzheitliche Wahrnehmung und – »lasse IHN dir Frieden geben und Gewissheit, die du weggeworfen hast, die der HIMMEL aber für dich in IHM erhalten hat. Wir wollen nicht eher zufrieden sein«, –  na, das wollen wir natürlich nicht. – »Wir wollen nicht eher zufrieden ruhen.« – Aber, heißt das, das wir unzufrieden sind, jetzt? – …»als bis sich die Welt unserer veränderten Wahrnehmung angeschlossen hat.« – Es geht doch einfach nur darum zu sagen: „Ich kann jetzt nicht einfach sagen, na, mir genügt das, wie es mir gerade geht.“ –  »Wir wollen nicht zufrieden sein, ehe die Vergebung nicht vollständig geworden ist. Und lass uns nichts versuchen, unsere Funktion zu ändern. Wir müssen die Welt erlösen.«

Da ist doch kein Zwang, das ist einfach nur eine Aufgabe, einfach nur eine Aufgabe. Und die ist so verbindlich, dass wir den Begriff „müssen“ benützen. Das ist, wie wenn du von Liebe erfüllt bist, dann musst du den anderen in den Arm nehmen, du kannst nicht anders. Das ist doch ein ganz anderes „müssen“, denn wir, die wir sie machten. Und hier ist dieses  w i r  und jetzt siehst du deinen Bruder, der die Welt der Angst macht.

Wir, die   w i r   sie machten, müssen sie erlösen. Und du nimmst ihn einfach innerlich an der Hand und sagst: „Ja, Bruder, aber wir erlösen sie jetzt. Und ich helfe, dir sie zu erlösen.“ Es ist nicht mehr die Trennung wie … Stell dir es einfach mal so vor: das ist, wie wenn du dein Auto in die Werkstatt bringst, und jetzt würde der Automechaniker dir auch noch einen Schraubenschlüssel in die Hand drücken und sagen: „Okay, komm. Wir, die wir das Auto kaputt gemacht haben, wir reparieren es jetzt.“ Nicht er macht es ganz alleine. Er macht es aber er drückt dir auch noch einen Schraubenschlüssel in die Hand und sagt komm: „Du schraubst schon mal die Räder ab. Einfach nur so.“

Sieh es einfach nur als etwas Praktisches. Und bist jetzt einfach mit dabei, immer noch mit dabei obwohl du schon der Automechaniker bist und ein gut funktionierendes Auto hast. Da kommt noch jemand, denn du hast noch mal … Obwohl du schon der Meister bist, hast du immer noch für deine Brüder eine Werkstatt aufgemacht. Und hast nicht einfach nur gesagt: „Mein Auto ist okay.“ Nein, du hast noch mal eine Werkstatt eröffnen sollen, damit deine Brüder ihre Autos zu dir bringen können. Du hörst den Ruf danach, denn du kannst reparieren, du kannst heilen, du bist auch schon geheilt, aber du willst nicht alleine heilen. Und als Lehrer GOTTES sollst du noch mal eine Werkstatt aufmachen.

Ich bitte dich einfach, die Begriffe, die ich verwende; nicht zu analysieren. Es ist sowieso deine Aufgabe, die aufzumachen, denk dran! Das tust du nicht, weil du gut bist, ja? Sondern, das musst du tun. Warum? Na, weil du deinen Brüdern verpflichtet bist. Warum? Wir haben die Welt gemacht. Wir müssen sie erlösen. Und dann hast du eben noch mal eine Funktion, du kannst noch nicht in Rente gehen, musst noch mal eine Werkstatt aufmachen. »Wir müssen die Welt erlösen, denn wir, die wir sie machten,«-immer noch  w i r – , » müssen sie durch CHRISTI Augen sehen, damit das, was gemacht wurde, um zu sterben, dem ewigen Leben zurückerstattet werden kann.«

Und darum kannst du auch noch nicht allein in den Himmel. Aber deine Werkstatt, die repräsentiert schon mal den Himmel. Da sollen alle hinkommen können, die mühselig und beladen sind –  du wirst sie erquicken. Nicht, weil du so gut bist, sondern weil wir das machen müssen, du grenzt dich nicht ab. Jesus grenzt sich immer noch nicht ab und sagt: „Ihr müsst das jetzt machen.“ Nein,  w i r .

» In diesem Heiligen Augenblick ist die Erlösung gekommen. Welche Freude herrscht doch heute. Es ist die Zeit einer besonderen Feier. Denn das Heute hält der verdunkelten Welt, den für ihre Befreiung festgesetzten Augenblick entgegen. Der Tag ist gekommen, an dem der Kummer abfällt und der Schmerz vergangen ist.« – Bruder, ohne diese Einstellung kannst du diese Liebe nicht fühlen. Und die fehlt dir, die fehlt dir viel mehr, als du glaubst! Dein Ego löst sich in dieser Liebe, wenn du sie fühlst, einfach nur auf. Du greifst das Ego nicht an. Du analysierst das Ego nicht, du bearbeitest es nicht. Du musst nur lieben und dann löst sich dein ängstliches Ego in deiner Nächstenliebe einfach nur auf. Es ist einfach nur weg.

Und du bist das Wunder. Warum? Weil, du mit deinen Brüdern zusammen, die Welt, die immer noch wir machten … ja, da kannst du Jesus ruhig dazuzählen und Buddha auch, der hat sie auch mit uns gemacht …  W i r  erlösen sie. Ein Erlöser ist derjenige, der sich freut, dass er sie erlöst. – »Der Tag ist gekommen, an dem der Kummer abfällt und der Schmerz vergangen ist. Die Herrlichkeit der Erlösung dämmert heute einer freigegebenen Welt. Dies ist die Zeit der Hoffnung für unzählige Millionen.«- Ja, lass doch zu, dass dir Millionen von Menschen einfallen. Das ist doch nicht schwer. Schau auf die Welt und du siehst Millionen von Menschen. – »Sie werden jetzt vereint, in dem du ihnen allen vergibst, denn mir wird heute von dir vergeben werden.« – Tu es einfach nur.

»Wir haben einander jetzt vergeben und so kommen wir endlich wieder zu DIR. Vater, DEIN SOHN, der niemals fortgegangen ist, kehrt zum HIMMEL und zu seinem Heim zurück. Wie froh sind wir, dass unsere geistige Gesundheit in uns wiederhergestellt ist und wir uns erinnern, dass wir alle eins sind.«

Das ist in der Form des Gebetes. Es ist also etwas, worum du betest, worum du bittest. Es ist etwas, worum du genauso gebeten wirst, also bist du derjenige, der dieses Gebet selber spricht und deshalb auch erhörst. In dem du den Zeitpunkt festlegst und bestimmst. –  »In diesem heiligen Augenblick ist die Erlösung gekommen. Welche Freude herrscht doch heute.« – Lehre das, lehre, welche Freude herrscht doch heute. Und dann lerne es! Und höre aus jedem, wo du siehst, bei dem herrscht überhaupt keine Freude … Der bittet dich, dass du ihn das lehrst, indem du es selber lernen willst. Das will er von dir lernen. Also, lehr es. Das ist es, was er zu lernen hat, ganz klar. Aber, er kann es nur lernen, wenn du es lernst. Und du kannst es nur lernen, wenn du weißt, das ist es, was er will, dass du es lehrst. Und nichts anderes.

»Wir haben einander jetzt vergeben und so kommen wir endlich wieder zu dir, Vater.« – Und das ist es doch, was einander vergeben ist. Was heißt denn: einander vergeben? Naja, deinen Fehler in meinem Geist zu berichtigen. Und da du mich darum bittest, musst du mir vergeben haben, denn sonst würdest du mich gar nicht bitten. Ich muss es nur tun. Und schon haben zwei wieder einander vergeben. Und frage dich nie, wie du so etwas tun sollst, niemals. Denn, in dem Moment vergisst du, wie du es tun sollst. So.

Lass uns wirklich froh sein, dass wir, die  w i r  sie machten, diejenigen sind, die sie berichtigen. Und bleib immer in dem wir, bleib einfach drin, in jeder Situation. Ich muss also eines lernen, meine wirklichen Beziehungen, selbst wenn ich mal zu meinem Freund oder meinen Eltern gesagt habe, wir –  mein Freund war immer nur ein Teil von uns. Nicht, wir beide waren wir, sondern er war ein Teil von uns.  Und wenn meine Eltern nicht mehr da sind, nicht wir waren die Familie, die wir waren nur zwei von uns allen. Und in dem Moment, wo ich meinen Nachbarn sehe, sehe ich jemanden anderen von uns. Und dann sehe ich meine Oma, die ist nur jemand anderer von uns allen. Und in meinen Beziehungen dachte ich immer, wir zwei sind wir. Nein, eben nicht. Es war nur ein von mir hervorgehobener Teil von uns. Ich habe an sich immer die anderen ausgeschlossen.

Und jetzt muss ich lernen, alle sind wir. Und ich hab es sehr, sehr nötig, anderen Teilen von uns als uns zu begegnen. In dem Moment, wo jemand im Auto neben dir sitzt, das sind jetzt wir; in dem Moment, wo du an jemanden denkst, das sind wir. Und so entdeckst du allmählich, wer wir überhaupt alle sind. Und du bekommst ein wirkliches „Wir-Gefühl“. Und dieses „Wir-Gefühl“ soll in seiner Ganzheit ich sein. Und dann fehlt nur noch der Vater und sein Schritt. Also, lass nicht zu, dass du bei einem bestimmten Menschen an wir denkst und in dem Moment, wo der nicht mehr da ist, fühlst du dich allein, das kann nicht sein, das darf nicht sein.

Das war deine Illusion, das waren die besonderen Beziehungen, die ein Ersatz sein sollten. Sonst ist so ein Missverhältnis da, zwischen den Brüdern, an die du denkst, denen die du sehr gut kennst und denen, die du gar nicht kennst, da ist ein Missverhältnis da. Das kann nicht sein. Und den Brüdern, mit denen du Erfahrungen gemacht hast, mit denen du gar keine Erfahrung gemacht hast. Das ist ein Missverhältnis innerhalb der Sohnschaft. Und den Brüdern, denen du vertraust, weil du mit denen schon das und das erlebt hast und den Brüdern, denen du misstraust, weil du etwas Schlimmes erlebt hast, und den Brüdern, denen du gar nicht traust.

Das ist ein Missverhältnis, da stimmt etwas nicht, das muss heilen. Den Brüdern, wo du eine Nähe erlebst und den Brüdern, wo überhaupt keine Nähe da ist, ist ein Missverhältnis innerhalb der ganze SOHNSCHAFT, das muss berichtigt werden. Das ist falsche Wahrnehmung. Davon müssen wir die Welt, die die SOHNSCHAFT ist, erlösen. Und darum können wir auch nicht eher sozusagen ruhen, sondern wir müssen dranbleiben, damit das heilt. Und weil wir ja in Liebe dranbleiben, ist das keine Herausforderung.

 

 

 

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