Archiv der Kategorie: Erfahrungsbericht

Das neue Denksystem

Da ist ein neues Denksystem im Anbruch einer fast unhörbaren Morgendämmerung.
Da ist eine Stimme, die uns von vor Anbeginn der Zeit spricht.
Eine Stimme, die heilt, die alles heilt, was getrennt zu sein scheint,
Eine Stimme, die heil ist in einer Welt voller Gegensätze,
Wo selbst das Leben ein Gegenteil haben soll,…
Wo der Tod auf alles zu warten scheint…
Kann Leben im Tod enden und jemals Leben gewesen sein?
Ich will zurücktreten und dem LEBEN die Führung überlassen.
Ich will mir vom LEBEN sagen lassen, wohin ES mich führt…
Und wie sollte ES mich in den Tod führen?…
Das LEBEN SELBST lehrt mich eine Sprache, die nach innen in eine solche freudige Stille Das neue Denksystem weiterlesen

Verkehrt gefragt = keine Antwort. Richtig gefragt = eine Antwort!

Gestern las ich in dem Buch „Jenseits der Glückseligkeit“ von Kenneth Wapnick, in dem er über das Leben von Helen Schucman und die Niederschrift von Ein Kurs in Wundern berichtet. Auf den Seiten 219/220 geht es u. a. darum, dass Jesus und Helen sich bemühen, Bill zu helfen, seinen Widerstand gegen Jesus zu überwinden und ihm auf diese Weise näher zu kommen. Jesus sagt hier:

Verkehrt gefragt = keine Antwort. Richtig gefragt = eine Antwort! weiterlesen

Eine Session geht um die Welt …

Die Abendsession vom 16. Dezember hat Heide aus Teneriffa sehr bewegt. Sie übersetzte das, was sie gehört hatte, ins Englische und schickte es an Freunde in zehn Ländern. Einige Antworten hat sie uns weitergeleitet. Diese hier hat mir so gut gefallen, dass ich sie hier auf die WG-Seite setzen wollte…

Von: Heide
An: Michael Ostarek

Dieser Bruder bildet sich ein Blutkrebs zu haben, und hatte sich schon aufgegeben. Jetzt ist er entschlossen zu heilen! Ist in Schottland im Krankenhaus.

Sei gesegnet

Heide

———- Weitergeleitete Nachricht ———-
Dear my Holy one,

Thank you for this massages you sent to me which you got from our brother Michael Ostarek in Germany, God bless you for all, i have just printed them and i will take my time and go through the massages very well to lean from there, and i received information of our brother Michael Ostarek in Germany and i will get in contact with him as soon as possible.

Thanks and remanin blessed in Jesus name Amen.

James

* * * * * *

Den ursprünglichen Brief und weitere Antworten findest du auf der englischen Seite von Raum für Stille unter As for now.

Heilsame Erfahrungen miteinander teilen

 – Ich bringe freudig das Opfer der Angst. –

Wir wollen in Wahrheit den HIMMEL,
aber erstmal einer Welt, der vergeben ist, miteinander teilen.

Mein letzter Besuch in der Arztpraxis war ein heilsames Erlebnis für viele, viele vorherige.
Immer wieder hatte ich zusammen mit dem HEILIGEN GEIST meine Ärzte als meine Brüder erlebt, und alle ihre Diagnosen über die Jahre hinweg immer wieder zur Berichtigung freigegeben, und Jesus das Ego, den Körper und die Situationen meiner Illusionen von Krankheit jeglicher Art übergeben und die Angst kontrolliert. … diese Angst, die mich Regeln des Chaos einhalten lassen will, … diese Angst, die mir sagt, was passiert, wenn …

Jesus sagt mir: Heilsame Erfahrungen miteinander teilen weiterlesen

Was ich der Wahrheit schulde

Ich lebe für die Liebe …

die man nicht messen oder aufrechnen,
nicht berechnen oder verhandeln kann,
die sich im Geben und Teilen vermehrt,
die nichts kostet, sondern unbezahlbar ist,
die nichts Besonderes ist, aber unvergleichlich,
und mir doch (oder daher) so unbekannt war,
wie auch ihr irdischer Stellvertreter,
der sich ganz harm-los Vergebung nennt,
oder reiz-voller noch Nächstenliebe,
und doch einfach eine Berichtigung ist,
die im Jetzt das Gestern vergangen sein lässt.
Und will die Allernächste mich scheinbar verlassen,
Kann das Meer an Beschuldigungen
Sich nicht in Verteidigungsdämmen anstauen,
Sondern muss in einem Tropfen Vergebung vergehen.

Ich lebe an einem Ort …

der nur für die Berichtigungen existiert
und die Erinnerung an die Unschuld wachruft,
wo irdische Träume der Besonderheit vergehen,
der mich auch trägt, wo andere ich fallen lasse,
an dem ich immer wieder neu anfangen kann
und in 3+2 = 7 nicht zwanghaft die 7 zur 5 mache,
sondern den Irrtum auch links statt rechts sehen kann
und dann eben die 3 oder die 2 oder beide ändere,
sprich „links“ Groll+Stolz+Bedrohung+Trauer
so berichtige, dass rechtes Hierbleiben herauskommt,
weil das eben jetzt die Wahrheit sein soll.
Für dieses unglaubliche „Klassenzimmer“
und diese unvergleichlichen Sessions,
wie auch immer ich manchmal zu vergeben habe,
fällt mir nichts mehr ein als dankbar zu sein.

Ein Brief von Martha

Lieber Michael & alle am Mölmeshof!

Danke für die Session – Abschrift mit meinem Unkostenbeitrag und danke für Michael, für dein kompromissloses Lehren, auch per Kraftausdrücke-Ansprechung.

Ich habe kein Problem damit. Es gibt mir Sicherheit, in der Aussage des Heiligen Geistes, dass es keine Rangunterschiede bei Wundern gibt – und dass wir verantwortlich sind für alles, was wir wahrnehmen.

Ich war sogar selber betroffen, als ich vor 10 Jahren meinem weglaufenden Bruder nachrief….(während eines Psychatrie-Aufenthaltes, wo er dann doch nicht die von mir und auch von ihm vorbereitenden Formulare für eine Alkohol-Entziehungskur unterschrieb), da rief ich ihm nach: „Dann verreck doch im Straßengraben“.

Es wirkte aber nicht, um ihn umzustimmen, und nach 5 Jahren Ein Brief von Martha weiterlesen

Über den Kurs reden ist nicht der Kurs

Neulich besuchte ich einen lieben Freund, und wir haben recht ausführlich über den Kurs gesprochen. Im Verlauf des Gesprächs merkte ich immer wieder, dass das alles zwar sehr schlau, aber irgendwie auch sehr sehr anstrengend war. Irgendwann im Gespräch habe ich dann mitten im Satz aufgehört zu sprechen und war einfach nur noch still — … … … … …

Da war sie wieder: meine Freude, mein Leben, diese lebendige Stille, die ich über alles liebe!

Es ist also wirklich wichtig still zu werden. Ich muss meine eigene Stimme (= Egostimme) still werden zu lassen, damit ich überhaupt die Stimme für Gott, also meine wirkliche Stimme wieder höre.

Womit ich die Stimme für Gott übertöne ist gänzlich egal – ich kann sie sogar mit „lauten“ Gedanken über den Kurs übertönen. Ich musste das erstmal selbst verstehen: Gedanken über den Kurs sind nicht der Kurs!

Eigentlich total logisch. Wenn in der Sportschau überFussball diskutiert wird, ist das nicht Fussball, sondern Diskussion. Wenn über Liebe gesprochen wird, ist das nicht Liebe, sondern Palaver. Und wenn über den Kurs gesprochen wird, dann wird der Kurs eben in just diesem Moment nicht praktiziert sondern verleugnet.

Also lass uns weiter ganz still sein, und nach Hause gehen! Wir brauchen diese Stille, denn wir wollen leben 🙂 Und dann können wir immer noch – in aller Stille – Blumen gießen, die Wohnung aufräumen, arbeiten gehen, und eben die ganz normalen Dinge des Alltags erledigen. Still und Froh und Glücklich und Behütet und im Himmel.

Also: Lass uns Still sein, und heute nach Hause gehen.

Sei gesegnet, in all deinem Tun!

Die schwerste Krankheit: jetzt heilbar!

Ein Beitrag von Kurt aus Beratzhausen bei Regensburg

Heute Nacht, 1 Uhr 30, mein ach so treuer Tinnitus weckt mich für wichtigere Aufgaben als zu schlafen! Ich liege wach auf dem Rücken und mein Geist fängt „herumfliegende“ Gedanken auf.

1984–1990, ah, da war ich in meiner letzten bürgerlichen Anstellung als Schreinermeister in einer katholischen Einrichtung, einem Berufsbildungswerk zur Ausbildung von lernbehinderten Jugendlichen, tätig. Da war das Stichwort: Lernbehinderung! Michael sprach ja z.B. auch immer wieder von den geistig schwer Behinderten, mit denen er früher beruflich zu tun hatte. Hatte ich etwa auch eine Behinderung? Und ob, ich hatte im Inneren das Gefühl dumm zu sein, ich hatte „nur Volksschule“! Eine Art Bildungskomplex. In meinen Augen fing ein Mensch erst richtig an einer zu sein mit mindestens Abitur und Fremdsprache!

Ach ja, zur gleichen Zeit ließ ich mir die Amalgamfüllungen bei einem netten und guten ausländischen Zahnarzt entfernen und „anderweitig“ ersetzen. Auf dem Zahnarztstuhl im Nebenzimmer zur Aushärtung der neuen Füllung sitzend, haderte ich in meinem Geist mit meinem Leben. Kerngedanke: dieser Zahnarzt arbeitet nicht mehr wie ich, verdient aber sicher das Fünffache, hat noch dazu ein Haus eine tolle Frau und und…….!

Im Geist, in meinen Gedanken „bekam“ ich sofort eine „himmlische Ohrfeige“, im Bayerischen „a g‘scheite Watschn“! Inhalt der Botschaft: Jeder Vergleich ist lieblos. Dieser Zahnarzt hat diese Aufgabe aus den Gründen…..du deine aus anderen Gründen; das saß! Der Vergleich ist es also. Steine der Erleichterung kullerten mir vom Herzen und ich beschloss sofort: die geplante Abendschule (Richtung: Abitur) ist erledigt. Ich lerne nur noch etwas, wenn es nötig ist und echte Freude bereitet. Mein Kollege, der dies mit mir machen wollte, muss wohl alleine lernen und so kam es auch.

Am Arbeitsplatz mit den Jugendlichen missfiel mir damals zunehmend, dass bei jedem kirchlichen Anlass alle Personen in zwei „Gruppen“ aufgeteilt wurden (in katholisch und evangelisch) und dann in die entsprechenden Kirchen gingen. An der Werkbank jedoch waren wir alle zusammen! Wenig später verließ ich dann meine evangelische Kirchenzugehörigkeit. Ach ja, hier war noch eine Behinderung: die schwerste von allen und die schwerste aller Krankheiten!

DIE GOTTBEHINDERUNG!

Symptome:

Liebesbehinderung, Lebensbehinderung, Friedensbehinderung, Glücksbehinderung, Freudebehinderung mit vielen, vielen „Nebenwirkungen“!!!

Es soll jedoch einen gegeben haben, der diese schwere Erkrankung glaubhaft überwunden hat und aus der Irrenanstalt auch als Hölle bekannt als geheilt entlassen wurde! Man sagt, er hätte viele Jahre eine Therapie angewendet die er heute als wahre Vergebung bezeichnet. Er soll einen Härtetest zur Brauchbarkeit seiner Therapie gemacht haben und dabei sogar umgebracht worden sein. Nach drei Tagen hatte aber seine Therapie so gut gewirkt, dass er als geheilt aus der Hölle entlassen wurde und seine Behinderung völlig verschwunden war. Es blieb nur noch Gott und der Himmel übrig! Dorthin soll er dann bald gegangen sein und sich seitdem u.a. auch als Schriftsteller betätigen. Erst in den 60/70er Jahren hat er ein hochinteressantes Buch übermittelt, wie in Lektionen, die sogenannte Ego-Hörigkeit in Vergebungsschritten überwunden und aus blauen Wundern hier im Irrenhaus wahre Wunder werden!

Sogar ein ganz neuer Beruf soll daraus entstehen:

Er heißt Kurslehrer:
Fachmann/Therapeut für die schwerste, globale Erkrankung: Gottbehinderung!

Seid umarmt, alle ihr „Gottbehinderten“, es gibt täglich ein tolles Heilmittel, WOW!!!

Bis bald
Bruder Kurt

Der vergessene Gesang

 

Horch! Vielleicht erhaschst du den Hauch eines Urzustands, den du nicht ganz vergessen hast – undeutlich vielleicht, und doch nicht gänzlich unbekannt, wie ein Lied, dessen Namen du längst vergessen hast und ebenso die Umstände, unter denen du es vernahmst. Nicht das vollständige Lied ist dir geblieben, nein, nur der kleinste Fetzen einer Melodie, weder mit einem Menschen noch einem Ort oder sonst etwas Bestimmtem verknüpft. Und dieser kleine Fetzen nur erinnert dich daran, wie lieblich dieses Lied war, wie herrlich die Umgebung, wo du es gehört hast, und wie sehr du jene liebtest, die da waren und es mit dir hörten.(T Kapitel 21, I. Der vergessene Gesang)

Auszug aus den Worten von Michael:

Sieh doch, dass GOTT nur will, dass du wirklich ohne Konflikt wahrnehmen kannst, wirklich im Frieden sein kannst, wirklich glücklich sein kannst, der Schüler dieses Kurses zu sein,weil du damit glücklich bist, so wahrzunehmen. Weil du dann nicht mal in dieser Welt Angst haben und unsicher sein und Enttäuschungen erleben musst.

Und warum müssen wir geduldig sein? Weil wir diese vielen Gaben hier noch empfangen sollen. Während du schon kaum mehr diese Erde berührst, wird dir gesagt, bist du dennoch froh, noch hier zu sein. Das ist ein Unterschied, ob du ungeduldig hier bist, weil du endlich in den Himmel willst, und nicht froh bist hier zu sein, oder ob du ungeduldig bist – aber du bist froh; du bist dennoch froh, weil du hier noch so viel Freude erlebst, weil das nötig ist.

Ich dachte eine Zeit lang auch, ich freue mich jetzt schon so auf den Himmel, aber ich habe gemerkt, dass in dieser Freude noch ein Ärger über diese Welt war. Und das kann nicht sein, denn ich kann nicht beides erleben: Freude auf den Himmel, und ungeduldig hier in der Welt und ärgerlich sein, und ängstlich, weil mir meine Wahrnehmung nicht passt. Da sind meine Gefühle noch gespalten. Also brauche ich Geduld, während ich mich auf den Himmel freue, und es sozusagen kaum noch erwarten kann, bin ich geduldig hier, weil ich mich hier noch freue. So dass meine Freude vollkommen und ungetrübt ist, während ich noch hier bin. Warum das so ist, das werde ich im Laufe meines Werdegangs noch erleben. Es hat an sich nur etwas mit dieser Heilung meiner Gefühle zu tun, die auf jeden Fall nötig ist. Und dann kann ich auch bemerken, dass diese Geduld nicht eine nervende Geduld ist, sozusagen eine ungeduldige Geduld, sondern eine freudige Geduld

Das einfach nur als Information. (Von Michael Ostarek, für uns, aus der Abendsession vom Sonntag, 16. Oktober 2011)

 

Einmal München und zurück!

Ein Beitrag von Kurt aus Beratzhausen bei Regensburg

Untertags in München tätig, fuhr ich am Mittwoch den 12. Oktober 2011 gegen 17:45 Uhr mit der Bahn über Regensburg nach Beratzhausen nach Hause. Kurz vor der Abfahrt kaufte ich mir noch ein Paar Wienerwürstel, ein Päckchen mittelscharfen Senf, drei Brezen und eine Flasche Münchner Bier als Wegzehrung im Bahnhof.

Im recht vollen Zugabteil fand ich sogar noch einen Fensterplatz, allerdings zum Preis, dass ich einen großen Pappkarton, das Paketstück einer mir gegenübersitzenden jungen Frau, am Boden zwischen meine Beine „geschoben“ bekam. Mein eigenes Gepäck musste ich auf den Schoß nehmen, die Bierflasche stellte ich auf die vorgesehene Vertiefung auf das Fensterbrett. Kaum noch bewegungsfähig, versuchte ich dennoch, an meine noch lauwarmen Wienerwürstel in der obersten Tüte meiner Tasche zu kommen, was auch gelang. Ich riss den Senfbeutel auf und tunkte das Ende der ersten „Wiener“ hinein. Die Wurst schmeckte wie „drei Stunden im Wasserbad geschwommen“ hauptsächlich nach dem guten, bekannten Münchner Senf. Ein Stück Breze dazu und noch ein Schluck Bier rundete meine Brotzeit ab.

Der Zug hielt gerade das dritte Mal in Landshut an. Mein Blick ging nach außen und sah eine junge Frau freudig ihrem jungen Freund, der sie vom Bahnsteig abholte, entgegenlaufen. Kurz danach nahm er seine Geliebte in die Arme und küsste sie zärtlich auf den Mund………………………..

Mein Bewusstsein, meine „Wahrnehmung“ veränderte sich nun. Liebe und Frieden stiegen in mir auf und dehnten sich mehr und mehr aus. Jetzt „verstand“ ich klar und einfach, warum Liebe nicht gelehrt werden kann. Sie ist kein Gefühl, keine Emotion! Eine Empfindung, das Sein hatte mich „umfangen, war in mir aufgestiegen“. Ich war in Liebe mit dem Paar und ihrer Verbundenheit. Jetzt verstand ich, was Michael vor einiger Zeit in einer Session gemeint hatte, als er von einer Mutter und deren Liebe zu ihrem Kind sprach, woran man einfach in Liebe teilnehmen könne, bzw. einem ähnlichen Beispiel.

Der Zug fuhr wieder an, und mein Blick schweifte im Abteil von den Mitreisenden/Brüdern zu den Sitzbänken, Wänden und Fenstern. Das in Liebe und Frieden Sein „erfasste und durchdrang“ nun alles, nahm alles in sich auf. Ein Mann hinter einer dicken Zeitung wurde von diesem Sein ebenso „erfasst“ wie der mit dem Laptop arbeitende Nachbar. Ich? Ich selbst war so erfüllt in Liebe und Frieden, sodass klar war, dass alle Informationen der Zeitung, und alles Wissen, das hier im Laptop abrufbar war, in dieser Liebe schon immer komplett vorhanden waren. Alles Wissen-Wollen war plötzlich überflüssig und als Informiertsein-Müssen erkannt worden, unerfüllt und ohne Chance je Erfüllung und Abschluss zu finden, welche Tragik! Alles war jetzt wie es sein sollte, nichts konnte anders sein. Mein Tinnitus im Kopf war auch noch da, doch was hatte er mit dieser Liebe zu tun? Nur sie war real, wirklich!

Innerhalb dieses Seins-Zustandes liefen noch zwei kurze Szenen in meinem Geist ab. Was geschähe, wenn die Frau mir gegenüber plötzlich Ärger empfinden und mich nun plötzlich angreifen und beschuldigen würde. Die Liebe „in mir“ antwortete sofort mit dem einzigen „Wunsch“ ihrer Art zu sein, sie tröstete sofort diese Frau und wollte nur ihr Glücklichsein. Jetzt verstand ich auch die Aussage von Jesus im Kurs: Es gibt nur „zweierlei Menschen“, die einen schreien nach Liebe, die anderen geben Liebe! War ich nun plötzlich fähig geworden zu den Gebenden zu gehören? Ja! Ich schaute auf die Abteilwand des Zuges, seltene Worte gingen durch meinen Geist: Ich bin glücklich, ja glücklich! Seit vielen Jahren endlich wieder! Mein Blick ging nach draußen in die Dunkelheit, es regnete.

Die zweite Szene im Geist sah „mich“ dort in einer weiteren Situation. Ich lief im Freien und wurde von Menschen, die mir aufgelauert hatten, völlig aller Habe inklusive meiner Kleider beraubt. Das Sein in Liebe und Frieden wurde dadurch in keiner Weise verändert. Ich lief einfach nackt in der Nacht bei Regen jedoch glücklich weiter! Diese Liebe, dieser Frieden sind nicht von dieser Welt; in Wahrheit bin ich, der Träumer des Traumes, ja gar nicht hier, ihr auch nicht! Lasst mich und dich und euch diesen glücklichen Traum mehr und mehr erleben und ausdehnen. In Wahrheit sind wir deshalb hier!!!

Euer Kursbruder Kurt aus der Oberpfalz

P.S.: Dem „Liebesgärtner“ Michael noch ein besonders dickes Dankeschön. „Deine Samen“ gehen wohl in vielen Geistern und an vielen Orten auf!