Verkehrt gefragt = keine Antwort. Richtig gefragt = eine Antwort!

Gestern las ich in dem Buch „Jenseits der Glückseligkeit“ von Kenneth Wapnick, in dem er über das Leben von Helen Schucman und die Niederschrift von Ein Kurs in Wundern berichtet. Auf den Seiten 219/220 geht es u. a. darum, dass Jesus und Helen sich bemühen, Bill zu helfen, seinen Widerstand gegen Jesus zu überwinden und ihm auf diese Weise näher zu kommen. Jesus sagt hier:

„Wenn du keine Antwort bekommst, liegt es immer daran, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Helen: Ich sagte, ER habe versprochen zu kommen, wenn ER angerufen würde, und Bill bittet und erkennt nicht und hatte wirklich versucht, anzuklopfen, und es ist ihm nicht aufgetan worden. Ich glaube, die Tür ist einen Spalt weit offen, aber ich würde sie nicht wirklich sehr offen nennen.

Ich kann dort, wo er (Bill) verkehrt fragt, nicht antworten. Wenn er richtig fragt, habe ich
geantwortet. Er neigt dazu, einen Teil der Antwort zu hören und selber zu entscheiden,
wann er abbricht. Er sollte fragen, ob das alles ist. Da ich nicht weiß, wann er abbricht,
muss ich sehr kurz und sogar verschlüsselt sprechen. Es zerhackt die Botschaft zu sehr.

Es gibt außerdem drei hauptsächliche Störquellen:
1. Er hat keine allzu große Zuversicht, dass ich durchkommen werde. Er nimmt nie einfach nur seine Rechte in Anspruch. Er sollte mit sehr viel mehr Zuversicht beginnen. Ich werde meine Versprechen halten, aber du (Helen) verhältst dich nicht so, als würdest du es wirklich von ihm erwarten …
2. Er muss lernen, sich besser zu konzentrieren. Sein Geist flattert für eine gute Kommunikation zu sehr umher. Schlag einen sehr kurzen Satz vor wie „Hier bin ich, Herr“, und dann denk an nichts anderes.* Zieh einfach deinen Geist von allem anderen ab, und konzentriere ihn auf diese Worte. Das wird ihm auch die Einsicht vermitteln, dass er (Bill) wirklich da ist. Er ist sich dessen nicht allzu sicher.

*Bei einer anderen Gelegenheit gab Jesus Bill einen zweiten Spruch, um ihm zu helfen, seinen Geist mehr auf ihn auszurichten: „Jesus, mein Bruder, zeig mir deine Liebe.“ „

Nachdem ich dies gelesen hatte, musste ich mir eingestehen, dass auch ich, wenn ich Jesus um Antwort bat, dazu neigte, einen Teil der Antwort zu hören und selber zu entscheiden, wann ich abbrach. Nun ist klar für mich, dass ich verkehrt gefragt habe.

Körperliche Beschwerden quälten mich und ich sagte immer wieder: „Das bedeutet nichts. Das heilt.“ Bis ich Jesus bat, mir seine Liebe zu zeigen. Sie wurde mir mit diesem Gedicht gezeigt, und ich fragte, während ich es niederschrieb, immer wieder, ob dies alles sei.

Der Körper bedarf der Heilung nicht.
Der Geist bedarf der Heilung, das ist deine Pflicht.
Lass zu, dass du geheilt jetzt wirst,
indem du den KURS studierst und auch praktizierst.
Dein Verlangen nach GOTT ist so groß,
nichts anderes gibt dir mehr Trost.
Sei bereit!
Es ist nun an der Zeit,
zu empfangen, was dir gehört.
Die Kommunikation ist jetzt ungestört.

Seitdem sage ich mir immer wieder: „Der Körper bedarf keiner Heilung“. Ich schaue jetzt anders auf Körper als vorher. Danke!

4 Gedanken zu „Verkehrt gefragt = keine Antwort. Richtig gefragt = eine Antwort!“

  1. Ja, Bruder, danke. Ja, laß uns gemeinsam als Ganzes auf alle Formen anders schauen, und indem wir unseren Geist SEINER geheilten Schau übergeben, vergeben wir. Danke

  2. Ja, Bruder danke.So lange hatte ich mich nur auf die Heilung meines Körpers konzentriert und Jesus gebeten mir zu sagen, was diese Schmerzen bedeuten sollen.
    Jetzt hab ich etwas verstanden.Mein Geist bedarf der Heilung, nicht mein Körper!
    Und was das Schönste daran ist: Ich weiss jetzt , dass wir nur gemeinsam heilen!
    Jesus ich bitte Dich, erinnere mich immer wieder daran !DANKE

  3. Namaste Ihr Lieben, I thank you für ein Jahr mit euch und eurer Hilfe….DANKE 🙂
    Meine Bereitwilligkeit ist und ich bin mit euch….Seid gesegnet..Bis gleich

  4. hallo meine lieben brüder auch ich danke euch. ich lese gerade auf kurs mit einem guten freund (biblothek hier von michael , es war vor mölmeshof und es tut mir unendlich gut.

    danke michael

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