Ist es möglich, im Vertrieb zu arbeiten und dennoch ein Lehrer GOTTES zu sein?

(von Kenneth Wapnick. Übersetzt von Felix)

Frage: Ist es möglich, im Vertrieb zu arbeiten und dennoch ein Lehrer GOTTES zu sein? Mir scheint es im Vertrieb einzig um Manipulation und Verkaufstechniken zu gehen. Irgendwie komme ich nicht weiter, weil ich das Gefühl habe, meine einzige Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen, ist die, einen Job auf Provisionsbasis anzunehmen. Was würden Sie empfehlen?

Antwort: Es geht allein um den Zweck! Wenn der Inhalt in deinem Geist der ist, dass deine Tätigkeit im Vertrieb ein Klassenzimmer ist, in dem du von Jesus oder dem HEILIGEN GEIST geführt werden kannst, um Trennung aufzuheben, dann bist du nicht im Konflikt. Du wirst dann das machen, was kompetente Vertriebsmitarbeiter tun, aber zu einem anderen Zweck: Nicht um andere bewusst zu manipulieren, nicht damit du bekommst, was du willst, denn das kann nur zu Schuld und Konflikt führen.

Während du deine Verantwortung gewissenhaft erfüllst, ist dein Zweck der, mehr und mehr zu erkennen, dass der einzige Aspekt von Wert in deiner Begegnungen mit deinem Kunden der ist, selbst zu lernen, dass ihr beide das gleiche Interesse miteinander teilt: Ihr beide habt einen gespaltenen Geist und einen Entscheider, der wählen kann, entweder dem Egodenksystem der Trennung oder dem Denksystem der Vergebung des HEILIGEN GEISTES zu folgen. Das ist der Inhalt; und das ist es, was dich zu einem Lehrer GOTTES macht – nicht die Form, nicht die Rolle.
Wie Jesus es im Kurs formuliert: „Ein Lehrer GOTTES ist jeder, der sich entscheidet, einer zu sein. Seine Befähigung besteht einfach in diesem: Irgendwie, irgendwo hat er eine bewusste Wahl getroffen, bei der er seine Interessen nicht als von denen eines anderen getrennt sah“ (H-1.1:1,2). Der HEILIGE GEIST kann alles verwenden, was wir gemacht haben, um Schaden zuzufügen (alles in der Welt!), um unseren Geist vom irrtümlichen Glauben an Sünde, Schuld und Angst zu heilen (vgl. T.25.VI.4,5,6).

Quelle: http://facimoutreach.org/qa/questions/questions99.htm#Q567

5 Gedanken zu „Ist es möglich, im Vertrieb zu arbeiten und dennoch ein Lehrer GOTTES zu sein?“

  1. Krass gesagt: Als Lehrer Gottes denke ich mir also nicht „Dieses Arschloch will schon wieder eine Extrabehandlung herausschinden“, sondern „Dieser Bruder ruft nach Liebe. Ich werde seine Wünsche gütig und sanftmütig behandeln. Es wird sich herausstellen, ob es einen wirtschaftlich vertretbaren Weg als Lösung gibt.“
    lg
    Otmar

  2. Lieber Michael G. !
    Du sagst, jeder hat die Wahl. Aber Du schlägst die Wahl zwischen verschiedenen Tätigkeiten vor.
    Wapnick schlägt die Wahl eines anderen Zwecks vor.
    Du hoffst, Dich durch einen Tätigkeitswechsel dem inneren Frieden intensiver anzunähern.
    Aber ist das nicht trügerisch ? Denn der innere Frieden kommt wohl durch eine Geistesänderung, denn nur die setzt an der Ursache für Unfrieden an.
    Ich möchte nicht ausschließen, daß ich über kurz oder lange gekündigt werde. In München bzw. überall in Deutschland kann das passieren. Aber ich will es nicht darauf anlegen oder das selbst betreiben. Es wird kommen, wie`s im „Drehbuch“ steht. Das soll gar nicht meine Entscheidung sein. Meine Entscheidung soll immer wieder die geistige Ausrichtung sein, Vergebung.
    Wapnick jedenfalls kann sich „kompetente Vertriebsmitarbeiter“ vorstellen, die sich vom HEILIGEN GEIST führen lassen ….

    1. Yes! Es ist völlig egal, wo wir im Körper sind oder in welcher Position, beruflich, gesundheitlich, gesellschaftlich oder sonst was. Was nicht egal ist, ist, wem und welchen Gedanken wir in unserem Geist Macht geben. Der Bewertung und Angst oder der Liebe. That’s it!

  3. …Zu diesem Thema könnte ich wirklich ein Buch schreiben… Ich war auch ein paar Jahre lang Vertriebsmitarbeiterin, teilweise sogar Vertriebsleitung eines damals auf dem Markt neuen technischen Produktes. Und ich hatte schon den Kurs in Wundern und eine der ersten Flatrates auf meinem Geschäftshandy…(dies ermöglichte es mir, die Sessions von Michael immer mitzuhören)Ich las ein Buch, welches angeblich zu Erfolg in allen Richtungen und Lebenslagen führen soll und es gab die passende Internetseite dazu. Und auf dieser Seite, ich danke immer noch dafür, hatte ein Bruder den Link zur Seite vom Mölmeshof geführt, was ein Glück! Und ich hatte Jesus und den Heiligen Geist mit dabei. Was ich da alles auflösen und lernen konnte war viel. Es war so einiges dabei – Mobbing, Existenzangst, Druck, Erfolg, Gerechtigkeit, Vertrauen, Neid, werde ich unterbezahlt, mache ich zuviel, werde ich ausgenutzt, werde ich den Kunden gerecht, und und und, das volle Programm – Der Vertrieb gab mir damals so einiges an Lektionen. Aber wir wissen ja, egal wo du hingehst, egal welchen Job wir haben, es gibt überall die Lektionen zu lernen. Heute bin ich übrigens Putzfrau, und ich bestätige die Morgensession von Michael mit dem Beispiel vom Kloputzer der Bahnhofstoilette. Ich habe tatsächlich das Chanelkostüm gegen die Kittelschürze eingetauscht und bin glücklich damit. Das soll nicht heißen, dass das gut oder schlecht ist, nur bei mir ist das eben so, es spielt keine Rolle, ob in der Führungsposition oder beim putzen die Lektionen gelernt werden. Was ist geblieben? Der Heilige Geist, Jesus und natürlich das Handy mit der Flatrate, damit ich weiterhin die Sessions von Michael, diesmal beim putzen, hören kann. Und an dieser Stelle möchte ich Dir Michael nochmal aufrichtig für die täglichen Sessions danken. Darauf war immer Verlass: Punkt neun Uhr. Schon so viele Jahre so viel Hilfe, danke danke danke.

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