Wir berichtigen das lieblose „Gesetz des Karma“

Abendsession vom 16.Januar 2013

(Die Zitate aus dem „Kurs in Wundern“ sind in blauer Farbe geschrieben)

Es ist viel die Rede von dem „karmischen Gesetz“. Es gibt viele, die dieses „karmische Gesetz“ kennen und wissen, aber sie wissen eins nicht, es ist nicht das „Gesetz der Liebe“. Und weil es nicht das „Gesetz der Liebe“ ist, musst du ihm nicht gehorchen, eben nicht. Was will das Ego? Das Ego behauptet, dass das das einzige Gesetz ist, das Gesetz von „Ursache und Wirkung“. Ja. Aber für das Ego ist das Ego Gott. Und das, was du brauchst, ist nicht ein Gesetz, dem du gehorchst, sondern das, was du brauchst, ist ein Gesetz, dass du erfüllst, und das ist ein Unterschied. Und darum werden wir heute Abend eine der wichtigsten Sessions hören, die wir je, je gehört haben. Und zwar geht es darum, du hast das „Gesetz des Karma“ gemacht, wo du, weil du was Böses getan hast, sagst du: „Eine Tat ist eine Ursache für kommende Wirkungen“. Und darum musst du, wenn du was Böses getan hast, musst du für diese böse Tat, die etwas verursacht hat, nämlich „schlechtes Karma“, musst du dafür büßen. Und das ist nicht das „Gesetz der Liebe“. Das ist das „Gesetz des Hasses“ und „der Rache“ und „der Angst“. Und es ist deine Aufgabe Bruder, wenn ein Bruder so einen Fehler sagt, und es gibt tausende von Büchern, die genau dieses Gesetz predigen, dann ist es deine Aufgabe, diesen Fehler in deinem Geist zu berichtigen. Denn das ist nicht das „Gesetz der Liebe“. Das „Gesetz der Liebe“ ist das Gesetz von wahrer Ursache und wahren Wirkungen. Und die wahre Ursache ist vollkommende Liebe. Und die wahre Ursache ist unser vollkommener Vater. Die vollkommene Quelle einer vollkommenen Schöpfung. Und eine andere Ursache-Wirkungs-Beziehung gibt es nicht. Aber in Konkurrenz dazu stellt das Ego seine „Rachegesetze“ auf, seine karmischen Gesetze. Und was sollst du tun, wenn du vergibst? Du sollst vergeben, was der andere nicht verursacht hat, was er nicht getan hat. Und damit, und damit erlöst du dich. Denn was gleich ist, ist nicht verschieden. Eine Tat ist keine Ursache sondern eine Wirkung. Also täuschen dich deine Augen und deine Ohren hören falsch. Sonst glaubst du tatsächlich, dass das, was du tust, das ist die Ursache, für irgendetwas. Seit wann ist der Körper eine Ursache? Seit wann? Und was ist mit deinem Geist? Wo ist er? Welche Funktion hat dein Geist? Weil du so denkst, wirst du völlig achtlos im Denken und achtest nur auf das Tun, nur. Und darum ist dir Essen so wichtig, Trinken so wichtig, anziehen so wichtig, Berührungen so wichtig, wie ein anderer zu dir redet, was ein anderer macht, was du selber machst, das ist dir wichtig. Weil du glaubst, Ursache und Wirkung ist: Jemand schlägt dich, und das ist die Ursache dafür, dass du Schmerzen hast. Es scheint so zu sein, aber was ist, wenn deine Augen täuschen? Was ist, wenn das Maya ist? Was ist, wenn das eine Illusion ist? Was ist, wenn du für alles verantwortlich bist, was du wahrnimmst? Was ist, wenn die Welt nur eine Wiederspiegelung deines Geistes ist? Was dann? Was ist, wenn du keine nichtigen Gedanken hast? Was ist, wenn deine Gedanken Bilder sind, die du gemacht hast? Was ist, wenn es nur eine einzige Macht gibt, die Macht deines Geistes? Ich muss mein ganzes vergangenes Lernen berichtigen. Denn solange ich noch predige, und nach dem „Gesetz des Karma“ lebe, werde ich mich nie erlösen können, unmöglich. Ich werde diesem Gesetz, wie es Jesus sagt, gehorchen. Wenn ich aber gehorche, dann bin ich doch nicht frei. Wenn ich aber ein Gesetz erfülle, das ist etwas ganz anderes. Kapitel 13, die schuldlose Welt, IX. Die Wolke der Schuld. Die Schuld bleibt das Einzige, was den VATER verbirgt, denn Schuld ist der Angriff auf SEINEN SOHN. Die Schuldigen verurteilen immer, und da sie verurteilt haben, werden sie es weiter tun, indem sie nach dem Gesetz des Ego die Zukunft mit der Vergangenheit verknüpfen. Weil du in der Vergangenheit etwas Böses getan hast, getan, hast du schlechtes Karma angesammelt und musst in der Zukunft dafür büßen. Das ist eine Milchmädchenrechnung, so denken Kinder. Es ist also nie das, was ein erleuchteter Meister gelehrt hat. Wenn, dann hat ein erleuchteter Meister gelehrt: „Befreie dich von dem „Gesetz des Karma“, tue das“. Und das geht nur durch Vergebung. Und er hat dir gesagt: „Du musst Gott mehr gehorchen als den Menschen“. Denn alles, was du nach deinen karmischen Gesetzen siehst, das ist Maya, das ist deine Täuschung. Da bist du der Getäuschte. Da sehen deine Augen falsch, du fühlst was falsches und dahinter steht nur ein Irrtum. Aber Jesus sagt dir: „Wenn du diesen Irrtum nicht berichtigst, dann musst du ihm gehorchen“. Und er sagt dir: „Des Ego Sklave ist ein williger Sklave“. Er unterwirft sich einem Gesetz, das mag er natürlich nicht, aber seltsamer Weise hat er noch mehr Angst, sich selber zu berichtigen, denn dann müsste er sein ganzes karmisches Wissen, auf das Menschen so stolz sind, und dann faseln sie was von „karmischen Beziehungen“ und von „karmischen Ereignissen“ und die Welt ist voll davon und keiner stellt es in Frage. Weil jeder so fasziniert ist, von dem, was der andere tut und was er selber tut, dass er überhaupt nicht nach innen schaut, nach innen, in den Geist. Indem sie nach dem Gesetz des Ego die Zukunft mit der Vergangenheit verknüpfen. Die Treue gegenüber diesem Gesetz lässt kein Licht ein, denn es fordert Treue der Dunkelheit gegenüber und verbietet das Erwachen. Die Gesetze des Ego sind streng, und Verstöße werden hart bestraft. Die Gesetze von gesunder Ernährung des Ego sind streng, und Verstöße, wenn du Zucker isst, wird es hart bestraft. Das sind strenge Gesetze, sie sind überhaupt nicht gütig, denn es geht immer darum, du wirst bestraft, du wirst bestraft für das, was du selber in der Vergangenheit verursacht hast, wirst du in der Zukunft bestraft. Und daraus resultieren die Essensvorschriften, die Kleidervorschriften, die Beziehungsvorschriften, aber wehe, wehe du verstößt dagegen. Das hat mit Liebe gar nichts zu tun, das ist nur Angstmacherei. Das ist systematische, geplante, durchdachte, in Konzepte gefasste, in Lerntheorien formulierte Angst. Es ist nur seltsam, so etwas dann „gesunde Ernährung“ zu nennen. Das ist tatsächlich seltsam. Ich finde sowas korrupt. Ich finde sowas hinterhältig. Warum? Weil da an sich mit einem sehr liebevollen Gedanken konfrontiert werde, nämlich Gesundheit. Aber wie wird er mir präsentiert? Auf die übelste Art und Weise. Menschen, die Angst haben, folgen nur solchen Gesetzen, nur. Ebenso sind die Gesetze von Freiheit, die werden ganz genauso formuliert. „Suche nach Freiheit, finde sie aber nicht“. Und je mehr du in deinen Geist schaust, umso mehr kannst du sehen, dass du hier nur „karmische Gesetze“ aufgestellt hast, nur. Und wenn du diesen Gesetzen folgst, wirst du dich nie erlösen können. Denn irgendwann wirst du wieder etwas Böses tun, wieder. Und darum wird dir dann irgendwann ein ganz, ganz strenges Leben vorgeschrieben und dann musst du dich so ernähren und du musst dich so anziehen und du musst so leben und du musst an so einem Ort sein und du musst das tun und du darfst das nicht tun und wehe und du hast es doch getan… Schon hast du wieder schlechtes Karma, schon. Und dann bist du auch noch mit anderen Menschen in Kontakt, dann tut ein anderer dir etwas an und schon hat der wieder schlechtes Karma. Ja du glaubst doch nicht, dass du dich erlösen kannst, wenn ein anderer bei dir schlechtes Karma angesammelt hat. Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass du der Schuld entrinnen kannst, wenn ein anderer bei dir schuldig geworden ist? Aber Menschen denken so lieblos. Menschen sagen dann auch noch hochmütig: „Tja mein Lieber, du hast mich geschlagen, du hast schlechtes Karma angesammelt. Ich habe nicht zurück geschlagen, ich komme in den Himmel, ich, ich habe kein schlechtes Karma, mir geht es gut. Du arme Sau hast schlechtes Karma“. Das ist doch, das ist sowas von lieblos, so zu denken. Das hat mit Spiritualität, mit spirituellem Erwachen sowas von gar nichts zu tun. Da aktivierst du, obwohl du vielleicht im nächsten Augenblick vom Einssein sprichst, ganz bewusst wieder das „Gesetz der Trennung“ und trennst dich vom anderen und sagst „du hast schlechtes Karma angesammelt, ich bin der Gute von uns beiden, ich kann da auch gar nichts machen, ich kann da gar nichts machen, denn da bist du selber schuld dran“. Die Schuldigen verurteilen immer. Wer ist in dem Moment der Schuldige? Du. Denn wenn du genau hinschauen würdest, würdest du sehen, du bist der Schuldige am schlechten Karma des anderen. Denn du gibst ihm die Schuld. Du unterwirst ihn diesem Gesetz. Das ist kein göttliches Gesetz. Und hier kannst du die Perfidität des Ego sehen. Das Ego nimmt einen wahren Begriff, „Ursache und Wirkung“ und bringt ihn in die Illusion und redet dann von „Ursache und Wirkung“ im Sinn von Karma, im Sinn von Verurteilung. Und daran kannst du sehen, für das Ego ist das Ego Ursache, ist das Ego Gott. Und das Ego kann keinen Unterschied machen zwischen Liebe und Hass weil es sagt „eine hasserfüllte Tat ist genauso Ursache wie eine liebevolle“. Also macht es keinen Unterschied zwischen Liebe und Hass, keinen fundamentalen Unterschied. Wir müssen so etwas berichtigen. Denn, es wird in einem dermaßen Ausmaß gelehrt, seit dieser Esoterikwelle plappert jeder dieses Gesetz, dieses „karmische Gesetz“ runter, und nennt es womöglich noch das „göttliche Gesetz von Ursache und Wirkung“ und keiner berichtigt es. Ich muss Gott mehr gehorchen. Und in dem Fall muss ich sozusagen einen Augenblick dem Heiligen Geist gehorchen, anstatt dass ich dem Ego gehorche. Allerdings werde ich in diesem Gehorsam befreit, weil ich dann ein „Gesetz von Ursache und Wirkung“ von Gott bekomme, nämlich: „Jeder liebevolle Gedanke ist ewig“. In dem Moment, wo ich vergebe, was der andere nicht getan hat, die Vergebung kommt aus der Ursache, ist eine irdische Form von Liebe. Und das wird Wirkungen haben, die nicht vergehen. Wenn die Wirkungen aber vergehen können, und davor hat das Ego Angst, es hat wahnsinnige Angst, dass du erleben könntest, dass etwas, was der andere getan hat vergeht. Denn, wenn es vergeht, dann stimmt was mit diesen „karmischen Gesetzen“ nicht. Also kommt das Ego auf die geniale Idee, es macht das „Rad des Karma“. Da gibt es kein Entrinnen. Wenn es ein Rad ist, dann dreht es sich, da ist sozusagen kein Anfang mehr und kein Ende mehr, und was ist die Idee, von kein Anfang und kein Ende? Ist das nicht die Idee von Ewigkeit? Hat die Ewigkeit einen Anfang? Hat die ein Ende? Nein, die Ewigkeit ist ewig. Wenn du aber das karmische Gesetz, wenn du lehrst, dass das ein Rad ist, dann versuchst du auch noch, die Ewigkeit in die Schuld, in die Idee der Schuld zu bringen, und das ist genau das, was das Ego will. Es will Ewigkeit für sich beanspruchen. Und darum musst du dann unter dem leiden, was du im, was weiß ich, im 13. Jahrhundert verbrochen hast und du hast es noch nicht…Was hast du es noch nicht? Gesühnt? Weil du im 14. Jahrhundert nochmal was Böses gemacht hast und im 15. Jahrhundert warst du zwar gut, aber, hast du wirklich das gesühnt, was du im 12. Jahrhundert verursacht hast? Wer weiß es? Wer weiß das schon? Denn das Ego lehrt unter anderem auch vergessen. Und dann läuft dir im Jahr 2013 jemand über den Weg und du bist eigentlich ganz friedlich, aber auf einmal, weil du was weiß ich, weil du grässliche Zahnschmerzen hattest an dem Tag, rutscht dir eben doch die Hand aus, und du haust jemandem eine runter, oder schnauzt ihn an….Scheiße, schon wieder schlechtes Karma, schon wieder. Du kommst nicht aus. Du kommst einfach nicht aus. Oder, du ernährst dich schlecht. Jetzt hast du dich auch noch gegen den Körper versündigt. Denn, wenn du den Körper nicht liebst, dann lädst du ja auch wieder schlechtes Karma auf dich, denn, ob du deinen Körper schlecht ernährst, oder einen anderen Körper mit deinen Händen schlecht behandelst, indem du ihn schlägst, da sagt dir das Ego, „da ist kein Unterschied, denn Sünde ist Sünde und du musst dafür büßen. Das wird bestraft“. Und dann fährst du auch noch ein Auto ohne Katalysator, und schon hast du dich an der Umwelt versündigt, und das wird auch wieder bestraft. Alles, was du hier machst, wird bestraft. Weil die Gesetze so geartet sind, so korrupt, so bösartig, so wahnsinnig, dass es um nichts anderes geht, als Schuld zu verursachen. Und wenn du einen Augenblick nicht aufpasst, weil du gerade beim Autofahren an deinem Handy rumgefummelt hast, dann läuft dir auch noch ein Hase ins Auto und das Ego sagt blitzschnell, „wenn du aufgepasst hättest, dann hättest du dieses Tier…“, und die ganz Schlauen sagen dann, „und dieses Tier, das war früher meine Nachbarin, und jetzt habe ich schon wieder schlechtes Karma, schon wieder“. Und keiner, ja, jetzt lachst du wenigstens mal drüber, aber ansonsten lachst du darüber nicht. Warum nicht? Weil du ja ständig nach diesem „Gesetz des Karma“ lebst. Dein Arzt sagt dir ja auch, was du alles Schlechtes gemacht hast, und jetzt musst du drunter leiden. Und du lehrst es ja auch, dein Lehrer hat dich vor der ganzen Klasse angeschnauzt und du wünscht ihm „schlechtes Karma“. Wie? Na ja, du behandelst ihn schlecht. Du bist doch der Erfüllungsgehilfe dann der „karmischen Gesetze“. Du bestrafst doch den anderen dann mit Blicken, mit Lieblosigkeiten. Da will dein Partner mit dir nicht indisch Essen gehen, und was machst du? Du bestrafst ihn. Du schaust ihn beleidigt an. Also muss er in der Zukunft büßen für das, was er verursacht hat. Weil er zu dir nicht freundlich war, siehst du gar nicht ein, zu ihm liebevoll zu sein. Wenn du dir die ganze Welt anschaust, dann ist das die Gesetzmäßigkeit, derer sich das Ego rühmt, und Jesus sagt dir, „ich versichere dir, dass du diesem Gesetz gehorcht, es sei denn, du schaust so tief in deinen Geist, und findest die wahre Wahrnehmung in deinem Geist“. Wie zum Beispiel? Was ist wahre Wahrnehmung? Ich habe keine neutralen Gedanken. Dann nimmst du Gedanken wahr. Wenn du diese Gedanken berichtigst und leugnest, dass eine Tat eine Ursache ist, du vergibst dem anderen, was er nicht getan hat, dann vergibst du ihm die Schuld in einem Akt der Nächstenliebe und tust nicht so, als ob eine Tat dich verändern könnte, als ob eine Tat überhaupt eine Ursache sein könnte, die Tat eines Körpers. Sondern akzeptierst eine Autorität, eine spirituelle Autorität, die Autorität des Heiligen Geistes. Und er sagt dir, „Erstens: Es gibt nur eine Ursache, und die ist der Vater. Und es gibt nur eine Wirkung, und das ist der Sohn“. Und Ursache und Wirkung sind in Liebe eins, und da hat noch nie einer den anderen verletzt. Noch nie einer den anderen beschuldigt, und noch nie einer den anderen….Und der eine wäre nämlich immer der Vater, der andere wäre immer der Sohn. Denn umgekehrt geht es nicht. Der Vater hat sich aber noch nie was zu Schulden kommen lassen, er hat den Sohn noch nie gequält. Er hat den Sohn immer so geliebt, wie sich selbst, mit vollkommener Liebe. Und das ist das Gebot der Liebe, es ist das Gesetz der Liebe und das ist kein Rad, das ist nicht zirkulär, das dehnt sich in alle Ewigkeit aus. Und alles andere ist Hochmut, ist Stolz und da werden tausend Bücher geschrieben, und immer ist das Ego Gott. Und da einzige, was du tun musst, ist, du musst vergeben, was der andere nicht getan hat, weil das nicht die Ursache ist. Und im nächsten Schritt schaust du nach innen und nimmst für dich die Sühne an. Denn du, der Sohn Gottes, du bist ohne Schuld. Jetzt bleibt aber noch eins: Du musst über deinen Geist, über den musst du wieder herrschen, den musst du berichtigen. Denn es ist nicht die Funktion deines Geistes, irgendwelche abstrusen Gedanken zu denken, die du gar nicht willst, und die er auf den Körper projiziert und dann sieht es so aus, als ob der Körper etwas verursachen würde, als ob der Körper etwas tun würde. Wer immer also die „karmischen Gesetze“ lehrt, hat sicher noch nicht in seinen Geist geschaut, hat sich sicher noch nicht berichtigen lassen, hat sicher nicht die Sühne angenommen und lehrt einfach nur irgendetwas, was das Ego lehren muss, um seinen Fortbestand und den Fortbestand der Schuld aufrecht zu erhalten. Und in der Idee des Rades hast du das Symbol der Ewigkeit, so wie das Ego Ewigkeit symbolisiert. In Wahrheit gibt es natürlich kein Symbol der Ewigkeit, du kannst Ewigkeit nicht symbolisieren. Eben. Weil die Ewigkeit nicht zirkulär verläuft. Sie verläuft auch nicht linear. Es gibt kein Wort dafür, dass es ausdrücken kann. Das einzige Wort, die einzigen Begriffe, die wir verwenden können sind: Der Vater und der Sohn sind eins. Und du gehörst zur einen Ursache dazu und bist die eine Wirkung, die sich ewig, vollkommen liebevoll ausdehnt. Und da wird nichts anderes verursacht, als nur Liebe, vollkommene Liebe, vollkommenes Leben. Und alles andere ist deine Täuschung, von der du dich vollständig befreien musst. Also vergiss dein vergangenes Lernen. Und welcher angeblich große Lehrer auch immer von Karma gesprochen hat, scheu dich nicht den Fehler deines Bruder in deinem Geist zu berichtigen. Dann fällt halt ein Götze, das macht nichts. Umso mehr erkennst du einen Bruder, der sich genauso versucht hat wie du, und der es vielleicht sogar noch später verstehen wird. Gehorche daher seinen Gesetzen nicht, denn es sind Gesetze der Strafe. Eben. Eben, es geht ja nur darum, zu strafen. Wenn aber keine Ursache da ist, ist auch keine Bestrafung nötig. Und diejenigen, die sie befolgen, glauben, dass sie schuldig sind, deswegen müssen sie verurteilen. Zwischen Zukunft und Vergangenheit müssen GOTTES Gesetze treten, willst du dich befreien. Und das Ego lässt nicht zu, dass irgendetwas zwischen seine „karmischen Gesetze“ tritt. Das wird es nie dulden. Es wird immer sagen, „in der Vergangenheit getan, jetzt musst du es erleben und in der Zukunft musst du dafür büßen“. Und dann kannst du vielleicht, und wir sagen, dieser Kurs ist ein Beginn, wir halten zwischen Vergangenheit und Zukunft einen Augenblick inne und suchen den Heiligen Augenblick der Gegenwart. Und von hier aus, und wann ist der Heilige Augenblick? Immer, wenn ich sage jetzt. Nein, er ist immer jetzt. Wenn ich sage jetzt, dann ist er für mich jetzt, dann bringe ich ihn in meine Gegenwart. Und von hier aus befreie ich mich vom „Gesetz des Karma“. Ich vergib dem Bruder ganz einfach mit der Macht der Liebe, mit der Macht der Vergebung, mit dem Willen des Vaters und mit der Nächstenliebe, die ich für meinen Bruder hege, denn ich finde mein Bedürfnis in ihm. Will er, will er unter dem „karmischen Gesetz“ leiden? Will er das? Nein, das will er nicht. Und an dieser Stelle kann ich sehen, das Ego schert sich nicht einen Deut um den Willen meines Bruders, es sagt „ist mir egal, hätte er nicht was Böses getan“. Ich soll aber lernen, den Willen meines Bruders zu respektieren, denn es ist der Wille des Vaters. Darum geht es. Denn ich kann meinen Bruder nur dann achten, wenn ich seinen Willen achte. Und sein Wille ist der Wille des Vaters. Und ich muss diesen Willen des Vaters mit meinem Bruder teilen. Es ist dieser Wille, der mir heilig sein soll. Weil mein Bruder nicht unter dem leiden will, was er in der Vergangenheit getan hat, muss ich seine Bitte um Vergebung hören. Und dann kann ich eins bemerken: Mir geht es ja wie ihm. Ich will ja auch nicht unter dem leiden, was ich in der Vergangenheit getan habe. Frage, ehrliche Frage. Und ich erwarte von dir jetzt eine ehrliche Antwort. „Willst du unter dem leiden, was du in der Vergangenheit Böses oder Schlimmes getan hast“? Und merkst du eins? Das Ego schert sich nicht um deinen Willen. Ist ihm egal. „Hättest du es nicht getan“, sagt es. Eben. Vergangenheit und Zukunft werden so verknüpft, dass überhaupt kein Platz mehr für die Gegenwart da ist. Weder in der Ernährung, noch in der Politik, weder in den Beziehungen, noch in deinen Verhältnis, wie stehst du zu deinem Leben, wenn du auf dein Leben zurückschaust. Was hast du alles in der Vergangenheit getan? Nichts. Du hast nichts getan. Du hast geträumt. Zwischen Zukunft und Vergangenheit müssen GOTTES Gesetze treten, willst du dich befreien. Okay. Jetzt würde das Ego wieder sagen, „ja gut, du willst dich befreien, das hättest du dir vorher überlegen müssen, du kannst dich nicht befreien“. Das ist, wie wenn du erst klaust und dann wirst du eingesperrt und dann sagst du zum Wärter „äh entschuldigen sie, äh, macht es ihnen etwas aus, hier die Tür aufzuschließen, ich würde nämlich gerne rausgehen“. Und er sagt „nö“. Und dann sagst du ihm „ich will aber raus“, und er sagt „nein“. Jetzt darfst du nicht die Ebenen verwechseln. Es geht um die Ursache. Ideen verlassen ihre Quelle nicht. Lieblose Gesetze sind nicht die Gesetze, die Gott für dich aufgestellt hat. Zwischen Zukunft und Vergangenheit müssen GOTTES Gesetzte treten, willst du dich befreien. Die SÜHNE steht zwischen ihnen wie eine Lampe, die so hell scheint, dass die Kette der Dunkelheit, mit welcher du dich selbst gebunden hast, verschwinden wird. Die SÜHNE steht zwischen ihnen. Und was sagt das Ego? „Nein nein, zwischen der Tat und der Wirkung, da steht gar nichts, da kann überhaupt nichts dazwischen kommen. Wenn, dann könntest du vielleicht später, nachher, da könntest du sühnen, wenn du was Gutes tust, nachdem du bestraft worden bist. Erst Mal musst du, wenn du dich schlecht ernährt hast, dann musst du erst mal krank werden. Und dann musst du wieder anfangen, dich gesund zu ernähren, du musst es wieder sühnen. Aber du kannst doch nicht jetzt einfach so tun, als ob du geheilt wärst. Da kann doch jetzt nichts dazwischen treten. Du musst doch erst noch sühnen in der Zukunft“. In einem Streit kannst du das bemerken. Wie ist das, wenn du auf jemanden sauer bist? Dann willst du erst mal, dass er sich bei dir entschuldigt, dann willst du, dass er das wieder gut macht, und dann wärst du bereit, ihm zu zeigen, dass das jetzt gesühnt ist. Was schläft der Kurs vor? Du bist derjenige, der ihm vergibt, was er nicht getan hat und ihm zeigst, dass er unschuldig ist, indem du zu ihm freundlich bist, indem du was für ihn machst, indem du ihn liebst. Indem nicht er das machen musst, was du willst um es wieder gut zu machen, sondern du machst was, was er will, du hilfst ihm. Und das ist das Licht, das dazwischen tritt. Was passiert dadurch? Du lässt die Vergangenheit vergehen und befreist die Zukunft. Das ist ein völlig anderer Lehrplan, der schlicht und einfach davon ausgeht, dass die „karmischen Gesetze“, die Gesetzt von Illusionen sind, von Maya, von einem Traum. Das heißt, sie sind nur im Geist des Träumers da, und da können sie aufgehoben werden, da können sie berichtigt werden. Aber das muss dir metral passieren, in die Vergangenheit und in die Zukunft, von einem Moment der Gegenwart aus. Und in diesem Moment der Gegenwart ist keine Schuld. Weil keine Schuld da ist, wird keine Strafe gefordert, in keiner Form. Das heißt, ich entscheide mich gegen meine Gefühle, ich entscheide mich gegen den Schmerz, ich will meinen Bruder ohne Sünde sehen, ich vergib ihm, was er nicht getan hat, ich nimm für mich die Sühne an und bin mit ihm das Licht der Welt. Und so steht die Sühne zwischen diesen „karmischen Ursache-Wirkungs- Beziehungen“ wie ein Licht und sprengt den ganzen Kreislauf in einer Kettenreaktion, wenn du das so willst. Und alle deine karmischen Beziehungen werden zu Heiligen Beziehungen, wo der Vater die Ursache ist und wir sind die Wirkungen, wir sind die Heiligen Brüder. Und dann ist endlich dieser Karmaschwachsinn aufgelöst, der überhaupt keinen Sinn ergibt. Es sind wahnsinnige Gesetze. Das sind überhaupt keine vernünftigen Gesetze, die „karmischen Gesetze“. Sie sind absurd, sie sind bösartig und es wird nicht von dir verlangt, ihnen wirklich zu gehorchen. Es wird etwas anderes von dir verlangt: Du musst sie aufheben, du musst dazwischen treten, und zwar energisch. Du musst zwischen der Vergangenheit und der Zukunft inne halten und sagen „Moment, ich will nicht, dass mein Bruder bestraft wird, und ich will auch selber nicht bestraft werden“. Die SÜHNE steht zwischen ihnen wie eine Lampe, die so hell scheint, dass die Kette der Dunkelheit, mit welcher du dich selbst gebunden hast, verschwinden wird. Die Befreiung von der Schuld ist die völlige Aufhebung des Ego. Mach niemandem Angst,steht hier kursiv. Und wie machst du jemanden Angst? Indem du ihm mit dem „Gesetz des Karma“ drohst, denn seine Schuld ist die deine, das ist der Kurs. Seine Schuld ist die deine. Also ist das „karmische Gesetz“ das Gesetz der Trennung. Und damit ist es nicht das „Gesetz der Liebe“ und damit ist es nicht das „Gesetz von Ursache und Wirkung“. Es wird lediglich so behauptet. Es ist der Versuch, die Wahrheit in die Illusion zu bringen, um dich gnadenlos zu täuschen. Es ist das „Gesetz der ewigen Verdammnis“, einer zirkulären Verdammnis. Denn eins wissen diejenigen nicht. Selbst, wenn sie selber nichts Böses getan haben, ist die Schuld des anderen immer noch die eigene Schuld. Das will das Ego gar nicht hören. „Wie, ich habe das doch gar nicht gemacht“. Nö, das nicht, aber du hast den anderen beschuldigt dafür, dass er das gemacht hat. Wer aber Schuld gibt, der empfängt sie. Denn Geben und Empfangen ist tatsächlich eins. Und diesem Gesetz komme ich nicht aus. Also ist das Ego ein Meister der Täuschung und aus dem Grund sind alle in diesem „Rad des Karma“ gefangen, auch diejenigen die glauben, sie würden ihm nicht unterliegen, weil sie andere beschuldigen, sie sind genauso mit drin. Jesus war der Erste, der dieses Gebot, dieses Gesetz wirklich aufgehoben hat. Und dadurch ist es aufgehoben worden. Aber es ist ein sehr weit verbreitetes, auf die verrücktesten Arten und Weisen, überall gelehrtes Gesetz. Und darum steht diese Welt wie ein Block vor deiner, vor der Erkenntnis. Mach niemandem Angst, denn seine Schuld ist deine, und indem du den strengen Geboten des Ego gehorchst, bringst du seine Verurteilung über dich und wirst der Strafe nicht entgehen, die es für die bereithält, die ihm gehorchen. Das Ego lohnt die Treue zu ihm mit Schmerz, denn Glaube an es ist Schmerz. Erinnere dich nochmal dran, willst du mit diesem „karmischen Gesetz“ Recht haben oder willst du glücklich sein? Wenn du glücklich sein willst, willst du mit diesem Gesetz nicht mehr Recht haben. Denn eins begreifst du: Glücklich macht dich das Gesetz nicht. Also musst du dich entscheiden. Willst du mit ihm Recht haben? Dann musst du es lehren. Dann wirst du anderen Angst machen und selber unter dieser Angst leiden. Dann wirst du andere beschuldigen, ganz klar, und dich selber auch, unausweichlich. Und dann wirst du niemals, einfach so, augenblicklich für dich die Sühne annehmen können, jetzt. Dann ist es dir nicht gegeben, den Zeitpunkt frei zu wählen. Merkst du jetzt, was es überhaupt bedeutet, die einzige Freiheit, den Zeitpunkt frei wählen zu können. Das Ego würde sagen „Moment mal, hast du überhaupt schon Karma abgearbeitet?“ Von wegen und Zeitpunkt frei wählen… Welche Freiheit erlangst du, wenn du den Zeitpunkt frei wählst, und zwar nicht nur für dich, sondern für einen Bruder. Wenn du aus ihm die Bitte um Vergebung hörst, denn er ist deine Sühne, er ist deine Freiheit. Also schenkst du ihm, schenkst du ihm Freiheit, indem du aus ihm ganz schlicht und einfach diese Bitte hörst „befreie mich von diesem karmischen Gesetz, stülpe es mir nicht über, vergib mir, selbstverständlich was ich nicht getan habe. Denn ich bin nicht dein Vater, ich kann dich nicht anders erschaffen. Ich kann dich nicht verändern. Wenn du aber so auf mich schaust, dann wirst du immer nur die Vergangenheit sehen, auch in der Zukunft.“ Denn, was siehst du denn in der Zukunft? Na die Vergangenheit, für die du büßen musst, unter der du leiden musst. Also siehst du doch ständig die Vergangenheit. In dem Moment, wo du auf deine Schmerzen schaust, siehst du die Vergangenheit, weil du dich so schlecht ernährt hast. In dem Moment, wo du auf die Trennung schaust, siehst du die Vergangenheit, weil du zum anderen so böse warst oder weil der andere so böse zu dir war, hast du dich getrennt. Also siehst du doch immer nur die Vergangenheit. Was predigst du da? Einen Gott der Vergangenheit, eine vergangene Ursache, die du in der Vergangenheit suchen musst. Und von da aus verstehst du, was du in der Zukunft tun musst und sagst dem anderen, was er in der Zukunft tun muss. Und indem du den strengen Geboten des Ego gehorchst, bringst du seine Verurteilung über dich und wirst der Strafe nicht entgehen, die es für die bereithält, die ihm gehorchen. Hör gut zu, denn auf diese Weise wirst du krank, das ist die Strafe. Du wirst der Strafe nicht entgehen, die es für die bereithält, die ihm gehorchen. Das Ego lohnt die Treue zu ihm mit Schmerz, denn glaube an es ist Schmerz. Und dann liegt ein Mensch schon auf dem Sterbebett und hat immer noch panische Angst vorm Sterben, weil er glauben muss, dass er immer, ja dass er irgendwas Böses gemacht hat. Und wenn er nur glaubt, er hat in der Vergangenheit den Kurs nicht richtig gemacht und glaubt, er muss dann nochmal wiedergeboren werden. Ja glaubst du immer noch ans Karma? Immer noch? Es geht schon darum zu bemerken, wie tief dieser Glaube sitzt. Und Glaube kann nur gemäß der Überzeugung belohnt werden, in die der Glaube gesetzt ward. Der Glaube gibt der Überzeugung ihre Macht – und worin er investiert wird, bestimmt seine Belohnung. Jesus hat zu dem Killer gesagt „heute wirst du mit mir im Himmelreich sein“. Er hat nicht gesagt „na warte nur, du wirst noch büßen müssen. Wie viele hast du umgebracht? Hujuju, da macht, Moment, das waren fünf, das müssen wir ausrechnen. Und wie viele hast du noch geschlagen? Na ja mein Lieber, so fünf, sechs Inkarnationen, den „karmischen Gesetzen“ zufolge, wirst du schon noch brauchen, und schau drauf, dass du im nächsten Leben auf jeden Fall Krankenpfleger wirst“. Was soll das, Bruder? Es ist die Art und Weise, dem Ego Kontinuität zu verleihen, wir müssen das so betrachten, wir. Denn all das sind Ideen im Geist. Ideen, die du als Worte aussprichst. Und diese Ideen haben in deinem Heiligen Geist überhaupt nichts verloren, sie müssen berichtigt werden. Denn es ist nicht unsere Funktion, dem Ego Glauben Kontinuität zu verleihen, weil es brutale Gesetze sind, die überhaupt nichts bewirken. Außer, dass der Sohn, der Heilige Sohn Gottes tatsächlich glaubt, er würde nach dem, was der Körper tut, bewertet werden. Und er könnte sich den Himmel verdienen, indem er irgendwas „gut“ macht, mit dem Körper. Das gibt dem Körper eine dermaßen Wichtigkeit, die er überhaupt nicht hat. Es leugnet den Vater, es leugnet die ganze Wahrheit, die jetzt da ist. Es gibt dem Traum den Vorzug, und, auf diese Weise kannst du nicht das Ende der Zeit bestimmen. Ganz im Gegenteil, du bist derjenige, der weitere Sühneträume macht, wo irgendetwas noch gesühnt werden muss. Und würdest nie deinem Bruder sagen können, Moment, ich muss es präzisieren, du würdest nie jedem Bruder sagen können, „heute kannst du mit mir im Himmel sein“, jedem. Jedem, der dir einfällt, inklusive du selber. Du würdest nicht jedem Kranken sagen können, „du bist jetzt geheilt“. Und du würdest nicht jedem Bruder sagen können, „wir teilen vollkommene Unschuld miteinander“. Der Glaube gibt der Überzeugung ihre Macht – und worin er investiert wird, bestimmt seine Belohnung. Denn Glauben wird immer dem geschenkt, was geschätzt wird, und was geschätzt wird, wird dir zurückgegeben. Die Welt kann dir nur geben, was du ihr gegeben hast, denn da sie nichts ist außer deiner eigenen Projektion, hat sie auch keinerlei Bedeutung mit Ausnahme derer, die du in ihr gefunden hast und in die du deinen Glauben gesetzt hast. Wir haben vor ein paar Tagen gehört, es bist du derjenige, der auf die Welt schreibt, was sie dann für dich ist. Es ist eine völlig lieblose Idee, auf die Welt zu schreiben, dass eine böse Tat eine böse Wirkung hat, und dass derjenige, der die böse Tat verursacht hat, dann für seine bösen Taten wieder irgendwie büßen muss, und dass er dann wieder irgendwas „gut“ tun muss, das schafft doch niemand, Bruder. Es gibt außerdem dem Bösen eine dermaßene Bedeutung, es wird tatsächlich zu einer Ursache gemacht. Das dürfen wir nicht tun, das dürfen wir tatsächlich nicht. Hier müssen wir uns ermahnen. Ich muss also in ganz vielen Situationen, wo mir irgendjemand sagt, „ah ja, weil ich das in der Vergangenheit so gemacht habe, muss ich das heute so erleben“. Das darf ich nicht einfach stillschweigend dulden, das geht nicht. Da muss ich sehr, sehr diszipliniert sein und inne halten und immer wieder inne halten und immer wieder zwischen Zukunft und Vergangenheit muss das „Gesetz der Vergebung“ treten, indem ich perfekt vergib. Und überhaupt keine Rachegedanken mehr hege, über irgendeinen Menschen, und auch nicht über mich. Denn wir sind tatsächlich Heilige Brüder, und wir sind tatsächlich in Heiligen Beziehungen. Und jeder andere Begriff ist ein falscher Begriff, der in meinem Geist überhaupt nichts verloren hat. Sei der Dunkelheit treu, und du wirst nicht sehen, weil dein Glaube so belohnt wird, wie du ihn gegeben hast. Du wirst deinen Schatz annehmen, und wenn du deinen Glauben in die Vergangenheit setzt, wird die Zukunft sein wie sie. Alles, was dir lieb und teuer ist, das siehst du als das deine an. Die Macht deiner Wertschätzung macht es dazu. Und was ist dir lieb und teuer? Na ja, wenn du glaubst, na das ist eine große Erkenntnis, das „Gesetz des Karma“ zu wissen, dann ist dir das lieb und teuer und dann schätzt du es wert. Und da predigst du es auch noch anderen. Und weist auf Bücher hin, in denen das geschrieben wurde und nennst irgendwelche großartigen Namen, von irgendwelchen großen Lehrern, die du für Götzen erklärst. Mit der heutigen Lektion sollst du lernen, wahre Gedanken enthalten nur Liebe und falsche Gedanken machen Angst. Und ein anderes Kriterium brauchen wir nicht. Und es ist mir völlig wurscht, welcher Name, welcher Bruder, egal wie bekannt er ist, wenn er falsch lehrt, werde ich das berichtigen. Denn das, ist das einzige, was ich ihm schulde: Ihn davon zu befreien. Das ist, wie wenn Albert Einstein sich verrechnen würde, würde ich doch auch nicht sagen „ja das ist doch Albert Einstein, den darf ich doch nicht…“, oder angenommen, der Michael Schuhmacher, der baut einen Unfall, dann würde ich doch nicht sagen „ja Schwamm drüber, das war doch der Michael Schuhmacher, der baute doch keinen Unfall“. Doch doch, ja ja, eben. Jesus hat uns wirklich befreit. Und er lehrt vollständige Befreiung. Ich muss also tatsächlich auf die Vergangenheit in einer völlig anderen Absicht schauen: Sie darf nicht Ursache sein für irgendetwas. Was gleich ist, ist nicht verschieden. Sie ist lediglich eine Tat eines anderen, ist genauso eine Wirkung wie die Wirkung, die ich dann erlebe. Alles, was dir lieb und teuer ist, das siehst du als das deine an. Die Macht deiner Wertschätzung macht es dazu. Die SÜHNE bringt eine Neubewertung all dessen mit sich, was dir lieb und teuer ist, denn sie ist das Mittel, durch das der HEILIGE GEIST das Falsche vom Wahren trennen kann. Was ist das Mittel, um das Falsche vom Wahren zu trennen? Die Sühne. Was ist also falsch? Das „Gesetz des Karma“ ist falsch, ist eine falsche Idee in deinem Geist. Es ist eine Idee, in der, der Vater überflüssig ist, in der, der Vater kein Vater mehr ist. In der, der Vater verleugnet wird und bestenfalls noch als irgendein komischer Gott, ohne Macht in der Gegenwart, verleugnet wird. Und das einzige, was dann Macht hat, sind irgendwelche Taten von irgendjemanden in deinem Traum. Wer hat dann Macht? Na der Körper. Hände haben Macht, Füße haben Macht, Münder haben Macht, Messer haben Macht, Maschinengewehre haben dann Macht, Situationen haben Macht, Eltern haben dann Macht oder Politiker haben Macht, Böse haben Macht. Dulde das nicht, dulde es überhaupt nicht. Die SÜHNE bringt eine Neubewertung all dessen mit sich, was dir lieb und teuer ist, denn sie ist das Mittel, durch das der HEILIGE GEIST das Flasche vom Wahren trennen kann, die du beide ohne Unterschied in deinen Geist angenommen hast. Deshalb kannst du das eine nicht ohne das andere wertschätzen, und deshalb ist die Schuld für dich genauso wahr geworden wie die Unschuld. Du glaubst nicht, dass der SOHN GOTTES schuldlos ist, weil du die Vergangenheit siehst und ihn nicht siehst. Wenn du einen Bruder verurteilst, dann sagst du: „Ich, der ich schuldig war, entscheide mich, es zu bleiben“. Du hast seine Freiheit verleugnet, und dadurch hast du den Zeugen für deine Freiheit verleugnet. Wir haben gestern Abend gehört: Doch in dieser Welt ist deine Vollkommenheit nicht bezeugt. Ich brauche hier einen Zeugen, du brauchst einen Zeugen. Und das muss ein Bruder sein. Und entweder, er bezeugt deine Schuld, indem du seine Schuld bezeugst oder deine oder, er bezeugt deine Unschuld. Und das hat nichts mit dem zu tun, was er in der Vergangenheit getan hat. Weil die Unschuld nur in der Gegenwart, und okay, in der Gegenwart, von der Gegenwart aus bezeugt werden kann. Sie kann nicht in der Gegenwart von der Vergangenheit aus bezeugt werden, sondern von der Gegenwart aus. Dulde da keinen Kompromiss. Denn nur dann ist es die Gegenwart. Ich kann doch auch nicht einen Apfelbaum von einem Auto aus bezeugen, sondern natürlich nur vom Apfelbaum aus. Den Apfelbaum vom Apfelbaum. So klar muss mir das sein. Und genauso ist es mit der Gegenwart. Ich kann nicht die Gegenwart von der Vergangenheit aus beurteilen, sondern nur von der Gegenwart aus. Also muss ich die Gegenwart finden. Wie finde ich sie? Nur mit den Mitteln der Gegenwart. Da ich in der Gegenwart unschuldig bin und du auch, muss ich die Gegenwart mit meiner Unschuld bezeugen und mit deiner. Du glaubst nicht, dass der SOHN GOTTES schuldlos ist, weil du die Vergangenheit siehst und ihn nicht siehst. Wenn du einen Bruder verurteilst, dann sagst du: „Ich, der ich schuldig war, entscheide mich, es zu bleiben“. Du hast seine Freiheit verleugnet, und dadurch hast du den Zeugen für deine Freiheit verleugnet. Du hättest ihn ebenso leicht von der Vergangenheit befreien und die Wolke der Schuld von seinem Geist nehmen können, die ihn an sie bindet. Und in seiner Freiheit hätte deine eigene gelegen. Bürde ihm seine Schuld nicht auf, denn seine Schuld liegt in seinem heimlichen Gedanken, dass er dir dies angetan hat. Liegt in seinem heimlichen Gedanken, dass er dir dies angetan hat. Möchtest du ihn denn lehren, dass er Recht hat in seinem Wahn? Die Idee, dass der schuldlose SOHN GOTTES sich selbst angreifen und schuldig machen kann, ist wahnsinnig. Die Idee, Bruder. Und schau nicht immer auf die Wirkungen, es ist völlig klar, du hast keine nichtigen Ideen. Schau nicht immer nur auf die Bilder, das ist völlig klar, deine Gedanken sind Bilder, die du gemacht hast, aber es sind immer noch Ideen, nur Ideen, bildhafte Ideen. Nicht nichtige Ideen. Die Idee, dass der schuldlose SOHN GOTTES sich selbst angreifen und schuldig machen kann, ist wahnsinnig. Und in dieser Idee siehst du ihn ja schon als schuldig, weil er irgendwas Böses tut. Glaube das nicht, in keiner Form und in niemandem. Denn Sünde und Verurteilung sind dasselbe, und Glaube an das eine ist Vertrauen auf das andere, was nach Strafe statt nach Liebe ruft. Nichts kann Wahnsinn rechtfertigen, und nach Strafe für dich selbst zu rufen muss wahnsinnig sein. Hier ist Jesus schon, eigentlich ist er hier schon sehr ermahnend, wenn du die Formulierungen anschaust. Es sind sehr ermahnende Worte. Sieh also niemanden als schuldig an, und du wirst dir die Wahrheit der Schuldlosigkeit bestätigen. Warum? Weil du dann einen Zeugen für deine Schuldlosigkeit hast. Okay. Ich habe keine neutralen Gedanken, Lektion 16. Alles, was du siehst, ist das Ergebnis deiner Gedanken. Es gibt keine Ausnahme von dieser Tatsache. Gedanken sind nicht groß oder klein, mächtig oder schwach. Sie sind lediglich wahr oder falsch. Und das, was Jesus von uns wirklich will, ist die Akzeptanz, dass die „karmischen Gesetze“ falsch sind. An den Wirkungen müsstest du es doch erkennen. Spätestens an den Früchten muss ich doch begreifen, dass ich da falsch gesät habe, dass das völlig falsche Gesetze sind, die überhaupt keinen Sinn ergeben. Denen ich in keinster Weise gehorchen soll. Und wenn ich ihnen nicht gehorchen soll, dann will ich aber auch nicht, dass mein Bruder ihnen gehorcht. Das heißt, ich lehre nicht mehr die Gesetze „guter Ernährung“. Ich lehre nicht mehr die „Gesetze von Beziehungen“. Ich lehre nicht mehr die „medizinischen Gesetze“ und nicht mehr die „juristischen Gesetze“, eben nicht. Es wird nicht immer der Begriff Karma verwendet. Aber er wird auch tatsächlich immer mehr verwendet. Ein ganz übler Begriff. Ein ganz zerstörerischer Begriff, der überhaupt nicht liebevoll ist. Aber du könntest daran sehen, was interessiert das Ego, ob das Gesetz liebevoll ist. Es sagt: „Gesetz ist Gesetz“. Ah ja. Nein nein Bruder, ist nicht wahr. Das stimmt nicht. Sag nicht einfach: „Gesetz ist Gesetz“. Frag, ob es liebevoll ist, frag, ob es wahr ist. Fühle, fang an, Liebe zu fühlen. Und wenn du bei dem Gesetz nicht Liebe fühlst, dann gib es auf. Sie sind lediglich wahr oder falsch. Diejenigen, die wahr sind, erschaffen ihr eigenes Ebenbild. Diejenigen die falsch sind, bringen das ihre hervor. Es gibt keine Vorstellung, die sich selbst mehr widersprechen würde als die der „nichtigen Gedanken“. Was die Wahrnehmung einer ganzen Welt entstehen lässt, kann man kaum „nichtig“ nennen. Jeder deiner Gedanken trägt zur Wahrheit oder Illusion bei; entweder dehnt er die Wahrheit aus, dass du für überhaupt nichts bestraft wirst, dass du unter überhaupt nichts leiden sollst, oder er vervielfacht die Illusionen, und dann musst du leiden. Und womöglich wird dir dann auch noch gesagt, wenn du lange genug darunter gelitten hast, dann bist du geläutert. Ein entsetzlich dummer Gedanken, der überhaupt keinen Sinn ergibt. Der überhaupt nicht inspirierend ist. Denn zu welchen Schlussfolgerungen bringt er dich denn? Was stellst du dir denn dann vor, für die Zukunft? Wieder, willst du damit Recht haben? Obwohl du nicht glücklich bist? Oder, willst du glücklich sein? Okay. Dann erkläre, dass das ein Fehler ist und hab nicht mehr Recht damit, sondern Unrecht und berichtige es. Ich habe gar nicht mehr so gerne Recht, ich habe lieber Unrecht. Ich bin sehr froh, dass ich oft Unrecht habe, sehr froh. Das ist nur für das Ego erniedrigend. Das macht nichts. Das macht nichts, wenn das Ego da ein bisschen erniedrigt wird dadurch. Unrecht zu haben ist meine Erlösung. Außer deiner Einsicht, dass Gedanken niemals nichtig sind, verlangt die Erlösung, dass du auch einsiehst, dass jeder deiner Gedanken entweder Frieden oder Krieg, entweder Liebe oder Angst bringt. Und hier kannst du auch sehen, interessiert es das Ego, ob du im Frieden sein kannst, wenn du was Böses getan hast? Das interessiert das Ego nicht. Interessiert es dich, ob der andere im Frieden sein kann, wenn er dich vernachlässigt hat? Wenn er dich zu was gezwungen hat? Wenn er lieblos zu dir war, interessiert es dich dann, ob er im Frieden sein kann? Oder interessiert es dich, dass er nicht im Frieden sein kann, weil er zu dir lieblos war? Und darum willst du ihm ja die Hölle bereiten und ihn anschnauzen und dich über ihn ärgern. Es sollte uns viel mehr interessieren, dass jeder, und zwar unabhängig von dem, was er getan hat, im Frieden sein kann, und zwar völlig unabhängig von dem, was er getan hat. Ich muss also darauf achten, dass, wenn ich mir etwas Gutes tue, tue ich dann dem anderen auch etwas Gutes? Ich meine aktiv, also so aktiv, wie ich mir etwas Gutes tue. Oder nicht? Wenn ich aktiv dann meine Ruhe haben will, gib ihm dem anderen dann genau so aktiv Ruhe? Wenn ich dann von jemandem tröstende, verständnisvolle Worte haben will, gib ich dann demjenigen, wegen dem ich Trost will von einem anderen, auch diese tröstenden Worte und dieses Verständnis? Das darf keine Theorie sein, das muss praktiziert werden. So befreie ich mich von dem Gesetz, dass ich selber aufgestellt habe, um den Sohn Gottes in alle Ewigkeit zu verdammen, indem ich ihn im „Rad des Karma“ gefangen nehme. Und dann tatsächlich was von Ursache und Wirkung lehre, obwohl diesbezüglich die Idee Ursache völlig fehl am Platz ist. Denn wenn Gott die einzige Ursache ist, dann benütze ich Gott und beschuldige ihn, dass er das verursacht hat. Und ich sehe zwar Gott nicht, aber ich sehe meinen Bruder. Ich kann aber den Vater nie ohne den Sohn sehen, denn da, wo der Sohn ist, ist der Vater. Und darum muss ich dem Vater wahrscheinlich ganz schön viel vergeben, was er nie getan hat. Er hat es nicht gevatert, er hat es nicht verursacht, eben nicht. Sonst hätte ich nämlich Angst vor Gott. Denn wenn ich Angst vor meinem Bruder habe oder vor dem, was ich getan habe, dann habe ich Angst vor Gott, ohne es wirklich mitzukriegen. Wenn es mir aber bewusst wird, dann kann ich mich tatsächlich dagegen entscheiden und dann brauche ich keine weiteren Träume mehr. Sondern ich kann tatsächlich von hier aus ganz glücklich, ganz glücklich die Sühne in der Gegenwart annehmen, und die tritt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das heißt, sie tritt zwischen angeblicher Ursache und logischer Wirkung. Und dadurch findet Erlösung statt und ich bin befreit und du auch. Immer wieder wird es dir auf eine andere Art und Weise gesagt: Eine andere Verwendung der Zeit, haben wir vor ein paar Tagen gehört. Und? Ging es da um etwas anderes? Nein, es ging um genau Dasselbe. Den heiligen Augenblick finden, was ist das? Na jetzt die Sühne annehmen. Also waren wir heute voll in der Lektion: Ich habe keine neutralen Gedanken. Ich habe falsche Gedanken, die „karmischen Beziehungen“, die „karmischen Gesetze“ und ich habe wahre Gedanken, „die Sühne annehmen“. Und ich muss mich entscheiden, was von beiden lehre ich? Und je nach dem, wirst du mir bezeugen, was ich gelehrt habe, in meiner Wahrnehmung. Lass uns dankbar sein, dass wir uns von dem Gesetz, das wir aufgestellt haben, befreien können. Und sieh es als eine Verpflichtung an. Sei heute mit mir im Himmel, Bruder, jetzt, mit all deinen Brüdern.

(Michael Ostarek, Mölmeshof, 16. Januar 2012)

Ein Gedanke zu „Wir berichtigen das lieblose „Gesetz des Karma““

  1. Lieber Michael,
    gestern habe ich von meiner Nachbarin vom Mölmeshof erfahren und freue mich sehr wenn es mir möglich wird, dieses Jahr als Gast zu euch zu kommen.DANKE für die Botschaft der Session „Gesetz des Karma“ …es war immer ein Thema das mich sehr beschäftigt hat und ich keine Antworten dazu fand aber immer spürte das dabei etwas nicht stimmt. Ich fühle Liebe und Frieden in mir wenn ich mit dem Kurs verbunden bin,strudel aber immer wieder in die Welt des EGO…heute freue ich mich auf die Session von Dir NAMASTE liebe Grüße aus Balingen Sibylle

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