Die schwerste Krankheit: jetzt heilbar!

Ein Beitrag von Kurt aus Beratzhausen bei Regensburg

Heute Nacht, 1 Uhr 30, mein ach so treuer Tinnitus weckt mich für wichtigere Aufgaben als zu schlafen! Ich liege wach auf dem Rücken und mein Geist fängt „herumfliegende“ Gedanken auf.

1984–1990, ah, da war ich in meiner letzten bürgerlichen Anstellung als Schreinermeister in einer katholischen Einrichtung, einem Berufsbildungswerk zur Ausbildung von lernbehinderten Jugendlichen, tätig. Da war das Stichwort: Lernbehinderung! Michael sprach ja z.B. auch immer wieder von den geistig schwer Behinderten, mit denen er früher beruflich zu tun hatte. Hatte ich etwa auch eine Behinderung? Und ob, ich hatte im Inneren das Gefühl dumm zu sein, ich hatte „nur Volksschule“! Eine Art Bildungskomplex. In meinen Augen fing ein Mensch erst richtig an einer zu sein mit mindestens Abitur und Fremdsprache!

Ach ja, zur gleichen Zeit ließ ich mir die Amalgamfüllungen bei einem netten und guten ausländischen Zahnarzt entfernen und „anderweitig“ ersetzen. Auf dem Zahnarztstuhl im Nebenzimmer zur Aushärtung der neuen Füllung sitzend, haderte ich in meinem Geist mit meinem Leben. Kerngedanke: dieser Zahnarzt arbeitet nicht mehr wie ich, verdient aber sicher das Fünffache, hat noch dazu ein Haus eine tolle Frau und und…….!

Im Geist, in meinen Gedanken „bekam“ ich sofort eine „himmlische Ohrfeige“, im Bayerischen „a g‘scheite Watschn“! Inhalt der Botschaft: Jeder Vergleich ist lieblos. Dieser Zahnarzt hat diese Aufgabe aus den Gründen…..du deine aus anderen Gründen; das saß! Der Vergleich ist es also. Steine der Erleichterung kullerten mir vom Herzen und ich beschloss sofort: die geplante Abendschule (Richtung: Abitur) ist erledigt. Ich lerne nur noch etwas, wenn es nötig ist und echte Freude bereitet. Mein Kollege, der dies mit mir machen wollte, muss wohl alleine lernen und so kam es auch.

Am Arbeitsplatz mit den Jugendlichen missfiel mir damals zunehmend, dass bei jedem kirchlichen Anlass alle Personen in zwei „Gruppen“ aufgeteilt wurden (in katholisch und evangelisch) und dann in die entsprechenden Kirchen gingen. An der Werkbank jedoch waren wir alle zusammen! Wenig später verließ ich dann meine evangelische Kirchenzugehörigkeit. Ach ja, hier war noch eine Behinderung: die schwerste von allen und die schwerste aller Krankheiten!

DIE GOTTBEHINDERUNG!

Symptome:

Liebesbehinderung, Lebensbehinderung, Friedensbehinderung, Glücksbehinderung, Freudebehinderung mit vielen, vielen „Nebenwirkungen“!!!

Es soll jedoch einen gegeben haben, der diese schwere Erkrankung glaubhaft überwunden hat und aus der Irrenanstalt auch als Hölle bekannt als geheilt entlassen wurde! Man sagt, er hätte viele Jahre eine Therapie angewendet die er heute als wahre Vergebung bezeichnet. Er soll einen Härtetest zur Brauchbarkeit seiner Therapie gemacht haben und dabei sogar umgebracht worden sein. Nach drei Tagen hatte aber seine Therapie so gut gewirkt, dass er als geheilt aus der Hölle entlassen wurde und seine Behinderung völlig verschwunden war. Es blieb nur noch Gott und der Himmel übrig! Dorthin soll er dann bald gegangen sein und sich seitdem u.a. auch als Schriftsteller betätigen. Erst in den 60/70er Jahren hat er ein hochinteressantes Buch übermittelt, wie in Lektionen, die sogenannte Ego-Hörigkeit in Vergebungsschritten überwunden und aus blauen Wundern hier im Irrenhaus wahre Wunder werden!

Sogar ein ganz neuer Beruf soll daraus entstehen:

Er heißt Kurslehrer:
Fachmann/Therapeut für die schwerste, globale Erkrankung: Gottbehinderung!

Seid umarmt, alle ihr „Gottbehinderten“, es gibt täglich ein tolles Heilmittel, WOW!!!

Bis bald
Bruder Kurt

5 Gedanken zu „Die schwerste Krankheit: jetzt heilbar!“

  1. Lieber Kurt,
    du schreibst uns aus dem Herzen, aus dem Herzen in dem wir mit GOTT sind!
    Danke,dieser Tag fängt wundervoll an.
    Wir segnen dich mit der LIEBE GOTTES,die wir mit dir teilen möchten.
    Rose,Ingo.Jasmin und Mona, deine Brüder aus Aichach

  2. Lieber Kurt,

    danke für deinen Artikel.
    Es stimmt. Ja, ich bin Gottbehindert.^^
    Ich fürchte mich vor seiner Liebe, dass er mich liebt, obwohl ich immer noch an ihm zweifel, und denke ich sei böse. Ich fürchte mich glücklich zu sein und Freude zu haben, weil ich es kenne unglücklich zu sein und mir im Leid mein zu Hause errichtet habe. Leiden ist normal, sagt mein Ego. Du leidest halt so vor dich hin. Du kannst ja mal ab und zu etwas Spaß haben, ok – aber nicht zu lange. Wir wollen uns schließlich nicht daran gewöhnen.^^
    Ne, ne. Stop. Ich wähle anders. Ich entscheide mich dagegen.
    Ich lache darüber. Jesus sagt, ich kann über meine Angst lachen.
    Warum eigentlich nicht?
    Ich kann es ja mal versuchen. Ich kann nur wissen ob es funktioniert, wenn ich es mache.
    Danke, du hast mich ermutigt zu lachen und mich damit zu berichtigen.
    Patricia

  3. liebster Kurt,

    dak für deinen Bericht, immer wieder zeigt sich, dass alles im Annehmen und in der Bereitwilligkeit, was wir sind und woher wir kommen liegt. Prägende Ego- Erziehungen über Spaltung unseres seins sind immer wieder nur Zeitweise für’s dasein zu überwinden. Bin dankbar für jeden Augenblick der ungetrennt erlebt werden darf.
    Seid gesegnet

    Andrea

  4. Ja, WOW , her mit dem täglichen H e i l m i t t e l für die Lebens-, Liebes-, Friedens-, Glücks-, Freude-behinderung. Jeden Moment , …immer wieder diese wundervolle Aufmerksamkeit… Jaaaaaa…
    Danke Bruder
    Uli

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