Von mir aus kann ich gar nichts tun

Ein Liedtext von Bhakti Hardy-Ostarek

Von mir aus kann ich gar nichts tun
Ich dreh mich im Kreis kann nicht mal ruhn
Oh lass` mich innehalten und still sein
Lass` mich durchfluten, denn ich bitt’ dich hinein

Wenn ich jetzt zurücktret` und dir die Führung überlasse
Dann bin ich nicht mehr blind
Und sehe wie geborgen wir sind
Soviel Liebe es ist kaum zu fassen
Wie gesegnet wir sind

Refrain: Anandoham Anandambram Anandam
Anandambram Anandoham (Ich bin reine vollkommene FREUDE)

Heilende Tränen fließen über meine Wangen
Unwiderstehlich das muss Wonne sein
Wie lang scheinbar in der Illusion gefangen
Ist das Licht doch gekommen
Das Licht das in uns weilt

Refrain: Anandoham

Dankbarkeit mein Herz erfüllt
Deine Gegenwart mich ganz umhüllt
Du bist überall
Dein Licht leuchtet hell und klar

Refrain: Anandoham

God and me are one
we are the holy Son
God and me are one
We are the holy Son

Refrain: Anandoham

Das Lied kannst du dir auch auf unserer Internetseite: anhören.


Gebet

Von mir aus kann ich nichts tun

Bin ich ungeduldig auf meinem Wege
Begegne Du mir mit Deiner endlosen Geduld.
Versag ich meinem Bruder zu vergeben,
Vergib Du für mich,
lass mich ihm nicht auferlegen die Schuld.
In Zeiten, in denen ich mich erlösen fürchte,
erlöse Du mich, seist Du es, der mich führe,
lenke meine Schritte, wenn ich komm ins Wanken,
entferne die Blockaden, lass öffnen alle Schranken.
Während ich verzagt mich mit Zweifeln plag,
leg in meinen Geist Deine Gewissheit als Gab’.
Hab ich dem Wertlosen Wert beigemessen,
offenbar mir das Wertvolle stattdessen,
hilf mir vergessen alles, was ich verstehen glaubte,
meine Bewertungen aufgeben, auf die ich vertraute.
Was mir lieb und teuer blieb, gepflegt und gehegt,
lass mich dieses Dir geben, das wertlos ist, weil es vergeht;
Mein Augenmerk nun mit Dir auf das Wertvolle richten:
Gestillt, ewig geborgen in Ihm, der mich nährt und belebt,
will keinen Augenblick mehr auf diese Erfahrung verzichten,
verpflichten mich diesem Lichte, erleben wie’s sich ausdehnt.

Bin ich versucht, mich von Dir abzuwenden,
schlafend taumel zu Götzen, die mich blenden,
danach mich sehn’, was ich jetzt scheinbar nicht hab,
leit meine Hingabe zu Dem, der mich vollständig erschaffen hat.
Lass du meine Sehnsucht himmelwärts aufsteigen,
das Wesen, das sich in mir regt, mein SELBST mir zeigen,
mögest Du meine wahre IDENTITÄT bezeugen,
lass mich die WAHRHEIT nicht länger verleugnen.
Wenn strauchelnd Deine Hand ich loslassen versuch’,
hilf mir nicht mehr opfern diesen Ruf.
Weder möcht’ alleine vorwärts schreiten,
noch Ideen eigener Wege hegen,
von Dir mich jetzt lass vorbereiten …
Begleiten…Du gehst mit mir, wohin auch immer ich geh,
hier wie überall meine Zukunft in GOTTES Hand leg’.
Von mir aus kann ich nichts tun,
lass auf allem die Vergebung ruh’n,
zurücktreten und Dir meine Bereitwilligkeit geben,
all meine begangenen Fehler korrigieren und aufheben,
lass keinen von ihnen Deiner Berichtigung entgehen.
Möcht’ Rechtgesinnung nun erlangen,
empfangen Deinen stillen Segen,
hilf mir hilfreich zu sein und
allen alles zu geben.

Bedeck’ ich noch die Heiligkeit mit Schleiern der Dunkelheit,
wirke Du durch mich das Wunder, das uns aus der Not befreit.
Bin ich wieder hervorgetreten – in gespalt’nem Wille ablehne –
befreie Du meinen wahren Willen … Er sich jetzt ausdehne!

Meine Gedanken lass mich nur Dir anbieten,
mögest Du meinen Geist nun hüten,
läuternd er in Deinem Licht zum Himmel fährt,
geklärt, rein…unversehrt in mein Gewahrsein einkehrt.
In diesem Gewahrsein ruh still, frei von Sorgen
Ein ruhiger Geist im FRIEDEN GOTTES geborgen.

Bhakti

Ein Gedanke zu „Von mir aus kann ich gar nichts tun“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Gemeinsam leben, gemeinsam heilen.