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Mantrasingen in Luxemburg im November 2011

Bei unserem letzten Mantrasingen in Luxemburg haben wir einige Lieder aufgenommen, die ihr euch hier entweder direkt anhören oder herunterladen könnt.

Jaya Jagadambe

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Sitaram

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Gopala

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God’s Healing Voice

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Aad Gureh Nameh

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GOTT as iwwerall

Video

Liedertexte

Bhakti, Torsten und Jeannette

Heilsame Erfahrungen miteinander teilen

 – Ich bringe freudig das Opfer der Angst. –

Wir wollen in Wahrheit den HIMMEL,
aber erstmal einer Welt, der vergeben ist, miteinander teilen.

Mein letzter Besuch in der Arztpraxis war ein heilsames Erlebnis für viele, viele vorherige.
Immer wieder hatte ich zusammen mit dem HEILIGEN GEIST meine Ärzte als meine Brüder erlebt, und alle ihre Diagnosen über die Jahre hinweg immer wieder zur Berichtigung freigegeben, und Jesus das Ego, den Körper und die Situationen meiner Illusionen von Krankheit jeglicher Art übergeben und die Angst kontrolliert. … diese Angst, die mich Regeln des Chaos einhalten lassen will, … diese Angst, die mir sagt, was passiert, wenn …

Jesus sagt mir: Heilsame Erfahrungen miteinander teilen weiterlesen

Was ich der Wahrheit schulde

Ich lebe für die Liebe …

die man nicht messen oder aufrechnen,
nicht berechnen oder verhandeln kann,
die sich im Geben und Teilen vermehrt,
die nichts kostet, sondern unbezahlbar ist,
die nichts Besonderes ist, aber unvergleichlich,
und mir doch (oder daher) so unbekannt war,
wie auch ihr irdischer Stellvertreter,
der sich ganz harm-los Vergebung nennt,
oder reiz-voller noch Nächstenliebe,
und doch einfach eine Berichtigung ist,
die im Jetzt das Gestern vergangen sein lässt.
Und will die Allernächste mich scheinbar verlassen,
Kann das Meer an Beschuldigungen
Sich nicht in Verteidigungsdämmen anstauen,
Sondern muss in einem Tropfen Vergebung vergehen.

Ich lebe an einem Ort …

der nur für die Berichtigungen existiert
und die Erinnerung an die Unschuld wachruft,
wo irdische Träume der Besonderheit vergehen,
der mich auch trägt, wo andere ich fallen lasse,
an dem ich immer wieder neu anfangen kann
und in 3+2 = 7 nicht zwanghaft die 7 zur 5 mache,
sondern den Irrtum auch links statt rechts sehen kann
und dann eben die 3 oder die 2 oder beide ändere,
sprich „links“ Groll+Stolz+Bedrohung+Trauer
so berichtige, dass rechtes Hierbleiben herauskommt,
weil das eben jetzt die Wahrheit sein soll.
Für dieses unglaubliche „Klassenzimmer“
und diese unvergleichlichen Sessions,
wie auch immer ich manchmal zu vergeben habe,
fällt mir nichts mehr ein als dankbar zu sein.

Ein Brief von Martha

Lieber Michael & alle am Mölmeshof!

Danke für die Session – Abschrift mit meinem Unkostenbeitrag und danke für Michael, für dein kompromissloses Lehren, auch per Kraftausdrücke-Ansprechung.

Ich habe kein Problem damit. Es gibt mir Sicherheit, in der Aussage des Heiligen Geistes, dass es keine Rangunterschiede bei Wundern gibt – und dass wir verantwortlich sind für alles, was wir wahrnehmen.

Ich war sogar selber betroffen, als ich vor 10 Jahren meinem weglaufenden Bruder nachrief….(während eines Psychatrie-Aufenthaltes, wo er dann doch nicht die von mir und auch von ihm vorbereitenden Formulare für eine Alkohol-Entziehungskur unterschrieb), da rief ich ihm nach: „Dann verreck doch im Straßengraben“.

Es wirkte aber nicht, um ihn umzustimmen, und nach 5 Jahren Ein Brief von Martha weiterlesen

Liebe ist der Weg, den ich in Dankbarkeit beschreite

Ein ziemlich hilfloser Versuch, eine unbegrenzte Dankbarkeit in Worte zu fassen:

Den großen Dank, den ich verspüre,

ich – wenn ich ihn dann formuliere –
im Worte nicht recht wiederfind!
Es ist als ob der Dank verschwind‘
durch den Versuch den Grund zu nennen,
… doch dies Gefühl, das wirst du kennen.

 

„Ich danke hierfür: _____ (dafür nicht)“
doch das Wofür hat kein Gewicht.
Denn Dank gebührt nicht dem Wofür,
Nein, Dank gebührt ausschließlich Dir
und IHM und uns und allem Leben,
dem du uns lehrst uns hinzugeben.

Ich hab mein Leben wieder: Danke dir!

Ich kann mich wieder freuen: Danke dir!
Ich finde meine Brüder wieder: Danke dir!
Hurra! Ich Lebe!

Danke.                                                                                               Wirklich Danke. Felix

 

* * *

Es war an einem Sonntag in Berlin, auf einer Parkbank am See,  als mein Weg nach Hause begann.                                          Ich danke Dir, Michael.                                            Heidrun

* * *

Danke Dir Michael für Deine Hingabe.

Danke Dir Michael für Deine Disziplin

Danke Dir Michael für deine Vergebung

Danke Michael, dass Du Da bist.

Katharina

* * *

 

Lieber Michael, hab Dank für Dein konsequentes Lehren des Kurses, für Deine Klarheit, Deine Geduld, Deine Güte, Liebe ist der Weg, den ich in Dankbarkeit beschreite weiterlesen

Der vergessene Gesang

 

Horch! Vielleicht erhaschst du den Hauch eines Urzustands, den du nicht ganz vergessen hast – undeutlich vielleicht, und doch nicht gänzlich unbekannt, wie ein Lied, dessen Namen du längst vergessen hast und ebenso die Umstände, unter denen du es vernahmst. Nicht das vollständige Lied ist dir geblieben, nein, nur der kleinste Fetzen einer Melodie, weder mit einem Menschen noch einem Ort oder sonst etwas Bestimmtem verknüpft. Und dieser kleine Fetzen nur erinnert dich daran, wie lieblich dieses Lied war, wie herrlich die Umgebung, wo du es gehört hast, und wie sehr du jene liebtest, die da waren und es mit dir hörten.(T Kapitel 21, I. Der vergessene Gesang)

Auszug aus den Worten von Michael:

Sieh doch, dass GOTT nur will, dass du wirklich ohne Konflikt wahrnehmen kannst, wirklich im Frieden sein kannst, wirklich glücklich sein kannst, der Schüler dieses Kurses zu sein,weil du damit glücklich bist, so wahrzunehmen. Weil du dann nicht mal in dieser Welt Angst haben und unsicher sein und Enttäuschungen erleben musst.

Und warum müssen wir geduldig sein? Weil wir diese vielen Gaben hier noch empfangen sollen. Während du schon kaum mehr diese Erde berührst, wird dir gesagt, bist du dennoch froh, noch hier zu sein. Das ist ein Unterschied, ob du ungeduldig hier bist, weil du endlich in den Himmel willst, und nicht froh bist hier zu sein, oder ob du ungeduldig bist – aber du bist froh; du bist dennoch froh, weil du hier noch so viel Freude erlebst, weil das nötig ist.

Ich dachte eine Zeit lang auch, ich freue mich jetzt schon so auf den Himmel, aber ich habe gemerkt, dass in dieser Freude noch ein Ärger über diese Welt war. Und das kann nicht sein, denn ich kann nicht beides erleben: Freude auf den Himmel, und ungeduldig hier in der Welt und ärgerlich sein, und ängstlich, weil mir meine Wahrnehmung nicht passt. Da sind meine Gefühle noch gespalten. Also brauche ich Geduld, während ich mich auf den Himmel freue, und es sozusagen kaum noch erwarten kann, bin ich geduldig hier, weil ich mich hier noch freue. So dass meine Freude vollkommen und ungetrübt ist, während ich noch hier bin. Warum das so ist, das werde ich im Laufe meines Werdegangs noch erleben. Es hat an sich nur etwas mit dieser Heilung meiner Gefühle zu tun, die auf jeden Fall nötig ist. Und dann kann ich auch bemerken, dass diese Geduld nicht eine nervende Geduld ist, sozusagen eine ungeduldige Geduld, sondern eine freudige Geduld

Das einfach nur als Information. (Von Michael Ostarek, für uns, aus der Abendsession vom Sonntag, 16. Oktober 2011)

 

Mein geliebter Mölmeshof

Wir sind Brüder, echte Brüder.

Abgeschieden im Thüringer Wald, ganz idylisch liegt der schöne Mölmeshof. Und hier wohnen ein paar Leute, die mit dem Kurs in Wundern leben. Die Kurs Wg.

Soweit. sogut.

Was soll hier anders sein, als draußen, in der realen großen weiten Welt?

Nichts!

Ja, erstmal Nichts.

Denn auch hier bei uns ist die reale Welt. Ganz eindeutig. Hier ist die Welt genau wie überall anders auch.

Wir sind eine Wohngemeinschaft, wir sind eine Schule, wir sind ein Kloster, wir sind ein Büro, wir sind eine Sternenküche mit Sandrine Bocuse, manchmal sind wir auch eine Suppenküche, wir sind ein Sauhaufen, hier sind die lustigen Holzhackerbuben, wir sind eine Putzkolonne, hier bist du mit Zigeunern, hier sind nicht alle heterosexuell, wir sind ein Hotel, wir haben schöne Gästezimmer, hier gibt es attraktive Männer, wir sind ganz zum Leiden von Heidrun ein Tierheim, wir sind ein Asyl für heimatlose Katzen, hier leben Stinktiere, kleine bellende Monster, Tyrannen, hier ist eine Filiale vom Edeka Markt, hier ist eine Musikgruppe mit coolem Gitarristen und einer hübschen Sängerin, hier bist du des öfteren  im Irrenhaus, hier gibt es Motzköpfe, wir haben Schullehrer und sind Schüler, wir sind zickig, selbstveratändlich auch sehr freundlich, großzügig und aufgeschlossen, hier ist das Märchenland mit Schneewittchen und ihren Zwergen, hier ist Hans im Glück, Brüderchen und Schwesterchen, Hugo der Große, Willi der König der Löwen, hier gibt es wunderschöne Hochzeiten, wir haben eine Oberaufseherin ohne die wir ein noch größerer Sauhaufen wären, wir haben im Sommer die Bundesgartenschau, wir sind ein Indianerstamm mit echtem Häuptling, hier gibt es traditionelle indische Reikiheilungen, hier ist ein Campingplatz, wir sind das Haus am See, hier erlebst du Stille, es kann dir passieren, dass du auf´s Übelste beschimpft wirst – wie überall anders auch auf der Welt- und das natürlich grundlos, hier fährst du mit quietschenden Reifen davon, machst vorne an der Ecke das Kreuzzeichen, weil du endlich weg bist, einfach nur weg, weg von diesem Alptraum hier. Wohin fährst du? Das weißt du selber nicht, denn von der Welt kannst du so nicht fliehen, egal wohin du fährst, du bleibst hier in der Welt, deine Probleme nimmst du mit. Dein persönlicher Alptraum ist überall. Ja. hier ist die reale Welt, wo wir eigentlich nicht sein wollen. Wie Jesus schon sagte, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Und unseres auch nicht. Genau von dieser Welt möchten wir uns ja mit Hilfe des Kurs in Wundern erlösen. Wir möchten endlich aus dem Traum erwachen.

Ich mach hiermit alle die, die denken hier leben nur Heilige und Erleuchtete schon mal drauf aufmerksam, alle die, die denken hier auf dem Mölmeshof, ja da sieht die Welt anders aus, da komme ich hin und alles ist ganz wunderbar…. vor dieser Illusion möchte ich euch bewahren. Wer hierher kommen will, dem rate ich, zieh dich warm an!

Das kann´s aber doch nicht gewesen sein. Nein. Ist es auch nicht. Jetzt geht´s weiter:

Hier ist trotzdem etwas ganz Entscheidendes anders:

Hier leben vor allen Dingen Brüder. Echte Brüder.

Im Kurs in Wundern wird ja immer von deinem Bruder gesprochen. Ich habe das lange nicht so recht verstanden. Hier in der Erfahrung weiß ich nun, was damit gemeint ist. Und diese Erfahrung möchten wir mit euch teilen. Diese Brüderlichkeit zu erleben, ist so was von hilfreich, schön und gibt Sinn im Leben. Alle hier geben sich ausgesprochene Mühe, wir berichtigen uns immer und immer wieder (das ist sozusagen unser Ziel und Hobby). Unser Lernen ist sehr intensiv. Gibt es irgendein Problem, egal welcher Art, sind wir alle bemüht, jeder so gut er kann, dass wir eine Lösung finden, für jeden. Und das tun wir dann auch. Es gibt keine Gewinner-Verlierer Situation, wir hören so lange nicht auf, bis es nur Gewinner gibt. Es wird auch nicht auf der Schuld herumgetrampelt, ganz im Gegenteil, wir machen sie nicht wahr. Hier ist Vergebung pur. Das ist so eine gute Sache, und das können wir jedem nur empfehlen. Hört solange nicht auf, bis sich die Situation gut anfühlt. Kein Bruder soll sich benachteiligt fühlen. Damit schaffen wir Geborgenheit für jeden inder auch hier noch realen Welt. Hier geschieht Heilung. Wir sind alle Brüder, das ist so wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern. Dabei ensteht so viel Sanfmut, so viel Liebe, so viel Angenommen sein. Und diese Liebe ist ja auch unsere einzige Identität.

GOTT ist nur Liebe, und daher sind wir es auch.

Jetzt wird mir wieder ganz warm ums Herz

Danke lieber Mölmeshof

Danke liebe Brüder, ich bin so froh, dass ihr alle da seit.

Kathy

Zum Abschluß noch ein paar Zeilen aus dem Kurs in Wundern über die Vergebung zum üben und anwenden:

Arbeitsbuch S. 402, Die Vergebung nimmt wahr, dass das, wovon du dachtest, dein Bruder habe es dir angetan, nicht geschehen ist. Sie verzeiht keine Sünden und macht sie nicht wirklich. Sie sieht, dass es keine Sünde gab….

….tu also nichts, und lass dir von der Vergebung zeigen, was du tun sollst, durch IHN, der DEIN FÜHRER, dein ERLÖSER und BESCHÜTZER ist…

Textbuch S 354  Vergeben heißt einfach, dass du dich nur an die liebevollen Gedanken erinnerst, die du in der Vergangenheit gegeben hast, und an die, die dir gegeben wurden. Alle anderen müssen vergessen werden. Vergebung ist ein selektives Erinnern, das nicht auf deiner Auswahl fußt. Denn die Schattengestalten, die du unsterblich machen möchtest, sind „Feinde der Wirklichkeit“. Sei willens, dem SOHN GOTTES das zu vergeben, was er nicht getan hat.

Fortsetzung folgt…..

 

REIKI Seminar am Mölmeshof (20. und 21. August)

REI bedeutet: QUELLE oder das was von GOTT kommt
KI bedeutet: Energie, Fluß

REIKI ist einfach DAS was immer da ist und dir jederzeit zur Verfügung steht.
Es ist ein heilsamer unerschöpflicher Energiefluß. Wenn du REIKI erlernst, rufst du lediglich diesen Reiki-Fluß wieder in dein Gewahrsein. Du verbindest dich wieder mit DEM, WAS schon da ist, es ist ein „sich- erinnern“ an die Gabe die dir, unabhängig davon  in welche  Lebenssituation du dich gebracht hast,  unmittelbar  hier und jetzt von der QUELLE zuströmt.
REIKI ist wie ein heilsamer Balsam, eine sanfte und mächtige Berührung, die dein Geist mit leuchtender Vergebung erhellt, um alles in Güte und Segen zu verwandeln.
Wir lehren REIKI auf der Grundlage des Kurs in Wundern.

Jetzt können wir lernen wofür unser Körper da ist:
CHRISTUS will den Körper benützen um zu heilen und zu segnen.
Der CHRISTUS in mir berührt den CHRISTUS in dir.
In dieser Berührung sind wir vollständig geheilt und ganz.

Bhakti

Mein Leben auf dem Mölmeshof

Nun sind ein paar Monate vergangen, seitdem der Kurs in mein Leben kam. Und ich bin dankbar für all diese Hilfen, für meine Brüder und für die „Wirkungen“, die ich bereits erleben durfte.
Für mich ist das Leben in der Kurs-WG hilfreich, bereicherend, tief gehend, und ja, lustig, wir haben immer häufiger was zu lachen. Humor ist heilsam, es ist befreiend, über sich und seine Fehler lachen zu können.

Die Sessions sind für mich Gold wert. Ich bin unendlich froh und dankbar, dass ich nun endlich klare, unverfälschte Informationen erhalte und mein vergangenes Lernen geläutert wird. Manchmal kann ich in den Sessions richtig aufatmen, andere male fühle ich mich ertappt oder irgendwie schuldig oder merke, wie meine Gedanken wegschweifen wollen.
Wenn Michael über die Medizin, Psychotherapie, Engel oder Naturheilkunde spricht, muss ich über mich selbst lachen, all diese „Spielerein“ habe ich für so wichtig gehalten und war geneigt, dieses als wahr zu akzeptieren; es gab zuvor einfach keine bessere Alternative. Ob ich nun meine Ausbildung als Heilpraktikerin doch noch mit der Prüfung beende oder dieses Kapitel als Vorbereitung abschließe, weiß ich noch nicht. Ich bitte weiterhin um Führung und Läuterung meiner Motivation, meiner Ängste, Wiederstände und Urteile auch gegenüber den Prüfern und der Schulmedizin. Die für mich entscheidene Frage lautet: „Wie kann ich noch einmal in dieser Tiefe und Breite so viel über Krankheiten auswendig lernen und vertreten, ohne ständig im Konflikt zu sein, ist dieser „tolle Schein“ nach außen hin wirklich nötig, um heilend tätig zu sein? Eigentlich lautet die Antwort „nein“, aber da ist wohl noch mehr zu heilen, denn im Frieden bin ich noch nicht mit dieser Entscheidung.

Der Altag auf dem Mölmeshof ist vielseitig; ich verliere mich hin und wieder im Tun und sehe überall Baustellen, aber mir fallen immer häufiger und flotter Lektionen oder Kursstellen ein, die mir helfen, mich zu berichtigen und Frieden, statt schlechte Laune und Depression, auszudehnen.
In kleinen Situationen komme ich in die Erfahrung, das Geben und Empfangen eins sind, wenn ich z.B. Kopfschmerzen habe oder ich schlecht gelaunt bin, denke ich an einen Bruder von dem ich weiß, das er in Not ist oder telefoniere mit ihm, berichtige dann seine Fehler in meinem Geist, schenke Frieden und Heilung, trete zurück, wenn ich merke, mein Ego will… – sich profilieren, – angeben, – es besser wissen,  – etwas bestimmtes erreichen usw. –, und am Ende des Telefonats sind wir mehr in der Freude und ich lege dankbar auf. Die letzten male waren sogar meine Kopfschmerzen geheilt. Nun weiß ich, wenn ich geheilt bin, dann immer mit meinem Bruder. Denn in der Liebe Gottes sind wir eins, wenn wir vergeben und berichtigen, dann heilen wir alle. Denn ich will meinen Nächsten einfach nicht mehr als krank,  anstrengend, unangenehm oder irgendwie bedrohlich wahrnehmen, ich möchte, dass meine Wahrnehmung von all meinen Brüdern heilt.
Ich merke, dass bei einem besonderem Bruder schon viel geheilt ist und ich freue mich, wenn er anruft. Früher hat sich bei mir vor, während und nach dem Gespräch der Magen verdreht. Und wenn ich doch mal wieder Angst, Groll, Bedrohungen, Sorgen, Urteile  – Egokram halt – zulasse, weiß ich, wie ich mir und anderen helfen kann, was will ich mehr?!

Für mich heißt es, geduldig in den zahlreichen Situationen und Begegungen mit meinen Brüdern weiter üben. Sogar auf dem „idyllischem“ Mölmeshof gibt’s es täglich, wenn nicht gar stündlich, Gelegenheiten, den eigenen versteckten Groll auszuleben, zu urteilen, es besser zu wissen, sich nicht genügend geachtet zu fühlen, mal wieder in die Schuld verliebt zu sein…. die Auflistung endet hier, weil sie eh` nie vollständig wäre.
In der Nähe eines Bruders zu heilen ist hilfreich und intensiv. Ich erwische mich dann doch auch wieder, wie ich zwangsläufig „Probleme“ mit einem Bruder besprechen möchte, statt sie sofort zu berichtigen und zurückzutreten, denn dann tappe ich in die Falle, den anderen berichtigen zu wollen. Ich erinnere mich, wie Michael so schön in einer Session sagte: „Das heilt“. Denn wofür ist die Zeit da, wenn nicht zum Heilen.

Danke, dass ihr mit mir heilt, danke, dass ihr vergebend auf mich und andere schaut und danke, dass ihr euer Leben mit mir teilt!      Sandra